Trump lärmt in Hanoi und scheitert an Kim

Lichtgeschwindigkeit 8977

am Freitag, den 1. März 2019

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Wären die USA nicht so weltbewegend – wirtschaftlich wie militärisch – gefährlich, müsste niemand das exzentrische Gehabe des US-Präsident No. 45 beachten.

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Als es sehr spontan und kurzfristig hieß, TRUMP träfe sich mit KIM in HANOI, Nordvietnam, um Atomabrüstung, Wirtschaftsaufbau und Friedensvertrag zu befördern, war klar, dass das in jedem Bezug gelogene Projektionen waren:

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EINS Nordkorea wird die teuer erkaufte Unabhängigkeit und die eigene Atombewaffnung nicht eintauschen, wenn nicht die USA in Südkorea ebenfalls ihr Atom-Militär abrüsten.

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ZWEI KIM wird nichts geben, wenn dafür Wirtschaftshilfe und Abbau von Sanktionen versprochen werden, wenn es dafür einen Vertrag geben soll, den die irren USA mit dem irren TRUMP schließen wollen – denn die halten Verträge nicht ein. Die USA haben mit dem Argument: Die USA sind die Stärksten, sie müssen keine internationalen Regeln und Verträge einhalten, sich die Vollwertigkeit als Vertragspartner verjubelt.

DREI Friedensvertrag wäre eine Angelegenheit zwischen den USA und Nordkorea, aber ebenso, bilateral, zwischen Nordkorea und Südkorea.

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So war in den vergangenen Vorlauf-Promotionen auch die Rede von der Errichtung von GASTBÜROS – der USA in Nordkorea, von NORDKOREA in den USA bzw. auch zwischen Nord- und Südkorea. Doch niemand wußte davon, dass hierfür diplomatische Vorverhandlungen stattgefunden hatten.

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Eher entstand der Eindruck, TRUMP musste einen Medienreiz schaffen, in dessen Schatten die inquisitorischen Untersuchungen und belastenden Zeugenaussagen vom früheren Tump-Vertrauten COHEN über strafrechtlich relevante Machenschaften im Präsidentschaftswahlkampf 2015/2016, abgedunkelt und übertüncht werden sollen.

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Nun ist also der absurde Angang von TRUMP gegen KIM, den er als genialen großen Staatsführer vor der Weltpresse lobte (welch bigottes Getue, als sei TRUMP kompetent über Staatsführungsqualitäten von KIM Jong-UN zu urteilen), völlig gescheitert.

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Als Beweis haben wir nun die beiden getrennten Pressekonferenzen – erst von TRUMP, persönlich, kurz vor seinem überstürzten Abflug zurück nach Washington (s. DLF) sowie die Pressekonferenz von KIMS Außenminister, erheblich später als TRUMPS Fazit zum SUMMIT von HANOI (BILD.de).

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Und es ist einfach zu erkennen, dass TRUMP (72) erneut gelogen hat, dass das jeder erkennt und dass das den Nordkoreaner KIM (35) aufwertet und die USA samt No. 45 im Ansehen weiter abstürzen lässt.

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Bild.de am 28. Februar 2019:

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„Der Kim-Konter Nordkorea widerspricht Trumps Abbruch-Erklärung

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Es war alles angerichtet …

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Doch weil beim großen Korea-Gipfel in Vietnams Hauptstadt Hanoi US-Präsident Donald Trump (72) und Diktator Kim Jong-un (35) kurz vor Schluss aneinandergerieten, blieb am Ende die Küche kalt. Kein gemeinsames Abendessen, keine Abschlusserklärung.

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Und nun gibt es auch noch Streit um die Gründe des Scheiterns. Nordkorea widerspricht der Darstellung von US-Präsident Donald Trump (72)!

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Der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho sagte in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi, sein Land habe im Gegenzug für atomare Abrüstung nicht die Aufhebung aller, sondern nur eines Teils der Sanktionen gefordert. Die angebotene atomare Abrüstung sei die weitreichendste Maßnahme, die für sein Land derzeit machbar sei.

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Trump hatte nach dem vorzeitigen Ende des Gipfels am Donnerstag gesagt, es sei zu keiner Einigung gekommen, weil der nordkoreanische Diktator die Aufhebung aller Sanktionen gefordert habe. Kims Angebote zur atomaren Abrüstung seien nicht weitreichend genug gewesen.

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Nordkoreas Außenminister betonte, das Abrüstungsangebot stehe und werde sich auch in Zukunft nicht ändern. Bei einer Aufhebung derjenigen Sanktionen, die besonders die zivile Wirtschaft und das Leben der Menschen gefährdeten, wolle Nordkorea „permanent und vollständig alle nuklearen Produktionsstätten“ im Bereich des wichtigsten Atomkomplexes Yongbyon beseitigen. Dazu sollten auch US-Inspekteure zugelassen werden. In Yongbyon gibt es einen Reaktor sowie Anlagen zur Herstellung von Plutonium und zur Anreicherung von Uran, was beides der Atombombenherstellung dient.

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Ich hätte etwas unterschreiben können. Aber es ist besser, etwas richtig zu tun als schnell“, sagte Trump, nachdem er die Verhandlungen abgebrochen hatte. …

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Nach Singapur und Hanoi könnte es nun einen dritten Gipfel geben. Die „jeweiligen Teams“ wollten die Gespräche fortsetzen, hieß es aus der US-Delegation.

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... China und Südkorea reagierten enttäuscht.

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Von einem Scheitern wollte Trump nichts wissen. „Wir mögen einander einfach. Wir haben eine gute Beziehung“, sagte er. „Ich habe Vertrauen in ihn. Und ich nehme ihn beim Wort.“ …

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Deshalb überraschte das abrupte Ende nun auch das Weiße Haus. Trumps Leute hatten sogar schon eine Uhrzeit für die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung angekündigt. So etwas geschieht in der internationalen Politik normalerweise nur, wenn man sich praktisch schon einig ist.

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DLF.de am 28. Februar 2019, von Arthur Landwehr:

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„Nach geplatztem Gipfel mit Kim – Trump gibt sich betont gelassen

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Eigentlich wollte US-Präsident Donald Trump mehr erreichen: Eine gemeinsame Abschlusserklärung mit Kim Jong Un sollte der nächste Baustein auf dem Weg zur weiteren Entspannung mit Nordkorea sein. Doch dazu kam es nicht. Trump gibt sich dennoch gelassen.

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Donald Trump zeigte sich betont ruhig, betont selbstverständlich. Kein böses Wort über Kim Jong Un, mit dem er sich ja nicht einig geworden war. Der mit höchsten Erwartungen befrachtete Gipfel von Hanoi war gerade geplatzt. Es gibt diese Lücke zwischen uns, so Trump, aber mit der Zeit werden wir die schon überbrücken.

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Am frühen Morgen sah alles noch harmonisch und nach einem Gipfeltag mit stolzgeschwellter Brust aus. „Ich habe das Gefühl, dass wir zu einer guten Einigung kommen werden“, hatte Kim gesagt. Unterstrichen, dass er Atomwaffen abbauen wolle. Aber Kims Vorstellung davon, so Donald Trump, sei eben doch anders als die der Amerikaner gewesen.

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Er will denuklearisieren, aber auf Feldern, die die nicht so wichtig sind wie die, die wir wollen.“

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Nun kennen wir nur die amerikanische Darstellung dessen, was auf dem Gipfel gesagt, angeboten und abgelehnt wurde. Aus nordkoreanischer Sicht mag sich das ganz anders darstellen. Trump jedenfalls sagt, dass Kim von ihm verlangt habe, die Sanktionen ganz fallen zu lassen.

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Es ging um Sanktionen. Die wollten sie aufgehoben haben, aber selbst nicht dort abbauen, wo es uns wichtig ist. Sie haben etwas angeboten aber nicht da, wo wir es wollten.“

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Er wolle ja die Sanktionen abbauen, so Trump. So schnell wie möglich. Er wolle ja, dass Nordkorea so schnell wie möglich sein Potenzial als Wirtschaftsstandort mit amerikanischer Hilfe entwickeln könne. Aber die Sanktionen seien eben auch das Faustpfand, das die USA nicht einfach aus der Hand geben könnten.

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Ob sie es glauben oder nicht, wir kennen das Land gut. Jeden Zentimeter. Wir müssen bekommen, was wir bekommen müssen. Denn wir sollen viel geben.“

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Aber, so Trump, die Arbeit der vergangenen Monate seit dem Gipfel von Singapur, sei nicht vergebens gewesen. Man habe gearbeitet, habe Optionen ausgelotet, die Vorstellungen abgeglichen. Und das habe sich auch gelohnt. Die Beziehung zueinander sei vertieft worden.

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Er hat eine klare Vision. Das ist nicht gerade unsere Vorstellung, aber sehr viel näher als vor einem Jahr.“

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Und: Kim habe ihm versichert, weiterhin keine Atomtests durchzuführen. Man habe sich freundlich verabschiedet, auch die Hände geschüttelt.

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Die Regierungssprecherin Sarah Huckabee Sanders jedenfalls formulierte für die Zukunft so, dass sich die Teams beider Seiten freuten, weiter an Lösungen zu arbeiten. Trump deutete an, dass es auch wieder einen Gipfel der beiden Staatschefs geben könnte. Ein Termin aber wurde nicht vereinbart.

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Dietmar Moews meint: Ich hatte es erst vorgestern exakt so vorhergesagt, wie es jetzt gekommen ist und wie es auch gar nicht anders sein könnte. Folglich werden TRUMPS Postulate auch bei keinem weiteren Treffen mit KIM so ausgehen, wie es TRUMP erreichen will.

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Das gesamte TRUMP-Theater hat NORDKOREA im Weltbewusstsein erheblich aufgewertet und hat den jungen KIM vom Waldschrat und Brudermörder zum geschickten Staatsführer einer ATOMMACHT enfaltet.

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Es kann gar nicht ausbleiben, dass die TRUMP-Wähler und auch seine mundtoten Republikaner so langsam aufwachen und dem TRUMP seine Spiele beschränken. Die USA sind eine repräsentative Demokratie, die so konstituiert ist, dass das KAPITOL – Senat und Repräsentanten – eine erhebliche, sowohl legislative wie auch exekutive KOMPETENZ laut Verfassung ausübt.

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FINE E COMPATTO,

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Bruno Pezzey, Dietmar Moews im ZDF Sportstudio 1978

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