Kunstmarkt-Hub Südostasien im Umbruch

Lichtgeschwindigkeit 8898

am Freitag, 1. Februar 2019

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Dietmar Moews, 140cm / 140cm, Öl auf Textil

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Von der heutigen Kunst auf dem Kunstmarkt gibt es gar nichts zu berichten.

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Das Kunst-Messewesen im internationalen Maßstab versucht inzwischen hinter KAUFKRAFT-VERDÄCHTIGUNGEN herzureisen.

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Ist in BASEL Kaufgeld?

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Ist in Köln Kaufgeld?#.

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Ist es in Miami oder New York?

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Ist das neue Kaufgeld in Asien?

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Inzwischen gibt es die Auflösung der Tradition der ersten Messeorte, weil der Absatz die Kosten nicht mehr rechtfertigt. Einerseits ist die Kunstsammler-Generation satt. Andererseits haben Geldwäsche-Kaufkraft und Anleger in nicht werthaltige Kunstwerke sich so weit von den Kunden wegbewegt, dass inzwischen mobile Agenten hinter denjenigen herkommunizieren, die überhaupt Kaufgeld haben könnten.

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Kunst kann immer nur da verkauft werden, wo Geld ist.

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Dietmar Moews 140cm / 140cm, Öl auf Textil

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Neue Zürcher Zeitung, Seite 20, 28. Januar 2019 von Philipp Meier, Singapur:

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„Südostasiens Kunstmarkt-Hub im Umbruch –

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Die Art Stage Singerpore wurde kurzfristig abgesagt. Die Probleme der Messe sind hausgemacht. Südostasien Kunstmarkt-Hub schafft nun Ersatz mit der neu lancierten ART G, die im Herbst eröffnet wird.

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Herzstück der jeweils im Januar stattfindenden Art Week war die art Stage Singapore, die bisher bedeutendste Kunstmesse für den südostasiatischen Raum. Dieses Jahr ist vom einstigen Glanz der Messe allerdings nur noch ein Rumpfstück übrig geblieben. Für die Aussteller kam die Absacge der Messe überraschend, und so hat sich eine kleine Ersatzmessse derjenigen Teilnehmer formiert, die ihre Kunst bereits eingeflogen hatten.

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Unzufriedene Galerien

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An dem Dutzend Stände im Marine Bay Sands Convention Cetre wurde besonders sichtbar, wie durchmischt die Qualität der Art Stage auch bereits in den letzten Jahren war: ein Grund, warum immer mehr Galerien von internationalem Rang, die etwa auch an der Art Basel in Honkong teilnehmen, der Messe fernblieben … zu viele Stände mit dekorativer Wohnzimmer-Kunst an der Grenze zum Kitsch … dieses Jahr für die Teilnahme einer neuen Boutique-Messe in Singapurs Galeristen-Cluster Gillman Barracks entschieden. Angekündigt wurde dieses kuratierte Schaufenster für südostasiatische Kunst unter dem Namen S. E. A. Focus im Mai 2019….

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Im Sommer 2018 gaben überdies die internationales Messemacher Tim Etchells und Angus Montgomery Arts – damals noch in Pertnerschaft mit dem Schweizer Messe-Unternehmen MCH Group, das hinter der Art Basel steht – ihre Pläne für die Gründung einer internationalen Kunstmesse in Singapur bekannt. Die Art SG soll nun erstmals vom 1. bis 3. Noveber im Marina Bay Sands Convention Centre mit 60 bis 80 galerien über die Bühne gehen.

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Die Organisatoren verantworten bereits bedeutende Verkaufsschauen für Gegenwartskunst wie etwa die Art Central, die parallel zur Art Basel Hong Kong in Honkong stattfindet, oder die gerade zum ersten Mal und sehr erfolgreich über die Bühne gegangene Taipei Dangdai. In Singapur zusätzlich unterstützt werden sie vom ehemaligen Chef der Art Basel Hong Kong Magnus Renfrew. Mit ihm zusammen hatten sie seinerzeit auch die Art HK in Hongkong gegründet, die schließlich von der MCH Group / Art Basel übernommen wurde…“

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Dietmar Moews meint: Es ist bekannt, dass nur die traditionellen Standortmessen, wie z. B. Köln oder Hannover selbst vagabundieren gingen, heute noch mit den inzwischen als Marktführer den Ton und die Termine angeben, sich behaupten können, die überblickende kulturelle Gestaltungsmächte lesen können.

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Der obige Text in der NZZ spricht von „Erfolg“, von „Qualität“, überhaupt von Kitsch oder Kunst, von marktbeherrschenden Veranstaltern und von „Boutiquen-Messe“.

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Von der Qualität der Künstler, deren aktuelle Produktion aufgeboten und vermarktet würde, ist überhaupt keine Rede.

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Es hat nur mit der Marktmacht zu tun, der Platzhirsche, die überall mit Kusshand Sonderpreise zahlen, während die jüngeren Galerien die allein um zugelassen zu werden die exorbitanten Quadratmeter-Preise für ihre Messebeteiligung zahlen müssen, werden dann, wenn die Marktführer ihre Ladenhüter nicht mehr loswerden, definitiv rausgemobbt.

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Exakt das steckt hinter der Behauptung, „kam die Absage der messe überraschend…“

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aber eine neue Messe mit den Platzhirschen war bereits vorbereitet und kommt nun mit der selbsterhöhenden Qualitätsabqualifikation der rausgeekelten Galerien durch diese „Macher“.

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So werden Kommunikationsreize auf die Reise-Kunstkäufer ausgestrahlt, die dann besonders gerne den Stehsekt zur Voreröffnung trinken.

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Die Kunst ist tot. Weil die Agenten und internationalen Galerien mit ihrem über Jahrzehnte plazierten PSEUDO-KUNST den Kunstbetrieb und die Kunstjournalie okkupiert haben – hat heute keiner mehr Interesse an diesem marginalisierten REIZ-BETRIEB.

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Kunst-Hub im Umbruch?

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Da handelt es sich hier jedenfalls nur um Machtspiele der etablierten internationalen Händlern, gegenüber der KULTURINDUSTRIE und des Schwarzgeld-Marketings. So fern sich diese Geschäftsidee noch halten kann und ohne gute Künstler und MEISTER-Kunst ihre Profite generieren kann, haben sie an Kunst und Künstlern keinerlei Interesse.

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Die Käufer, die auch „Sammler“ genannt werden, sehen die Kaufkunst nicht, sie leben nicht damit – man hat dafür eigene große Zwischenlager und Depots klimatisiert und elektrisch überwacht. Dabei sind die Geldquellen inzwischen Insider-Parner er Händler-Manipulationen. Bis irgendwelche Erben lieber auf Briefmarken, Wein oder Zuchtpferde umsteigen und der Agent Achenbach mal vorgeführt wird, wie kürzlich mit Düsseldorf und ALDI-Erben.

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FINE E COMPATTO,

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auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

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