Dreckluft und DIESEL-Fahrverbote in Köln am Rhein?

Lichtgeschwindigkeit 8834

am Freitag, den 11. Januar 2019

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KÖLN soll Dreckluft der Schwerölschifffahrt durch AUTO-Verzicht „heilen“.

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Das deutsche Jahr 2019 wurde mit prinzipiellen und konkreten umweltamtlichen Ankündigungen für Automobil-Fahrverbote in bestimmten hochbelasteten öffentlichen Zonen versehen; betroffen werden meist Großstädte bzw. neuralgische Zonen. Fahrverbot erhalten dann dieselmotorgetriebene Autos, die mit der Abgasplakette VIER oder GERINGER zugelassen sind. Siehe auch

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LICHTGESCHWINDIGKEIT 8807

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Ab sofort gilt in Stuttgart das Fahrverbot für alle Dieselfahrzeuge, die nicht mindestens die Abgasplakette FÜNF, sondern VIER oder darunter tragen.

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Das Fahrverbot folgt EU-Vorentscheidungen, die angeblich auch für die nationalen und lokalen Lebenssphären der EU-Mitgliedstaaten gelten sollen.

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Obrigkeitlich angeordnetes Fahrverbot ist auch im Rechtsstaat unabhängiger Gerichtlichkeit eine Entscheidung in staatlicher Verantwortung.

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In Stuttgart sind angeblich etwa 75.000 Fahrzeuge und deren Halter bzw. Fahrer betroffen.

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Ein solches ersatzloses Fahrverbot ist eine Enteignung – ein erheblicher materieller Verlust – wofür die privaten KfZ-Halter den politischen Entscheidungssouverän auf SCHADENSERSATZ zu belangen versuchen werden.

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Kölner Stadt-Anzeiger am 10 Januar 2019, Seite 28 von INGO HEINZ:

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„Reker bittet um Vertrauen – Vorsitzender des Kölner Verkehrsvereins übt scharfe Kritik an der Verwaltung

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… „Betroffenheit“ sei das vorherrschende Gefühl, wenn er über die Situation der Stadt sinniere. „Nicht im bösartigen Sinn, aber als konstruktiver Beitrag zu einer Streitkultur“, sagte (der Vorsitzende) Schwieren an (OB) Reker adressiert. So fehle ihm und den rund 200 Mitgliedern des Vereins die „dringend gebotene Konsequenz bei zentralen Verkehrsprojekten“. Als Beispiele nannte er die seit 2014 laufende Sanierung des Tunnels Kalk und stets verstopfte Straßen, insbesondere die überfüllte Autobahn 3. „Weder unsere Mitglieder aus Handel und Handwerk, noch Geschäftsleute und Messegäste der viertgrößten Stadt Deutschlands lassen sich diese Missstände auf Dauer bieten, der eine Verwaltungsreform und „mehr Engagement der Kölner Mandatsträger im Düsseldorfer Landtag“ anmahnte und erneut Reker ansprach: „Die Bürger Kölns müssen bald positive Änderungen spüren.

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… modernes Mobilitätskonzept samt Verbesserung der Infrastruktur, etwa auf der Ost-West-Achse … auch das laufende Berufungsverfahren beim Dieselfahrverbot in der Stadt griff Reker auf. Sie schloss mit einem Appell an die Menschen im Saal. „Ich bitte Sie um Vertrauen in die Arbeit der Verwaltung und der Verkehrsdezernentin sowie um koordinierte Anstrengungen zur Lösung der Probleme dieser Stadt.“ …für die Attraktivität und urbane Qualität der Metropole Köln einzusetzen.“

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Dietmar Moews meint: Durch Ignoranz oder Grenzwert-Diskussionen ist die Aufgabe, für saubere Luft in der Stadt Köln zu sorgen, nicht zu erfüllen.

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Ich sehe zwei GENERALFEHLER:

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EINS: Bis heute reinigt die Stadt Köln (wie fast alle deutschen Städte) nicht die Luft und die ganzen Reifenabriebe und Schweröl-Verußungen. Es gibt nur Sperrmüll-Abfuhr, Straßenkehrer fürs Grobe, Laubbläser- resp. Sauger und Hundefäkalien in Abfallkörben. Sowohl Staub, Dreck und Feinstaub entfalten eine „gottgegebene“ Dreckluft, weil Alles, was nicht in wachsenden Dreckschichten angehäuft wird, nur hochgewirbelt und geatmet wird. Weder Staubsauger noch Abgasfilter hält man für zwingend, um die Luft, die man permanent weiter belastet, außer durch den menschlichen Atem zu reinigen.

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Je nach Wetterlage hat man in Köln, wie in jeder Stadt, eine Ventilation bzw. Kaminwirkung oder die SMOG-Glocke staut sich innerstädtisch. Wo die Flußschifffahrt festmacht und teils tagelang liegt, sind keine Messgeräte und es werden auch keine tatsächlichen Dreckwerte veröffentlicht, die von jenen Schwerölverbrennern in die Stadt geblasen werden.

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ZWEI Köln ist eine deutsche Großstadt mit allzuständiger Kompetenz durch die Kommunalordnung. Der Strom Rhein ist eine Bundeswasserstraße mit Bundeskompetenz. Die in Deutschland weitgehend zugelassene internationale Flußschiffahrt bewegt sich also auf einer Bundeswasserstraße und kann mit der Stadt Köln durch Hafenbenutzung und Festmachen an der Rhein-Kaje „zusammenarbeiten“. Doch das überwiegend zum Schiffsantrieb verbrannte Dieselschweröl, das ohne Abgasfilter aus den Flußschiff-Schornsteinen der Umweltluft zur Last abgegeben wird, belastet permanent die Atemluft der Stadt Köln.

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Wer glaubt, durch Messungen der CO2 sowie der Feinstaubbelastungen in konsequenter Aktion direkt zum Fahrverbot für Diesel-PKW mit Plakette 4 kommt und damit vortäuscht, der Kölner Luftreinheit zu dienen, wird die Klagen der Autofahrer erregen, die nicht nur die Enteigung durch Fahrverbot erleiden, sondern außerdem mit dem Flussschifffahrtsdreck der rückständigen Rheinschiffe zum Sündenbock gemacht wird.

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Um ein Bild der Situation zu haben, müsste man nur den gemessenen Belastungswerten der Straßenabluft-Spitzenstädten, wie jetzt Stuttgart, die konkret messbaren „Kölner Schifffahrtsabgase“ aufaddieren.

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Die Politik ist augenblicklich nicht dran, die Ursachen der Kölner Dreckluft zu fokussieren. Der „relative Sündenbock“ Diesel-4 nimmt sich wenig gegenüber den Diesel- und Benzinern 6, ganz zu schweigen von der absurden Energiebilanz der Elektro-Autos, deren Reifenabrieb ebenfalls beachtlich ist.

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Die Politik muss eine Mobilitätskonzeption entwerfen, die ökonomisch umsetzbar ist und eine baldige Wirklichkeit neuordnen kann.

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Das sind keinesfalls Elektro-Lastfahrräder mit Babboe-Transportkiste für vier bis sechs Kinder, die demnächst eine eigene Unfallstatistik-Sparte eröffnen werden. Immerhin filtern Fahradfahrer durch sportives Atmen die Stadtluft.

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