MAGNITZ-AfD vermummt in Bremen zertrümmern ist nicht Kiesinger-CDU ohrfeigen vor Fernsehkameras

Lichtgeschwindigkeit 8827

am Mittwoch, den 9. Januar 2019

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DLF.de am 8. Januar 2019 berichtet:

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„Bremer AfD-Landesvorsitzender und AfD-Bundestagsabgeordneter Frank Magnitz in Bremen schwer verletzt.

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Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung.

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Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft nach ersten Vernehmungen sowie einer Auswertung des Videomaterials mit. Ihren Angaben zufolge zeigen die Aufnahmen von gestern Abend, wie sich zwei Menschen dem Politiker näherten, ein dritter lief versetzt dahinter. Einer der Unbekannten schlug Magnitz nieder, woraufhin dieser stürzte. Nach Angaben der Behörden war nicht erkennbar, dass der Täter einen Gegenstand benutzte. Die AfD hatte erklärt, Magnitz sei mit einem Kantholz niedergeschlagen worden.

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Der Vorfall wurde parteiübergreifend verurteilt.“

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Es gibt bislang keine Bekenner-Selbstbezeugungen zu der Gewalttat. Doch kann es sich jedenfalls um eine politisch motivierte Agression handeln, da das Opfer der Bremer Politikprominenz angehört.

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Je nach dem wie die Schläger vorgegangen sind, ist es zwischen einem „Verdacht auf schwere Körperverletzung“, wie es die polizeiliche Ermittlungssprache hier vorläufig signiert hat, so lange keine konkret Tatverdächtigen fokussiert werden konnten, oder auch „Verdacht auf versuchte Tötung“, je nach Motivlage auch „Verdacht auf versuchten Mord“.

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Wenn in Erinnerung der öffentlichen Ohrfeigung eines früheren Nazi-Juristen und späteren CDU-Bundeskanzlers, Dr. Kurt-Georg Kiesinger, durch die Nazigeschädigte Beate Klarsfeld, heute Fragen von Politik-Dissens und Gewalttätigkeit hochkommen, soll man durchaus vergleichen, um was es sich handelte. Abgesehen davon, dass Vergleiche das Interesse auf Unterschiede belegen und grundsätzlich und immer jeder Fall ein Einzelfall ist, kann aber keinesfalls eine Gleichsetzung Sinn ergeben.

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Klarsfeld, eine Deutsch-Französin, verheiratet mit einem französischen Juden, Serge Klarsfeld, dessen Eltern Nazi-Opfer waren, rief Kiesinger am 2. April 1968 im Bonner Bundestag von der Besuchertribüne „Nazi, tritt zurück!“ zu und wurde abgeführt, aber alsbald freigelassen.

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Kiesinger gab Mitte 1968 als Zeuge in einem Gerichtsprozess an, bis 1942 nicht von der Ermordung der Juden gehört und Meldungen aus dem Ausland hierzu erst gegen Ende 1944 geglaubt zu haben.

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Während des CDU-Parteitags in Berlin am 7. November 1968 bestieg Klarsfeld das Podium der Berliner Kongresshalle, ohrfeigte Kiesinger und rief: „Nazi, Nazi, Nazi!“

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Wenige Tage nach der Tat äußerte sie gegenüber dem „SPIEGEL“, dass sie die Ohrfeige bereits am 9. Mai 1968 geplant und lange vorbereitet habe. Sie habe damit zum Ausdruck bringen wollen, dass sich ein Teil des deutschen Volkes – insbesondere die Jugend – dagegen auflehnt, dass ein Nazi an der Spitze der Bundesregierung steht

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Um auf Kiesingers nationalsozialistische Vergangenheit hinzuweisen, initiierte Beate Klarsfeld eine Kampagne mit verschiedenen öffentlichen Aktionen. Kiesinger hatte sich Ende Februar 1933 als Mitglied der NSDAP eintragen lassen und war seit 1940 im Außenministerium zum stellvertretenden Leiter der rundfunkpolitischen Abteilung aufgestiegen, die für die Beeinflussung des ausländischen Rundfunks verantwortlich war. Kiesinger war hier für die Verbindung zum Reichspropagandaministerium zuständig. Klarsfeld warf Kiesinger vor, Mitglied im Verwaltungsrat der Interradio AG gewesen zu sein, die ausländische Radiosender zu Propagandazwecken aufkaufte. Darüber hinaus sei er ein Hauptverantwortlicher für die Inhalte des deutschen Auslandsrundfunks gewesen, welche antisemitische Propaganda und Kriegspropaganda umfassten, und habe eng mit den SS-Funktionären Gerhard rühle und Franz Alfred Six, der direkt für Massenmorde in Osteuropa verantwortlich war, zusammengearbeitet. Kiesinger habe die antisemitische Propaganda auch dann noch fortgesetzt, nachdem er von den Morden an Juden wusste (aus ARD-Tagesschau 2018).

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Dietmar Moews meint: Während die KIESINGER-OHRFEIGE eine leichte Körperverletzung und Beleidigung war – die rechtsstaatlich in jedem Fall zu einer konkreten Relativierung der (Nazi-)Vorgeschichte sowie der Irreführung der deutschen Öffentlichkeit durch die Regierungspartei CDU und den geohrfeigten Dr. KIESINGER zwang, wobei die persönliche Betroffenheit der Beate Klarsfeld zu wiegen war, ist die aktuelle Gewalttat von Bremen ganz anders zu werten.

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Das Opfer der notversorgungsbedürftigen Täter von Bremen, Frank Magnitz, hat das vollumfängliche Persönlichkeitsrecht der eigenen Unversehrtheit, öffentlich und privat. Die Tat und die Täter haben dieses Recht, mit Todesrisiko des Opfers, verletzt. Die Ermittlungen müssen zunächst dennoch die Täter ermitteln, die Zurechnungsfähigkeit der Täter feststellen sowie die Motive der Täter. Daraus folgt dann eine Definition durch Staatsanwaltschaft und Gericht, wie die Tat gerichtlich verstanden werden soll.

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Bis dahin sind alle Mutmaßungen über Täter und Tatmotive unentgeltlich. Unzweifelhaft gibt es für eine Annahme, dass die oppositionelle bzw. alternative Politik-Einstellung des Frank Magnitz, durch seine politische Arbeit und seine Parteimitgliedschaft und sein Parteiamt in der AfD sowie sein Abgeordnetenmandat im Deutschen Bundestag, höchste gesetzliche und konkret persönliche Schutzansprüche hat.

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Bisher haben sich die deutschen Politiker wie auch die Publizisten über diese Schutzansprüche bzw. über die völlig rechtswidrige Vergewaltigung des AfD-Politikers von Bremen bekannt, auch der Bundespräsident.

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Aufklärung tut Not. Die Frage Cui Bono sollte zurückstehen. Dem Opfer ist vollständige Genesung zu wünschen, in der Hoffnung, dass keine schweren Dauerschäden entstanden sind.

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Jeder Deutsche sollte mal nach- und vordenken, ob die heutige beschleunigte unsinnliche Lebensweise im Existenzkampf einer Wohlstandsgesellschaft wirklich nicht vernünftiger ausgekämpft werden kann, als durch Verschärfung der Mittel, anstatt von Argumenten und gutem Willen sozio-geistig geführt?

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