Bernardo Bertolucci 1940 – 2018 Kurznachruf

Lichtgeschwindigkeit 8709

am Dienstag, 27. November 2018

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Bernardo Bertolucci wurde am 16. März 1940 oder 16. März 1941 in Parma geboren und ist jetzt, 77-jährig, am 26. November 2018 in Rom gestorben. Er war ein italienischer Filmregisseur.

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Bertolucci litt viele Jahre unter Rückenproblemen. Eine misslungene Bandscheibenoperation zwang ihn in den Rollstuhl. Dadurch wurde er der schlechten Situation für Rollstuhlfahrer in Rom gewahr, u. a. dadurch, dass dort viele öffentliche Gebäude nicht rollstuhlgängig sind. Also startete er 2012 eine Kampagne zur Verbesserung der Lage. Des Weiteren war er an Krebs erkrankt, an dessen Folgen er im November 2018 verstarb.

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Bernardo Bertolucci lernte bei der Entstehung von Accattone Adriana Asti kennen, die für die nächsten Jahre seine Lebensgefährtin wurde. Sie spielte in seinem zweiten Spielfilm Vor der Revolution die weibliche Hauptrolle.1980 heiratete er die britische Drehbuchautorin Clare Peploe.

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Zwischen 1962 und 2012 inszenierte er 16 Spielfilme. Sein dem Geheimnis verpflichteter Erzählstil war oft opernhaft und melodramatisch und ließ Mehrdeutigkeiten viel Raum. Bertolucci inszenierte vielfach mit Bezugnahmen auf Musik, Malerei und Literatur. Zu seinen meistbeachteten Werken gehören Der große Irrtum/Der Konformist, Der letzte Tango in Paris, 1900 (Novecento) sowie Der letzte Kaiser. Diese Werke entstanden alle mit seinem langjährigen Kameramann, dem befreundeten Vittorio Storaro, der sie durch seinen spezifischen Ausleuchtungsstil mitprägte. Der visuelle Stil seiner Filme ist gekennzeichnet von langen Kamerafahrten und sehr bewusst gestalteten Farben. Bildausschnitte und Kamerabewegungen legte er als Bestandteil seines Regiestils, seiner persönlichen „Handschrift“ jeweils selbst fest. Sein Kameramann Vittorio Storaro, zwischen 1969 und 1993 an acht Werken beteiligt, war nur für die Beleuchtung zuständig. Typisch für Bertoluccis Erzählstil sind Bezüge zu Werken der Malerei, der Oper, der Literatur und des Films oder Zitate daraus.

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Bertolucci erhielt zwei Oscars und zwei Golden Globes für Der letzte Kaiser (1987). Zudem erhielt er je eine Oscarnominierung für Der große Irrtum (1970) und Der letzte Tango in Paris (1972). Zum 75-jährigen Bestehen des Filmfestivals von Venedig erhielt Bernardo Bertolucci 2007 einen Goldenen Ehrenlöwen für sein Lebenswerk als „vielleicht berühmtester italienischer Regisseur der Gegenwart, und einer der wichtigsten und einflussreichsten in der Geschichte des Kinos.“ 2011 wurde ihm die Ehrenpalme der Filmfestspiele von Cannes zuerkannt, ein Jahr später der Europäische Filmpreis für sein Lebenswerk. Bereits 2008 wurde für ihn ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame angebracht, den er jedoch erst im November 2013 einweihen konnte.

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Wie mehrere andere bedeutende italienische Filmregisseure auch, etwa Pasolini, Visconti und Antonioni, bekannte sich Bertolucci zum Marxismus. Er erzählte, von Kindheit an Kommunist gewesen zu sein, als er viel Zeit unter Bauern verbrachte. Zunächst aus sentimentalen Gründen; als die Polizei eines Tages einen Kommunisten erschoss, habe er sich für deren Seite entschieden. Er trat jedoch erst 1968 der Kommunistischen Partei bei.

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