Adornos Glatze taugt nur noch zum Comic, nicht mehr für Neue Musik

Lichtgeschwindigkeit 8615

am Freitag, 26. Oktober 2018

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Seit 39 Jahren gebe ich die Zeitschrift

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„Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur“ heraus.

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Seit 39 kämpfe ich für echte Kunst, für echte Musiker, für neue Musik, deren Qualität sich durch die musikalische Benutzung – zum Hören, zum Singen und Spielen, zum Tanzen, zum sozialen Anschluss der Musik an unsere Tradition, Veränderlichkeiten und Abhängigkeiten und zum Geschäfte machen eignet.

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Meine Musikerfreunde, ob Ladislav Kupkovic, John Gould, Thomas Schmidt-Kowalski und Michael Gees, haben es bezeugt. Wir haben gemeinsam erleben und erleiden müssen, wie die ADORNO-Bolschewiken Kunst und Künstler niedermachten, ausgrenzten und von der Musikbereitstellung in der verirrten deutschen Musikorganisation abschnitten.

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Es ist knapp zehn Jahre her, dass der Musikkritiker ALEX ROSS für THE NEW YORKER die deutsche ADORNO-Krankheit rügte und abmahnte:

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„Eine Kritik im Großen – Geister-Sonate  – Was ist mit der deutschen Musik passiert?“

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Alex Ross in „Neue Sinnlichkeit 44 Blätter für das Sprechen vom liberalen Denken des Handelns“, Dresden 2003. Ich habe es ins Deutsche übersetzt und gedruckt.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, heute am 25. Oktober 2018, endlich, bringt auf Seite 13 im Feuilleton eine Betrachtung von GERHARD R. KOCH, der bis heute viel Zeilengeld für seine Donaueschinger Neue-Musik-Behudelungen eingenommen hat:

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„Adornos Glatze taugt nur noch zum Comic. Die Donaueschinger Musiktage pflegen Selbstkritik, Entmythologisierung und Roboterdarbietungen“

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Der läppische Opportunist, von dem so gut wie nie ein Aufblick auf die salonpolitische Musikorganisation der „Neuen Musik“ der Adorniten geworfen hat, bringt jetzt folgende Annotationen – als sei das nicht sein Geschäft in der FAZ, wie folgt, in Lichtgeschwindigkeit hier kurzgefasst:

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„…Um das Jahr 2000 nämlich verblüffte ein Buch: Hubert Stuppners „Endzeit-Sonate“, ein satirischer Exkurs zur Lage der Neuen Musik, lokalisiert in der „Heilanstalt“ Donaueschingen und in Form scholastischer Dispute über Jahrhunderte hinweg: Sokrates-Cage, Luther-Schnebel, Parmenides-Xenakis, Nietzsche-Stockhausen, Freud-Ligeti, Lachenmann-„Gevatter Tod“. „Zauberberg“ und „Doktor Faustus“ klingen an, Frustration und Ressentiment ebenfalls, als musikalisch-philosophische Parodie nicht unoriginell.

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… achtzehn Jahre später .. quasi das Satyrspiel in eigener Sache: Das Programmbuch startet mit einem „Comic Essay“ von Tine Fetz-Steve Cityhouse, in dem Avantgarde-Sonderling nach dem wahren Weg wie nach dem Rezept der Tonkunst suchen, geleitet von einem kahlköpfigen Philosophen, unverkennbar Adorno. … die Roboter waren los. Mögen die Eindrücke in Donaueschingen oft bunt gewesen sein, so waren sie diesmal zentrifugal … und selbst der Gegensatz futuristisch-retrospektiv ist relativ geworden: Alte Instrumente gewinnen neue Funktionen …

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In einer Vierer Diskussion ging es um das ominöse „Vitamin B“, Beziehungen im Musikbetrieb, die kritisch zu durchleuchten sind…

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Die postume Wiedergabe im Schlusskonzert machte mit einem Komponieren bekannt, das ganz eigene Wege ging …

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Gegenstück zu solch symphonischer Askese war „Dead Wind“ des Letten Janis Petraskevics, das ein Kräftegeschiebe inszeniert, aber darüber Ligetis „Atmosphères“ nicht ganz vergessen lässt … Benedict Masons .. Kontrabässe und Harfen sorgen für eine dunkle Basis, doch dann ziehen Geigen- und Flöten-Gruppen durch den Saal, die Kinetik dient dem Isolationismus der Klangereignisse …Das Orchester wird dekonstruiert … permanente Durchlüftung des Klangapparates … Kürzel-Schleifen in immer neuen Varianten beisteuert, kontrapunktiert allerdings durch Realitätspartikel via Schallplatte, die indes nicht zum Dialog taugten.

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…Die traditionelle „absolute“ Instrumentalmusik in allen Ehren: Aber so leicht lässt sich neunzehntes Jahrhundert nicht vitalisieren.

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…die hochaktuelle politische Brisanz besaßen, dabei unvermeidlich in die Dialektik von Autonomie und Engagement gerieten….

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Einem Werk gelang der Sprung über den Genre-Schatten: der Schwedin Malin Bang ging es in „splinters of ebullient rebellion“ darum, gegensätzliche Kräfte so widerstrebend zu organisieren, dass ein quasi gesellschaftliches Bild entstand: Da gibt es rasende, glissandohafte Kürzelfelder von höchster Heftigkeit, entfesselter Mechanik, dann wieder brutale Blockbildungen …Hinzu kommen vier tackernde Schreibmaschinen …“

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S. Reicht.

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Dietmar Moews im FEX-Tal

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Dietmar Moews meint: Der FAZ-Dekorateur GERHARD R. KOCH hat den Kopfschuss von Adornos Glatze anscheinend noch immer nicht gehört, wenn es um die künstlerfeindliche und kunstfeindliche unmusikalische STAATSPRODUKTION von DONAUESCHINGEN geht:

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„… Eher ernüchternd geriet die Performance des SWR-Experimentalstudios … zu sehr massive Demonstration der Möglichkeiten … interessanter war .. „Rundfunk“ für neun Synthesizer zum Zwecke artifizieller Instrumental-Illusion unendlicher Partikelfolgen, die sich parasymphonisch addierten … hinter und vor einer Wand mit Durchblicken und Videoschirmen auf, wobei reale Arme und Beine mit Quasi-Prothesen alternieren .. wie ein burleskes Pandämonium …

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„Dass Technik und Kunst zusammengehören, ist seit jeher üblich … die recht brachialen Klang-Explorationen und Explosionen .. an Intensität gewinnen ließ. Auch dies lehrte Donaueschingen, wohingegen Hörspiel wie Jazz (diesmal an der Orgel der Christuskirche) eher recht artig daherkamen.

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Der deutsche Organisationsstaat finanziert eine Salonpersonnage, die eine marginale Finanznische für unechte Musiker im ADORNITENTUM, die nur noch aus zwei Schranzen besteht: GERHARD R. KOCH, JÜRGEN R. KAUBE und ADOLF R. LACHENMANN.

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Im Jahr 2019 ist auf THOMAS SCHMIDT-KOWALSKI zu hoffen, dessen JAHRTAUSEND SINFONIE endlich als eine prächtige Aufführung dem interessierten, neugierigen Publikum für Neue Musik, im Neuen Jahrtausend, geboten werden muss. PLURALISMUS ist auch ein Verfassungsgebot.

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FINE E COMPATTO

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