ONE + ONE / SYMPATHY FOR THE DEVIL de JEAN-LUC GODARD

Lichtgeschwindigkeit 8552

am Freitag, 5. Oktober 2018

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Tschurschchela aus Georgien

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Lichtgeschwindigkeit mit Kritik eines lokalen Kulturereignisses in Köln. Eine Salonpersonnage (match Fund) tritt in Köln auf, für das Land GEORGIEN, für die Hauptstadt TIBLISSI und für Stadtbilder dieser Hauptstadt, aufgenommen von sekundären deutschen Film- und Musikkünstlern.

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Der im Kino OFF BROADWAY, in Köln-Ehrenfeld, veranstaltete Abend, als Teil eines Georgien-Programmes, das hauptsächlich um die Präsentation GEORGIENS auf der kommenden Frankfurter Buchmesse zusammengestellt worden ist, brachte einen 88 Minuten – Film des Autorenfilmers Heinz Emigholz, aus dem Jahr 2013:

2 + 2 = 22 [The Alphabet]

Die köln-georgische Kuratorin, Frau Kurtishvili, war hier Partnerin vom OFF BROADWAY – Kino und vom Allerweltskino e. V. Dieses ist eine in der Kölner Kunst- und Kulturszene anerkannte Film-Veranstalter-Vereinigung (Quelle Homepage):

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„Das Allerweltskino bringt Filme aus den Ländern des globalen Südens und aus anderen Filmkulturen jenseits des amerikanischen und europäischen Mainstreams in Köln auf die Leinwand.

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Interkulturelles Kino bildet einen weiteren Schwerpunkt unseres Programms: Filme, die sich mit Begegnung, Konfrontation und Austausch von Kulturen beschäftigen. Dies umfasst auch Themen wie Migration und interkulturelles Leben in Deutschland.

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Ein dritter Bereich sind Filme zu Themen der ‚Einen Welt’: Globalisierung, Entwicklungszusammenarbeit, internationale Organisationen, Klimawandel, Energie, urbanes und ländliches Leben weltweit.

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Kino ist unsere Leidenschaft

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Wir zeigen Filme, hinter denen wir stehen. Wir zeigen auch Filme, die inhaltlich und formal herausfordern. Einige Filme werden über einen normalen Kinoverleih bezogen, andere müssen – oftmals aufwendig – international beschafft werden.

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Ob digital oder analog, wir bieten hochwertige Film-Projektionen und ein eindrucksvolles Kinoerlebnis.

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Mehr als Filme

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Durch Einführungen setzen wir Filme in einen Kontext. Oft laden wir Filmschaffende und Experten zu einem Publikumsgespräch ein. So sind Sie bei uns nicht nur Zuschauerin oder Zuschauer sondern kommen über Filme in einen Dialog. Wir schaffen Öffentlichkeit für Filme und für Themen.

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Wie wir arbeiten

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Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, in dem sich alle Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Jederzeit können Sie bei uns auf vielfältige Weise einsteigen. Mehrmals im Jahr treffen wir uns für die Programmplanung und häufig auch im Anschluss an die Vorführungen. Sprechen Sie uns gern an oder schreiben Sie uns hier eine E-Mail.

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Unsere Geschichte.

Wie alles begann.

Das Allerweltskino entstand 1986 als Zusammenschluss von film- und entwicklungspolitisch interessierten Menschen zur „Gruppe Allerweltskino“ und aus dem Engagement dreier Träger: dem Bildungswerk der Erzdiözese, der Volkshochschule und der Evangelischen Melanchthon-Akademie Köln.

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Ziel war es, Filme aus und über die Länder der damals so genannten ‚Dritten Welt‘ und interkulturelle Filme zu zeigen. Den stereotypen Bilderwelten des Hollywood-Kinos sollten alternative Perspektiven und Bilder entgegengesetzt werden. Dies sollte unter den bestmöglichen Bedingungen geschehen, die Filme sollten also dort gezeigt werden, wofür sie gedreht wurden: im Kino.

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Zahllose Filme.

Als am 16. September 1986 der erste Film in der Reihe Allerweltskino das Licht des Projektors erblickte, dachte wohl keiner der Mitarbeiter daran, dass ihr Engagement und das Interesse des Publikums über einen so langen Zeitraum andauern würde. Seither wird Woche für Woche gespielt. Zehntausende Zuschauer haben Erfahrungen gemacht, die herkömmlicherweise im Kino nicht zu machen sind. Die stetig wachsende Zahl der gezeigten Filme finden Sie in unserer Datenbank.

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Kurz vor dem Aus: Vereinsgründung und Zusammenarbeit mit engagierten Kinobetreibern.

Mitte des Jahres 1997 teilte auch der letzte der drei Träger der „Gruppe Allerweltskino“ mit, ab 1998 die Finanzierung der wöchentlichen Filmreihe einzustellen. Damit schien eine Weiterarbeit unmöglich. Dass die Reihe dennoch fortgesetzt werden konnte, lag am Engagement der Aktiven, an der Vereinsgründung Ende 1997, die es ermöglichte finanzielle Unterstützung zu beantragen, und am Engagement der Kinobetriebe, in denen das Allerweltskino seither zu Gast ist. Nach zehn erfolgreichen Jahren im Weißhaus-Kino übernahm das Metropolis 1998 die Filmbeschaffung und das wirtschaftliche Risiko. Im September 2001 wechselte das Allerweltskino ins OFF Broadway, das sich gleichermaßen engagiert zeigt.

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Das OFF Broadway.

Das OFF Broadway in der Zülpicher Straße in Köln blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit den 1960er Jahren steht dieses Kino für ein ambitioniertes Filmprogramm. Jahrelang als Programmkino geführt, waren dort immer wieder Filme zu sehen, die im üblichen Kinobetrieb niemals eine Chance gehabt hätten. Die Sorgfalt bei Werbung und Vorführung, das Engagement der Kinomitarbeiter und das Ambiente eines liebevoll geführten Kinobetriebes tun ein Übriges für den Erfolg der Reihe.

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Weitere Partner.

Das Allerweltskino wird jährlich durch das Kulturamt der Stadt Köln gefördert; einzelne Filme, Reihen und Festivals auch durch andere Institutionen, wie die Bundeszentrale für politische Bildung und die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW. Dieser Internet-Auftritt wurde durch Engagement Global, die Staatskanzlei des Landes NRW und die Stadt Köln unterstützt.

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Zudem kooperieren wir oft mit Initiativen und Vereinen aus Köln und darüber hinaus. Gern können Sie uns (bitte mit einigen Monaten Zeitvorlauf) ansprechen, wenn Sie einen Film aufführen möchten, der in unser Profil passt: js@allerweltskino.de

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Das Allerweltskino gehört KinoAktiv e.V. an, dem Zusammenschluss der Kölner Filminitiativen.“

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OFF BROADWAY Zülpicher Straße 24, 50674 Köln, Eintritt: 6,00 Euro

 

http://www.off-broadway.de

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Dietmar Moews meint: Für eine Filmkritik möchte ich nicht weiter gehen, als noch: Farbtechnik, Kamera- und die Geräuschaufnahmen sind weitgehend sehr gut.

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Die Architektur, die Stadtgestaltung, die sichtbaren Bauaktivitäten vom TIBLISSI 2013, wären doch noch etwas besser verständlich geworden, wenn an der neuen Philharmonie, die auch ein großer Stadtreinigungs-Filter sein könnte, eine kurze Einblendung mit dem Wort „Philharmonie Baujahr 2008 oder so“ benannt, wo ein Bahnhof, eine Polizei oder ein Bordell gezeigt worden sein mag – aber man weiß es nun gar nicht.

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Die Schnitte bei 2+2=22 sind hier letztlich willkürlich derart, dass die Studio-Musiker mit einem (ALPHABET, ABC bis Z) also in 26 unsinnigen Schnitten abwechselnd mit der interessanten Stadt Tiblissi bei schönem Wetter assembliert worden sind. Von der landschaftlichen Lage der Hauptstadt war leichte Hügeligkeit und Berge im Hintergrund, wird aber keine Landschaftserfassung angeboten. Ebenso hielt man es für diese textlosen 88 Minuten ABC…Schnitte, ergänzt mit jeweils eingeschnittenen Grafikblättern, voll von handschriftlichem Fließtext, einigen Bildern darin, kollagiert, ohne Sinn, Zeichen, Symbole, teils weltberühmte Ikonen – da hatte sich jemand was gedacht, das ihm dann zu blöde war auch verstehbar mitzuteilen. Ich werde es ins moribunde Dahingehen jeden Lebens mitnehmen.

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Der Filmkünstler Emigholz soll 70 Jahre alt sein. Die Aufführung dieser Godard-Anlehnung ist vermutlich eine seiner erfolgreichsten öffentlichen Vermittlungen. Da hat er vermutlich der Frau Kurtishvili mal gut gefallen.w

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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WARNUNG: recommended posts

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