Europäische Landwirtschaft und eine Jahrhundert-Dürre 2018

Lichtgeschwindigkeit 8385

am Mittwoch, 22. August 2018

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­Die amtlichen Lagebeobachter – sofern man ihnen vertrauen soll – sprechen jetzt von Jahrhundert-Trockenheit, von Dürre, von landschaftsspezifisch den geringsten Niederschlagsmengen, der gewohnten Landwirtschaft äußerst schädlich.

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Die deutschen Landwirtschafts-Sprecher sprechen von dem Lufttemperatur-Durchschnitt bezogen „wärmsten“ Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1845.

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Ganz konkret müssen aber drei Werte beachtet werden, die unseren föderalen Staat angehen, alle Bürger, alle Politiker und alle volkswirtschaftlich der Landwirtschaft zuzurechnenden und deren vor- und nachgelagerten Bereiche:

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EINS Die konkrete betriebswirtschaftliche Belastbarkeit der Landwirte, egal in welcher Rechtsform – ob Familienbetrieb, Genossenschaftsverband, oder in staatlicher Regie – ist exakt zu erfassen und auf Pleite und Zusammenbruch der notwendigen betrieblichen Jahres-Reproduktion gutachterlich festzustellen. Wieviel braucht ein jeweiliger Betrieb, um über die Runden kommen zu können, ungeachtet etwaiger Ertragserwartungen?

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ZWEI Komischer Weise kamen die betroffenen Landwirtschaftler durch ihre Sprecher in diesem Sommer stets über die Massenmedien an die Öffentlichkeit, während gleichzeitig, der Bund in Berlin und das Bundeslandwirtschaftsministerium angesprochen worden sind. Von entsprechenden Intensionen gegenüber den jeweiligen Kommunen, denen Landwirtschaftsbetriebe (schließlich auch steuerlich) zugeordnet sind und auch mit den Landesregierungen sind solche Appelle nicht namhaft geworden. Landwirtschaftssprecher aus Schleswig-Holstein begründen das mit dem Hinweis, dass die deutsche Agra-Produktion über die marktliche Distribution allen Deutschen zugute kommt: Also der Bund wird angesprochen.

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DREI Nun ist aber die heutige, regulierte Landwirtschaft, überwiegend eine EU-zugeordnete Verteilungsgemeinschaft, die europaweite Normen und Regeln gesetzlich schafft, die dann für alle gelten (Olivensubvention in Mecklenburg), deren allgemeine Kulturvorstellung darin besteht, dass nunmehr europaweit 45 PROZENT – FÜNFUNDVIERZIG – reine EU-Subventionen sind. Nochmal: 45 % der Umsätze, quasi Erträge aus Subventionsansprüchen des einzelnen Betriebes, im EU-Durchschnitt, folgt aus dem EU-Landwirtschaftsrecht.

Damit sind alle diesem Infrastruktur-Thema „Land- und Forstwirtschaft und Viehwirtschaft“ zuzurechnenden Akteure keineswegs marktwirtschaftliche Unternehmungen, die auf Leistung Gewinne anstreben, sondern es ist de facto eine bürokratisch-monopolkapitalistische Gemeinschaftsorganisation aller 28 in der EU zusammengschlossenen Staaten.

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Warum wird die aktuelle Wetter-Besonderheit einer besonderen DÜRRE, die besondere Regionen trifft, nicht zum EU-THEMA?

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Warum nicht?

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Die allgemeine deutsche Öffentlichkeit wird darüber weder offizial, noch von den Bauern, noch von den Parteien und auch nicht von der LÜGENPRESSE aufgeklärt.

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Dietmar Moews meint: Ich bin der Meinung, dass Erde, Luft und Wasser, dazu bestimmte Solidarerfordernisse in der Daseins- und Zukunftsgestaltung „biblisch“ sind. Wer die missachtet ist „sündig“. Brunnenvergiftung ist satanisch.

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Wenn sich die EU-Europäer einig sind, prinzipiell eine europäische Landwirtschaft auf Zukunft gestellt organisieren zu wollen.

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Dann muss das so organisiert werden.

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Dann muss auch gesagt werden, „hier ist kein bäuerlicher Betrieb“ der Profite umkämpft oder zugunsten der Bauwirtschaft das Ackerland verkauft, oder hier ist ein „lebensnotwendiger Fleischproduzent“ oder „wertvoller Weinbauer“ oder „Olivenbauer“ – sondern dann muß gesagt werden:

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Wir wollen eine deutsche Bundeswehr in Europa, wir wollen eine deutschen Fußballnationalmannschaft nach UEFA-Normen, wir wollen Landschaftspflege und Umweltschutz und so weiter – alles Qualitäten die der profimaximierende Familienbauer gar nicht leisten kann.

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Denn auch bei der heutigen Landwirtschaft handelt es sich um eine staatlich gewollte Produktionsstruktur, die ungeachtet ihrer Profitabilität, auf wirtschaftliche Zukunft ausgelegt und auch allokatiert werden soll – nämlich über EU-Subventionen.

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Wie man dabei die organisatorische Steuerung solcher Betriebe auslegt – ob ein Chef entscheidet oder die Parteien kreisen oder die Landwirtschaft wie das Militär herumpennt – oder ob weiter die Bürokratisierung alle Betriebe erstickt, ist eine historische Weichenstellung, zu deren Entscheidungen doch tunlichst unabhängige Wissenschaftler zu befragen wären:

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Was konnten LPG’s? was konnte der erbteilige Kleinbauern in Hannover? Was konnten die Landgrafen in Pommern? Was sind die Vorteile der Raiffeisen-Genossenschaften und der landwirtschaftlichen Produktionsgemeinschaften? Wo sind die Betriebsprüfungen am Betrügerischsten?

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Ich finde, dass die akute Dürre die betroffenen Betriebe aktivieren müsste, ihre eigene Politik anzufassen, anstatt auf freies Unternehmertum der reichen dicken Bauern zu makieren. Das EU-Subventionsdrama ist doch offensichtlich.

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