Pink Floyd ROGER WATERS und BDS Netanjahus Steinzeitmethoden

Lichtgeschwindigkeit 8250

Am Donnerstag, 14. Juni 2018

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Roger Waters, 2018 in der Lanxess-Arena Köln

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Roger Waters, geboren 1943 in Great Bockham, Surrey, England, ist ein britischer Sänger, Bassist, Komponist und Texter, Mitgründer und Mitglied der britischen Rockgruppe Pink Floyd. (Quelle Wikipedia)

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Waters schreibt meist melancholische Texte, die häufig persönliche Erfahrungen mit einer beißenden und sarkastischen Gesellschaftskritik verbinden. Sie sind von einer pessimistischen Sicht auf die moderne Gesellschaft gekennzeichnet. Das Album The Wall weist autobiografische Teile aus Waters’ Leben auf. Das letzte Pink-Floyd-Album mit Waters, The Final Cut entwickelt einige der Themen aus The Wall weiter und ist seinem Vater gewidmet.

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Sein Jugendfreund und Bandkollege Syd Barrett und dessen psychische Probleme haben Waters ebenfalls sehr beeinflusst und wurden in mehreren Werken verarbeitet: Barrett wurde das Album Wish You Were Here von 1975 gewidmet, dessen Titelstück als auch Shine On You Crazy Diamond sich auf ihn beziehen. Außerdem nimmt bereits das vorhergegangene Konzeptalbum The Dark Side of the Moon Bezug auf Barretts Verfassung.

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Atom Heart Mother – wir haben einen Generationenklang der 1960er britischen Beatgruppen in und aus LONDON:

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Vor einigen Tagen trat ROGER WATERS in Köln auf. Ein Bericht des Konzerts im Kölner Stadt-Anzeiger von Mittwoch, 13. Juni 2018, Seite 08, von Christian Bos:

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„Steinzeitmethoden der Satire

LANXESS-ARENA Roger Waters überzeugt musikalisch, fällt aber vor allem durch antisemitische Äußerungen auf“

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Der Kölner Stadt-Anzeiger textet in der trommelfeuerartigen Schlagrichtung der Begriffsverwendung SEMITISMUS / ANTISEMITISMUS – ohne zu beachten, was SEMITEN und was ANTISEMITEN sind und tun, dass z. B. die Palästinenser SEMITEN sind, da sie dem semitischen Sprachwesen zugehören.

Dass also Kritik gegen NETANJAHUS MASSAKER-ISRAEL als Anti-Judaismus, Anti-Israelismus, Anti-Semitismus hingestellt wird. Und man lässt uns PER MUFTI (Kölner Stadt-Anzeiger) keine Chance, für die etwa 50 Prozent zivilisierter israelischer Staatsbürger in Israel und all der Nicht-NETANJAHU-Juden in aller Welt einzutreten. Weil dann die ANTISEMITISMUS-KEULE der NETANJAHU-Propagandisten zuschlägt.

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Hier –  in Köln 2018 – hat sich der britische Weltstar-Rockkünstler ROGER WATERS nicht dem SPRACH-DIKTAT gebeugt:

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Mindestens die Hälfte aller Juden, den die Deutschen schulden, sind gegen die Massaker.

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„Vor der Zugabe wird getrollt. Offensichtlich sei er ja wohl kein Antisemit, ruft Roger Waters in die ausverkaufte Lanxess-Arena. Beschwert sich, dass eine Minderheit seine Karriere zerstören wolle und erzählt noch einmal, aus seiner Sicht, die Geschichte von der Petition einer Bürgerin dieses Bundeslandes, deren jüdischen Namen – Malca Goldstein-Wolf – er dreimal genüsslich wiederholt. Die hatte den WDR-Intendanten Tom Buhrow aufgefordert, von der Präsentation des Kölner Konzertes abzusehen, Buhrow folgte der Aufforderung prompt und völlig zu Recht: der ehemalige Bassist und konzeptionelle Kopf von Pink Floyd ist der unverblümteste Unterstützer der BDS-Kampagne.

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Das Akronym steht für „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“. Mit ebendiesen Maßnahmen will der BDS den Staat Israel politisch, wirtschaftlich und kulturell isolieren, solange dieser noch „arabisches Land“ besetze oder besiedle. Erfüllte Israel morgen alle Forderungen des BDS, hätte es übermorgen aufgehört zu existieren. Roger Waters sieht das völlig anders:

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„ich glaube ab die allgemeine Erklärung der Menschenrechte“, sagt er unterm Jubel des Publikums, „Malca Goldstein-Wolf glaubt, dass manche Tiere gleicher sind als andere, voilà.“

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Womit der 74-jährige das Gebot der Schweine aus George Orwells „Farm der Tiere“ zitiert. Will er wirklich Frau Goldstein-Wolf mit einem Schwein gleichsetzen? Sollte man antisemitische Hetze höflich überhören, nur weil sie von einem zweifellos bedeutenden Künstler kommt?

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Jedenfalls hat niemand gebuht. Verständlicherweise. Gerade hatten Waters und seine acht Mitmusiker ein musikalisch exzellentes Konzert gegeben, hatten sich den guten Willen des Publikums redlich erarbeitet. Der Klang in der akustisch nicht einfachen Arena war von staunenswerter Klarheit, Soundcollagen ertönten aus allen Windrichtungen, und auch bei der optischen Umsetzung seiner Lieder hatte Waters keinen Aufwand gescheut, zum elegischen „Eclipse“ bildete eine Laserpyramide das berühmte Prisma vom „The Dark Side of the Moon“-Cover und ein Regenbogen gebündelten Lichts ergoss sich auf die nun restlos begeisterte Menge …

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„Donald Trump wird als schreiendes Baby und Hitler dargestellt … Roger Waters, „Donald Trump ist ein Schwein“ steht in meterhohen Lettern auf den Leinwänden am Ende von „Pigs (three different ones)“ zu lesen. Großer Jubel. Zuvor hat man den US-Präsidenten bereits als schreiendes Baby, als KuKlux-Klan-Anhänger, als Hitler, als Transvestit, sich übergebend und selbstredend auch als Schwein gesehen. Öffentlich seine Verachtung für den Narzissten im Weißen Haus auszudrücken, ist hierzulande in etwa so kontrovers, wie ein einleitender Satz zur Wetterlage. Was will Waters also bloß mit solchen Steinzeitmethoden der Satire bewirken? …“

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Dietmar Moews meint: Roger Waters und die damaligen Pink Floyd gehören zu meinen artistes étoile. Sie haben etwas zu sagen. Ich will hören, was sie sagen.

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Ob Waters ISRAEL isolieren möchte? – das glaube ich nicht. Ich möchte nicht ISRAEL isolieren, sondern verlange, dass die Menschenquälerei durch die israelischen Berufskiller Netanjahus unverzüglich aufhört.

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Ich habe die l’art pour l’art indolenten Einstellungen des Gitarristen und Sängers David Gilmour gehört – damit will ich nichts zu tun haben. Künstler, die sich dem Politischen nicht stellen, Begründung, das Künstlertum – die sollen eben geigen, singen oder tennisspielen.

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Roger Waters spricht ernsthaft politisch.

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Und Roger Waters ist stark genug, zu zeigen, dass die Schranze TOM BUHROW, Vertreter der Lügenpresse beim WDR, nicht den Rang und nicht das Format hat, zum THEMA ISRAEL, VERNICHTUNGSKRIEG, MASSAKER, eigene kritische Gedanken zu denken und zu formulieren. Dass BUHROW ROGER WATERS stoppt, ist ein Skandal.

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Ich stimme für ROGER WATERS, für NAHUM GOLDMANN, für GERSHOM GORENBERG – gegen NETANJAHU.

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Ich stimme für BDS. Ich kaufe keine mit Herkunft Israel gekennzeichneten Waren, auch nicht solche, die ungekennzeichnet sind. Besonders unbeliebt sind mir Export-Nahrungspflanzen, die auf gewaltsam besetztem Palästina-Boden von israelischen Besatzern gezogen und vermarktet werden.

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NETANJAHU soll baldmöglich abgewählt werden. Dann soll KOEXISTENZ in PALÄSTINA so planvoll geordnet werden, dass es auch für die nichtisraelischen Palästinenser möglich wird, friedlich und selbstbestimmt in ihrer Heimat zu leben.

 

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