Neue Deister Zeitung fiebert zum 20. April mit HENRY GOEBEL als Lampenbauer

Lichtgeschwindigkeit 8099

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SIEBENUNDDREISSIGSTER BLOGBEITRAG zum 20. April 2018 in Springe, und wird fortgesetzt, in LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews hier:

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Die Neue Deister Zeitung tradiert den NAZI-STIL, wenn der 20. April naht, wird gefiebert. Goebel selbst auf der Titelseite
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LAMPENBAU – hier HEINRICH GOEBEL HENRY GOEBEL HEINRICH GÖBEL lässt im Jahr 1893 seinen Lampenbau der Jahre zwischen 1850 und 1879 beschreiben.

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Göbels Eidesstattlichen Erklärungen sind nicht wirklich tragfähig. Denn sie wurden von den Anwälten so zugeschnitten, dass Göbel wie ein Kaspar Hauser der Elektrifizierungs-Revolution Glühlampen für sich reklamierte – aber nicht mit Fachkönnen oder Fachwisssen zum Prioritätsanspruch gegenüber EDISON 1879. Goebel sollte wirken, als sei er dem EDISON von 1879 längst technisch zuvorgekommen, ohne davon gewusst zu haben. So ist auch erklärlich, dass die in den Gerichtsverfahren vorgelegten US-Amerikanischen Übersetzungen nicht Goebels Sprache sprechen – aber auch in sich teils unsinnig und widersprüchlich sind, z. B. Goebel habe „in Boston Lampen reproduziert, genau wie vor 1879“. Hingegen dann soll er gesagt haben, „die Werkzeuge und Materialien für die Reproduktionsbauten seien anders, schlechter als zuvor gewesen“.

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Henry Goebel bezeugte – diese Lampen erkenne er als sein Fabrikat – war gelogen

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„United State Circuit Court

District of Missouri (am 1. April 1880 aufgenommen; am

Edison Electric Light Co.

vs.

Columbia Incandescent Lamp Co.

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in Equity

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Stadt, Grafschaft und

Staat New York

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Henry Goebel vereidigt, bezeugt, sagt wie folgt:

Ich habe schon früher mehrere Aussagen in dieser Angelegenheit und in der Angelegenheit der Edison Electric Light Co. vs. Beacon Vacuum and Electrical Co. gemacht. Es werden mir elf elektrische Glühlampen von geraden Glasröhren mit Kohlefäden an aus Kupfer geformten Trägern befestigt und mit aus Platin einführenden Drähten geformt, gezeigt …

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Ich machte zuerst vier und gab sie den Herren Witter und Kenyon und sprach in meinen Aussagen vom 3. März 1893 vor denselben. … hatte keine Zeit solche Materialien zu sammeln, als ich in der Herstellung von Lampen gebrauchen würde. … die Fischerstange aber, von welcher wir den Bambus schnitten war gefroren gewesen, das Quecksilber in der Pumpe war schmutzig und die Dixon Ofenschwärze welche ich gebrauchte um die Kohlenfäden an die Träger zu befestigen, schienen nicht so rein zu sein, als sie gewöhnlich war, aber ich sie vor 1879 für denselben Zweck gebrauchte, sie ist jetzt augenscheinlich mit einer nicht-kohlenhaltigen Substanz verfälscht, sie enthält vielleicht zu viel Erde, was ihre Gebrauchbarkeit für diesen Zweck vermindert. Die Pumpe war auch weit weniger vollständig als die, welche ich vor 1879 hatte und gebrauchte um Lampen herzustellen. Alles dies trug dabei zu um die Lampen weniger vollkommen zu machen, als ich sie machen konnte, hätte ich gewusst, dass sie einer Prüfung ihrer Lebensdauer unterworfen werden sollten, und waren dieselben weniger vollkommen als meine Lampen vor 1879. Die schlechte Qualität der Ofenschwärze erklärt zweifellos den Bruch der Kohle der Lampe C, welcher an den Punkten stattfand wo das Verkitten gethan wurde … Später und am 6. oder 7. März fertigte ich deren noch zwölf mehr an und gab sie Herrn Cary …

Diese sechzehn reproduzierten Lampen welche ich neulich machte, sind ähnlich in ihrer Form und in jeder Einzelheit mit praktisch gerathenen Lampen welche ich in großer Anzahl vor 1879 machte, und welche ich praktisch und erfolgreich, für gewöhnliche Lichtzwecke bei vielen verschiedenen Gelegenheiten und zu vielen verschiedenen Zeiten vor 1879 gebrauchte. Meine alten vor 1879 gemachten Lampen waren natürlich nicht alle gerade so wie die reproduzierten Lampen gemacht, aber die reproducierte Lampen zeigen den Durchschnitt meines Fabrikates vor 1879, nur dass ich damals besser geübt war und bessere Werkzeuge und Hülfsmittel wie oben gesagt, hatte, und bessere Arbeit vollbrachte und bessere Lampen und bessere Lampen und bessere Erfolge erzielte.

Ich machte alle diese sechzehn Lampen auf das Gesuch der Herren Witter und Kenyon um denselben und dem Gerichte zu zeigen wie ich vor 1789 Lampen machte.

Henry Goebel“

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Unterzeichnet und zugeschworen vor mir den 1. ten April 1893

Henry D. Williams

Notary Publik (195)

City and County of New York“

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(Dietmar Moews-Abschrift von einer Originalkopie einer Handschrift vom 1. April 1893)

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Emeritus Dr. Horst Callies, der den Goebel-Hype die vergangenen zwanzig Jahre anführte, hat angeblich

Beweise durch ein Gerichtsurteil, in dem Goebel eine Priorität zuerkannt worden sei. Das war und ist eine Lüge. Für einen Historiker, der eine Ortschronik zu verantworten hat (2002), kann das nur den Platzverweis geben: ROTE KARTE für CALLIES.

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Am 21. Januar 1893 gab Henry Goebel seine erste von insgesamt 7 Eidesstattlichen Erklärungen zum angängigen Streit EDISON gegen BEACON in Boston, vor dem „Notar bei Witter & Kenyon“ in New York, ab.

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Es wurde behauptet, Goebel könne nur Deutsch. So wirkte zusätzlich ein Übersetzer mit, der das US-Englische AFFIDAVIT dann noch textlich abrichtete (Anm. D. M. ob Goebel eine Angelrute „Fischerstange“ nannte? – darf bezweifelt werden, warum denn nicht Bambusrohr?). Es ist aber eindeutig kein Deutsch gesprochener Text, sondern grammatikalisch und orthografisch ein US-Amerikanischer.

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Diese erste bezeugte Aussage wurde als US-Englische Übersetzung erst zum 27. Januar 1893 amtlich besiegelt und in die Akten aufgenommen. Da war die Entscheidung im Streit Edison vs. Beacon von Richter Colt in Boston bereits verkündet – ohne Goebels „Bezeugung“ gesehen zu haben.

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Ob und wo dieser und die weiteren sechs Goebeltexte überhaupt bei einem Gericht vorgelegt worden sind, ist nicht in allen Fällen klar.

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Den Goebel-Anspruch für Henry Goebel gegen EDISON konnte man mit diesen Selbstbezeugungen GOEBELS keinesfalls glaubhaft machen. Ich verzichte hier auf die Auflistung der von Beacon Pump Co. vorgelegten dokumentierten Testreihen und Brenndauern der Goebel-Reproduktionslampen von März 1893.

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Der arme Lehrer Rohde, der es nicht zu beweisen wusste und seit 2007 ein Lampenbuch hat, in welchem Rohde unzutreffend behauptet: Es gab keine Kreuzverhöre. Es wurde der Goebel-Sohn William mit 780 – SIEBEN HUNDERT UND ACHTZIG – Kreuzverhörfragen (also Kläger und Beklagtenvertreter fragten erschöpfend) verhört und vereidigt (THE ELECTRICAL WORLD 1893).

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„UNITED STATES CIRCUIT COURT

DISTRICT OF MASSACHUSETTS

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EDISON ELECTRIC LIGHT CO. et al.

vs.

BEACON VACUUM PUMP & ELECTRICAL CO. et al.

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STAAT NEW YORK

Stadt und Grafschaft New York

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HENRY GOEBEL, vereidigt, bezeugt und sagt wie folgt: Ich bin vier und siebzig Jahre alt und wohne in Tappan, im Staate New York…

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…praktische Erfahrung mit Elektrizität und Chemie mir erwarb, und von Professor Münchhausen, welcher ein ausgedehntes Wissen im elektrischen Felde hatte, Unterricht erhielt. Übrigens half ich ihm mit physikalischen Experimenten und führte unter seiner Leitung eine große Anzahl Versuche aus … Versuche zur Erzielung von Licht mittels Elektrizität, in der Herstellung galvanischer Batterien … Wir machten eine grosse Anzahl von Experimenten auf elektrische Lampen, waren mit dem elektrischen Lichtbogen und seinem Betragen bekannt, und stellten denselben häufig her. …Ausser der Bekanntschaft mit und der Herstellung des elektrischen Lichtbogens, war er der Ansicht dass ein praktisch nutzbares Licht mittels einer kleinen endlosen Kohle in einer luftleeren Glasröhre hergestellt werden könnte. …

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… Wir waren gänzlich mit dem Gebrauch der gewöhnlichen Luftpumpe, dem Gebrauch der Blasröhre, und dem Verfahren zur Herstellung des barometrischen oder Toricellischen leeren Raumes mit der Anwendung von Quecksilber in der gewöhnlichen Weise, bekannt … ich hatte von der Verkohlung verschiedener Gegenstände gehört. Ich lernte zuerst wie Holz zur Kohle verwandelt werden konnte indem ich versuchte das Holz aus einer langen metallenen Zwinge, welche zu einem vertrockneten Spazierstocke gehörte, zu verbrennen. Die Zwinge hatte eine Länge von neun Zoll. Nach Wegnahme der Zwinge und des enthaltenen Stockes aus dem Feuer, fand ich dass das untere Ende des Stockes verkohlt und nicht von dem Feuer verzehrt worden war. Dies gab mir den Gedanken wie Holz verkohlt werden könnte. Ich versuchte und fand dass dieses verkohlte Holz ein guter Leiter sei. Ich stellte auch in Springer eine magnetische Maschine her, welche aus einem großen Magnet mit vor den Polen rotierenden Windungen bestand. Ich gebrauchte Platin in dem Kommutator dieser Maschine und wurde durch ihr Funkenwerfen und ihre Verbrennung belästigt .. in den Versuchen mit Münchhausen wurden endlose und kleine Stücke Kohlen in den Stromkreis gebracht .. durch den durchströmenden Strom zur Glühung gebracht und verzehrt.

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Münchhausen sagte, dass wenn diese Kohlenstücke in einem Raume von welchem Sauerstoff ausgeschlossen sei, umgeben wären, so würden dieselben nicht verbrennen, sondern glühend bleiben und Licht geben, und dachte er, dass dieses ein gutes Mittel sei um ein praktisches Licht zu erzielen.

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Unter anderem lernte ich zu dieser Zeit, dass der Koeffizient der Ausdehnung von Glas und Platin derselbe sei …

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… kam früh im Jahre 1849 in New York an. …

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Sobald ich genug Geld erworben hatte um mir Apparate zu kaufen, fing ich elektrische Versuche an und wiederholte im Wesentlichen viele der Versuche, welche ich in Deutschland gemacht oder machen gesehen hatte. … Bald darauf wandte ich meine Aufmerksamkeit Glühlampen oder „incandescenten“ Lampen, wie sie jetzt genannt werden, zu. Was ich in dieser Richtung vollbrachte habe ich immer als die Ausführung, in soweit die hauptsächliche Gestaltung der Lampe in Anbetracht kommt, als die Angaben und Ansichten des Professors Münchhausen betrachtet, und gebrauchte in meinen Versuchen solches Material als gerade zur Hand lag. Die ersten Glühlampen die ich herstellte wurden früh in den fünfziger Jahren verfertigt und wurden in der Form eines, wie ich zu sagen gewohnt war, „Geigenbogens“ oder einer „Fleischsägen“ Gestalt gemacht. Diese Lampen sind in der beiliegenden Skizze als Figur 1 dargestellt.

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Die Röhre war von Glas in einem Stücke gemacht. Sie wurde bei a ausgesaugt. b b sind metallene Drähte oder Träger und d ist der Glühleiter. Die Drähte sind hermetisch in die umgebende Hülle versiegelt, durch welche sie bei c hindurchgehen, durch ie direkte Schmelzung des Glases auf dieselben. Die metallenen Drähte sind direkt in das Glas geschmolzen; kein Kitt oder andere Substanz wird dazu gebraucht. Die ersten Lampen dieser Art die ich verfertigte wurden aus kölnischen Wasserflaschen hergestellt, später jedoch machte ich dieselben aus Rohrglas …

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von Rohrglas gemacht und oben ausgesaugt. Die metallenen Drähte cc waren manchmal dünne Platin Bänder, zu anderen Zeiten waren dieselben von anderen, Metallen. Der Träger b wurde zuerst aus Glas gemacht. e ist der Glühleiter. Diese Lampe machte ich wie folgt. Das Rohr wurde zuerst gemacht und bei aa abgeschnitten. Der Glühleiter wurde in erhitztem Graphit verkohlt und die Drähte befestigt und wurde dann durch Anwendung von geschmolzenem weichen Glas an dem unteren Ende der Röhre f angebracht; Die Glasröhre oder der Kelch d wurde dann angepasst und diese zwei Glasteile durch Schmelzung mit der Blasröhre zusammen gelötet … (Anm D. M. Hier wird die Mimik von Ex. 4. beschrieben, die als Meisterstück der Glasbläserei gilt – nie funktionierte und nur nicht von Goebel ist).

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Bis vor Kurzem hatte ich vollständige arbeitende Lampen von den verschiedenen Arten wie sie in diesen beiden Skizzen dargestellt, in meinem Besitze … Exhibitum Goebel No. 1, 2 und 3 sind Muster von Lampen welche von mir verfertigt und gebraucht wurden …

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Im Jahre 1881 wurde ich von Jemandem der mit der „American Electric Light Company“ in Verbindung stand aufgesucht und machte während einiger Zeit Kohlen für dieselben wie ich sie für mich gemacht und in meiner Lampe gebraucht hatte … Als Material zu diesen Kohlen benutzte ich Flachs, Schilf, schwarzes Rohr, Fischerstange, Tampike, eine Art Gras u. s. w. Diese Leiter wurden in Tiegel in Oefen welche ich zum Schmelzen von Metallen hatte, verkohlt. Ich scheerte zuerst kleine Stöcke Rohr oder anderes Material ab und machte sie sehr klein und dünn mit einer zum Zwecke hergestellten Maschine, und dann packte ich dieselben in einen Tiegel und rieb über jeden Ofenglanz und füllte sie mit Kok. Ein Stück Pappendeckel, auch mit Ofenglanz beschmiert, wurde zwischen die Leiter gelegt …

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Die ersten Lampen wurden mittels einer gewöhnlichen Luftpumpe ausgesaugt. Ich bekam auf diesem Wege keinen guten luftleeren Raum, und saugte ich später die Röhren aus indem ich dieselben und eine lange angesetzte Röhre mit Quecksilber füllte, dieselben umkehrte und dem Quecksilber erlaubte auszulaufen, und dann dieselben versiegelte. Die Röhre war ungefähr drei Fuß lang. Vor dem Versiegeln derselben erhitzte ich jedoch den Glühleiter ein wenig und dies mit einem geringen Schütteln veranlasste das Quecksilber welches der Kohle anhaftete, abzufallen. Ich gebrauchte Quecksilber um einen luftleeren Raum in diesen Lampen zu erzielen, sofort nach der Wiederaufnahme meiner Arbeit hier im Lande. Das Glas am Ende des Rohres von welchem ich die Luft aussaugte, war zu einer großen Länge ausgezogen, und während dem obigen Verfahren des Erhitzens und Schüttelns wurde das Quecksilber in einem Teile dieses ausgedehnten Teils bewahrt.

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… Meine Glühlampen konnten nicht lange auf ein Mal brennen, da die Batterie ausgab. Manchmal erhitzten die Zellen den Glühleiter nur bis zur Rothglut. Zu anderen Zeiten wurde der Leiter äusserst glühend gemacht. Ich habe jedoch diese Lampen öfters mehr als eine Stunde brennen lassen. Ich machte Versuche mit Kohlen von verschiedener Länge in der  Monroe Straße und fand dass die kürzeren Kohlen ein besseres Licht gaben. Auch dass je kürzer die Kohlen desto eher gab die Batterie aus. Ich hatte eine Einrichtung mit welcher ich eine Batterie nach der anderen einschalten konnte, und auf diese Weise erreichte ich dass ich die Lampen auf lange Zeit brennen lassen konnte, zwei bis drei Stunden zur Zeit. Dies war ehe ich die Monroe Straße verließ. Je kürzer der Leiter, desto geringer war der Wiederstand (sic!) und desto schneller gaben meine Batterien aus; je länger der Leiter desto höher der Wiederstand (sic!) und desto länger hielten meine Zellen aus. Die Kohlen waren in der Tat sehr fein …

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Es gab keine Zeit vor dem Jahre 1860 bis nach 1880 da ich nicht mehrere dieser Lampen in meinem Besitze hatte welche im Stande waren entzündet und Allen die es verlangten gezeigt zu werden …

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Ich hörte nie von der Dynamomaschine zum Zwecke elektrischer Beleuchtung bis ich für die American Electric Light Company“ arbeitete im Jahre 1881 und 1882, und ich hörte nie von Edison, oder auf was er Anspruch gethan zu haben machte bis ich für die American Electric Light Company im Jahre 1881 und 1882 arbeitete …

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Ich wusste nicht oder hörte nicht bis zu jener Zeit dass jemand ausser mir Glühlampen gemacht oder gebraucht hatte. Ich hörte auch amals zuerst von dem Gebrauch einer Kraftmaschine zur Abgabe eines elektrischen Stromes für elektrische Beleuchtungszwecke. ich las niemals was darüber in den öffentlichen Zeitungen. Ich lese das Englische nicht, obgleich ich es ziemlich gut spreche und es ziemlich gut verstehe, wenn es gesprochen wird…

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Ich erkenne die Lampen 1, 2 und 3 als mein Fabrikat, und machte ich diese selben Lampen und alle ihre Teile ehe ich die Monroe Straße verließ. Sie wurden in der Monroe Straße gemacht, ehe ich Gas zu meiner Blasröhre gebrauchte … Meine ersten Versuche in der Verfertigung von Glühlampen wurden mit kölnischen Wasserflaschen als dem gläsernen Teile gemacht. Ich versuchte dieses Glas mit der Blasröhre zu verarbeiten, hatte aber große Schwierigkeiten damit, da es zerbrechlich war, und es sehr schwer war damit eine gut umhüllende Glasglocke zu machen. Später machte ich die Glocke aus Rohrglas das ich von Händlern kaufte. Das erste Rohrglas das ich kaufte, kam von einem gewissen Holke, dessen Geschäft in der Chambers nahe der Chatham Straße gelegen war …

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HENRY GOEBEL

Unterzeichnet und zugeschworen

den 21. Januar 1893 vor mir

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HENRY D. WILLIAMS

Notary Public (195),

City and County of New York“

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(übrigens starb Goebel in diesem Jahr, die beiden Kronzeugen POPE starb 1894, der Peter Vanderweyde war 80 Jahre alt – Vanderweyde, vor 1979 und Pope, vor 1893, hatten den angeblich 1893 herausgebrachten „Goebel-Defense-Goebel“ in ihren eigenen großen Publikationen „noch nicht gekannt“. Nach 1893 hat Pope ihn wiederum nicht in der Neuauflage seines Buches, Vanderweyde hat seine Goebelei gerichtlich widerrufen).

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Dietmar Moews meint: Nachdem die Beklagte Beacon Co. Boston, im Antrag auf Fristverlängerung bei Richter Colt argumentiert hatten, „Göbel habe länger als zwanzig Jahre bei ihnen gearbeitet und Lampen gebaut. Hier aber jetzt Goebel in der ersten Aussage genau beschreibt dass bei Beacon nicht seine gewohnten Werkzeuge usw. vorhanden waren, indes Goebel in New York bei der American Electric Light Co. unter Vertrag (v. 5. September 1881 auf sechs Monate) gewesen war, konnte man diese inkonsistente Eidesstattliche Erklärung nicht zeigen.

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Ebenso wird es dann mit dem Quecksilber. Erst klopft er an die Lampenwand, damit die festklebenden Quecksilberkügelchen rausfallen.

Aber von Quecksilber Kochen ist nicht die Rede. Dann beschreibt Goebel, dass man bei Beacon in Boston nur schmutziges Quelcksilber hatte.

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Es ist dieser Text in deutscher Sprache eindeutig eine Rückübersetzung aus dem US-Amerikanischen, von ungeübter Hand. Zeichensetzung, Kettelsätze, Vokabeln, Schreibfehler – so hätte Heinrich Göbel nicht sprechen können, selbst, wenn er gewollt hätte: „Ich reproduzierte Lampen“ – so nicht. Die endlose Kohle ist Quatsch, das müsste natürlich von Goebel als „die durchgängige“ im Unterschied zur „unterbrochenen“ des Lichtbogens bezeichnet worden sein.

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     Der deutschsprachige Wortlaut - unter philologischen Erwägungen - stammt nur 
unwahrscheinlich aus Goebels Mund selbst (kaum, zu glauben, dass er 
seine Geburtsstadt „Springe“ als „Springer“ (sic!) bezeichnet hätte). 
Goebels deutschsprachigen Eideserklärungen (mult. Affidavits: SPROEBEL) wurden angeblich in Anwesenheit von beeidigten Übersetzern (mit Deutsch als Muttersprache) ins Amerikanische übersetzt. Den ersten Text beglaubigte der Übersetzer am 27. Januar 1893, der Anwalt Williams schreibt, am 21. Die Anwälte haben vermutlich diese deutschen Aussagen Henry Goebels schriftlich vorformuliert. Denn Goebel hatte als Unterklassenkind nur wenige Jahre in Springe - wo nicht Hochdeutsch gesprochen wurde - die Schule besucht. Seine Konfirmations-Abschluss-Schulzeugnis weist in allen Fächern, nicht nur für Lesen und Schreiben, die allerschlechtesten Noten aus (Stadtarchiv Springe). Goebel las und schrieb nicht, er ließ schreiben. 

     Goebel war anlässlich seiner Eidesstattlichen Erklärungen selbst 
von keinem Gericht persönlich vernommen worden. Lediglich die 
Übersetzungen seiner schriftlichen Beeidungen wurden - von hier aus 
allerdings schwer nachvolllziehbar, sofern nicht in den weiteren 
Argumenten GOEBELS AFFIDAVITS konkret zitiert worden sind -
gerichtlich beigezogen. 
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     Die Eidesstattlichen Erklärungen - auch solche der Söhne von 
Goebel - sind derart voller Ausschließlichkeiten und Widersprüchen, 
dass auch hiervon keine besondere Glaubhaftigkeit ausgeht. Stets 
entweder lügen sie oder sie erklären Sachen, die sie gar nicht wissen.
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Hier ist es hilfreich, nachzulesen, was vor Gericht zu den sehr 
intelligenten feine Qualitäten des Edison-Patentanspruches und der 
damaligen Lampe argumentiert worden ist:
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Die beiden LICHTGSCHWINDIGKEIT-BLOG-Beiträge mit ARGUMENTEN 
von BARKER und von DYER können hier leicht erkennen lassen, dass 
die "GOEBEL-DEFENSE" mit "diesem Goebel nicht ernsthaft um den 
Prioritätsanspruch betrieben wurde, sondern der Prozessverschleppung 
halber.
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So hat auch Richter Colt in Boston nur zwei Wochen Fristverlängerung 
zugestanden, denn es ging formal um den TITEL von EDISON aus dem 
Berufungsurteil von Lacombe und Seaman des Jahres 1892,
auf das Urteil von Wallace von 1891. Es konnte Beacon mit der 
"Goebel-Defense" keinen neuen Streit über die Patentgeltung 
erreichen - zumal Beacon die Patentverletzung gar nicht bestritt. 
Mit den obigen Goebel-Selbstbezeugungen jedenfalls war dieser 
Holzweg zweifellos nicht haltbar.

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DREIUNDDREISIG 8089 13. April 2018 Der Betrüger

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/04/13/heinrich-goebel-als-betrueger-ueberfuehrt-springe-leuchtet/

VIERUNDDREISSIGSTER 8091 am 14. April 2018 BECKMANN

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/04/14/20-april-kommt-beckmann-zur-goebel-lage-hinterm-deister/

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FÜNFUNDDREISSIGSTER 8094 15. April 2018 Gutachter Barker

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/04/14/20-april-kommt-und-barker-beschreibt-den-lampenbau-zur-goebel-lage/

SECHSUNDDREISSIGSTER 8097 am 17. April 2018 DYER-Argumente

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/04/16/20-april-kommt-und-dyer-beschreibt-den-lampenbau-zur-goebel-lage/

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