Kenichi Yamamoto 1922 – 2017 Kurznachruf

Lichtgeschwindigkeit 7832

Vom Dienstag, 2. Januar 2018

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Kenichi Yamamoto, geboren am 16. September im Jahr 1922 in Kumamoto, Insel Kyushu, Japan, ist jetzt 95-jährig am 20. Dezember 2017 in Kanagawa/ Tokio gestorben.

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Yamamoto ging in Hiroshima zur Schule, und absolvierte an der Tokyo Imperial Universität als Mechanikingenieur. Er begann bei einem japanischen Flugzeug-Hersteller. Anschließend diente er im Kriegsdienst bei der japanischen Marine. Beim Atombombenabwurf der USA auf Hiroshima kam seine Schwester ums Leben und wurde das Elternhaus von Yamamoto zerstört.

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Nach dem Krieg baute Yamamoto bei der Toyo Kogyo Antriebe für Zugmaschinen. Im Jahr 1963 wurde Yamamoto Teamleiter und der maßgebliche Entwickler des MAZDA-Wankelmotors, einem Automobilantrieb mit einer rotierenden Benzinverbrennungskammer, ähnlich dem deutschen Wankelmotor von NSU. Ab 1961 kaufte Mazda das Patent von NSU, zog den berühmten Ro 80 von NSU und den Motor aus dem Verkehr und betrieb die eigene Wankelmotorentwicklung, die eine Perfektion der Erfindung des deutschen Ingenieurs, Felix Wankel (1902-1988), wurde. Mazda verkauft bis zum Jahr 2003 etwa 1,8 Millionen Fahrzeuge mit diesem Wankelmotor.

 

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