Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften Richard H. Thaler

Lichtgeschwindigkeit 7659

am Samstag, 14. Oktober 2017

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Ich hatte vergessen den Nobelpreis zu beantragen – für WIRTSCHAFT.

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Jetzt wurde – wie immer – ein US-Amerikaner – zum Preisträger ausgerufen:

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RICHARD H. THALER.

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der mit einer ziemlich unwissenschaftlichen Behauptung als Doppelkorn unter die einäugigen Hühner getreten war, nämlich …

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INTERLUDE: Schnell meine Idee, den Preis eigentlich zu verdienen, hier:

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Testosteronschwankungen sind mitverantwortlich für Marktschwankungen bzw, für inkonstantes Urteilen und Verhalten, kurz: Das Verhalten von Börsenspekulanten variiert mit deren Testosteronspiegel:

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JE HÖHER DER WERT, DESTO HÖHER DIE LUST AM RISISKO.

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P. S. Und so hat es mir heute, am Donnerstag, 12. Oktober 2017 auch das neue deutschland, auf der Titelseite „unten links“ bestätigt.

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SCHNITT:

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Die NOBELPREIS- würdige Theorie (großes Wort „Theorie“ für eine banale Hypothese) von Richard H. Thaler lautet etwa so:

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Neue Zürcher Zeitung, 11. Oktober 2017, Seite 9, WIRTSCHAFT von Rudolf Hermann:

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„Mit Schubsen zum Wirtschaftsnobelpreis. Der Amerikaner Richard H. Thaler hat der Unvernunft einen Platz in der Ökonomie geschaffen.

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„… eine eher belächelte Seitenlinie der ökonomischen Forschung zu einer etablierten Disziplin gemacht … Es geht um sogenannte Verhaltensökonomie und in Thalers Fall, um die Erkenntnis, dass ökonomische Akteure nicht immer rational handeln – und das eine gewisse Unvernunft deshalb in wirtschaftswissenschaftliche Modelle einzubeziehen sei, wenn diese tatsächlich zur Erklärung wirtschaftlicher Handlungsprozesse taugen sollte.

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Erforschung der Irrationalität: Was dies in der Praxis bedeutet, gab der frischgebackene Preisträger mit einer Prise Humor gleich selber zum besten: Das Preisgeld von 9 Mio sKr werde er selbstverständlich auf unvernünftige Weise ausgeben …

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…Der Preisträger habe gezeigt, dass die ökonomischen Entscheidungen von Individuen systematisch durch „menschliche“ Komponenten wie soziale Präferenzen oder unvollkommene Selbstkontrolle mitbeeinflusst würden.

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Die Theorie des Anstupsens: Entscheidungen seien damit nicht allein das Resultat von nüchternen Analysen einer Marktsituation. Vielmehr seien sie einer durch emotionale Faktoren eingeschränkten Rationalität unterworfen …

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und schließlich meint Thaler, man könne Menschen durch gezielte Beeinflussung einer >Nudge<-Theorie (anstupsen) für staatlich gewünschte Anpassung oder Geduld ansprechen …“

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Dietmar Moews meint: Es ist wirklich absurd. Während man eingangs noch um die „belächelte Seitenlinie einer Wirtschaftswissenschaft“ sorgt, liefert man darauf eine bodenlose Blödheit, die man auch noch als eine THEORIE“ bezeichnet. Dabei ist es noch nicht einmal eine Arbeitshypothese.

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Aber zuvor noch gefragt:

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EINS Das Verhalten von rational Handelnden zu erforschen ist Angelegenheit der ANTHROPOLOGIE, auch der SOZIALPSYCHOLOGIE, zunächst aber der EMPIRISCHEN SOZIOLOGIE.

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Dabei kommt es keineswegs auf ein SCHUBLADEN-Denken an, sondern darauf, dass der FORSCHER die fachliche Befähigung hat, dazu die methodischen Techniken beherrscht, die hier zu Erkenntnissen geführt werden sollen. Das ist hier beim WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLER THALER nun aber gar nicht er Fall.

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ZWEI So fern denn eine THEORIE entfaltet werden soll – eine kleine Theorie, eine mittlerer Reichweite oder eine Generaltheorie? – auf welches Forschungsfeld soll dann diese THEORIE theoretisch bezogen sein?

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Nun erfahren wir, es handele sich einfach um eine „THEORIE“. Und dann soll diese THEORIE retrospektiv auf Entscheidungshandlungen unter der Kategorie der Rationalität angewendet werden – dann, so wird es jeder Wissenschaftler zumindest verstehen, läge nunmehr der Wert einer solchen Theorie, dass man diese THEORIE auf Vorhaben, die man erst noch vorhat, also prospektiv, erkenntnisfördernd anwenden können müsste. Sofern aber nur retrospektive Fallstudien interpretiert werden, handelt es sich um unentgeltliche Willkür, bestenfalls um eine HYPOTHESE.

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DREI Nun kommt auf den Haufen NOBEL-SCHEISSE noch ein Klacks Haarpomade drauf: Der ÖKONOM, der keine Ahnung von empirischer Sozialforschung hat (wofür er aber den Preis erhielt), beforscht gar nicht die Wirklichkeit, er macht seine empirischen Feststellungen nicht an Berufsleuten, die Entscheidungen treffen und dabei Rationalitäts-Ausfälle haben können.

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Sondern Herr Thaler forscht mit WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTS-STUDENTEN in LABOR-Versuchen und zählt (quantitativ) die Fehlverhalten der Probanten. ES GIBT also keine qualitativen Feststellungen der SOZIALWISSENSCHAFT, keine Analyse von konkret-empirischen Verhaltensweisen, sondern was?

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Vielleicht hat man doch einen TESTOSTERON-Test abgeglichen mit erfolgreichen Wirtschaftsentscheidungen (denn fehlerhaftes Wirtschaften kann dennoch erfolgreich sein; zwischen Gelingen und Scheitern liegen riesige Spielfelder der Irrationalität).

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Eine solche Sozialforschung, nämlich empirische Verhaltensforschung, müsste ein systematisches Kategorienfeld operationalisieren. Dieses müsste vollkommen mit jedem Probanten durchgeprüft werden. es müssten die Inkonstanzen und diversen Handlungsbedingungen skaliert werden, z. B. wie schnell entscheidet jemand? wie viele Vorinformationslücken hat ein Entscheider? wie ändert sich Risikofreundlichkeit mit steigenden Kosten?

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Dieser NOBEL-WIRTSCHAFTS-PREIS 2017 ist eine Blamage, eine Schande und ein unwissenschaftlicher Mist, den man als Wissenschaftler nur Verachten und verurteilen kann:

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Der arme Herr NOBEL!

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