Schoki-Test mit SPRÜNGLI Feinste Schweizer Milch-Chocolade Kakao 37 %

Lichtgeschwindigkeit 7623

am Samstag, 30. September 2017

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Dietmar Moews meint:

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Was von Dir blieb?

Nicht mehr als eine Hand,

nicht mehr als Deiner Finger bebende Gespanntheit,

wenn sie ergriffen und zum Gruss sich schlossen

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Denn dieser Griff verblieb als Spur

in meiner Hand, die nicht vergass, die

wie Du warst noch spürte, als Dir längst

Dein Mund und Deine Augen sich versagten.“

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(Hannah Arendt 1906-1975; „Erich Neumanns Tod“ aus „Gedichte“ 1923-1961)

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Ich probierte eine schweizerische Schokolade von Confiserie SPRÜNGLI Feinste Schweizer Milch-Chocolade Kakao 37 %. Sie schmeckt hervorragend gut, frisch, richtig gesüßt, frisch, ausreichend Kakaogeschmack. Ich würde zum Vergleich guten Schokoladenpudding nennen, extrem süß und sahning und dann fehlt noch der Schlag süßer Sahne dazu. Der Emulgator verhindert die maximal gute Beurteilung und sie ist aus Kuverture, ohne Angabe der Bezugsquelle, also nicht Bean to Bar. Sie wird von CONFISERIE SPRÜNGLI, Bahnhofstraße 21 – 8001 Zürich von Hand zubereitet.

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WWW.spruengli.ch

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Kurz vorab: Diese Milch-Schokolade schmeckt wunderbar und ist frische hervorragende Handfertigung – wenn man sie im Stammladen in Zürich erwirbt. Das Verkaufspersonal bejahte zwar die Frage nach Bean to Bar – machten aber den Eindruck, nicht zu wissen, was das ist. Hauptbestandteil – etwa die Häfte – ist ZUCKER, dazu Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Magermilchpulver, eingesottene Butter, Emulgator Sojalecithin, Bourbon-Vanille. Die Komposition ist wirklich, wie eine geträumte Vollmilchschokolade, der Qualität – die ist samt der hohen Süße gerade nicht zu süß, sondern himmlisch. Diese SPRÜNGLI hat eine sehr gelungene Abmischung des Geschmacks mit der Vanille und dem Milchpulver. Reißt man die Packung auf, kommt ein angenehmer Schokolade-Geruch entgegen. Die klassische 100 Gramm-Tafel kauft man im SPRÜNGLI-Geschäft am Paradeplatz, Bahnhofstrasse Zürich ein hochwertiges Confiserie-Geschäft. der Preis für 100 Gramm beträgt 6 Schweizer Franken 20 Rappen.

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Bernardini berichtet im „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ auf Seite 735:

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Mit dem Kauf der Konditorei Vogel in Zürich im Jahr 1836 legt David Sprüngli den Grundstein des Unternehmens. 1845 startete unter David Sprüngli & Fils die Schokoladenproduktion und 1859 wird das noch heute existierende Geschäft am Paradeplatz in der Bahnhofstraße eröffnet.

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1892 teilt Rudolf Sprüngli das Unternehmen unter seinen beiden Söhnen auf Johann Rudolf erhält die Schokoladenfabrik Lindt & Sprüngli und David Robert die Konditorei, die heutige Confiserie Sprüngli. Seither sind beides unabhängige Unternehmen. Lindt & Sprüngli entwickelt sich in ein industrielles Unternehmen, die Confiserie Sprüngli bleibt ein handwerkliches Familienunternehmen,

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Während Richard Sprüngli das Unternehmen in fünfter Generation leitet, wird die Produktion im Jahr 1961 nach Dietikon verlagert. Ab den 1970er Jahren werden über 20 Verkaufsstellen in der Schweiz und auch im Ausland eröffnet. Die Neffen von Richard Sprüngli, Milan und Tomas Prenosil übernehmen im Jahr 1994 die Unternehmensleitung und forcierten weiter die Expansion des Unternehmens. Die Marke „Sprüngli“ entwickelt sich zu einer Lifestyle-Marke und besonders die im Jahr 1958 entwickelte Produkt „Luxemburgerli“, dem französischen „Macaron“ sehr ähnlich, erlebt eine wahre Renaissance und wird zum Begehrtesten Produkt von Sprüngli.“

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Georg Bernardini „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ hat diese schweizer Sprüngli-Schokolade zwar nicht getestet, berichtet aber von ausgezeichnten Pralinen.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Das ist diese SPRÜNGLI Vollmilch. Sie mundete hervorragend, süß, sie enthält Sojalecithin, da liegt die Gentechnologie drin und ist dem Tester äußerst unangenehm. Die uneindeutigen Angaben auf der Verpackung legen den Schluss nahe, dass wir es mit Blend, also Kakaomischung, zu tun haben. Der Inhalt der 100 g in zwei 50 Gramm Tafeln – Packung wirkt wirklich frisch und ist wie eine Vollkonserve datiert (mindestens bis 31. 03. 2018 haltbar). Diese Datierung ist nicht besonders fair. Der Kunde kann nicht sehen, wann diese Sprüngli gemacht wurde. Das gefällt nicht.

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Die sinnliche Qualität und Wahrnehmung ist hochwertig und sehr dekorativ. Zucker, Fett, Kakao, Vanille, die Schokolade, man schmeckt die VOLLMILCH und den KAKAO, doch der besonders feine Auftritt ist hauptsächlich wie Schokoladenpudding, süß und fettig, aber nicht wie Mouse au chocolat.

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Die 100 gr. Tafelpackung enthält die klassische hellbraune Süßstofftafelform in zwei dünnen 50 Gramm-Tafeln, mit einem Bruchkanten-Relief oben und quadratischer Stückeaufteilung. Die Unterseite ist ganz glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind wunderschön fein. Man beißt ab. Das Knacken ist ganz leicht und klar. So ein Abbiss löst sich ganz leicht auf, das angenehme Gemisch kann man zwischen Zunge und Gaumen hin- und her bewegen, bis es weg ist – sowas können billige Produkte auf dem Kunstmarkt nicht. Insgesamt dominiert der Vollmilchschoko-Geschmack, süß, fett, vanillig, kakaoig. Aroma, natürliches Vanille, Kakaobutter und Milchpulver, die Prise Salz – nichts Störendes. Die Bezeichnung natürliches Aroma bietet nicht die sichere Information, die gentechnikfreie Einschränkung, die hier im Test angelegt wird. Diesem berühmten schweizer Chocolatier nehme ich die Bezeichnung „Bean to Bar“ zwar ab – doch Näheres, wie die Kuvertüre zubereitet wird, erfährt man nicht.

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Die sehr schöne zweckmäßige 100 Gramm-Packung besteht außen aus gefalteter blaufarbener Pappe, mit einem schokoladenbraunen Längstreifen, goldene Kante, goldene feinste sparsame Beschriftung und ein golden prangender Faksimile-Schriftzug „Sprüngli“. Innenliegend übereinander zwei flache 50-Gramm-Dünntafeln, je mit feinstem Goldmetallpapier verpackt. Und – die Schachtelgröße ist eine Mogelpackung, denn der schokoladige Inhalt ist mit einem etwa 1 Zentimeter kubiziertem Luftkästen umgeben. Nun ja.

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Auf der Rückseite bietet die blaue Pappverpackung in feinster deutschsprachiger und französischerr Betextung Nährwertangaben pro 100 g (durchschnittlich)

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Brennwert 2.371 kj / 566 kcal

Fett 38 g

davon gesättigte Fettsäuren 24 g

Kohlenhydrate 49 g

davon Zucker 48 g

Eiweiß 6,8 g

Salz 0,22 g

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Sowas wie Fairer Handel, ökologischer Anbau, BIO-Lable – wird nicht geboten.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade – sie ist ziemlich süß, qualitativ sehr fein, fett, kurz, im Geschmack wirklich eine IDEAL-Vollmilchschokolade. Ich würde wegen der „Abstriche“ fünf, eigentlich aber sechs von sechs Kakaobohnen geben – und für dieses 100 Gramm-Angebot sind 6 Franken 20 zwar kostspielig – eben Luxus.

 

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FINE E COMPATTO

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auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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