Jeanne Moreau 1928 – 2017 Kurznachruf

Lichtgeschwindigkeit 7485

Vom Dienstag, 1. August 2017

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Jeanne Moreau, die französische Schauspielerin, Filmregisseurin und Sängerin, geboren am 23. Januar 1928 in Paris, ist jetzt 89-jährig, am 31. Juli 2017 in Paris gestorben.

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Jeanne Moreau war apart. Ihre Filmzeit war sprudelköpfig.

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Jeanne Moreau war zweimal verheiratet. Aus ihrer ersten Ehe (1949–1951) mit dem Schauspieler Jean-Louis Richard (1927–2012) stammt Sohn Jérôme. Von 1977 bis 1980 war Moreau mit dem Regisseur William Friedkin verheiratet. Ferner hatte sie um 1967 eine enge Freundschaft mit dem Regisseur Tony Richardson, dem Ehemann von Vanessa Redgrave.

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Jeanne Moreau wirkte in über 120 Filmproduktionen mit. Sie zählte in den 1950er und 1960er Jahren zu den populärsten Filmstars der Nouvelle Vague und galt als eine der führenden Charakterdarstellerinnen Frankreichs. Sie debütierte 1948 im Film.

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Zu Moreaus bekanntesten Filmen gehören „Gefährliche Liebschaften“, „Stunden voller Zärtlichkeit“ und François Truffauts Klassiker „Jules und Jim“.

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Moreaus Rang lässt sich auch an den Titeln der Filmprojekte, der Autoren, Regisseure und den Mitspielern ablesen:

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George Bernard Shaws „Pygmalion“ und Jean Cocteaus „Die Höllenmaschine“ (Theaterrollen in Inszenierungen von Jean Marais, 1954).

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Nach kleineren Rollen wie in Jacques Beckers Wenn es Nacht wird in Paris (an der Seite von Jean Gabin, 1953) hatte sie einen ersten größeren Erfolg mit Louis Malles „Fahrstuhl zum Schafott“ (1957). Mit dem seinerzeit kontrovers aufgenommenen Film „Die Liebenden“, ebenfalls unter der Regie von Louis Malle, gelang ihr der Durchbruch zum Star. Darauf folgten zahlreiche Hauptrollen in französischen und internationalen Produktionen, u. a. in Filmen von Michelangelo Antonioni „Die Nacht“, Orson Welles „Der Prozess“, Luis Bunuel „Tagebuch einer Kammerzofe“, Francois Truffaut „Die Braut trug schwarz“, Roger Vadim „Gefährliche Liebschaften, Tony Richardson „Mademoiselle“ und Peter Brook „Moderato Cantabile“. Ihren großen, anhaltenden Ruhm begründete sie indes vor allem mit der Rolle der Catherine in dem Kultfilm „Jules und Jim“ von Francois Truffaut (1962). Mit dem Film „Lumière“ gab sie 1976 zudem ihr Regiedebüt. Auch die deutschen Regisseure Rainer Werner Fassbinder und Wim Wenders verpflichteten die Moreau für ihre Filme „Querelle“ (1982) und „Bis ans Ende der Welt“ (1991).

Auf die Bühne kehrte Moreau aber auch immer wieder zurück. So brillierte sie 1973 in der Pariser Inszenierung von Der Ritt über den Bodensee von Peter Handke. Mit dem Monodrama Die Erzählung der Magd Zerline nach einer Novelle von Hermann Broch (in der Inszenierung von Klaus Michael Gruber feierte sie ab 1986 in Paris und auf zahlreichen Gastspielen während mehrerer Jahre einen geradezu triumphalen Erfolg).

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In Frankreich war Jeanne Moreau auch als Sängerin populär und wurde 1964 mit dem Grand Prix du Disque ausgezeichnet. Seit dem Jahr 2000 war Moreau außerdem Mitglied der Académie des Beaux-Arts.

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