Maryam Mirzakhani 1977 – 2017 Kurznachruf

Lichtgeschwindigkeit 7474

Vom Freitag, 28. Juli 2017

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Maryam Mirzakhani /persisch/schiitisch), geboren am 3. Mai 1977 in Teheran, Iran, ist 40-jährig, am 14. Juli 2017 in Standford. Kalifornien, USA, an Brustkrebs gestorben.

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Maryam Mirzakhani war eine iranische Mathematikerin, die 2014 als erste und bislang einzige Frau und erste iranische Person mit der Fields-Medaille ausgezeichnet wurde, die höchste Auszeichnung in der Mathematik, die oft als Nobelpreis für Mathematik bezeichnet wird. Das britische Fachblatt Nature führte Mirzakhani 2014 auf seiner Liste der zehn wichtigsten Wissenschaftler des Jahres. Seit 2008 war sie Professorin an der Stanford Universität in San Francisco.

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Die Forscherin beschäftigte sich vor allem mit den abstrakten Räumen der Geometrie. Sie untersuchte die Eigenschaften von Linien, Kurven und komplizierten geometrischen Konstrukten wie „hyperbolischen Flächen“, Gebilden, die an jedem Punkt wie ein Sattel gekrümmt sind. Sie galt als Spezialistin für Theorien der Modulräume, Ergodentheorie und symplektische Geometrie. Obwohl diese Disziplinen über die Fachwelt hinaus kaum bekannt sind, ist die Erforschung ihrer Geheimnisse wichtig für unzählige andere Bereiche, etwa für die theoretische Physik oder die Ingenieur- und Materialwissenschaften. Auch für die Kryptografie, also die Wissenschaft der Verschlüsselung von Daten, sind die Erkenntnisse dieser Art von Geometrie essenziell.

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1977 in Teheran geboren, besuchte Mirzakhani dort eine Mädchenschule für begabte Schülerinnen. Mitte der 1990er Jahre fiel die Iranerin bei internationalen Mathematik-Olympiaden durch den Gewinn von drei Goldmedaillen auf. Sie machte ihren Abschluss an der Sharif Universität in Teheran und promovierte anschließend an der renommierten US-Universität Harvard. Sie lehrte in Princeton, bevor sie 2008 nach Stanford wechselte. Mirzakhani war mit Jan Vondrák (* 1974), einem Mathematiker aus Tschechien verheiratet. Sie sind Eltern einer sechsjährigen Tochter.

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„Maryam ist viel zu früh von uns gegangen“, erklärte Stanford-Präsident Marc Tessier-Lavigne in einer Erklärung der Universität. „Aber ihr Einfluss wird für Tausende Frauen bestehen bleiben, die sie inspiriert hat, sich der Mathematik und den Naturwissenschaften zu widmen.“

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Zeit aber braucht es, das hat sie oft erklärt; sie selbst sei eher langsam. Das Tollste sei ja der Aha-Moment, wenn man wie auf einem Gipfel mit Aussicht stehe; „aber meistens ist es wie eine lange Wanderung ohne Pfad und ohne Ziel in Sicht“. Man könnte verzagen, wenn so eine Tour Jahre dauert. Aber Mirzakhani ist laut Kollegen eine gute Wanderpartnerin: ausdauernd, bescheiden, humorvoll und „ansteckend optimistisch“, dass es einen Weg gibt. Irgendwo hat sie dann auch meist einen gefunden, oft in einem anderen Gebiet als erwartet.

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