G20 Freitag 7. Juli 2017 in ELBPHILHARMONIE Hamburg

Lichtgeschwindigkeit 7437

Vom Samstag, 8. Juli 2017

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Gruppenbild G20 am 7. Juli 2017 in Hamburg; DLF.de

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Es berührte mich sehr stark, zu sehen, wie so dramatisch verantwortliche Leute, wie die G20-Staatsleute und ihr jeweiliges Gespons, in der neuen Hamburger Philharmonie beisammen saßen und die europäische Beethoven-Orchestermusik angehört haben – zwar äußerst schlecht gespielt – aber Symbol ist Symbol, beieinander gesessen (außer Erdogan, und Putin kam wohl verspätet).

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Screen Shot am 7. Juli 2017 von BILD.de: G20 mit privatem Gespons

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Ich hörte heute, dass angeblich 50 Prozent der über das Mittelmeer nach Europa kommenden Afrikaner Kinder sind. Was sagt uns das?

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Screen Shot von der Elbphilharmonie am 7. Juli 2017 zum G20-Gipfel

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Der erste Tag des G20-Gipfels begann mit Brandanschlägen von marodierenden G20-Feinden in Altona, die Autos ansteckten und teils Fahrtrouten der G20-Teilnehmer blockierten.

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Weltgipfel, Weltgesellschaft, Krawallwelt – aber Millionen Hamburger waren weitgehend geduldige deutsche Europäer, bei denen man ein G20-Treffen machen kann, wogegen nicht eingewendet werden kann, man würde sich auf Helgoland oder Schloss Elmau einbunkern.

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Die Oppositionellen bringen viel begründete Kritik, doch wir können keine realistische ALTERNATIVE WELT erkennen – wir können aber hoffen, dass alle unterentwickelten Rechtsstaaten, von Russland bis Anatolien, von Riad bis Teheran, von St. Louis bis Jerusalem, ihre Völker besser politisch bilden und diese Militärorganisationen zu repräsentativen Demokratien geformt werden mögen.

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TRUMP hat mit seiner Warschauer Stellungnahme dafür das Zauberwort herausgestellt:

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FREIHEIT. Macron hat mit FREIHEIT gewonnen. Großbritannien kann keine G20-Handelsverträge verabreden, so lange sie noch zur EU gehören. Da hängt die FREIHEIT – als Anwesenheit von ZWANG.

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China macht Handels- und Finanzdruck, den es selbst ablehnt. Wir werden zukünftig über „JOINT VENTURES zu reden haben – hier und da.

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Bundestagswahlkampf – INTENSIV-KURS 7. Juli 2017

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Offiziell begrüßte die Gastgeberin Merkel ihre schöne Bundestagswahlkampf-Aufgabe, die Staatsführer einzeln persönlich zu begrüßen. Dieses wurde zu einer freundschaftlich-sympathischen Session, weil Frau Merkel hierfür „Händchen und Geduldreserven hat“ – welch ein Stress für die Teilnehmer.

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Und man kann jetzt schon sagen – „ein Glück, dass wir jetzt Emmanuel Macron haben, der verlässlich, anstatt hinterhältig, zu sein scheint“.

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Der Türke Erdogan fiel nicht besonders aus der Rolle. Der Italiener bekam von der EU fairen Lastenausgleich für die Boot-Immigranten zugesagt. Der Amerikaner Trump gab sich Mühe, ein freundlicher Gast zu sein. Der Russe Putin scheint seine Chance verstanden zu haben, die darin liegt, nicht den dicken Trump zu kopieren, sondern manierlich und zuverlässig an die lebenswichtigen Aufgaben zu denken. Der Kanadier Justin Trudeau ist noch so ein Gottesgeschenk, der Reserven der seelischen Kraft zu haben scheint, die ihm gegenüber den USA ausreichend Rückgrad geben. Der Chinese Xi Jiping ist hochintelligent und professionell. Xi wird sich den Anforderungen der Goldenen Regel (wie du mir so ich dir) graduell fügen – rührt sie doch bereits von Konfuzius, von dem auch die heutigen Neokonfuzianer gehört haben. Der entspannte Inder wirkte überzeugend und höflich. Der Argentinier zeigt guten Willen und Einsatzbereitschaft. Der Japaner hat die Intrige zwischen EU und USA und Japan verstanden. Da werden zukünftig alle mehr Kohle verbrennen, Japaner, Polen, Australier.

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Es sieht nach dem ersten Tag so aus, als können Klimaabkommen und Afrika noch lange warten. Während Trump an die polnische Ostgrenze denkt. Putin indes an die russische Westgrenze und Sanktionsschmerzen wegen Krim und wegen Syrien hadern muss.

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Ein zwischen Trump und Putin angeblich vereinbarter Waffenstillstand in Syrien klingt nicht ganz ernsthaft. Denn die Russen haben dort Jagdbomber im Einsatz – die USA machen Häuserkampf gegen ISIS. Bislang bombten die Russen nicht da, wo US-Troups die Altstädte von Mossul und Rakka High-Tech-Infantristisch umkämpfen. Vielmehr die kurdischen Peschmerga müsste man anerkennen, die die Kohlen aus dem Feuer holen.

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Dietmar Moews meint unmaßgeblich: Die Elbphilharmonie spielte in der neuen Hamburger Wahrzeichen-Philharmonie, Elphie“, „Freude schöner Götterfunken“ – was man sich unter Funken vorstellt – waren die alle besoffen?

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Ludwig van Beethovens neunte Symphonie.

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Dieses Orchester war nicht in Form. Vielleicht war die Hitze zu groß. Die Akustik dort im neuen Haus scheint den beethovenschen Bombast zum Holzhack-Wettbewerb zu machen. Der Chor brüllte. Das Gesang-Solistenquartett sang nicht miteinander. Der arme Dirigent. Möglich, dass sie alle Noten gespielt haben. Sauber intoniert wurde weitgehend gut.

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Kent Nagano trug es mit Fassung, aber ohne Götterfunken.

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Hatte nicht der Orchesterleiter Hengebrock sein Amt hierfür jetzt beendet? Hier schwebte gar nichts. Alles Laute ist sehr laut, so dass kaum noch Steigerung zum Finale hin erspielt und ersungen werden kann.

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Gut – mein phoenix vor Ort Live zum G20-Gipfel kann schlechte Akustik nun auch nicht über die panasonic-Lautsprecher unseres Fernsehgerätes verfeinern. Was sage ich? Bravo? – wenn es „tapfer“ bedeutet. Das internationale Publikum dankte mit unangemessenem Jubel und Applaus.

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Mit dieser Kurzkritik wollte ich nicht dazu ermuntern Schönberg zu spielen oder Alban Berg – bitte nicht. Sondern Liveaufnahmen von Furtwängler, von Leonard Bernstein und dann für den katatonischen Organismus Celibidache einschweben lassen. Auch dieses Hamburger Orchester müsste lernen können, wie ein Spannungsbogen einer großen Komposition anzulegen ist und zu spielen ist. Furtwängler hätte den Chor durch Verlangsamung und Dehnung zum Ersticken gebracht.

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Eigentlich sind die reibungslose Anreise der G20-Staatsgäste in Hamburg, dem Geburtsort der wahlkämpfenden Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, wie auch Höflichkeit und Freundlichkeit in ersten Interviews für die weltweite Öffentlichkeit, signalisieren, dass eine sozialpsychologische Grundbedingung für eine sozio-geistige Produktion gelungen sind.

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Darauf folgte ein Social Dinner, eines gemeinsamen Essens auf Einladung der Bundeskanzlerin.

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