PAPST FRANZ entlässt 2. Mann der Infanterie, Müller, nachdem der 3., Pell, beurlaubt ist

Lichtgeschwindigkeit 7421

Vom Sonntag, 2. Juli 2017

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Deutschlandfunk.de berichtet am Sonntag, den 2. Juli 2017 ganz still über eine sensationelle Nachricht aus dem VATIKAN – mit Sarah Zerback:

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Katholische Kirche: Papst Franziskus entlässt Kardinal Müller“

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Man muss die vorsichtigen Schritte des argentinischen Papstes Bergoglio genau beobachten, wie er mit seiner Wahl in ein Schlangennest der verkommenen Kurie gekommen war, und zunächst durch zaghafte Fühlungsnahme die „Herrscher der Kurie“ und ihre alltäglichen Netzwerke kennenlernte.

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Schon in den ersten Wochen ließ Papst Franz altersbegrenzte Kuriale oder solche, deren Verträge ausliefen, nur dann erneut bestallen, wenn es der anzustimmenden Reinigung günstig wäre – kurz – Papst Franz stand vor einer sozialrevolutionären Szenerie, die ein einzelner Neuer gar nicht überleben könnte.

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Bis heute hat Papst Franz eine glückliche Hand – allerdings auch deshalb, weil er wirklich persönlich wie der arme Franz von Assisi mit den Tauben spricht und nicht die Stummen vögelt.

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Da passen auch die seit skandalös langen Jahrzehnten sexuellen Vergewaltigungen in katholischen Anstalten, überall, die Unzucht und Päderastie, Missbrauch und traumatischen Opfern unter Novizen, Internatschülern und jungen Priestern, die öffentlich beklagt und angeklagt worden sind. Aber gegen die die Päpste definitiv nur ignorierten, abstritten, vertuschten oder evidente Täter immer wieder örtlich versetzten, anstatt zu entlassen.

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Noch zuletzt der deutsche Papst Ratzinger Benedikt aus Regensburg, hat über Schwule Missbrauchler hinweggesehen und nichts unternommen.

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Der allfällige deutsche Sexualtäter Kardinal Müller wurde dem Papst Franz „vererbt“. Und auch Franz sprach milde dilatorische Worte, holte den Kardinal Müller in den Vatikan und machte ihn zum Kurialen, den er nunmehr persönlich überwachen konnte.

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Erst vor wenigen Tagen hat Papst Franz den Kurien-Kardinal Pell, Kassenwart im Vatikan, der Nachfolger des berüchtigten Verbrechers Erzbischof Marcinkus, der mit der Bankpleite der Vatikan-Bank, mit Propaganda Due (P2)-mafiotischen Geldwäsche-Geschäften und mit den Toten der Banco Ambrosiano – unter Papst Paul VI. und Johannes Paul I., dem dubios gestorbenen 33-Tagepapst, der mit der Geldwaschbank der Kurie aufräumen wollte.

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DIE ZEIT am 24. Juni 2017 berichtet – nun kam es aktuell zur internationalen Agentur-Nachricht, dass der dritte Mann – Kardinal Pell Rom/Sydney (dpa) –

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… Erstmals wird gegen einen der ranghöchsten Kardinäle im Vatikan wegen des Vorwurfs des Kindesmissbrauchs ermittelt. Der Papst-Vertraute und Chef des Finanzsekretariats, der Australier George Pell, legte darauf sein Amt vorübergehend nieder.

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Gleichzeitig beteuerte er seine Unschuld. Der Australier gehört auch dem Kardinalsrat des Papstes an und ist inoffiziell die Nummer Drei im Vatikan.

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Er habe sich von Papst Franziskus beurlauben lassen, um in seiner Heimat die Vorwürfe auszuräumen, sagte Pell in Rom. „Die Anschuldigungen sind falsch. Die ganze Vorstellung von sexuellem Missbrauch ist für mich abscheulich“, versicherte er. In dem Fall geht es um angebliche Taten, die Jahrzehnte zurückliegen.

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Die australische Polizei hatte mitgeteilt, dass ein Ermittlungsverfahren gegen den 76-Jährigen wegen Missbrauchsverdachts eingeleitet worden sei. Wie die Polizei im Bundesstaat Victoria mitteilte, muss Pell am 18. Juli zu einer Gerichtsanhörung in Melbourne erscheinen.

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Während Pells Abwesenheit von Rom werde das Wirtschaftssekretariat seine Arbeit wie gewohnt fortführen, teilte der Vatikan mit. Die Sekretäre blieben im Amt, solange nicht anders entschieden werde.

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Pell war vor seiner Versetzung nach Rom Erzbischof von Melbourne und Sydney. Anfang 2014 ernannte ihn Franziskus zum Leiter der neu geschaffenen Aufsichtsbehörde für die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Vatikans.

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Die australische Polizei und Pell führten nicht näher aus, worum genau es bei den nun zu untersuchenden Vorwürfen geht. Die Geschehnisse lägen schon weit zurück, hieß es in Australien.

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In der Vergangenheit hatte es mehrfach Beschwerden gegeben über angebliche Fälle von Kindesmissbrauch während Pells Zeit als Priester in Ballarat (1976 – 1980) und als Erzbischof in Melbourne (1996 – 2001). Ihm wurde zur Last gelegt, mehrere Jungen sexuell belästigt zu haben. Im Juli vergangenen Jahres erhoben zwei Männer direkte Missbrauchsvorwürfe gegen den Geistlichen, der sie in den 1970er Jahren in einem Schwimmbad unsittlich angefasst habe. Ein weiterer Mann berichtete, Pell habe sich in den 1980er Jahren vor Jungen in einem Umkleideraum am Strand entblößt.

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„Keine der gegen Kardinal Pell erhobenen Anschuldigungen ist bislang von einem Gericht überprüft worden“, betonte Victorias Vize-Polizeichef Shane Patton. Pell habe „das Recht auf ein faires Verfahren“.

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Die Vorwürfe sind besonders heikel, weil Pell eingeräumt hatte, dass Australiens katholische Kirche über Jahre hinweg den Missbrauch von Kindern heruntergespielt habe. Auch er selbst wurde dafür kritisiert, derartige Fälle unter den Teppich gekehrt zu haben, und musste sich vor Untersuchungskommissionen in Australien den Vorwürfen stellen.

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Für den Heiligen Stuhl ist das Ermittlungsverfahren äußerst unangenehm. Papst Franziskus rief Ende 2014 im Vatikan ein neues Gremium ins Leben, um die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und anderen schwerwiegenden Delikten in der katholischen Kirche zu erleichtern. Zuletzt war ein Mitglied der Kinderschutzkommission zurückgetreten, aus Frust darüber, dass es mit der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen nicht vorwärts gehe. …“

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Und heute sieht es so aus, als nutze Papst Franz die bewegten Tage dazu, nun auch endlich den Kardinal Müller loszuwerden. DLF und Sarah Zerback führen dazu weiter aus:

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…Es lässt immer aufhorchen, wenn eine Audienz beim Papst länger dauert, als erwartet. Und so waren die Vaticanisti, die Papstkenner und Beobachter schon in heller Aufregung als genau das geschah – beim Gespräch zwischen dem Heiligen Vater und seinem obersten Glaubenswächter bevor sich die Gerüchte dann verdichteten. Kardinal Gerhard Müller ist nicht länger Präfekt der römischen Glaubenskongregation. Sein Amt, das zum 2. Juli regulär ausläuft, wird damit nicht, wie erwartet, verlängert.

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Spekulationen darüber, dass der mächtige Mann im Vatikan angezählt ist, gab es zuletzt immer wieder. Das Verhältnis des 69-jährigen Deutschen zu Papst Franziskus gilt als unterkühlt. Besonders in der moraltheologischen Debatte um Familie und das nachsynodale Schreiben „Amoris Laetitia“ verfolgen beide einen konträren Kurs. Direkte Kritik am Kirchenoberhaupt übte der Kardinal nicht. Zuletzt sorgte er doch für Aufsehen in einem Fernsehinterview vergangenen Monat:

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„Ich bin darüber nicht sehr glücklich: Die Bischöfe interpretieren den Papst, der Papst interpretiert die Bischöfe. Wir haben Regeln in der katholischen Kirche. Die Synode kommt zusammen und der Papst mit seiner Autorität macht dann die Zusammenfassung. Und dann diese Interpretation der Interpretation vorzunehmen – das ist nicht gut für die Kirche, sage ich als katholischer Theologe.“

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Lehre und Praxis müssen übereinstimmen, so Müllers Überzeugung. Der springende Punkt: Dürfen geschiedene Wiederverheiratete zur Kommunion zugelassen werden –so wie es der Papst immer deutlicher signalisiert, oder nicht. Im selben Interview kritisierte Müller außerdem, dass Franziskus drei Mitarbeiter des Kardinals gegen dessen Willen entlassen hatte. Es war ein Protest für mehr Macht, der nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass ihm die Einheit der Kirche am Herzen liegt.

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„Es darf in der Kirche keine liberale oder konservative Seite geben. Es gibt nur den Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes und die Aufmerksamkeit zur Lehre der Kirche. Wir wollen in der Pastoral allen Menschen, auch denen in besonderen Schwierigkeiten, helfen. Aber auf dem Weg, den Christus uns vorangegangen ist. Und das ist der Weg der Kirche auch in die Zukunft.“

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Gedanken, die durchaus Widerhall finden. Müller, der streitbare Kirchenmann, gehört zu den meistgelesenen Theologen unserer Zeit. Seine katholische Dogmatik gilt als Pflichtlektüre für angehende Pfarrer. Zum engeren Kreis um Franziskus gehörte er, der bereits im Juni 2012 von dessen Vorgänger Papst Benedikt XVI. an die Kurie berufen wurde, jedoch nie. Einen Schatten auf das Verhältnis werfen dürften außerdem Vorwürfe, Müller habe die Aufklärung des Missbrauchsskandals bei den Regensburger Domspatzen in seiner Zeit als Bischof nicht hinreichend mit aufgeklärt. Vorwürfe, die er bestreitet:

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„Die Verantwortung für eine Tat gegen das Gesetzbuch oder gegen das Strafrecht trägt der Täter. Ich bin nicht verantwortlich für alles das, was unsere Geistlichen oder sonst unsere Mitarbeiter in diesem Bereich tun.“

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Dass sich der Papst nun von ihm trennt, hat der Vatikan noch nicht offiziell bestätigt. Es ist eine Nachricht, die einem Erdbeben gleicht und doch mit einigem Vorlauf kommt. Welche auf ihn folgt und welche Folgen die Personalie haben wird, für das sorgsam austarierte Gleichgewicht im Vatikan – das weiß zur Stunde wohl nur der liebe Gott. …“

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Ein Nachfolger wurde noch nicht benannt.

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Dietmar Moews meint: Papst Franziskus hat sich also von seinem obersten Glaubenswächter getrennt. Der 69-jährige Kardinal Gerhard Müller ist nicht länger Präfekt der römischen Glaubenskongregation. Doch auch wenn die Nachricht einem Erdbeben im Vatikan gleicht, ganz so überraschend kommt die Entscheidung nicht.

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Müller folgt dem Australier Pell, dem dritten der Rangfolge, der unter der Papstwohnung (die Franz nicht nutzt) seine Banketage hat. Und das gibt Luft.

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Es lässt immer aufhorchen, wenn eine Audienz beim Papst länger dauert, als erwartet. Und so waren die Vaticanisti, die Papstkenner und Beobachter schon in heller Aufregung als genau das geschah – beim Gespräch zwischen dem Heiligen Vater und seinem obersten Glaubenswächter bevor sich die Gerüchte dann verdichteten. Kardinal Gerhard Müller ist nicht länger Präfekt der römischen Glaubenskongregation. Sein Amt, das zum 2. Juli regulär ausläuft, wird damit nicht, wie erwartet, verlängert.

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Spekulationen darüber, dass der mächtige Mann im Vatikan angezählt ist, gab es zuletzt immer wieder. Das Verhältnis des 69-jährigen Deutschen (ein Mann Papst Benedikt des XVI.) zu Papst Franziskus gilt als unterkühlt. Besonders in der moraltheologischen Debatte um Familie und das nachsynodale Schreiben „Amoris Laetitia“ verfolgen beide einen konträren Kurs.

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Egal wie – ob der Papst wörtlich glaubt, was er wörtlich erklärt, nämlich, „dass Gottes Wille geschähe“ – so sind jetzt die beiden Kinderficker, die mit Gottes Wille ihren Spaß hatten, jetzt eben mit Gottes Wille geschasst worden sind.

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Sollte Papst Franz-Bergoglio demnächst im Müllkasten tot aufgefunden werden, wäre es auch Gottes Wille – wer wollte glaubensgewissen Päpsten Ratschläge geben, wo jetzt nach deutschem Recht erstmalig Päpste heiraten dürfen.

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FINE E COMPATTO

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