DOCUMENTA Kassel Deutsche Staatskunst & Deutsche Bundeswehr

Lichtgeschwindigkeit 7415

Vom Freitag, 30. Juni 2017

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Die Durchorganisierung einer neuaufzubauenden ERSTEN BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND begann mit der verfassungsgebenden Versammlung, dem Start des repräsentativen parlamentarischen Politiksystems, der Aufsstellung der föderalen Kompetenzbereiche – BUND, LÄNDER, GEMEINDEN -, dazu die marktwirtschaftlich ausgelegte „freie“ Integration der Unternehmer und Kapitalisten, ferner das unabhängige Kommunikations- und Informationssystem mit marktwirtschaftlicher und staatlicher Rechtlichkeit, die rechtsstaatlich rechtspflegerische Verfassung, ein Bildungssystem in der organisationellen Tradition, schließlich die weltpolitische Neuorientierung der westbesetzten Deutschland-Zonen, in deren Folge der nach Hitler verboteten Militär-, Rüstungs-, und Verteidigungsmaßnahmen standen, die mit von den Alliierten erzwungenem NATO-Anschluss mit Aufstellung der Deutschen Bundeswehr beendet wurde.

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Parallel zu dieser westlich-republikanischen neuen Staatsgründung wurde ein „intermediäres“ Verbände- und Lobbyismus-System von Organisationen aufgebaut, das teils auf überkommenen Traditions-Organisationen bezogen wurden, wie einige Politische Parteien, wie ein Zentraler Gewerkschaftsbund, Beamtenbund – kurz, die ausdifferenzierte Ausfaltung des Verbändesystems der Bundesrepublik Deutschland nach 1949.

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Letztes Arbeitsfeld dieser Verbändeorganisation bestand im definitorisch offenen Bereich von KUNST und KULTUR.

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KUNST ist dabei von staatlichen Eingriffen generell frei zu halten.

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KUNST hat allerdings weitreichende Auswirkungen auf die Künstler in der KUNST-Produzentenrolle, aber auch für den KUNST-Prozess über die Bereitstellung der KUNSTWERKE zum KIUNSTERLEBNIS. Dazu gehören letztlich die Kunsterlebnisse der KUNST-Konsumption.

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Hierbei wird KUNST überwiegend marktwirtschaftlich-steuerpolitisch dirigiert. KÜNSTLER werden rechtswidrig in ERWERBS(Berufs-)Künstler und AMATEUR-DILETTANTEN verbändepolitisch ein- bzw- ausgegrenzt vom Kunstprozess.

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Der Umgang im gesellschaftlichen KUNST-Prozess ist gleichfalls auch KULTUR-Prozess.

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Die Organisation der KULTUR besteht in der rechtlichen und oft bürokratisch-funktionaristischen Einrahmung, die bei genauer wissenschaftlicher Beurteilung eindeutig DIREKTION ist und überwiegend personalpolitisch vorstrukturiert wird. Hand in Hand damit geht die LÜGENPRESSE, die quotenorientierte Auswahl der KUNST und der KÜNSTLER, als Lieferanten des kulturindustriellen Prozesses.

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Hier kommt jetzt der TITEL dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT zum Ausdruck:

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DOCUMENTA Kassel Deutsche Staatskunst & Deutsche Bundeswehr“

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Neue Zürcher Zeitung, Seite am

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In einer überwiegend staatlich zusammengeschütteten Budgetierung der allvierjährlichen DOCUMENTA, wird vom BUND, von Land Hessen, von er Stadt Kassel sowie von diversen steuerabschreibenden Finanzierern, die allerdings zugespitzte KUNSTMARKT-spezifischen Präferenzen in die Ausstattung einer jeden DOCUMENTA hieindrücken. KUNST-Händler, deren Vertragskünstler auf einer DOCUMENTA aufgestellt werden, reden ganz erheblich mit der personellen und inhaltlichen KUNST-Auswahl in die gesamte veröffentlichte KUNST unserer ZEIT hinein.

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Hier ist das MOTTO:

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Wer zahlt bestimmt.

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Wer zahlt, bestellt die Musik.

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Im heutigen Deutschland haben wir zu etwa 95% Geldmittel und Einfluss-Personen und Einfluss-Netzen, an denen kein lebender Künstler vorbeikommen kann – egal wie herzzerreißend sie singt und er malt.

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Der STAAT finanziert, wählt die Intendanten und das Leitungspersonal aus, berücksichtigt dabei die Begehrlichkeiten der politischen PARTEIEN – der STAAT bestimmt die Kunst, entgegen des Verfassungsgebots einschließlich höchster richterlicher Entscheidungen zu KUNST, STAATSKUNST und KUNSTFREIHEIT, im Sinne von verfassungsmäßig unerwünschten staatlichen KUNST-URTEILEN.

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Heraus kommt STAATSKUNST.

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In der KUNST in Deutschland wird heute ein staatlich durchfinanzierter und durchdirigierter KUNSTBETRIEB prolongiert, der mit Vorliebe ausländische Mitspieler hineinfinanziert, sodass die deutsche STAATSKUNST nur selten aus Deutschland kommt und nur selten aus den 10.000en in Deutschland ausgewählt ausgebildeten STAATSKÜNSTLERN rekrutiert werden.

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Hierbei spielen folkloristische popästhetische Hervorbringer nur eine nachrangige Rolle – sei es XAVIER NAIDOO oder MICHAEL JACKSON, WALT DISNEY oder LORIOT, HELGE SCHNEIDER oder DITTSCHE. Denn solche Sonderqualitäten funktionieren an der STAATSKUNST vorbei, wenn man sie aussortieren wollte.

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Es ist mit der KUNST im DIREKTIONS-DEUTSCHLAND der ZWEITEN BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND im übertragenden Sinn wie mit dem deutschen MILITÄR. Der STAAT finanziert, satzt, kommuniziert und bestimmt das PERSONAL für die verfassungsmäßige VERTEIDIGUNG der DEUTSCHEN.

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Dass heute der Deutschlandfunk Köln die aktuelle DOCUMENTA 2017 mit Klangspielchen und Promotion über die gesamte Dauer der KASSELER STAATS-SCHAU illustriert und hochspielt, ist nur eine der unzähligen STAATSKUNST-Machtdemonstrationen, denen die FREIHEIT der KUNST gegenüber total verloren – also verfassungswidrig ist (vgl. „Die VERIRRTE KUNSTORGANISATION IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND und das BBK-ERLEBNIS“, Dissertation von Dietmar Moews, BREMEN 2000)

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Ich muss nicht den parteioligarchischen Abstieg des deutschen FÖDERALISMUS in allen einzelnen administrativen Perversionen selbst durcherleben.

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Ich muss nicht bei der Bundeswehr oder bei der SPD Mitglied gewesen sein, um die staatliche Integration solcher SPARTEN kritisieren zu dürfen oder können.

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Ich muss die DOCUMENTA 2017 weder in ATHEN noch in KASSEL noch im Internetz studieren, um die STAATSKUNST durch Finanzierung, Personal und konkrete DIREKTION zu verstehen und herauszustellen.

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Was sich die idiotischen Redakteure beim Deutschlandfunk vorstellen, wenn sie ihre TÖNE- und KLÄNGE-DOCUMENTA staatlich herbeifinanzieren, als seien DOCUMENTA und BIENALEN Venedig nicht wirklich schon viel zu viel staatlicher Übergriff in die kreativen Möglichkeiten der dirigierten Gesellschaft.

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Wenn der Anteil des organisierenden STAATS nicht so unverhältnismäßig vollkommen wäre, ließe es sich als staatliche KUNST-INDIENSTNAHME in eine gesellschaftliche Vielfalt dulden. Der STAAT kauft KUNSTund darf sie auch staatlich aufführen.

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HIER, HEUTE, ist es leider völlig anders. Heute bestimmt der Staat bis in den WERKBEREICH hinein, wer Räume, Material, Transporte, Versicherungen, Gehälter, Kataloge, Kustodie, Ausstellungen und Ausstellungs-Beteiligungen, ja auch Stipendien. Reisen, Preise und Ehrungen, bekommt oder keinesfalls.

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Der STAAT bestimmt also vom WERKBEREICH in den WIRKBEREICH den KUNSTBETRIEB. Der Verfassungsstaat spielt dabei mit der simplen verbändeorganisatorischen Integration der (Berufs-)Künstler in den staatlichen KUNSTBETRIEB einerseits die KUNSPRODUZENTEN – andererseits werden die KUNSTKONSUMENTEN als marginale Stimmanteile bei allgemeinen Parlamentswahlen von der weiten kunstdesinteressierten Wählergruppe immer überstimmt. Denn die KUNSTKONSUMENTEN, die eigentlich STAATSKUNST-KONSUMENTEN sind können keinesfalls diese KUNSTORGANISATION durchschauten und kritisieren – und es interessiert sie nicht weiter.

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Wer heute nicht zur DOCUMENTA reisen mag, schaut sich möglicherweise alle gleichzeitig dargebotenen KUNSTWERKE der GESCHICHTE an, wovon hohe Qualitäten in luxuriösen Orten gezeigt werden, zum Beispiel auch in der fantastischen Sammlung von KASSEL, auf der WILHELMSHÖHE, wo allein zahlreiche der bedeutendsten Werke des Malers REMBRANDT van RIJN zu sehen sind.

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Dietmar Moews meint: Staatliche Kunstbemittlerung ist staatliche Kuntsanmaßung und Beseitigung der „Freiheit der Kunst“, wie es auch durch weitreichende höchste Gerichtsentscheidungen geschützt sein müsste.

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neues deutschland, Donnerstag, 29. Juni 2017, Seite 13

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FINE E COMPATTO

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auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

 

 

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