Protest „Kettenreaktion Tihange“ 90 Kilometer Menschenkette

Lichtgeschwindigkeit 7405

Vom Sonntag, 25. Juni 2017

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Während eine Drei-Länder-Menschenkette gegen das ATOM-KRAFT-WERK TIHANGE in Belgien für Sonntag, 25. Juni 2017 bereits 30.000 Anmeldungen von Teilnehmern bei der Anti-Atom-Initiative „ausgestrahlt“ vorliegen hat, hat die niederländische Aktionsgruppe Code Rood („Alarmstufe Rot“) dazu aufgerufen, den weltgrößten Benzinhafen in Amsterdam zu blockieren.

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Die späte Verkopplung der beiden TERMINE, gegen Tihange und gegen den Benzinhafen, scheint Hintergründe zu haben, die nicht ganz plausibel erscheinen.

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Jedenfalls hatte die niederländische Polizei bereits bei der Regierung verlangt, dass die Anti-ATOM-Menschenkette erheblich zur Kasse gebeten werden soll, die polizeilichen Sondereinsatzkräfte zu bezahlen.

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Demonstrationsrecht? – in der rechtsstaatlichen Demokratie gegen Vorkasse.

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DLF.de am 24. Juni 2017 berichtet mit Kerstin Schweighöfer:

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Niederlande Menschenkette gegen Pannen-Atomkraftwerke – „Kettenreaktion Tihange“ haben sie die Protestaktion genannt, um auf die Risiken hinzuweisen, die vom Pannen-Atomreaktor für die Region ausgehen. Eine 90 Kilometer lange Menschenkette wollen Aktivisten am Sonntag bilden. Auch viele Niederländer werden dabei sein, deren Protest erst langsam wächst…“

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Das belgische Atomkraftwerk Tihange liegt direkt an der Maas, flussaufwärts. Die belgischen Atomkraftwerke bilden Schrott-Meiler als Nachbarn. Die Pannenserie in belgischen Atommeilern bereiten den Einwohnern Sorgen über einen nuklearen Ernstfall. Dabei scheint die Europäische Atomgemeinschaft Euratom, der große Förderer der Kernenergie seit 60 Jahren, nicht daran zu denken, mal die eigenen gesetzlichen Sicherheits- und Lizenzgesetze zu respektieren oder deren Einhaltung durch die AKW-Betreiber abzumahnen. Die Bundesumweltministerin spricht angesichts der belgischen AKW von „Flickschusterei“.

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„… Die Maas bei Stein, einer kleinen Gemeinde im Süden der Niederlande. Bis nach Aachen sind es von hier nur 35 Kilometer, ins belgische Lüttich kaum weiter.

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Armand Pinkaarts, ein 47jähriger Manager, kommt aus Stein. Als begeisterter Sportler kennt er das Gebiet wie seine Westentasche, schon dreimal hat er an Triathlons in der Region teilgenommen und zum Training fährt er mit seinem Rennrad gerne am Fluss entlang auf dem Deich:

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„Da ist die Aussicht wunderbar, da sind Autos die Ausnahme.“

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Aber, erzählt er mit einem nachdenklichen Blick über die ruhige Wasserfläche:

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„Auch das belgische Atomkraftwerk Tihange liegt direkt an der Maas, rund 80 Kilometer flussaufwärts. Das Kühlwasser des Reaktors fließt hier vorbei und strömt weiter Richtung Rotterdam. An und für sich ist das kein Problem. Aber in diesem Kernreaktor sind Hunderte von Rissen entdeckt worden! Die Behörden sprechen verharmlosend von kleinen Ritzen, dabei sind sie bis zu 15 Zentimeter groß! Ich bin nicht grundsätzlich gegen Atomkraft, darum geht es mir nicht, aber wenn, dann hat es 100 Prozent sicher zu sein. Tihange ist ein Sicherheitsrisiko und muss sofort abgeschaltet werden!“

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Bei der großen Menschenkette, die Sonntag von 60.000 Bürgern im Dreiländereck gebildet werden soll, 90 Kilometer lang von Tihange bis Aachen, wird Pinkaarts deshalb nicht fehlen. Und er ist nicht bloß Teilnehmer dieser grenzüberschreitenden Protestaktion von Belgiern, Niederländern, Luxemburgern und Deutschen – sondern auch Mitbegründer einer der vielen neuen Bürgerinitiativen im Süden der Niederlande, die mit Aufklärungskampagnen ihre Mitbürger mobilisieren und auf das Problem aufmerksam machen wollen:

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„Ich glaube, wir Niederländer sind einfach weniger skeptisch als die Deutschen. In erster Instanz haben wir mehr Vertrauen in das, was uns Behörden und Kontrollinstanzen erzählen.“

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Doch dieses Vertrauen beginnt zu bröckeln.

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Peer de Rijk kann das nur bestätigen. Er steht 200 Kilometer weiter nördlich in Amsterdam in seinem Büro. Der große Tisch ist über und über mit Flugblättern bedeckt, mit Infobroschüren und Postern. „Kettenreaktion Tihange“ steht in drei Sprachen darauf.“

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Dietmar Moews meint: Wer gleichzeitig ALEPPO in großen täglichen Massacker-Videos per ARD-Tagesschau zelebriert, anschließend Mossul in der vergleichbaren Brutalität, mit Hunderttausenden eingekesselten Zivilisten in der Altstadt, im Panzer-Häuserendkampf „EINNIMMT“ und dann lautete der Nachrichtentext am 24. Juni 2017:

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200 in Worten ZWEIHUNDERT eingekesselte zivile Altstadtgeiseln von MOSSUL konnten heute den ISIS-MILIZEN im Mossul-Kessel entkommen.

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200 von 200.000 – ich bin in der PROMILLE-Rechnung unsicher, aber ganz ohne Alkohol wird das nicht gehen. Jedenfalls aktuelle Fernsehbilder wurden in Deutschland davon heute nicht gezeigt.

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Gleichzeitig hören wir, in Grenfell-Hochhaus starben bislang 79 Bewohner, in China seien 120 Dorfbewohner von einer Mure verschüttet und in Südsudan kann man die Toten nicht zählen, aber bereits 5 Millionen sudanische Flüchtlinge leben jetzt im Asyl von Uganda, die diese Menschen nicht ernähren können – und wöchentlich werden in Afrika 1.000.000 Million Menschen geboren.

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Wer also an einer Menschenkette zwischen Aachen, Tihange, Maastricht, gerne „ausstrahlen“ möchte, wird sich auf den neuesten ZYNISMUS-STAND bringen lassen, denn:

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Der belgische Energiekonzern Engie Electrabel und der Leiter von Tihange, Jean-Philipe Bainier, hat den Demonstranten zu einem Gespräch im Konferenzraum des Kraftwerkes angeboten.

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Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Rekers hat  sich der Schirmherrschaft dieser „Länder-Menschenkette“ am 25. Juni 2017, zugesellt, um Solidarität zu zeigen – ein größerer Reaktorunfall in Tihange könnte bei einer ungünstigen Wetterlage sogar Köln schwer treffen.

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neues deutschland, 24. Juni 2017, Seite 8 Wirtschaft

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Bainier hat bereits gegenüber den „Aachener Nachrichten“ bekannt gegeben:

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Die Risse im Reaktorkessel seien gar keine Risse, sondern „Wasserstoffeinschlüsse“, die s schon seit der herstellung des Kessels gebe. Tihange gehöre zu den sichersten Kraftwerken europaweit.“

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Bainier brachte sogar eine Laufzeitverlängerung ins Spiel. Es „stehe nirgendwo geschrieben, dass AKWs nur 40 Jahre funktionieren. Auch 60 Jahre seien ohne Probleme möglich“.

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Dass TIHANGE lustig weiter ATOM-Strahlungsmüll produzieren will, für den es keine Entsorgung, keine Entlagerung und keine Vollkostenrechnung oder Vollhaftung der Betreiber gibt – folglich Herr BAINIER ins Zuchthaus gehört, das ist ihm anscheinden nicht klar.

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Kurz – alle Zeichen stehen auf ABSTUMPFUNG der denkenden Bürger und auf Staatsverbrechen gegen geltenden Recht.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonnabend, 24. Juni 2017, scheint beinahe vor Freude zu platzen, wenn sie schreibt:

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Start frei für neuen Atommüll-Staatsfonds. Für den Atommüll ist künftig der Staat zuständig, Regierung und Energiekonzerne unterzeichnen ein Abkommen, in dem die Details geklärt werden. …“

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Es ist juristisch und sachlich HOCHVERRAT:

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Die Atom-Konzerne zocken MILLIARDEN Pseudo-Gewinne in Form von Manager-Gehältern, Bestechungsgeldern, Renditen und Lobbying, während die KOSTEN sozialisiert werden. Die Steuerzahler sollen die Müll- und Abfallkosten bezahlen – UNGLAUBLICH.

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