Indiens Premier Narendra Modi auf Europatour bei Merkel

Lichtgeschwindigkeit 7350

Vom Donnerstag, 1. Juni 2017

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DIETMAR MOEWS Indien Sportflagge aus Seide „Fußball“

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DIETMAR MOEWS Deutschland Sportflagge aus Seide „Fechten“

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Der indische Premierminister Narenda Modri besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Merkel in Berlin um Handelspolitik fortzuentwickeln und konkrete Wirtschaftsbeziehungen auszuhandeln.

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Kaufvertrag und Waffengänge sind die ZEICHEN UNSERER ZEIT.

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Während die Militärmächte der Welt Aufrüstung und undurchschaubare und widersinnige Kriegsabsprachen treffen und stets davon abweichend kriegerisch zu handeln, werden gleichzeitig Handelsabkommen, Finanz- und Geldgeschäfte wie Margen und Reichweiten für Wirtschafts- und Produktnormen und Umweltverträglichkeit weiterentwickelt.

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Während momentan die Weltmeere, die bislang von den USA als eigene Hoheitsgebiete behandelt werden, mit unglaublichem Kapitalaufwand von China, Indien, Australien, Israel mit Kriegsschiffen, Flugzeugträgern und U-Booten praktisch abgesteckt werden, so werden auch Wirtschaftsinteressen mittels Wirtschaftskraft neupositioniert.

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Auf allen Arbeitsfeldern sehen die USA rote Warnlichter, weshalb Präsident Donald Trump gewählt wurde und jetzt exzentrisch ALARM schlägt. Aber auf allen Arbeitsfeldern verfolgen alle möglichen Mitspielter der Globalisierung eigene Interessen, die ebenfalls die Nationalgrenzen überschreiten.

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China ist Gläubiger der USA, Japan druckt Inflations-Luftgeld, Deutschland hat erhebliche Handelsüberschüsse, große Handelsabkommen – oft auch irreführender Weise „Freihandelsabkommen“ genannt – werden ausgebaut. Das reicht von Israel bis Indien, das reicht von Europa bis Europäische Union, das reicht von E U -internen Handelsregulierungen hin zu Klientelisierungen und Knebelungen, wie Griechenland durch EZB, EU und IWF (Internationaler Währungs Fonds) wie dazu, Italien seitens der E U mit den Flüchtlings- und Immigrantenproblemen im Stich zu lassen.

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So gab jetzt also der Inder Mori dem Amerikaner Trump quasi die warme europäische Türklinke in die Hand:

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Merkel und Mori handelten untereinander einen milliardenschweren Entwicklungsetat aus. Es soll mehr Geld für die deutsch-indische Zusammenarbeit geben. Deutschland ist bereit, weiter in die Zusammenarbeit mit Indien zu investieren. Das zeigte das Treffen zwischen Indiens Premierminister Narendra Modi und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.

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DLF.de am 31. Mai 2017, von Theo Geers:

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„… Zwar ist Deutschland noch vor England der wichtigste Handelspartner Indiens in Europa, doch das Handelsvolumen ist ausbaufähig.

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Deutschland steckt weitere Milliarden in die Zusammenarbeit mit und in die Entwicklung von Indien. Das ist das wichtigste Signal, das vom Besuch des indischen Premiers Narendra Modi bei der Bundeskanzlerin ausgeht.

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„Wir geben in jedem Jahr eine Milliarden Euro aus und das in den Bereichen Smart Cities, erneuerbare Energien. Wir haben eine Solarpartnerschaft gegründet, und es ist sehr beeindruckend, wie Indien die Solarenergie beschleunigt. Die Minister haben auch intensiv darüber gesprochen“, so Angela Merkel nach der Unterzeichnung von insgesamt neun Abkommen, mit denen die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie, Klimapolitik, Entwicklung und Verkehr verbessert werden soll.

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Dabei zeigen die Abkommen, wie zwiespältig die Beziehungen tatsächlich sind:

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Einerseits gilt Indien mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern und einem Wirtschaftswachstum, das in den letzten Jahren bei durchschnittlich sieben Prozent lag, als Zukunftsmarkt. Andererseits ist es in weiten Teilen immer noch ein Entwicklungsland, bei dessen Aufholjagd Deutschland helfen werde, versprach Angela Merkel.

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Dietmar Moews meint: Ich begrüße diese deutsche Politik der aktuellen Bundesregierung im Jahr 2017 und diesen gemeinsamen Blick aufs globale Geschehen von Indien und Berlin.

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Merkel sagte:

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„Wir sind eine globale Welt, und Indien mit seinen gut Milliarden Einwohnern ist ein Partner, an dessen guter Entwicklung wir umfassend interessiert sind.“

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Deutschland wolle dabei ein fairer Partner sein, versicherte Merkel, zumal Indien in Zeiten, in denen die USA etwa beim Klimaschutz gerade zum unsicheren Kantonisten werden, zum Pariser Klimaabkommen stehe.

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„Ich  freue mich, dass Indien das Abkommen engagiert umsetzt. Natürlich ist Indien in einer anderen Entwicklungsphase als wir das hier in Deutschland sind, aber dass Indien auch seine Ziele gesetzt hat, spricht dafür, welche Herausforderung der Klimawandel für uns alle bedeutet.“

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Theo Geers kommentierte auf DLF:

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Andererseits: Eitel Sonnenschein herrscht in den deutsch-indischen Wirtschaftsbeziehungen nicht, es könnte mehr sein. Zwar ist Deutschland noch vor der ehemaligen Kolonialmacht England der wichtigste Handelspartner Indiens in Europa, doch das Handelsvolumen erreicht im letzten Jahr gerade mal 17 Milliarden Euro, von denen zehn Milliarden auf deutsche Exporte entfielen. …“

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Das ist ausbaufähig, scheitert jedoch vor allem daran, dass die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien seit vier Jahren auf Eis liegen“, kritisiert denn auch der Vorsitzende der deutsch-indischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Ralph Brinkhaus:

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„Ganz konkret würde ich mir wünschen, dass die Inder ihre Märkte offener machen, dass wir Freihandel haben, dass wir Investitionsschutzabkommen haben, dass das geistige Eigentum besser geschützt wird und dann haben wir ein Potential, um in beiden Ländern das BIP zu steigern.“

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Ferner will der indische Premier Modi am Nachmittag mit den Vorstandschefs großer deutscher Konzerne reden. Die wiederum werden Modi ihre Wünsche vorlegen. So wünscht sich die Autoindustrie eine Senkung der horrenden Einfuhrzölle von bis zu 100 Prozent auf Neuwagen, und in der Pharmabranche gibt es unverändert Probleme mit dem Patentschutz für Medikamente. Indien hat hier hohe Schutzmauern um seine Pharmaindustrie gezogen, die vor allem preiswerte Generika herstellt.

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neues deutschland, am 31. Mai 2017, Seite 17, schreibt Mathias Peer:

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Modi sagte bei einem Wirtschaftsforum deutscher Geschäftsleute:

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Deutsche Unternehmen werden in Indien mit offenen Armen empfangen.“

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Auch wenn erfahrungsgemäß deutsche Geschäfte in Indien schwierig sind – mangelnde Rechtssicherheit, schwerfällige Verwaltung, fehlende Infrastruktur, zähe Bedingungen von Besteuerungen beim innerindischen Warenverkehr gibt es viele Argumente, die für den Subkontinent sprechen.

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Das Wirtschaftswachstum liegt bei über sieben Prozent – Indien ist damit so dynamisch wie keine andere große Volkswirtschaft der Welt … mit 1,3 Milliarden Einwohnern ein Sechstel der gesamten Weltbevölkerung … ein gigantischer Absatzmarkt.

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Laut einer aktuellen Studie sind die gegenwärtigen Geschäftserwartungen kaum zur Hälfte aufgegangen und werden als schlecht beurteilt. Auch sind die deutschen Produktqualitäten sehr hoch, und entsprechend für Indien zu teuer, selbst, wenn bereits in Indien produziert wird.

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Mori hat jetzt in Berlin für Indien eine Steuerreform versprochen – die Einführung einer landesweiten Mehrwertsteuer, um das bisherige Steuergeflecht zu ersetzen. Es ist die weitreichenste Steuerreform seit der Unabhängigkeit des Landes (von GB). Modi will damit auch Indiens Stellung in einem vielbeachteten Index der Weltbank verbessern (derzeit Platz 130 der Welt).

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Sehr gut, wenn Deutschland in einer solchen Fortschrittsphase partnerschaftlich mitwirken kann. (Am Ende verkaufen sie Indien und China U-Boote).

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