Kölner Stadtarchiv: BAUPFUSCH VERTUSCHT – Strafprozess

Lichtgeschwindigkeit 7239

Vom Freitag, 26. Mai 2017

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STADTARCHIV Einsturz-Gefahr war laut Anklage vorhersehbar“

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Kölner Stadt-Anzeiger titelt am 24. Mai 2017, von AXEL SPILCKER und DETLEF SCHMALENBERG:

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STADTARCHIV Einsturz-Gefahr war laut Anklage vorhersehbar“

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Dazu auf Seite 24,

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„“Wir machen weiter, bis das Ding auseinanderfliegt“ und von ANDREAS DAMM:

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Das Versagen der KVB-Aufsicht.“

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Das bedeutende große Kölner Stadtarchiv, am Waidmarkt in der südlichen Innenstadt, war am 3. März 2009 eingestürzt, zwei Anwohner kamen zu Tode. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft ein Gutachten öffentlich vorgelegt, dass den harten Ermittlungsstand zusammenfasst und jetzt die ANKLAGE unterfängt.

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Kölner Stadt-Anzeiger titelt am 24. Mai 2017:

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STADTARCHIV Einsturz-Gefahr war laut Anklage vorhersehbar“

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schreiben AXEL SPILCKER und DETLEF SCHMALENBERG:

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„… Weil sie im September 2005 beim Ausbaggern der unterirdischen U-Bahn-Wand am Waidmarkt bewusst gepfuscht haben sollen, werden der Polier und ein Baggerführer der Arbeitsgemeinschaft (Arge) der am Bau beteiligten Unternehmen wegen fahrlässiger Tötung angeklagt …“

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„… Dennoch seien Prüfungen vor Ort unterlassen worden. Noch nicht einmal die standardmäßige Bau- und Überwachungstätigkeit habe 2005 stattgefunden …“

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Kölner Stadt-Anzeiger, Seite 24 bringen AXEL SPILCKER und DETLEF SCHMALENBERG:

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„“Wir machen weiter, bis das Ding auseinanderfliegt“ Anklage wegen fahrlässiger Tötung oder Baugefährdung gegen sieben Personen.

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beim Aushub für die Lamelle 11, einem unterirdischen Abschnitt der U-Bahn-Baustelle am Waidmarkt, brachen am 2. September 2005 in etwa acht Metern Tiefe immer wieder Zähne des Greifers ab, mit dem die Erde aus dem Untergrund geholt werden sollte. Anstatt das Problem zu analysieren, verlangte der Polier der Baustelle vom Baggerführer, das Hindernis mit der tonnenschweren Greiferschaufel zu beseitigen.

Die Schäden, die in der Folge an der U-Bahn-Wand entstanden, seien ursächlich für den späteren Einsturz des Stadtarchivs, das direkt gegenüber der Baugrube stand. So heißt es in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft, die der Kölner Stadt-Anzeiger einsehen konnte. Außer den beiden Bauarbeitern sind noch drei weitere Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft (Arge) der am Bau beteiligten Unternehmen sowie zwei Mitarbeiter der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) angeklagt, die für die Überwachung der Arbeiten zuständig waren. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung oder Baugefährdung vor. Bei dem Einsturz sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Schätzungen der Stadt entstand ein Sachschaden in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. … Anstatt die Arbeiten zu unterbrechen und die Baustelle eventuell sogar stillegen zu lassen, habe der Polier trotz abbrechender Greiferzähne gefordert: „Wir machen weiter, bis das Ding auseinanderfliegt!“

Dies habe sich auch nicht geändert, als plötzlich das Fugenblech zutage gefördert wurde, mit dem die neben dem Bauabschnitt liegende Lamelle 10 abgesichert war. Obwohl dadurch klar geworden sei, dass die unterirdische Wand massiv geschädigt und somit undicht sei, wurde weitergearbeitet.

Um den Pfusch zu vertuschen, erwähnte der Polier die Beschädigung des Fugenbleches „mit keinem Wort“ im Bautagesbericht … das zertrümmerte Blech habe drei Tage später eine weitere, verhängnisvolle Rolle gespielt. Die Abrisskante des Metalls, die von der Erdoberfläche nicht zu sehen war, rage tief unten in der Erde wie ein Haken in den Bereich, der auch nicht ganz ausgehobenen Lamelle 11 hinein. Dadurch konnte dann in einer Tiefe von etwa 26 Metern ein weiteres Hindernis, womöglich ein großer Stein, nicht entfernt werden. // … Wieder brechen Zähne der Schaufel ab, schließlich wurde erneut getrickst. Statt mit dem bisher eingesetzten 3,40 Meter breiten Greifer wurde mit einem schmaleren Gerät weitergearbeitet, das lediglich 2,80 Meter maß. Wodurch der direkt unter dem Hindernis liegende Boden laut Anklage nicht mehr ordnungsgemäß ausgehoben, mit Eisen bewehrt und mit Beton verfüllt werden konnte … die etwa 60 Zentimeter breite Lücke, durch die später die Erde unterhalb des Archivs in die Baugrube geströmt sein soll.

Polier und Baggerführer jedoch sei klar gewesen, dass „ein ordnungsgemäßer Bodenaushub unmittelbar unterhalb des Hindernisses unmöglich war“. Um dies zu verschleiern, sei dann das Messprotokoll der Lamelle 11 gefälscht worden. Dass die von ihnen geschaffenen „Schwachstellen“ in der unterirdischen Wand eine Gefahr für die Standfestigkeit der Nachbarbebauung darstellen, sei für die beteiligten „objektiv vorhersehbar“ gewesen. Dies gelte auch für den Baggerführer, der, „zur Not an seinem Polier vorbei, die Bauleitung über die Aushubprobleme und die dadurch geschaffene Gefahrenlage“ hätte informieren müssen. … auch den beiden KVB-Kontrolleuren habe die nötige Sorgfalt gefehlt … Die Protokolle des Wandbaus hätten massive Probleme mit dem Bagger dokumentiert, dennoch habe man nicht reagiert … so dass letztlich nicht einmal eine standardmäßige Bau- und Überwachungstätigkeit stattgefunden hat“, lautet das Resümee der Staatsanwaltschaft// Selbst als einer der KVB-Prüfer Fotos von manipulierten Bewehrungskörben machte, änderte sich nichts …Bis zu einem Urteil „gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung“.

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Das Versagen der KVB-Aufsicht.“ von ANDREAS DAMM:

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Kölner Stadt-Anzeiger vom 25. Mai 2017, Seite 24

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…vor dem Landgericht Beschuldigte … fünf Beschäftigte der Bauunternehmen .. auch zwei Mitarbeiter der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) … Nach Auffassung der Anklagebehörde ist das Unglcük durch Pfusch der Baufirmen verursacht worden – begünstigt offenbar durch unzulängliche Kontrolle der KVB. …

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…Warum durften die Verkehrs-Betriebe als Bauherr der Nord-Süd-Stadtbahn zugleich die Aufsicht führen?

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Nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeiger“ haben Monteure der, Brunnenbaufirma in ihrer polizeilichen Vernehmung jedenfalls ausgesagt, es habe am Waidmarkt in der Zeit vor dem Unglück „faktisch“ keinerlei Kontrolle gegeben. … Aus Kostengründen habe die KVB die Aufsicht damals nicht .. übertragen, sondern eigene Leute beauftragt, sagte er (Münchner Prüfingenieur) der Polizei. „Mit keinem Wort sei er über die Probleme mit dem Grundwasser informiert worden – sonst wäre „ein sofortiger Baustopp veranlasst“ worden.“

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Dietmar Moews meint: Wer dort in Köln am Rhein baut und die Grundwassersituation nicht kennt, ist nicht kompetent.

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Eine solche Baugenehmigung, wie die des U-Bahn-Baus am Waidmarkt, hätte nicht erteilt werden dürfen (wie ich bereits in der LICHTGESCHWINDIGKEIT 7217, an anderer Stelle. analysiert und dargelegt habe):

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Im Sanduntergrund, bei Fließsand bzw. bei wechselndem Rhein-Wasserstand und ständig wechselnder Grundwasserspannung, kann nur – entweder mit Vollabspundung oder in kippsicheren Betonkästen gebaut werden dürfen (das bedeutet praktisch, Köln hätte auf diesen U-Bahn-Tunnel verzichten müssen). Was hier gemacht wurde, war sogar für die Arbeiter vor Ort vor der Hand offensichtlich höchstgefährlich und kriminell.

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Spätestens als die Häuser im Severinsviertel wachsende Risse zeigten, der Kirchturm fast umkippte, hätten die TÄTER einen Baustopp und Nachsicherung veranlassen müssen.

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FINE E COMPATTO

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