AMERICA GREAT – US-Präsident Trump bereist CHRISTEN

Lichtgeschwindigkeit 7337

Vom Donerstag, 25. Mai 2017

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Gastfreund Erdogan bietet Kanzlerin Merkel das KREUZ. Mitten im Bild erscheint ein Fensterkreuz und nicht ein Halbmond – das Christentum greift um sich. Auch Trump kann nicht widerstehen.

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Mit und ohne Schleier, Burka und Nikap, Kipa und Baseball-Kappe – der Präsident geniest seine Prominenz, „to make America great again“.

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Jetzt landete er – aus ISRAEL kommend – in ROM, wo er ein eigenes Hochhaus bewohnt, um eine Privataudienz beim Papst Franz erleben zu dürfen.

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Dazu eine Vorbemerkung aus dem „neuen deutschland“ vom 24. Mai 2017, von Ingolf Bossens:

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Stunde der Populisten. Mit US-Präsident Trump und Papst Franziskus treffen sich zwei begnadete Darsteller ihrer selbst und ihrer Ämter“

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Ingolf Bossens schreibt:

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Der Heilige Vater in Rom (ganz in Weiß) empfängt den unheiligen Landesvater aus Washington (ganz in dunklem Zwirn). Der eine gilt als Papst der Armen, der andere als der Präsident der Reichen … Die begegnung zwischen dem 266. Bischof von Rom und dem 45. Präsident der USA an diesem Mittwoch ist vor allem eines: Die Bühne für die beiden derzeit wohl perfektesten und populärsten Darsteller ihrer selbst so wie des jeweiligen Amtes … sind zwei diametral ausgerichtete Populisten: Der Gute mit der demonstrativ präsentierten Hypermoral grenzenloser Nächstenliebe, der Böse mit der aggressiv agitierten Unmoral grenzenloser Machtgier …

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warf das britische Wochenblatt „The Spectator“ die Frage auf: „Has the Pope Gone Crazy?“ – Ist der Papst verrückt geworden? Eine Frage, die Politik und Medien auch mit Blick auf Trump wiederholt gestellt haben. Politische Ausrutscher,

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verbale Entgleisungen,

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chaotische Verwaltungseingriffe,

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unberechenbare Arbeitsweisen

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sowohl des kleirikalen wie des säkularen Herrschers zogen die absolutistische Institution hinter den Leoninischen Mauern ebenso in Mitleidenschaft wie das demokratisch-administrative Gefüge des Districts of Columbia. Und Beide, Franziskus wie Trump, haben rührige und rastlose Feinde, die nichts sehnlicher wünschen als den Sturz der absoluten Amtsinhaber – aus grundstürzend verschiedenen Motiven natürlich. Und:Beide sind sich gegenseitig in herzlicher Gegnerschaft verbunden, aus der keiner von ihnen einen Hehl macht.

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Wie auch sollte ein Pontifex maximus, der als erbarmungsloser Kritiker des Kapitalismus („Diese Wirtschaft tötet“) weltweit zur Ikone linker Aktivisten wurde, einen US-Präsidenten mögen, der hemmungslos dem Mammon huldigt („Das Schöne an mir ist, dass ich sehr reich bin“)? Wie sollte ein Kirchenführer, der für offene Grenzen eintritt („Die Migranten sind unsere Brüder und Schwestern“) einen Staatsführer goutieren, der die rigoroseste Abchottung propagiert („Ich werde eine große Mauer bauen“)? Als Trump Letzteres im Wahlkampf verkündete, intervenierte Franziskus beim Rückflug aus Mexiko auf wenig diplomatische Weise:

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„Eine Person, die nur daran denkt, Mauern zu bauen, wo immer sie auch sein mögen, baut keine Brücken, ist kein Christ.“

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Trump konterte das vatikanische Verdikt als „unglaublich“ und nannte es „eine Schande“, dass ein religiöser Führer den Glauben einer Person, in Frage stelle. Allerdings ist Trump kein Katholik und somit konfessionell dem ächtenden Zugriff des Nachfolgers Petri entzogen … wurde religiös im reformierten Milieu einer presbyterianischen Gemeinde des New Yorker Stadtteils Queens sozialisiert. …

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,,, Bernie Sanders. Der linke Kontrahent von Hillary Clinton im Lager der Demokraten war von der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften zu einer Tagung über die katholische Soziallehre … geißelte Sanders die internationale Lage in einer Manier, die gewiss das allerhöchste Wohlwollen des Pontifex fand … passt ein Offener Brief, den konservative US-Katholiken kurz nach Trumps Vereidigung an den neuen Präsidenten schrieben. Gefordert wird darin eine Kommission, um die Rolle der Regierung von Barack Obama beim Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. 2013 zu untersuchen. Die Verfasser verweisen auf merkwürdige Begleitumstände: so war der Vatikan damals von sämtlichen internationalen Finanztransaktionen abgeschnitten (Geld- und Kreditkarten waren nicht mehr einsetzbar). Am Tag nach Benedikts Rücktrittserklärung endete das Desaster. Spekulationen, Hillary Clinton und ihr Umfeld hätten einen „Regimewechsel“ innerhalb der katholischen Kirche erwogen, werden durch Wikileaks-Veröffentlichungen genährt.

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Fakt ist, dass Benedikt mit seiner dezidierten Islam-Kritik und der Annäherung an die russische Orthodoxie dem Kurs von Obama eher undienlich war. Ein Papst Franziskus, der den „wahren Islam“ als „jeder Gewalt“ abhold betrachtet, passe zweifellos besser. Mit Trump rechnete da allerdings noch niemand.“

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BILD.de, am 24. Mai 2017, sieht das Alles nicht und schreibt:

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Vor Beginn der Privat-Audienz im Vatikan traten Papst und Präsident lächelnd vor die Kameras. „Es ist solch eine Ehre, hier zu sein“, sagte Trump. Begleitet wurde er von seiner Ehefrau Melania sowie von seiner Tochter Ivanka und deren Ehemann Jared Kushner.

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Trump versicherte dem Pontifex im Anschluss an das Gespräch, er werde dessen Worte in Ehren halten:

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Danke, danke, ich werde nicht vergessen, was Sie gesagt haben!“

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Was Trump damit genau meint, ist nicht bekannt. Zwar sickerten ein paar der Themen durch, die die beiden während der Audienz besprochen haben. Welche Worte des Papstes der Präsident „nie vergessen“ möchte, bleibt aber (vorerst) sein Geheimnis.

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Trump (er ist Protestant) zeigte sich beeindruckt von Papst Franziskus: „Er hat etwas. Er ist wirklich gut. Wir hatten ein fantastisches Treffen und eine fantastische Tour, es war wunderschön. (…) Es war eine Ehre, mit dem Papst zusammen zu sein.“

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Screen Shots von BILD.de am 24. Mai 2017

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Später twitterte Trump: „Eine Ehre fürs Leben, seiner Heiligkeit Papst Franziskus zu begegnen. Ich verlasse den Vatikan mehr denn je entschlossen, nach Frieden in unserer Welt zu streben“.

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Dietmar Moews meint: TRUMP tut, was möglich ist. Trump hat jetzt in kürzester Zeit die herausstehenden Persönlichkeiten getroffen, empfangen, besucht – .

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Es gibt gewissen Anschluss.

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Denn der mächtigste MANN DER WELT, der US-Präsident, ist für jeden Mitspieler, ob Papst oder Mick Jagger, ob Kim jong Un oder Chameni, lebenswichtig.

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Die unausgesprochene Unterstellung, TRUMP könne irgendeinen der Kontrahenten dazu zwingen, sich zu vergleichen und Frieden zu geben, ist politische Inkontingenz. TRUMP kann nur zusammenholen und „integrieren“,

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Schlapp hattn Hut verlorn – Trump hat ihn

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Die Sicht im neuen deutschland auf TRUMP, als Präsident der Reichen, ist so schief, dass man besser nicht weiterbohrt. Gewählt wurde TRUMP von den 51 Prozent Unterprivilegierten – die reichen Republikaner sind weithin gegen TRUMP, die reichen Demokraten sind ohnehin gegen ihn (für den „armen katholischen Papst“ sind in den protestantischen USA nicht die meisten).

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Die Reise – heute noch nach Brüssel zur EU und dann noch zum G7-Treffen, am Wochenende, in Sizilien – ist verdienstvoll. Der 70-jährige Trump scheint gut bei Kräften – hoffentlich bleibt er gesund und wird nicht vergiftet.

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