Roger Moore 1927 – 2017 Kurznachruf

Lichtgeschwindigkeit 7334

Vom Dienstag, 23. Mai 2017

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Roger George Moore, britischer Theater- und Film- und Fernseh-Schauspieler, geboren am 14. Oktober 1927 in Stockwell, London, ist jetzt 89-jährig, am 23. Mai 2017 in Crans-Montana, Schweiz, gestorben.

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Moore war Träger des königlich-britischen Ordens KBE und des Titels „SIR“.

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Roger Moore war insgesamt viermal verheiratet und hatte drei Kinder.

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2002 heiratete er die dänische Millionärin Kristina Tholstrup. 2013 wurde bei Moore Diabetes diagnostiziert. Überdies musste er nach einer schweren Lungenentzündung wieder das Gehen lernen. Seit einem Sturz auf einer Bühne trug er einen Herzschrittmacher. Bis zu seinem Tod lebte Roger Moore in Crans-Montana (Schweiz) und Monaco, Seine Familie gab am 23. Mai 2017 seinen Tod bekannt, nachdem er einer kurzen Krebserkrankung erlegen war.

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Als Sohn eines Polizisten und einer Kassiererin wollte Moore ursprünglich Zeichner werden. Ab 1941 besuchte er eine Londoner Kunstschule und arbeitete anschließend für ein Trickfilmstudio. 1945 trat er als 18-Jähriger in die britische Armee ein und diente in ihr im besetzten Nachkriegsdeutschland und in Kärnten. Schleswig, Neumünster Hamburg, Eckernförde waren Moores Stationen, wo er beim Truppentheater mitwirkte.

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Ab 1950 spielte Moore vor allem Theater. Einen seiner ersten Bühnenauftritte hatte er in am London Coliseum. 1953 übernahm er bei der Broadway-Produktion A Pin to See the Peepshow eine Hauptrolle. 1954 stand er acht Wochen in I Capture the Castle am Aldwych Theatre in London auf der Bühne. Wenig später folgten ein Angebot der Royal Shakespeare Company und eines von MGM.

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1954 ging Moore dann in die Vereinigten Staaten, wo er zunächst bei MGM und später bei Warner Brothers unter Vertrag stand. So erhielt er unter anderem Gelegenheit, 1954 mit Elizabeth Taylor das Liebesdrama Damals in Paris zu drehen und 1955 eine Nebenrolle in dem oscarprämierten Melodram Unterbrochene Melodie zu spielen. Im selben Jahr trat er in dem Mantel- und-Degen-Film Des Königs Dieb in der Rolle des Jack neben seinem Freund David Niven auf. 1956 spielte er den Geliebten von Lana Turner in dem Kostümdrama Diane- Kurtisane von Frankreich.

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Von einem Abstecher nach Italien, wo er 1961/62 zwei unbedeutende Abenteuerfilme drehte, kehrte Moore nach England zurück, wo er mit der Rolle des Gentleman-Detectivs Simon Templar in der gleichnamigen Serie (1962–1969) Mitte der 1960er endgültig weltberühmt und auch wohlhabend wurde. Nach Welterfolgen mit den Fernsehserien Simon Templar (1962–1969) und Die Zwei (1971–1972) spielte Moore in den 1970er und 1980er Jahren in sieben Filmen den britischen Geheimagenten James Bond. Er verkörperte Bond somit am längsten und am häufigsten in der offiziellen Bond-Filmreihe. Nachdem Moore durch seine Fernsehserien weltbekannt geworden war, übernahm er 1973 in Leben und sterben lassen die Rolle des britischen Geheimagenten James Bond und etablierte sich damit endgültig auch als Leinwandstar. Er trat damit nach einem Zwischenspiel mit George Lazenby die Nachfolge von Sean Connery an, der nach Diamantenfieber (1971) endgültig aus der Agentenfilmreihe ausgestiegen war. Tatsächlich hatten die Produzenten Albert R. Broccoli und Harry Saltzman bei ihm schon für Geheimdienst ihrer Majestät (1969) angefragt, wo er allerdings wegen Verpflichtungen für die Serie Simon Templar absagen musste. Allerdings parodierte Roger Moore bereits 1964 in der Fernsehserie Mainly Millicent die Rolle des Geheimagenten James Bond 007.

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Es folgten die Bond-Filme Der Mann mit dem goldenen Colt (1974), Der Spion, der mich liebte (1977), Moonraker (1979), In tödlicher Mission (1981),Octopussy (1983) und Im Angesicht des Todes (1985). Die Bond-Filme mit Moore gehörten stets zu den fünf weltweit kommerziell erfolgreichsten Produktionen des Jahres. Besonders Moonraker (1979) stellte lange Zeit die erfolgreichste Bond-Produktion überhaupt dar und war gleichzeitig im Jahr 1979 mit einem Einspielergebnis von 210 Millionen US-Dollar der weltweit erfolgreichste Film dieses Jahres. Eigentlich plante Moore sich nach In tödlicher Mission von der Rolle zu verabschieden, weshalb bereits Probeaufnahmen mit James Brolin als seinem Nachfolger gemacht wurden. Jedoch wurde er dann doch wieder überzeugt, den Part zu spielen. Dies wohl auch wegen seiner Zugkraft als Star, da die Produktion Octopussy in direkte Konkurrenz zum inoffiziellen Bond-Film Sag niemals nie trat, in der Sean Connery nach zwölfjähriger Pause wieder als James Bond auftrat. Schließlich war Octopussy mit einem Einspielergebnis von 188 Millionen US-Dollar doch erfolgreicher als Sag niemals nie mit 160 Millionen US-Dollar. Insgesamt verkörperte Moore die Rolle sieben Mal in zwölf Jahren und damit am längsten und am häufigsten. Als er am 3. Dezember 1985 seinen Rücktritt als James Bond erklärte, war er bereits knapp 58 Jahre alt

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Seit den 1990er Jahren konzentrierte sich der Golden-Globe-Preisträger vornehmlich auf sein soziales Engagement als UN-Sonderbotschafter für das Kinderhilfswerk UNICEF.

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Simon Templar wurde in 87 Länder verkauft und war gleichzeitig die erfolgreichste britische Serie der damaligen Zeit. Sein elegantes Erscheinungsbild, seine Haartolle sowie sein ironisches Spiel mit der Augenbraue ließen Moore zu einer Stilikone der 1960er Jahre werden. Für die Serie übernahm er erstmals auch Aufgaben hinter der Kamera. Moore schrieb Drehbücher und führte bei einigen Folgen Regie. Wohl mit Erfolg, denn später bot man ihm auch die Regie von Kinofilmen an.

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Es folgte 1971/72 an der Seite von Tony Curtis die Hauptrolle in der Fernsehserie Die 2, die zwar in den Vereinigten Staaten floppte, in Europa und den meisten anderen Ländern der Welt aber sehr erfolgreich war. Mit einer Gage von einer Million Pfund Sterling wurde er außerdem zum bestbezahlten Fernsehschauspieler der Welt.

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