Kölner Stadtarchiv wurde durch unsichere Baumaßnahmen eingestürzt

Lichtgeschwindigkeit 7217

Vom Sonntag, 14. Mai 2017

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Es scheint eine Hand die andere zu waschen, wenn die Frage von den Blockparteien entschieden wird, wann eine Klage vor Gericht erhoben wird oder durch Verjährung (nachzehn Jahren auf den 3. März 2009) der von niemand gewünschte Schaden, auch von niemand verantwortet werden soll.

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Es geht um das vor acht Jahren eingestürzte KÖLNER STADTARCHIV am Waidmarkt, mit unbezifferbaren Schäden, Baukosten, Verfahrenskosten, Neubaukosten, Restaurierung der Archivalien. Das Unglück steht in Folge des U-Bahnbaus, speziell ca. 28 Meter unter der Erdoberfläche im Bereich von wechselnder Grundwasserspannung und möglichem Fließsand.

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Die Stadt Köln, die Technische Aufsichtsbehörde des Landes NRW, Die Baufirma Arge, diverse Mitarbeiter und Bauprüfer, die KVB (Kölner Verkehrsbetriebe) – sie alle sind Beteiligte die von den staatsanwaltlichen Ermittlungen in Köln erfasst werden. Dazu wurde jetzt von der Staatsanwaltschaft ein akribisches Gutachten vorgestellt, mit folgenden Feststellungen und Bewertungen:

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K St-A, titelt am Freitag, 13. Mai 2017, mit Tobias Christ und Detlef Schmalenberg (A.d.V. die LICHTGESCHWINDIGKEIT analysiert, agumentiert und wertet abweichend zum K St-A:

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Einsturz des Kölner Stadtarchivs – Wer muss jetzt vor Gericht? ERMITTLUNGEN Gutachter der Staatsanwaltschaft sieht Baufehler als Unglücksursache“

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Kölner Stadt-Anzeiger Seite 27, am 13. Mai 2017, von Tobias Christ und Detlef Schmalenberg:

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Gutachter sieht Baufehler als Ursache des Archiveinsturzes. ERMITTLUNGEN Sachverständiger legt Bericht vor – Staatsanwaltschaft will in einigen Wochen „Abschlussentscheidung“ treffen.“

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„… der Fehler, der zum Einsturz führte, soll nach Recherchen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ im September 2005 passiert sein. Die Arbeiten am Waidmarkt liefen unter Hochdruck, sollten eigentlich längst erledigt sein. Doch beim Aushub der Lamelle 11, einem weiteren Abschnitt der unterirdischen Tunnelwand, brachen immer wieder Zähne des Greifers ab, mit dem die Erde aus dem Untergrund geholt werden sollte./ Letztlich soll dadurch ein Fugenblech beschädigt worden sein, durch das die Lamelle 11 mit der davor liegenden Lamelle 10 verbunden werden sollte. Das wiederum soll dazu geführt haben, dass ein im Untergrund liegendes Hindernis zwischen den Bauabschnitten, etwa ein Stein oder hart gewordener Beton, nicht vollständig entfernt werden konnte. Die Folge: Die Wand war an dieser Stelle undicht. Und im Laufe der Zeit, als der Druck mit dem Fortgang der Aushub-Arbeiten immer größer wurde, kam zum Durchbruch. Die Erde unter dem Stadtarchiv strömte in die Baugrube, das Gebäude stürzte ein …“

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Dietmar Moews meint: So ein Unglück findet im gelebten Spielraum von Sitte und Gebrauch statt, in der empirischen Arbeitsmoral, Leistungsprinzip und Drückebergerei, letztlich mit „Kölschem Klüngel“ es vom Strafgericht nicht anerkannt werden kann. Wie und wer nun schließlich noch von einem Zivilgericht belangt wird bzw. gegen wen alles in Folge des heutigen Ermittlungsstands weitere prozessurale Belastung eingestellt werden kann, wird in Kürze von Staatsanwaltschaft und Gericht bekannt gegeben..

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EINS Der angebliche festgestellte Befund durch dieses GUTACHTEN, ursächliche Mängel im Jahr 2005 gefunden zu haben, ist substantiiert und strafrechtlich belastbar.

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ZWEI Ich vertrete allerdings längst die Auffassung, dass es eindeutige Verantwortungs-Lagen und -Schnittstellen in diesem den Untergrund des Kölner Stadtarchivs beeinträchtigenden Unglück gibt, die die Planung, die Baugenehmigungen, die materialen Prüfverfahren in den Bauabschnitten, die konkrete Kolonnenvorarbeiter und Bauleiter betreffen.

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Ich meine, unerachtlich für die Verantwortlichkeit und die gerichtliche Zuordnung der diversen zertifizierten und dokumentierten Verantwortungsrollen in diesem Bauprojekt, müssen nicht ausschließlich Interpretationen von „Höhere Gewalt“, „Naturkatastrophe“ oder gar „Sabotage“ eingeordnet werden, auch nicht durch konkrete Baumängel (wie bei den Lamellen11 und dem Loch).

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Sondern ich meine, dass, wer für ein solches Grundbau- und Tiefbauprojekt die Verantwortung übertragen bekommt, weil er fachlich ausgewiesen und kompetent ist, der muss sein Bauwerk so anlegen, dass „Höherer Gewalt“, „Naturkatastrophe“, „Sabotage“ baulich zuvorgekommen wird. Wo Grundwasserspannungsschwankungen, wie hier im sandige Grund und in unmittelbare Nähe des Stroms RHEIN, die Regel sind – wo also unter Umständen Untergrundbewegungen und Fließsand sogar als NORMAL anzusehen sind – wo längst die angestammten Bauwerke am Waidmarkt und am Severinsviertel bedrohliche Risse gezeigt haben – wo die Kirche mit dem Turm dermaßen wackelte, dass ein riesiger Abfangkran das Ganze auffangen musste, da hätte jeder Tiefbau beispiellos, nur in großen, abgespundeten kippfesten Wannen gebaut werden dürfen, so dass der EINSTURZ des STADTARCHIVS unmöglich gemacht worden wäre. Dieses wurde versäumt, baulich anzustellen. So konnte der Einsturz diskret geschehen.

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Die Schuldigen sind eindeutig bekannt und nunmehr gerichtlich zu belangen. Dabei sind einzelne Bauarbeiter – so fern nicht „Sabotage“ nachgewisen werden kann – wirklich subaltern und gehen immer auf die Kappe der Bauleiter.

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FINE E COMPATTO

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