Daliah Lavi 1942-2017 Kurznachruf

Lichtgeschwindigkeit 7303

Vom Freitag, 5. Mai 2017

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Die in Deutschland und einigen weiteren Ländern sehr prominente Sängerin und Filmschauspielerin, israelische Daliah Lavi geb. Daliah Levenbuch, geboren am 12. Oktober 1942, in Schawe Zion, Völkerbundsmandat für Palästina, heute von Israel besetzt, ist am 3. Mai 2017 in Asheville, North Carolina, USA, gestorben.

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Daliah Lavi, Tochter einer schlesisch-jüdischen Mutter und eines russisch-jüdischen Vaters, die nach Palästina ausgewandert waren, erhielt in der Jugend in Stockholm, Schweden, eine erste Tanzausbildung, bekam 1955 ihre erste Filmrolle und arbeitete anschließend viele Jahre sehr erfolgreich als Modell und Mannequin. Ende der 1950er Jahre leistete Daliah Lavi Militärdienst in Israel.

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Ihr großes Sprachtalent (neben ihrer Muttersprache Hebräisch sprach Lavi Englisch, Schwedisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Russisch) öffnete internationale Arbeit, insbesondere in deutschen Filmen (mit „Stahlnetz“ Gerd Fröbe und zahlreichen Brauner-Karl-May-Filmen) und in Hollywood mit Dean Martin, Christopher Lee, Yul Brynner und Lex Barker. Sie drehte zwischen 1955 bis 1997 Filme und auch vielteilige Fernsehserien.

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Seit 1968 sang Daliah Lavi deutsche Schlagermusik und hatte einige Schallplatten-Bestsellers sowie große Konzert-Tourneen durch deutsche Musikhallen, mit Liedern wie „Oh, wann kommst Du“, „Jerusalem“, „Meine Art, Liebe zu zeigen“, „Willst Du mit mir gehn“, „Wer hat mein Lied so zerstört“ und weitere, in sieben Sprachen, mit Vertrag bei der Polydor.

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Von 1992 bis zu ihrem Tod lebte sie zurückgezogen mit ihrem vierten Ehemann, dem US-Industriellen Charles E. Gans in Asheville, North Carolina. Daliah Lavi war Mutter von vier Kindern, einer Tochter und drei Söhnen. Rouven, ihr Sohn aus zweiter Ehe mit dem Schauspieler John Sullivan, sang als deutscher Schlagersänger für Jack White.

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Im November 2008 erreichte C’est la vie die deutschen Alben-Charts (Höchstplatzierung Platz 22). Erstmals seit 1980 war sie hier wieder notiert. Im Vorfeld promotete Lavi diese Platte in Deutschland; u. a. trat sie im Oktober 2008 in der TV-Talkshow „Beckmann“ auf. Bis März 2009 hielt sich C’est la vie insgesamt 16 Wochen lang in den Top 100 Charts der am meisten verkauften Alben in Deutschland und zählt damit zu einer von Daliah Lavis erfolgreichsten Veröffentlichungen. In Österreich blieb die CD ebenfalls mehrere Wochen lang in den Verkaufscharts und erreichte Platz 56. In den deutschen Airplaycharts/Deutscher Schlager landete das Lied C’est la vie sogar auf Platz 1.

Ende Februar 2009 startete Lavi eine erfolgreiche Abschiedstournee, die sie durch 12 deutsche Städte führte.

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Daliah Lavi hatte sich in den vergangenen Wochen sehr schwach gefühlt. Wirklich krank soll der Weltstar nicht gewesen sein. Dennoch war es laut Aussage ihres Ehemanns Chuck Gans (74) absehbar, dass sie ihren 75. Geburtstag am 12. Oktober nicht mehr erleben wird. Manager Kaminski: „Ihr Tod ist sehr rätselhaft, denn es gab keine tödliche Diagnose. Daliah war eine zerbrechliche Person. In den letzten Wochen bemerkte ich am Telefon, dass ihre Stimme immer kraftloser wurde.“

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