Schoki-Test mit Coppeneur CARAMEL-GEBÄCK & VANILLE SAHNE 34% KAKAO

Lichtgeschwindigkeit 7286

vom Montag, 24. April 2017

 

Dietmar Moews meint:

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„Mein Stammbaum ist nicht grad erlesen.

Die Eltern sind nur kleine Leute,

Arm wie mein Ohm Horaz, gewesen.“

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(Francois Villon nach 1442)

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Ich probierte eine Sorte der Confiserie Coppeneur Compagnon GmbH:

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CARAMEL-GEBÄCK & VANILLE SAHNE 34 % Kakao

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Kurz: Dies ist nun keine grandiose Spitzenschokolade, sondern eine SÜSSBOMBE, mit der Vorwarnung gegen MILKA, die Weisse und MARS von Nestle. Dieses Gemisch von Coppeneur ist dekorativer teuerer Mist – ZUCKER und FETT und fummelt unter Designer-Schokolade herum, auch wenn dem Chocolatier der Schokoladensinn längst abhanden gekommen zu sein scheint. Sie wird in Deutschland gemacht, in Confiserie Coppeneur et Compagnon GmbH, Wittichenauer Straße 15-17,

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http://www.coppeneur.de.

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Diese Sorte wird nicht „Bean to Bar“ hergestellt und ist deshalb bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt und kritisiert – : Sehr schade! Hätte mich interessiert.

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Die Süßbombe kommt als 85 Gramm etwa 5 mm dickes längliches Täfelchen aus der ausgereizten interessanten Verpackung. Geht ganz leicht auf. Riecht wie ein Weihnachtsteller. Die Schokoladenmasse hat den Touch eines gescheckten Indianerpferdes. Das Täfelchen hat Vor- und Hinterseite verkaufsfördernd gestaltet. Auf der Oberseite erscheinen quadratische Brechfurchen einer kaum kakaoigen Schokofläche – ich breche es ganz leicht und dann findet ein vergleichsweise kleines unregelmäßiges Abbruch-Stückchen den Weg in die Unterwelt. Die Hinterseite ist durch ein Verpackungsfenster sichtbar, weiß-braun gescheckt, mit angeklebten Gebäcks-Brösel aufgenuttet – bringt geschmacklich nichts als Starksüße.

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4 EURO 80 sind ein Scherz von Coppeneur mit Gruß an Belgien und die unsäglichen „BELGISCHEN MEERESFRÜCHTE“ von Excelsior.

 

Vakuum in Transparentplastikfolie, drum herum ein gewitzter Faltkarton, aufwendig gestaltet, PLUSPUNKTE wie Öko-Siegel, Nicht-EU-Landwirtschaft interesieren Coppeneur anscheinend nicht; es lauten die Angaben Mindesthaltbar 02.2018.

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Inhalt von CARAMEL-GEBÄCK lautet 61% Vollmilch-Schokolade (Kakao: 34% miNdestens) mit gewürzten Mürbegebäckstückchen, 27% weiße Schokolade mit Sahnepulver, mit gewütrzten Mürbegebäckstückchen und dunklen Schokoladenflocken.

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Zutaten: Zucker, Kakaobutter, gewürzte Mürbegebäckstückchen (17%) Weizenmehl, Zucker, pflanzliches Fett (aus Palmenfrucht), brauner Zucker, Kandissirup, Backtriebmittel, Natriumhydrogencarbonat, Salz,, Zimt, Gewürze, natürliches Zimtaroma), Vollmilchpulver (16%), Kakaomasse, Sahnepulver (1%), Kakaopulver stark entölt, natürliches Vanillearoma, Emulgator: Soja-Lecithine, wasserfreies Milchfett, Bourbon Vanille gemahlen (0,1%). Kann Schalenfrüchte enthalten.

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Durchschnittliche Nährwertangaben pro 100g: Energie 2360,05 kj/ 565,07 kcal; Fett 36,42g davon 22,14g; Kohlenhydrate 52,2g davon Zucker 44,78g; Eiweiß 6,5g; Salz 0,28g.

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Gewürze? – (vermutlich gemahlene Weihnachtslebkuchen aus dem vergangenen Jahr)

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In der aufgeklappten Verpackungspappe liest man in Deutsch und English:

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Manufaktur für Lebensfreude.

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Georg Bernardini hat diesen Hersteller „Bean to Bar“ in seinem informativen BUCH „der Schokoladentester“ hoch eingestuft und sagt netterweise (S. 245):

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Zur Wahrung der Objektivität habe ich mich dazu entschlossen die Verkostung und die Bewertung von Coppeneur-Produkten nicht selber durchzuführen, sondern dies zwei exzellenten Fachleuten überlassen.“

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Dahinter steckt ganz einfach, dass Oliver Coppeneur (bis 1989) und Georg Bernardini (bis 1987) gemeinsam bei der Bonner Konditorei Müller-Langhardt ausgebildet worden waren und beide im Jahr 1992 gemeinsam (bis 2010) das Unternehmen gegründet haben, wo sie seit 2006 Schokoladen machen:

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Die erste Schokolade wurde mit Kakaobohnen von der Bio-Plantage Hacienda lara aus Ecuador hergestellt. Leider wurde die Plantage verkauft und mittlerweile sind alle Kakaobäume gerodet und Palmen zur Gewinnung von Palmöl angepflanzt wordem. Dashat zur Konsequenz, dasses bei Coppeneur keine Hacienda lara-Schokolade mehr gibt. Die Hacienda lara war eine wunderschöne Plantage mit sehr altem Baumbestand der Kakaosorte Nacional. Es ist eine Schande, dass so ein kleines Paradies profitgierigen Menschen zum Opfer gefallen ist. Ein kleiner Wermutstropfen ist bei Coppeneur, dass für das Konfekt und für die Pralinen-Schokoladen nicht die Schokolade aus der eigenen Herstellung verwendet, sondern auf Standardqualitäten von Zulieferern zurückgegriffen wird.

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Dr. Dietmar Moews kommt als Bewertung dieser CARAMEL-GEBÄCK zu EIN Würfelzucker von SECHS: Kein Faitrade, keine Öko-Landwirtschaft, dafür Soja-Lecithin für die schlechte Verdauung und dann diese ekelerregende Süße – vielleicht könnte man das Ganze in 2,5 Millimeter starken Blättchen anmischen?

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