FAZ-Leitkultur mit Jürgen Kaube und Raphael Gross

Lichtgeschwindigkeit 7284

Vom Sonntag, 23. April 2017

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JÜRGEN KAUBE spricht mit RAPHAEL GROSS, neuer Direktor des Deutschen Historischen Museums Berlin

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Mit einem Interview des FAZ-Mitherausgebers und Schriftleiters JÜRGEN KAUBE mit dem neuen Direktor des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden in BERLIN.

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Vorausgesetzt ist, dass dieses Deutsche Historische Museum weitgefasst historisches Material archiviert und zugänglich vorhält, das eine Art STAATSARCHIV in anschaulichen Tatsachen ist.

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Die Gesamtsammlung dieses DHM ist zeitlich retrospektiv abgegrenzt, wo europäische Geschichte zur deutschen Geschichte wird, also wo nach dem Dreißigjährigen Krieg (1648) und nach der Reformation (ab ca. 1517 und 1648) mit der geopolitischen Läuterung der römisch-katholischen und der protestantischen Christen und der Spachschöpfung des Schriftdeutschen von Martin Luther eine vielfältige Sozialgestaltung heraufkommt, die deutsch genannt werden kann.

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Das DHM ressortiert Alles, was nicht mit Spezialgeschichte an anderen Orten zu Schwerpunkten ausgearbeitet zu finden ist, Kriegs- und Militärgeschichte, Musikgeschichte, Kunstgeschichte, Religions- und Kirchengeschichten, speziell deutsch-jüdisch bzw. jüdisch-deutsche Wirkkreise, Technikgeschichte und vieles anderes mehr in speziellen staatlichen und privaten Sammlungen.

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Der FAZ-Publizist JÜRGEN KAUBE hatte einen Fragenkreis vorangestellt, wozu der neue Direktor des DHM, der Schweizer jüdische Erwerbsfunktionär (s. Wikipedia), Raphael Gross (geb. 1966), seine Wertvorstellungen ansagen sollte:

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Was ist deutsch?

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Gibt es überhaupt so etwas wie Identität?

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Wie kann man Geschichte veranschaulichen?

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Kaube fragte Gross aber auch nach dem Stand des DHM heute, 28 Jahre nach dem Zusammenschluss Berlins, zu dem deutschen Wendepunkt zur Zweiten Bundesrepublik, im Jahr 1989 mit einem Neubau und der Konzeptionierung eines großen Deutschen Nationalmuseums in Bonn, womit sich die Westdeutschen beschäftigten. Inzwischen, nach 28 Jahren, wurde nun aber Vieles neu angesetzt – das Jüdische Museum in Kreuzberg, das DHM Unter den Linden, das konzeptionslose Berlin-Schloss „Humboldt-Forum“, das Haus der deutschen Geschichte in Bonn, die Schwerpunkte auf der Museumsinsel, wo die römischen und sonstige europäischen Vorgeschichten des heutigen Deutschlands archiviert und veranschaulicht werden.

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Raphael Gross verweigerte die Antwort, wie er die Arbeit seiner Vorgänger bewertet und wo er mit seinem Amtseintritt Kursänderung anstreben wird. Und ruft Kontinuität an.

Gross weist auf den „HISTORIKERSTREIT“ von ende der 1970er Jahre in der ersten Bundesrepublik hin, wonach die Interpretation der Geschichtstatsachen bis zur gegenseitigen Unmensch-Beschimpfung um Deutungsherrschaft heiß und eklig in Form rigider Dienstklassen-Personalpolitik der SPD gegen alle Andersdenkenden umkämpft wurde. Damals sollte sich Deutschland als bedingungslos böse, außerhalb jeglicher historischer Relationen, selbst signieren.

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Gross meint nun, Aufgabe des historischen Museums und der Geschichtswissenschaft sei zunächst mal die Archivierung der ZEUGNISSE, die in allen überlieferten Bereichen anliegen. Dazu gehört schließlich auch jegliche tendenzielle Literatur, jegliche Zeitgeist-Erscheinungen und empirischen Interessenlagen sowie der Abgleich nationaler Sammlungen multinational untereinander – auch das Böse und die strittigen Sichtweisen. Dazu gehören auch Schulbücher der Geschichte.

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Was deutsch – im Sinne der Aufgaben des DHM – ist, bereicherte Gross in diesem Gespräch nicht weiter. Zu einer kritischen Neubewertung des absurden Skandals der Wahrnehmungs- und Orientierungsökonomie, der angängigen missionarisch-animatorischen Museumspädagogik, sind Gross und Kaube anscheinend bis heute nicht gekommen.

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Was Integration ist – aus Sicht des DHM – berührte Gross auch nicht wirklich. Allerdings stellt Jürgen Kaube diese, eigentlich zu den sozial-psychologischen Prozessen und Problemkreisen gehörende Frage einem Historiker und Dienstklassen-Funktionär deutsch jüdischer Zugehörigkeit, Raphael Gross, der hierfür nicht prädestiniert und nicht kompetent ist.

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Denn, wenn ein Historisches Museum schon die etwas hoffärtige Anmaßung zur eigenen Programmatik erhebt, „Geschichte zu veranschaulichen“, dann gehen darüber hinausgehende Wertsetzungen, wie

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Staatspropaganda

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Volksbildung,

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Volkserziehung,

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Erinnerungskultur,

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Freizeit- Unterhaltungsveranstaltungen,

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Besucher-Quotenjagd,

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Museums-Shop und Merchandizing-Ziele

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Breitenkultur und Volksbildung

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wirrköpfig über ein seriöses STAATSARCHIV hinaus. Und mischen im Idiotenrennen um staatliche Budgets und Besucherzahlen mit.

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JÜRGEN KAUBE versäumte in seinem Gespräch, den neuen Direktor des DHM Berlin zu fragen, woher er seine Ansprüche hernimmt, wenn einmal unkritisch angenommen wird – wie es allgemein ist – dass Historische Sammlung als etatistische Aufgabe wissenschaftlich und unzensiert gepflegt werden sollte (Präambel und § 5 GG).

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Wenn eine seriöse Archiv-Sammlung staatlich vorgehalten wird, die möglichst der Geschichtspflege und – Forschung zugänglich sein sollte – woher nimmt Herr Raphael Gross seine Wertsetzung zwischen geschichtsspezifisches

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ERINNERN?

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und

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VERGESSEN?

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Dietmar Moews meint: Ich wünsche Respekt des Staats dafür, dass nicht nur ERINNERN, sondern auch VERGESSEN dem Menschen lebensdienlich ist. Ich wünsche das verlässliche ARCHIV und nicht die angebuntete VOLKSHOCHSCHULE im DHM.

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Es sieht so aus, als wüsste auch JÜRGEN KAUBE, als Schriftleiter der Frankfurter Allgemeine Zeitung, nicht, dass der Mensch kein OBJEKT mit NÜRNBERGER TRICHTER ist.

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Das bedeutet, nicht unbegrenzt sind Geschichtsbefunde der eigenen Geschichte in der alltäglichen Vorstellungsorientierung des Menschen – anthropologisch individuell wie auch soziologisch sozial-kulturell – aufnehmbar, weil der Tag nur 24 Stunden hat und WATERLOO nicht nur ein Kriegsgeschehen der Vorzeit in Belgien bezeichnet, aber auch ein HIT von ABBA war und ABBA ist hebräisch abgeleitet – was hieß das noch?

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Wer weiß also, wie eine lutherische Kirche mit einer WOTAN-Eiche germanischer Vorgeschichte zusammenhängt – so fern das nicht sein Hobby ist.

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USW:

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Es ist also absurd, wenn von Geschichtsmuseen verlangt würde, dass da mit erheblichen staatlichen Geldmitteln andauern Phasen aus der Vergangenheit angebuntet hervorpromotet werden, weil es ja unsere wertvolle Geschichte sei.

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Wie grenzt also ein deutsch-jüdischer Geschichtsmanager fest ein, dass die deutsche Kriegsgeschichte – beginnend mit 333 bei ISSOS Keilerei bis deutsche Dolphin-U-Boote für ISRAEL und deutsche Leopard-Panzerdivisionen für Saudi-Arabien, die bei ISIS landen – sich intensiv mit Preußens Gloria, Wittelsbacher und Harbsburger Balkanisierung und Globalisierung und den Mörderorganisationen zu beschäftigen hätten. Dazu das LEA ROSH-Holokaust-Denkmal und die Auschwitz-Lehrgänge als feste Bestandteile der Bildungspläne für DIGITAL-NATIVES, die ihre soziale Dynamik von ganz andere Überlebensfragen beziehen.

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Was fehlt, ist das ANSEHEN des lebensnotwendigen VERGESSENS.

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Wieso setzt die FAZ die Behauptung fort:

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Das Historische Museum habe die Aufgabe, BILDUNG und WISSEN zu organisieren und zu vermitteln? Dabei soll es lediglich bereitstellen. Allein die Behauptung, der nach Millionen zählende Archivbestand sei inzwischen „DIGITALISIERT“ ist eine Blendung der Allgemeinheit.

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Sehe ich die Karteikästen, die zum Glück noch griffbereit in Kellern verrotten, dann die Mikro-Fiches und jetzt die dem irdischen Schnellverfall anheimstehenden Magnetspeicher, Compact-Disks und Clouds bei Stromausfall.

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Raphael Gross sagte selbst:

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…Es gibt viele neue Museen, die fast nur noch mit Bildern, Videos und Installationen arbeiten … Zu viel Technik ist für Dauerausstellungen ein Problem, weil sie sehr schnell veraltet. Die Objekte bleiben, aber die Technik wird museal.“

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Wie sehr das Gespräch von Kaube und Gross hinkte, kommt an folgenden Ausagen zutage:

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Gross weist auf die neuen Menschen, die neuen nachgewachsenen Museumsbesucher, die neuen Konsumverhalten der freiwilligen Museumsbesucher hin – die Frage:

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Wie kann ich Besucher erreichen, die in einer digitalen Welt aufgewachsen sind? Spreche ich überhaupt die Sprache dieser Person? …

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Wie absurd ist diese „KUNSTERZIEHER-FRAGE:

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Sprechen die historischen Befunde die Sprache der heutigen Menschen?

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NATÜRLICH NIEMALS!!! – das soll ja gerade überliefert werden – dass wir als Zwerge auf den Schultern von Riesen stehen, deren Füße wir nicht einmal erkennen. (Das krumme Holz der Menschheit).

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Ja und eine Spalte weiter behauptet nun GROSS, der gerade noch die neuen Generationen sprachlich erreichen möchte, dass DIE POLEN heute noch so ticken, wie DIE POLEN von 1945. „… Wenn heute ein Politiker etwa in Bezug auf eine konkrete Auseinandersetzung mit Polen formuliert:

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Jetzt drehen wir den Spieß gegen Polen um“, dann kann es sein, dass er glaubt, nur eine bestimmte deutsche Redensart zu verwenden. Wer aber die deutsch-polnische Geschichte kennt, kann verstehen, dass Polen nervös werden … Hannah Arendt …“.

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Auch die nachgewachsenen Polen diskutieren nicht täglich deutsche Redensarten und nicht Hannah Arendt – das ist ja sehr vorausschauende, prospektive Retrospektivität des vormaligen Leiters des Jüdischen Museums und mit dieser „jüdischen“ Geschichtsideologie, sich beinhart auf die eigenen Texte zu beziehen, gleichzeitig aber blind für die eigene Geschichte zu sein, sollte für das DHM verboten sein.

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FINE E COMPATTO

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