Smombie SMART-PHONE im Straßenverkehr mit Ulrich Gineiger beim DLF

Lichtgeschwindigkeit 7247

Vom Dienstag, 4. April 2017

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Smombie – das komische Wort. Aber es ist eine neue IT-Qualität und eine neue Gefahr für Smombies selbst, aber auch für sonstige Menschen in der Öffentlichkeit.

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Man hat es kaum von auf Bürgersteigen herumtaumelnden jungen Menschen ausgesprochen gehört, die im Weg stehen oder unkoordinierte Richtungsänderungen einschlagen. Smombies bewegen sich in der U-Bahn und rageln andere Leute mit ihren Rucksäcken an, weil sie überhaupt nicht auf die Umgebung achten.

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Es erstaunt, wie hilfsbereit solche Smombies blitzschnell bereit sind, ihre Ohrstöpsel rauszuziehen, um die Wiederholung einer Frage zu hören, um möglichst zu antworten; oft wird mit Hilfe des Smartphones geantwortet.

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Smombie wurde 2015 im Auftrag des Langescheidt-Verlages von einer Jury zum sogenannten „Jugendwort des Jahres“ in Deutschland gewählt. Bei einer der Wahl vorausgehenden Onlineabstimmung hatte es nur einen der hinteren Plätze belegt.

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Smombie“ ist ein „Kofferwort“ aus den Begriffen „Smartphone“ und „Zombie“. Laut Langenscheidt sind damit Menschen gemeint, die durch den ständigen Blick auf ihr Smartphone so stark abgelenkt sind, dass sie ihre Umgebung kaum noch wahrnehmen.

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Da das Wort vor der Normierung zur Wahl des Jugendwortes des Jahres noch nicht im Internet aufgetaucht war, folgte eine Debatte darum, ob das Wort überhaupt in der Jugendsprache benutzt werde. Womöglich sei es eine reine Erfindung im Rahmen der Wahl.

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Der Deutschlandfunk Köln hat dankenswerter Weise diesem Problem bereits mehrere Reportagen gewidmet, zuletzt der Redakteur Ulrich Gineiger, dessen seriöse Publikationen immer sehr gutes Niveau haben, so hier:

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DLF.de Das Wochenendjournal mit dem Titel

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Der Sensenmann auf dem Beifahrersitz“, am 01.04.2017.

Handys im Straßenverkehr – Rekordzahlen bei Todesopfern„

Ablenkung und Unaufmerksamkeit am Steuer führen immer häufiger zu schweren Unfällen, sowohl durch Autofahrer als auch durch Radfahrer und Fußgänger. Ein Schwerpunkt tödlicher Unfälle ist die Autobahn 1 bei Leverkusen: Neun tödliche Unfälle – mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Unachtsamkeit – innerhalb eines Jahres, das ist ein trauriger Rekord.

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Die Polizei ist mit einer permanenten Überwachung des Verkehrs überfordert:

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Nicht jeder Autofahrer, der das Handy am Ohr hat, ist überführbar. Daher plädieren Behörden dafür, dass während der Fahrt nur noch über Freisprechanlagen telefoniert wird.

Tödliche Unfälle gab es auch bei Fußgängern, die mit gesenktem Blick mit ihrem Handy kommunizieren, trotz Rotlicht auf die Fahrbahn laufen und verunglücken. Daher haben Behörden in Augsburg und Köln Bodenampeln installiert, die in Bürgersteigen integriert sind und Handynutzer durch rotes Blinklicht warnen. Eine technische Lösung des Problems – etwa Einspiegelung von sms-Texten durch die Brille – scheint noch lange nicht in Sicht.

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DLF.de Deutschland heute / Reportage von Sina Fröhndrich:

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Wenn tippen tötet“ am 30.06.2016

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Handy im Straßenverkehr. Ein kurzer Blick aufs Display, noch schnell eine Nachricht: Smartphones werden zunehmend zur Gefahr im Straßenverkehr. Vor allem in Nordrhein-Westfalen steigt die Zahl der Unfälle durch Ablenkung am Steuer. Die Polizei setzt dort deswegen auf verstärkte Kontrollen und Prävention.“

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DLF.de brachteTechnik und soziale Kontrolle sollen es richten“ am 0.08.2016 von Thomas Weinert.

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Unfallursache Smartphone Technik und soziale Kontrolle sollen es richten Von den vielen Unfallursachen, die es im Straßenverkehr so gibt, gerät eine in letzter Zeit immer mehr häufiger in den Blickpunkt: Die Smartphone-Nutzung im Auto. Auch eine deutliche Erhöhung der Strafe hat bislang nicht die erwünschte Wirkung gebracht. Experten überlegen jetzt, ob noch mehr Technik eine Lösung sein kann.“

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Dietmar Moews meint: Smombie ist ein gutes Beispiel für heutige Gesprächigkeit – im Vertrautenkreis, beim Stammtisch, bei Vereinsaktivitäten, beim Duschen nach dem Fußballspielen, beim Essen im Lokal, beim Geschäfts-Meeting, kurz, alle nicht formgezwungenen sozialen Begegnungen sind von sozialer Dynamik geprägt. Meist haben politische und soziale Angelegenheiten keinen Platz.

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Man sagt mal SMOMBIE – wartet, ob jemand anspricht. Doch es wird nicht mal erkennbar, ob dieser neue Begriff überhaupt so gängig ist, dass die „Schweigespirale“ (also z. B. sogar jemand, der SMOMBIE gar nicht kennt, einlenken würde und vorschützte bescheid zu wissen und zuzustimmen), gebrochen würde.

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Leute sind eben durchaus bereit, über Sachen zu reden, von denen sie nichts wissen – und ebenso wird geschwiegen, wenn man seine Meinung lieber als problematisch zurückhält. Die verhaltensgestörten Telematen mit den Messgeräten, mit denen man auch telefonieren kann, sind weitgehend tabu.

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Wir haben also alle die Beobachtungen und Erlebnisse im IT-Messgeräte bedienen, kennen auch die eigenen Strukturveränderungen des Tagesablaufes durch Smartphone, Laptop usw. aber wir sprechen darüber wenig – selbst für den SMOMBIE, der allen täglich begegnet, haben wir kein geläufiges Wort.

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Ich möchte dem Herrn Gineiger danken für die aktuelle Recherche in Köln und den lebendigen Bericht des Fahrradhändlers, der die „Halterung für Smartphone an Fahrradlenker“ nicht in seinem Sortiment bereithält, auch wenn es Kundennachfrage dafür gibt.

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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