James Rosenquist 1933 – 2017 Kurznachruf

Lichtgeschwindigkeit 7245

Vom Montag, 3. April 2017

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James Rosenquist, amerikanischer Maler der POP-ART-Bewegung, geboren am 29. November 1933 in Grand Forks, North Dakota, USA, ist jetzt 83-jährig, nach langer Krankheit, am 31. März 2017 in seiner Wohnung New York City, gestorben.

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Rosenquist stammte von schwedischen Eltern ab, die in die USA ausgewandert und schließlich in Minnesota lebten, wo James aufwuchs und auch später studierte. Seine Mutter Ruth Rosenquist war ebenfalls Maler.

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Er war zweimal verheiratet und hat zwei Kinder.

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Rosenquist wurde nach seinem Kunst-Studium in New York BILLBOARD-PAINTER, also Maler der riesigen Werbe- und Kinobilder, die in Großstädten an Häuswänden angebracht oder in Landschaften aufgestellt wurden.

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Erst im Jahr 1964 trafen sich Rosenquist, Andy Warhol, Roy Lichtenstein und andere, die die POP-ART akzentuierten, auch konzeptionell abfassten und in den bekannten NY NY-Galerien als Sensation herausgebracht worden sind.

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In der Folge der POP-ART-Vermarktung auf dem ersten Kunstmarkt wurde von den New Yorker-Vertragshändlern aus der POP-ART, die weitgehend aus industriellen „Ready Mades“ bestand, numerierte, signierte Kleinkunst für Galeriewände gemacht. So wurde Rosenquist auch Grafiker und machte Papier-Multiples, damit die Galeristen was zum verkaufen hatten.

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Eine numerierte und von Warhol signierte Grillo-Box ist absurd. Original-Rosenquist-Billboards wurden nur selten weltweit publiziert.

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Die POP-ART ist ein Musterbeispiel dafür, wie das Kunstgewerbe (sie nennen sich selbst Artmen und hochkarätiger „Erster WEST-Kunstmarkt“) Kunst und Künstler korrumpiert und zerstört.

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So wissen heute die Menschen im westlichen Kunstbetrieb meist überhaupt nicht, was die POP-ART und die POP-Artisten eigentlich machten und im Sinn hatten. Absurd ist eben, wenn Maschinen-Repro der bekannten Warhol-Portraits, die unbegrenzt kopiert werden, zur Vermarktung mit unübersichtlichen Serien-Numerierungen und Signatur-Stempeln die „Aura“ von Prototyp oder Unikaten angetäuscht bekommen. Genau das widerspricht den Manifesten der Popartisten von 1964 – siehe auch Texte zur POP-ART z. B. von Andy Warhol.

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James Rosenquist wurde vielfach geehrt. Als ausgewählte „Art in America Young Talent USA“ 1963 sowie im Sechsjahreszyklus Vorstand des „National Council of the Arts“, 1978, erhielt die „Golden Plate Award“ der American Academy of Achievemenr“ im Jahr 1988. In Jahr 2002 erhob ihn die „Fundación Cristóbal Gabarrón“ zum Patron ihres alljährlichen Kunstpreis, als Wichtiger Einfluss auf die universelle Kultur.

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Rosemnquist erhielt seine erste große Retrospektive bereits im Jahr 1972, vom Whitney Museum of American Art, New York City, organisiert, danach das Wallraf-Richartz Museum Köln, und alsdann in vielen Ausstellungen in den USA und in aller Welt.

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Die Krönung wurde dann im Jahre 2003 die Gesamtretrospektive der „Solomon R. Guggenheim Museum“, die zu einer internationalen Wanderausstellung rund um die Welt wurde.

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