Schoki-Test mit zotter LABOOKO Glücksstücke Bean-To-Bar

Lichtgeschwindigkeit 7194

Vom Freitag, 10. März 2017

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Dietmar Moews meint:

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Auf dem Hügel sitz ich spähend
In das blaue Nebelland,
Nach den fernen Triften sehend,
Wo ich dich, Geliebte, fand.

Weit bin ich von dir geschieden,
Trennend liegen Berg und Tal
Zwischen uns und unserm Frieden,
Unserm Glück und unsrer Qual.

Ach, den Blick kannst du nicht sehen,
Der zu dir so glühend eilt,
Und die Seufzer, sie verwehen
In dem Raume, der uns teilt

Will denn nichts mehr zu dir dringen,
Nichts der Liebe Bote sein?
Singen will ich, Lieder singen,
Die dir klagen meine Pein!

Denn vor Liedesklang entweichet
Jeder Raum und jede Zeit,
Und ein liebend Herz erreichet
Was ein liebend Herz geweiht!“

 

(Joseph von Lobkowitz 1772-1816; „An die ferne Geliebte, 1. Auf dem Hügel sitz ich spähend“, Beethoven-Libretto)

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Ich probierte vom österreichischen Spitzen-Süßtafel-Hersteller zotter aus der Produktreihe Labooko (zwei Sorten Süßtafeln von je 35 Gramm, insgesamt 70 Gramm, Gewicht: „Glücksstücke“.

Diese beiden Sorten im Paket, Glücksstücke genannt, sind je eine Probe von KOKOS genannte Süßtafel, die enorm süß ist, durchaus auch fein zu nennen, aber eigentlich banal und viel zu teuer. Zotter nennt das „raffinierte Kakaoschokolade. Mit Kokosraspel und Kokosmilch statt Milch umgesetzt. Eine vegane Schoko mit exotischem flair“. Das zweite Täfelchen – allerdings – ist eine echte Qualtätssensation und damit auch nicht zu teuer. Es ist eine dunkle Schokolkade mit 70 Prozent Kakaoanteil, da behauptet zotter: „hergestellt aus Edelkakao, den wir Bean-to-Bar in eine erstklassige . Hochprozentige Schokolade verwandeln.“

Hergestellt wird von dem österreichischen Hersteller zotter Schokoladenmanufaktur GmbH in Bergl 56, AUSTRIA-Riegersburg.

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www.zotter.at

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Kurz vorab: Die angeblich vegane Kokos-Süßtafel ist nicht bemerkenswert und zu kostspielig. Die zweite kleine zotter dunkle Schokolade 35 Gramm, mit dem Kunstnamen Glücksstücke ist eine derjenigen zotter-Schokoladen, mit der sich zotter den herausragenden Hochqualitätsrang verdient. Die Schokolade wird als BEAN TO BAR akklamiert. Mit 3 Euro achtzig für 70 Gramm ist dieses Zotter „Patisserie“-Zweierpaket kostspielig. Was Besseres kann man sich unter dem Begriff „Dunkle Schokolade“ nicht vorstellen. Sie ist kostbar fein, sie ist ganz dezent gesüßt, die Idee Salz gehört zur Kunst, die Gesamteinstellung, Rösten, Mahlen, Conchieren, Rühren ist das Ergebnis der Erfahrung bzw. des Experimentierens – jedenfalls ist diese 70-prozentige wirklich superlativ, sie riecht enorm kakaoig, sie knackt klar und feinst, sie geht im Mund geradezu auf, natürlich ohne Einschleimen oder Kleberei. Mit 35 Gramm ist die kleine Tafel ein Scherzartikel. Jedoch für 3,70 Euro im Doppelpack kann sich hier jeder mal Höchstqualität zum Probieren leisten.

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Alle zotter-Produkte sind für Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade Wert legen, empfehlenswert und die handgeschöpfte Schokoladen in Betracht ziehen und die gerne Schokoladen mit verschiedenen teils exotischen Zutaten mögen.

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Dietmar Moews lehnt sein Liebhaber-Werturteil zu zotter nicht an den Fachmann Bernardini an. Da der Produzent ZOTTER ständig seine Produkte modifiziert – nicht nur die Werbetexte auf den Packungen – können Kakaosorten und Herkunft der Kaufpackung nicht entnommen werden, wird da auch geröstet? conchiert? gerührt, gemahlen – welche Dauer solcher Arbeitsschritte?

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Georg Bernardini schreibt zu Zotter:

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Josef Zotter ist gelernter Koch und Konditor. Bis 1987 war er sowohl im Inland als auch im Ausland tätig. Von 1987 bis 1999 führte er eine Konditorei mit vier Filialen, mit der er im Jahr 1996 Insolvenz beantragen musste. Aus dieser Insolvenz heraus hat sich Josef Zotter in beeindruckender Weise eine neue Existenz aufgebaut… Schon damals waren alle seine Produkte Fair-Trade-zertifiziert. Mit dem Bau seiner neuen Schokoladenproduktion im Jahr 2007 stieg er komplett auf Bio um. Zur Krönung produziert Zotter seither alle seine Schokoladen von der Bohne weg … ist wohl das einzige Unternehmen, das ausschließlich in Bio- und Fair-Trade-Qualität produziert… Das Jahr 2011 war einmal mehr ein besonderes zotter-Jahr …eröffnete seinen 27 Hektar großen Essbaren Tiergarten mit Attraktionen wie Schoko-Melkmaschinen, Bauerngolf, oder einem Streichelzoo. Dazu kann man artgerechte Speisen von den Tierbewohnern genießen und auch Picknicken.“

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Empfehlung / Bernardini:

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…Zotter ist „Bean to Bar“ hergestellt, trägt die Bezeichnungen „Bio und Fair“ „organic and fair“ und „fair for life“ – ja was denn sonst? Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt und mit maximaler Einschätzung ausgezeichnet: SECHS von SECHS KAKAOBOHNEN – diese Sorte der Gute Besserung“ hat Bernardini nicht besonders vorgestellt und getestet….“

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Für Dr. Dietmar Moews als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so dunkel ist, das Schönste. Dieses zwei mal 35 Gramm Tafelgebinde reicht gerade mal als Teaser. Ich weiß wie Kakao schmeckt – diese Zotter-Schokolade schmeckt ideal nach feiner hochprozentiger Schokolade, man schmeckt den hohen Kakaoanteil. Und – dass außer Kakao, Kakaobutter und Zucker sonst gar nichts drin ist, Vielleicht wollte Herr Zotter in der weitgefächerten Design-Palette noch einen weiteren geschmacklichen Schlenker anfügen? –

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Dass für das überzuckerte KOKOS-Täfelchen hier mal viele komischen Gewürzkästchen zitiert werden und viele kleine Aromen, ist eine andere Welt. Es sind etwas Zitrone, ohne zu viel Fett und wenig Zuckersüße – das hat Klasse. Der Emulgator von Lecithin macht einen genmanipulierten Sojaanteil und den Bewertungsmalus, der gegen ungesunde Emulgatoren den internationalen Darm- und Verdauungsschutz auf den Plan ruft:

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EMULGATOR ist nichts für den Menschenbauch!

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Das Abbrechen der Bissen, die Knacken, Abbrechen, das ganz leichte feine, Knacken, von der schlichten spoliden Schokoladen-Tafel, die nicht an den Fingern bereits schmilzt und klebt, ist hinlänglich fest. Man kaut sie weniger als man sie geradezu vergeistigt. Die dezente Süße macht aus dieser dunklen Schokolade etwas ungewöhnlich Kostabres.

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Das übersüßte Emulgator-KOKOS-Teil der veganen Machart passt nicht dazu.

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Ein farbig reizendes gedecktgrün-grundiertes Feld mit einem bunten Schmetterlinge-Wimmel-Umschlagbild. Dazu die Aufschrift „Labooko in Schwarz und auf einem Streifen leuchtend beigefarbenen Grundes „Glücksstücke“ seitlich die geschützten für „BIO Und FAIR und sowie BIO und FAIR-TRADE sowie „Bean-to-Bar““, rückseitig ein weißer Spiegel mit den Kleinschrifttexten über Inhalte und Nährwerte. Alles in deutscher Sprache, die Zutaten.

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Die Aufklapppackung aus designter Pappe ist wie ein kleiner Altar gestaltet – dazu die zahlreichen Werbeslogans, z. B. „Was macht Zotter sonst noch? Finden Sie es heraus“ Über 400 Sorten, viele News, Informationen und Fotos für bewusste Genießer“ – es ist nur Geschwätz, was sich der ZOTTER herausnimmt, das er zu überschätzen scheint. Denn die oberste Kunstregel lautet immer noch:

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Alles Weglassen, was man weglassen kann“.

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Die eine, KOKOS, besteht aus Rohrohrzucker, Kakaobutter, Reisdrinkpulver (17% Reis & Sonnenblumöl & Speisesalz), Kakaoraspel (11%), Kokospulver (4 %, Kokosnussmilch & Maltrodextrin), Zitronenpulver & Maisstärke & Zucker, Steinsalz,Vollrohrzucker, Emulgator: Sonnenblumenlecithin, Vanilleschotenpulver, Zucker).

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Die andere dunkle Schokolade besteht aus Kakaomasse, Rohrohrzucker, Kakaobutter – Gesamtanteil 70%. http://www.info.fairtrade.net. (Div.)

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Die Nährwerttabelle per 100 Gramm Deutsch/Englisch:

Energie 582 kcal / 2474 kj

Fett 41 g

davon gesättigte Fettsäuren 26 g

Kohlenhydrate 46 g

davon Zucker 38 g

Eiweiß 5 g

Salz 0,18 g

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Ausgepackt findet sich dunkelbraune, gefüllte Schokotafel, eingeschlagen in außen goldmetallisiertem Innenpapier als Dauerkonserve, bestens haltbar bis 30.01.2018.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden, die zotter vorbildlich bietet.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Eine internationale Marke wie zotter hier, dient dem Kundenanspruch, informiert zu werden, vorbildlich.

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zotter hat ein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen für die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Süßtafel zotter „Glücksstücke“ nur zum Probieren – fein und hochwertig, als „Kaffe- aus Weingläsern“-Gemisch.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Die 35 Gramm Süßtafel KOKOS steht durchaus an der mir bekannten Qualitätsspitze. Die pure dunkle Schokolade ist spitzenklasse.

Mit 3 Euro 80 für 70 Gramm ist der Kaufpreis bei TEMMA in Köln zu hoch. Der mehrfache Emulgatoranteil ist darmschädlich und verdauungsschädlich – es steht zu bezweifeln, dass eine gut mundende Süßmasse ohne Emolgator, zumal genamanipulierte Soja-Verwendung, nicht herzustellen wäre.

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FAZIT-Zusatz: Wegen Emulgatoren erhält zotter Gute Besserung zwei Punkte Abzug, als nur VIER von SECHS (gedachten Zensuren). Die KOKOS ist süß und fett und vegan – nun ja.

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

 

 

WARNUNG: recommended posts

 

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