CASA NOSTRA CASA VOSTRA und deutsche Lügenpresse

Lichtgeschwindigkeit 7153

Vom Dienstag, 21. Februar 2017

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neues deutschland Titel am 20. Februar 2017

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LÜGENPRESSE – dieser positive Begriff wird nicht in konstruktive Qualität der mangelhaften Publizistik der deutschen Massenmedien genutzt – stattdessen freut man sich, wenn US-Präsident TRUMP seinerseits von LÜGENPRESSE redet und damit den auch nach dem Wahlausgang vom 8. November, von der US-Presse fortgesetzten US-Wahlkampf gegen TRUMP zu erwidern.

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Doch wir haben am vergangenen Wochenende in Wort und Bild von afrikanischen Eindringlingen über den 6 Meter hohen Grenzzaun von CEUTA in Spanisch-Marokko gehört und gelesen – die europäische Seite dazu wurde unterdrückt.

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Während von tausenden Demonstranten in Frankreich berichtet worden ist, die mit der französischen Sozialpolitik und den Verteilungskämpfen unzufrieden sind, unterschlägt man HUNDERTTAUSENDE in SPANIEN.

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DLF.de am 20. Februar 2017 von Anne Raith: „Demonstration in Frankreich..“

 

…An diesem Wochenende sind Tausende Franzosen in Paris auf die Straße gegangen, um ihrem Ärger Luft zu machen. Manche der Demonstranten fühlen sich mittlerweile sogar wie Fremde im eigenen Land…..“

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Kölner Stadt-Anzeiger am 20. Februar 2107, „Fremdenfreundliches Land -…!

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Kölner Stadt-Anzeiger, Montag, 20. Februar 2017, Seite 04 , MEINUNG von MARTIN DAHMS:

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HINTERGRUND Großdemonstration für Willkommenskultur in Spanien. Fremdenfreundliches Land – verhältnismäßig.“

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Man achte auf Zweierlei:

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Einerseits fanden die Demonstrationen in der Hauptstadt von KATALONIEN, in BARCELONA, statt – das ist die zivilisatorische Spitze von EU-Spanien.

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Andererseits wird die Angabe der Veranstalter, von etwa 500.000 Demonstrations-Beteiligten in Barcelona, in der Berichterstattung abgeschwächt, während nur wenige deutsche Zeitungen überhaupt diese herausragende ARTIKULATION für Fremdenfreundlichkeit von nur 100.000 Teilnehmern berichten. Dagegen werden die Demonstrationen in Frankreich von nur Tausenden, die sich mit sich selbst beschäftigen, medial herausgestellt.

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„… Heute hat das Volk gesprochen“ sagte Oscar Camps, Gründer der spanischen Hilfsorganisation „Open access“, die im Mittelmeer Boatsmigranten aus Seenot rettet …“

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Genug der Ausreden. Nehmen wir sie auf!“ (Demonstrationsmotto)“

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Das Land, das in Boom-Zeiten Millionen Ausländer aufnahm, erwies sich lange als verhältnismäßig fremdenfreundlich. Auch nach den islamistischen Terroranschlägen 2004 in Madrid mit 191 Toten gab es keine ausländer- oder islamfeindliche Hetze. Und auch wenn heute nicht alle Spanier dafür plädieren, umstandslos die Grenzen zu öffnen, so repräsentieren die 160 000 Demonstranten vom Samstag in Barcelona doch den großen Teil eines Volkes, das sich solidarisch mit den Flüchtlingen fühlt.“

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neues deutschland titelt am 20. Februar 2017:

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Katalanisches Willkommen. Bis zu einer halben Million Menschen demonstrierten für Aufnahme von Flüchtlingen“

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Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich, dass eine große deutsche Vollzeitung, wie das „neue deutschland“ die Großdemonstration für die Fremdenfreundlichkeit als Haupttitel mit großer Farbabbildung bringt, während FAZ und Konsorten mauern (ist das „sozialistisch“?)

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„‘Keine Ausreden mehr! Willkommen jetzt!‘ Mit solchen Transparenten demonstrierten Hunderttausende in Barcelona.“ … „Schluss mit den Ausreden! Nehmen wir sie jetzt auf!“ …

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160 000 schätzte die Polizei, mit einer halben Million gaben die Veranstalter die Anzahl der Demonstranten an, die am Sonnabend durch die katalanische Metropole Barcelona zogen. Was auch immer stimmen mag – der Protestmarsch für die Aufnahme von Flüchtlingen und für offene Grenzen war wohl der größte seiner Art in Europa bisher.

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Zu der Massenkundgebung hatte die Initiative

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‚casa nostra casa vostra‘(unser Haus ist euer Haus)

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aufgerufen. Sie stand unter dem Motto ‚Schluss mit den Ausreden! Nehmen wir sie jetzt auf!‘ Die Organisatoren hatten die Teilnehmer gebeten, blaue Kleidung und blaue Flaggen zu tragen, damit der Menschenzug, der sich seit dem Nachmittag in Richtung des Zentrums der katalanischen Metropole bewegte, wie eine gewaltige Welle wirkte. Ziel war nicht zufällig der örtliche Mittelmeerstrand Barceloneta – viele Menschen versuchen, über das Mittelmeer in die EU zu gelangen. Spanien und die Europäische Union müssten endlich ihrer Verpflichtung nachkommen, notleidenden Menschen aus Konfliktregionen Zuflucht zu gewähren und eine integrative Gesellschaft aufzubauen, hieß es.

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Die konservative spanische Regierung von Mariano Rajoy hat sich zur Aufnahme von rund 17 000 Flüchtlingen im Rahmen der europaweiten Umverteilung verpflichtet – bisher sind laut Medienangaben aber nur 1000 ins Land gekommen. Flüchtlingsinitiativen gehen sogar von einer noch niedrigeren Zahl aus.

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Am Freitag waren rund 500 Afrikaner über den sechs Meter hohen Grenzzaun in die spanische Enklave Ceuta in Marokko gelangt. 25 verletzte Afrikaner und elf Beamte der Zivilgarde mit Blutergüssen und Schnittwunden mussten im Krankenhaus behandelt werden. Menschenrechtler berichteten zudem von mehreren Verletzten, die auf marokkanischer Seite geblieben seien.“

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Ralf Streck im neuen deutschland am 20. Februar 2017

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neue deutschland, 20. Februar 2017, Seite 7 von Ralf Streck. San Sebastian:

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Unser Haus ist euer Haus“ Barcelona fordert Aufnahme von mehr Flüchtlingen“

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Hier geht es in Barcelona tatsächlich von der Basis der Bürgerinitiativen aus, die um die Europäische Union als Wertegemeinschaft kämpfen:

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Ruben Wagensberg, casa nostra, casa vostra: „Wir müssen einen Sozialpakt vereinbaren, um Flüchtlinge aufzunehmen“ …“keine Ausreden mehr, Aufnahme jetzt“‘ war das Motto, unter dem am Sonnabend in der katalanischen Metropole Barcelona geschätzt bis zu 500 000 Menschen demonstriert haben. Es dürfte der bisher größte Protestmarsch in Europa für die Aufnahme von Flüchtlingen und offene Grenzen gewesen sein. Organisiert hatte ihn die Initiative ‚casa nostra, casa vostra‘, hinter der katalanische Jugendliche stehen, die für die Aufnahme von Flüchtlingen in Spanien plädieren.“ …

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… „Carmen Forcadell, die Präsidentin des katalanischen Parlaments, kritisierte die ‚unheilvolle‘ Politik in Madrid und Brüssel. Sie hoffe, dass die Demonstration dazu diene, dass auch ‚andere Städte und Länder‘ aufstehen, um diese Politik zu verändern, die dem ‚Geist der EU‘ widerspreche.“

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Dietmar Moews meint: Hier soll nicht das „neue deutschland“ mit seinen alten DDR-Kunden und mit den elenden MARX- und BRECHT-Jubellagen anerkannt werden – aber die deutsche LÜGENPRESSE – soweit sie als Kaufmedien über Kommerz am Markt sind, mögen sie sich suhlen – doch als Staats-Massenmedien, wie DEUTSCHLANDFUNK, ARD-Rundfunk, ARD-Fernsehen, ZDF, Arte, Phoenix, 3sat und Deutsche Welle fertig bringen, sind sie damit doch unsäglich und lächerlich:

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Darf man nicht seriös verlangen, dass über Hunderttausend oder Fünfhundertausend private, zivile Europäer in Spanien für die Flüchtlinge und die Fremdenfreundlichkeit eintreten, in unserem AfD-Hetzklima berichten muss?

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Soll man das lediglich als Bräsigkeit einordnen? Oder ist das LÜGENPRESSE?

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https://www.youtube.com/watch?v=f6BBAEp9ULw / pläne records

 

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