Bundespräsident Steinmeier als Fortsetzung der geistigen Armut unserer Blockparteien

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Vom Samstag, 11. Februar 2017

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Seit über 60 Jahren hat das aus dem eigenen despotischen Fegefeuer frei-sozial-demokratisch republikanisch aufgestiegene ERSTE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND unter Zwängen und mit Hilfe der Alliierten Schuhanzieher – den Briten, den Amerikanern und den Franzosen – eine neuverfasste Gesellschaftsregelung.

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Dazu gehört ein Bundespräsident, als eigenartiger Repräsentant des totalen Staates BR Deutschland.

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Ein Deutscher Bundespräsident wird von der speziell ephemeren Bundesversammlung auf jeweils fünf Jahre gewählt und muss seine Bedeutung und Wirkung aus seiner staatsmännischen Arbeit selbst aufbauen.

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Die Macht der leeren Gedanken in frommen Worten – Wahl, Sonntag, 12. Februar 2017

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Respekt und geistig-soziale Größe wird nicht selbsternannt, nicht dekretiert oder verordnet, sondern von einem komplexen menschlichen Rang als Aura von weiten Teilen der Gesellschaft anerkannt, zugewiesen und nachvollziehbar entfaltet.

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Ein höchstgeachteter Bundespräsident darf Fehler machen, darf Makel und persönliche Schwächen haben – er muss jedoch nach innen und außen, offizial, öffentlich, privat und informell die im Staat gesetzten Verfassungsnormen verkörpern und in adäquater Weise prägnant erkennen und integrieren können.

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Der erste Bundespräsident Theodor Heuss, der als aktiver Parlamentarier im Reichstag der Weimarer Republik bekannt wurde, später im Nationalsozialismus der eskalierenden Hitlerei, allgemein gesagt, mitschuldig war, konnte nach 1945 wesentlich bei der Konstitution, beim Aufbau der ersten Bundesrepublik, als Parteimitglied der neugegründeten liberalen FDP, schließlich zum ersten Bundespräsidenten gewählt werden.

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Ich empfehle die Autobiografie von Prof. Dr. Theodor Heuss zu studieren.

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Heuss fand von anfang an den Zugriff auf die Dringlichkeiten bei den zertrümmerten Deutschen und ihre Motive und Gedanken, quasi nach innen, aber Heuss war als einer der „Väter des Grundgesetzes“ vollkommen darüber im Bilde, was die Führer der anderen größeren Parteien und deren Wähler bewegte, ob die Christen um Konrad Adenauer, die Sozialdemokraten um Kurt Schuhmacher, Erich Ollenhauer mit den Liberalen. Heuss wusste auch, welche Zwänge und Anforderungen von den Siegermächten auf das neue Deutschland ausgingen.

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Ich schlage vor, sich mal Diskussionen im Wahlkampf zwischen Adenauer und Schuhmacher anzuhören, oder politische Reden von Heuss oder Außenpolitische Diskussionen zwischen den Deutschen Repräsentanten und der französischen Initiative eine Europäische Union gemeinsam mit der BR Deutschland frei völkerrechtlich zu bilden, wo dann zunächst nur eine „Montan Union“ (Schwer-Industrie) und eine E G entstand (weil man den Deutschen nicht alle militärischen Rechte einräumen mochte, die z. B. Frankreich selbst ausübte).

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Kurz, wenn Heuss etwas sagte, dann enthielt das wirklich ein empirisch gültiges Maß für das gesamte UNIVERSUM der damaligen Nachkriegspolitik, das von den drei Alliierten – USA, GB und Frankreich – Deutschland betreffend erwartet und geduldet wurde.

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Unter diesen Gegebenheiten beschlossen die deutschen Parlamentarier anfangs der 1950er Jahre die sogenannte WEST-POLITIK, von Adenauer konkret auf eine besondere Verständigung und Freundschaft mit Frankreich ausgelegt.

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Inzwischen gibt es die Zweite Bundesrepublik Deutschland. Man konnte den Aufstieg und den Niedergang der UDSSR unbeschadet überstehen. Es hat sich ALLES weiterentwickelt und wesentlich gewandelt. Der große Werte-Rahmen des Grundgesetzes konnte inzwischen konkretisiert ausgefaltet werden.

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In mancher Hinsicht – Militär – Basisdemokratie – Gewaltenteilung – Korporatismus – Plutokratie – Internationale Finanzzwänge – entstanden Stil-, Sitten-, Formspiele, bis hin zu Hitlerschlauheit, Verpitbullung der Gesellschaft und Pöbelherrschaft im Konsumwahn, unsinnigen Europa-Beschwörungen, die nunmehr auch zu den Themen und Wertäußerungen eines Bundespräsidenten zu zählen sind.

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Das kann der aktuelle Kandidat der Blockparteien, Frank-Walter Steinmeier, nicht. Steinmeier war der Büroleiter von Niedersachsens Ministerpräsident Gerhard Schröder, Amtsleiter von Bundeskanzler Schröder, Minister in Bundeskabinetten, Kanzlerkandidat, Reise-Außenminister auf eigenes Wohlgefallen.

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Der Kandidat Steinmeier ist Ausdruck der Formatlosigkeit der Führungen der deutschen BLOCKPARTEIEN – die wissen nicht, wen sie sich an QUALITÄT zumuten können, der sie selbst in den heimatlichen Regen stellen müsste.

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Die Gefahr bestand bei all den Schranzen und Parteisoldaten, die Deutschland zu Bundespräsidenten gemacht hat, nicht.

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Was hatte Gauck zu Fukushima zu sagen? – NULL / ZERO / so gut wie NIX außer Singsang

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Dietmar Moews meint: Seit Gustav Heinemann hat man sich gescheut, überlegene Geister vorzuschlagen und zu wählen.

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Steinmeier ist nun ein weiteres Armutszeugnis. Er hatte nie etwas zu sagen. Er wird auch zukünftig nichst zu sagen haben, was die Anforderungen einer Staatsführung, seitens eines deutschen Bundespräsidenten, braucht, nämlich reife und kluge Auflösungen politischer Situationen, die nicht allein den kleingemusterten Verwertungsbedenken einzelner Parteien vorgesetzt sind.

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Ein Bundespräsident muss mit Weltgeltung Situationen erfassen und wie ein Vater am Familientisch seine Ansagen kurzfristig ansagen können. Er sollte über die Parteigrenzen hinweg Werte und Themen der menschlichen Wünsche innerhalb des großen Bogens der praktischen Reproduktion aus Tradition, Abhängigkeiten und Veränderlichkeiten integrieren können – kurz – im Kant‘schen Sinne über Praktische Urteilskraft und Geltung verfügen.

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Das konnten sie alle nicht – außer Heuss und Heinemann – , weder die ganzen Labertaschen wie Weizsäcker oder der redselige Parteisoldat Johannes Rau, weder der Scherzkeks mit dem Ruck, noch der flink-praktische Walter Scheel, die anderen Sänger verschweige ich lieber.

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Es ist erstaunlich, dass die aktuelle Kanzlerin, so fleissig und kraftvoll sie Respekt und Bewunderung verdient, ganz wenig Ahnung hat von den höheren Regionen des weltgesellschaftlichen Anmutens und Ahnens, wie die große Welt- und Kunstgeschichte erarbeitet hat, aber weder Merkel noch Steinmeier davon überhaupt etwas ahnen.

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All diesen Staats-Dienstklassler fehlen Kenntnisse der abendländischen Aufklärungsgeschichte – unvorstellbar als Gesprächspartner von Montesquieu oder Voltaire, mit Friedrich Nietzsche und Wolfgang Goethe, mit Ralf Dahrendorf und Theodor Heuss.

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Es ist ein Jammer. Sie wissen nichts von der epochalen IT-Revolution, nichts von der Anthropologie und der Soziologie menschlichen Möglichkeiten:

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Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? – fragte Immanuel Kant bereits vor 230 Jahren. Was Kant von Konfuzius bezog wissen heute diese Steinmeiers auch nach eingehenden Gesprächen mit Oppermann und Gabriel nie im Leben.

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Würden wir einen Hausbaum vor dem Schloss Bellevue pflanzen, der Tag und Nacht vergöttert werden könnte, wäre die deutsche Lage besser als mit einem Bundespräsidenten dieser Blockparteien.

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