KÖLNER PFUSCH vor und nach dem Einsturz

Lichtgeschwindigkeit 7120

Vom Sonntag, 5. Februar 2017

.

.

Am 3. März 2009 stürzte das unterhöhlte Kölner Stadtarchiv in die U-Bahnbaustelle. Es wurde als ein Naturereignis hingestellt. Zwei tote Menschen, unersätzliche Verluste an Archivgütern und geschätzte (2017) 1,2 Milliarden Euro Kosten.

.

img_0264

Kölner Stadt-Anzeiger titelt am Samstag, 4. Februar 2017: „Pfusch …“

.

Jetzt schleicht die Zeit in eine strafrechtliche Verjährung, nach zehn Jahren, während die zivilrechtliche Schadenszurechnung und -regulierungsentscheidung erst nach dreißig Jahren „verjährt“.

.

IMG_9070

.

Dietmar Moews meint: Aus meiner Sicht als Bauingenieur und als Jurist sind Schuld und Verantwortung für dieses Unglück klar und nicht anfechtbar. Die Zeitverschleppung im Verfahren ist an sich schon ein Skandal. Die dilatorische Position der Presse ebenfalls.

.

Die Normen für Baugenehmigungen werden nicht durch die Genehmigungserteilung zum Verantwortungsdispens für diejenigen Baumeister, die das Bauvorhaben ausführen. Das lässt sich weiterhin auch auf die Diversität der Gewerke exakt unterscheiden und ebenso, wenn mehrere Baumeister mehrerer Gewerke zusammen Einzelheiten oder Bauabschnitte ausführen:

.

img_0265

Kölner Stadt-Anzeiger Seite 3, am 4. Februar 2017: „Es geht um 1,2 Milliarden…“

.

Es gibt immer den Bauleiter. Es gibt immer Gruppenführer und Poliere, es gibt immer Spezialeinsätze mit klarer Verantwortungszeichnung.

.

Wenn also Grundbauer, Wasserbauer, und Prüfer der Baufortschritte ausdrücklich in Übereinkunft zusammengewirkt haben, dann haften sie wie eine GBR für Pfusch, wenn so ein Unglück geschieht.

.

Die Hypothesen, was im Einzelnen unglücklicher Weise im Verborgenen dazu führte, dass schließlich Alles in die Grube fuhr, ist nicht ausschlaggebend dafür, dass es der Tiefbau, der Grundbau, der sandige Untergrund der rheinnahen Kölner Altstadt Baustelle und die natürliche Grundwasserbeweglichkeit und die inkonstante Grundwasserspannung etwa zu Fließsand geführt haben mag und damit die Standsicherheit es Stadtarchivs zerstört haben mag.

.

Tatsache sind die leitenden Bauführer, diejenigen, die die Bauschritte dirigierten, die baubegleitenden Prüfschritte veranlassen und dokumentieren mussten und dafür unterschrieben hatten, voll verantwortlich, dass der Bau einstürzte. KURZ:

.

img_0269

Zwar ist Paris nicht Köln. Aber auch am Louvre wurde in unmittelbarer Nähe der Seine sehr tief gegründet.

.

Nur durch Pfusch im Untergrund und Grundbau kann der Baugrund in prekäre Bewegungen kommen, die keineswegs „höhere Gewalt“ sind. „Höhere Gewalt“ wären völlig ungewöhnliche Sabotageakte oder völlig ungewöhnliche Naturkatastrophen, wie Wasser, Erdbeben, Strahlung, Kriegsbombardement.

.

Mit dem Pfusch als Einsturzursache des Baus ist auch juristisch die Zurechnung zweifelsfrei festzustellen. Es kann kein „Sündenbock-Spiel“ oder „Schwarzer Peter-Spiel“ Platz und Zeit greifen, weil das gesamte Projekt in normativ-festliegenden Prüf-, Genehmigungs- und Ausführungsschritten nach den Kriterien von „State of the Arts“, „Best Practise“, „Treu und Glauben“ und von „Professionalität“, durchgeführt worden ist:

.

Wer im Sand buddelt und einen Rhein in unmittelbarer Nähe hat, muss entweder auf den Höhlenbau für eine solche U-Bahn-Röhre verzichten, oder er muss eine völlige Wasserabschottung durch einen geeigneten Spundwandkasten herstellen, sodass Rheinwasser, Altstadt-Grundwasser und U-Bahn-Pipeline druckwasserdicht voneinander abgeschottet sind.

.

Wer auf gut Glück ein U-Bahnhirngespinnst durchsetzen will, muss spätesten dann ins Gefängnis, wenn die Häuser im Severinsviertel Risse bekommen, der Kirchturm umkippt und das Stadtarchiv zusammenbricht.

.

Es ist Rechtsstaatsbeugung, dass hier die Ermittlungen und die zuständige Staatsanwaltschaft nicht der Professionalität ihres Handwerks folgen, und dass die SPD-Ministerpräsidentin Kraft, wie auch vorher der CDU-Ministerpräsident Rüttgers der NRW-Landesregierungen nicht mit Nachdruck Justizminister, Gerichte und Staatsanwaltschaften in den ARSCH GETRETEN haben, sodass jetzt angeblich „Verjährung droht“.

.

Ganz ausdrücklich:

.

Es geht nicht um 1,2 Milliarden. Es geht nicht um die Wiederbelebung der Todesopfer. Es geht um Misswirtschaft – immer wieder – im Namen sogenannter „Großer Koalitionen im Geiste“ – schonst du mich, schon ich dich. Das ist das „deutsche Establishment“, wie es von den Staatsmedien und von der LÜGENPRESSE gedeckt wird und weshalb wir in Deutschland Basisdistanz und Staatsferne bei einfachen Leuten kommen sehen müssen, die in Notwehr sich den McCoys zuwenden, die die einfachen Lösungen anbieten.

.

Wie kann nur ein einziger Redakteur beim Deutschlandfunk so tun, dass diese Baustelle unter dem Stadtarchiv nach den Regeln der Baukunst betrieben worden sei. Nach den Regeln der Baukunst stürzt kein Bauwerk in eine Grube. Der Einsturz folgte auf PFUSCH. Der PFUSCH trägt die Unterschriften der Verantwortlichen, die unter dem Stadtarchiv schrittweise einen Bau vorwärts getrieben haben, bis er einstürzte.

.

FINE E COMPATTO

.

WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

 

 

WARNUNG: recommended posts

 

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

img_9885

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: