FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG lügt zur GLÜHBIRNE als LÜGENPRESSE mit Jürgen Kaube

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Vom Montag, 30. Januar 2017

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Etwas Geduld, bitte – es läuft hier auf EDISON und die GLÜHLAMPE hin.

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Beim NEOnazi-Kampfbegriff „Lügenpresse“ treten die etablierten Publizisten und ihre Häuser stets erhaben und völlig unberührt daher. Doch da stimmt Vieles gar nicht.

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Insonderheit auch die staatlichen AV-Produktionsstätten, -Redaktionen und -Publizisten sind überhaupt nicht ansprechbar für KRITIK, dass diese Publizisten und Häuser selbst Auslöser für die wachsende Zersetzung und Staatsferne eines wachsenden Potentials sogenannter rechtsorientierter Wähler und solcher Parteien sind.

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Hier in der LICHTGESCHWINDIGKEIT wurden bisher vielfältige konkrete Fälle der LÜGENPRESSE und den BEISPIELEN der LÜGEN veröffentlicht. Bei einer Tagung, 2016 beim Deutschlandfunk in Köln, habe ich anlässlich der Publikumsdiskussion solche Fragen und Argumente zur LÜGENPRESSE – auch beim Deutschlandfunk – persönlich öffentlich zur Rede gebracht. Während mir das Publikum demonstrativ Beifall gab, gingen die anwesenden Angesprochenen nicht auf die Argumente ein, sondern drehten das Mikrofon ab und zerredeten die Tatsachen.

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DLF-Chefredakteurin Birgit Wentzien nahm einfach nicht Stellung. DLF-Moderator Marco Bertolaso zog das Mikrofon weg.

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Werner von Siemens, in Berlin,  hatte in den 1870er Jahren vergeblich versucht, Glühlampen zu konstruieren

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Der Deutschlandfunk beteuert beinahe täglich, wie Ernst solche Pannen und Fehler genommen würden und die Moderatoren und Redakteure selbstkritisch zum Stichwort Lügenpresse nach Besserung trachten. Das ist unverändert weiterhin nicht damit getan, dass viele, vielleicht die überwiegenden Zahl der DLF-Redakteure, seriös arbeiten. Das Schranzentum ist klar, wenn da Pressure-Truppen von der DLF-Salonpersonnage beispielsweise momentan Jubelstürme ausbringen, dass nach der aktuellen „Sonntagsfrage“ der SPD-Kandidat Schulz die gleiche Beliebtheit habe, wie die Kanzlerin.

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Deshalb jetzt zu dem Mitherausgeber Jürgen Kaube von der Frankfurter Allgemeine Zeitung (dieses deutsch-amerikanische Leitmedium arbeitet ohne Chefredakteur), in der FAZ am Samstag, 28. Januar 2017 auf Seite 9 von „kau“, das Kürzel von Jürgen Kaube – der unterschrieb:

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Dachstube“ … „Handelsblatt“, Gabor Steingart, fand gestern, dass die SPD noch Zeit habe, sich einen anderen Kanzlerkandidaten zu suchen … Vorgestern fand er, das Erkennungszeichen des nominierten sei Schuldenmachen zugunsten der EU … Gabriels Verzicht habe sich die Amtszeit von Angela Merkel automatisch verlängert .. Er hat ersichtlich nichts für Martin Schulz übrig. Die Liste seiner Vorwürfe gegen ihn ist lang, hier nur die jüngsten Einträge: Ränkespieler, Hintansteller deutscher Interessen in Brüssel, Umverteilungspolitiker, Europäer des Establishments. Doch nicht nur was Schulz tut und lässt, sondern was er ist und nicht ist, treibt Steingart um. Es gäbe bislang keinen deutschen Kanzler, der nicht zuvor an der Spitze einer Großstadt, eines Bundeslandes oder eines Ministeriums gestanden haben. Schulz könne nichts davon vorweisen, sei im Volk weithin unbekannt und habe nicht einmal die Zulassung zum Abitur geschafft …“

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Kaube schließt seinen Empörungs-Kommentar gegen seinen Kollegen Gabor Steingart in Düsseldorf:

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„… Winston Churchill, Charles Dickens, George Eastman, Joschka Fischer, Justus Liebig, Abraham Lincoln, Thomas Mann, Quentin Tarantino. Zugegeben, eine sehr heterogene Gruppe. Zugegeben auch, dass wir noch zögern, Martin Schulz als den Churchill oder den Tarantino der SPD zu bezeichnen. Ob es bei den Genannten dachstubentechnisch zum Bundeskanzler oder sogar zum Chef des „Handelsblatts“ gereicht hätte, weiß auch niemand. Aber was manches Abitur wert ist, wenn jemand, der eines hat, die Qualifikation für politische Führungsrollen an seinen Besitz knüpft, das wissen wir jetzt schon. kau“

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Wenn das Tagesfutter ernst und böse ist, ist ein launiger Kommentar, wie hier von dem FAZ-Mitherausgeber Jürgen Kaube, eine Lockerung. Kaube verantwortet und entscheidet Sowas selbst. Er ist ja nicht blöde.

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Wie dann aber einige Seiten weiter die Frankfurter Allgemeine Zeitung mal wieder als LÜGENPRESSE auf den Tisch flattert, finde ich richtig schädlich – weil es zitiert und weiterverbreitet wird.

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Denn mit

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Achtung, Erfinder!“ – FAZ, 28. Januar 2017, Seite C2 Beruf und Chance, von Franz Nestler

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wird die böse Propaganda der Deutschisten verstärkt, die von SIEMENS über OSRAM, das Deutsche Museum München und das ZDF, und viele Dauerbrenner, die immer wieder die selben Falschbehauptungen, die längst vielfach exakt wissenschaftlich in allen Fakten widerlegt wurden, missbrauchen, statt die Wissenschafts- und Technikgeschichte zu respektieren „dass EDISON die einzigartige GLÜHBIRNE erfunden, entwickelt, gebaut und patentiert hat – niemand anders, nicht mal annäherungsweise. (s. Dr. Dietmar Moews, „Gutachten zur Entwicklung der Glühlampe für das ZDF, 2005“; bestätigt im Jahr 2006 von der Elektro-Fachabteilung im Deutschen Museum München).

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Unter der Ägide von Jürgen Kaube schriebt also Franz Nestler in der FAZ zu „Achtung, Erfinder!“

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…Nicht aus jeder guten Idee wird ein erfolgreiches Produkt. Und ein genialer Erfinder ist nicht unbedingt ein gewiefter Unternehmer. Wer Fehler macht, muss sie oft teuer bezahlen“

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…Die Erkenntnis, dass geniale Erfinder nicht unbedingt erfolgreiche Unternehmer sein müssen, gab es schon immer: Den bekanntesten Beleg liefert Thomas Edison, der heute als Erfinder der Glühbirne gehandelt wird. Was viele jedoch nicht wissen: Andere Erfinder hatten Jahre vorher Patente auf eine Glühbirne angemeldet, sie aber nicht erfolgreich vermarkten können. Nicht so Edison: Er baute für „seine“ Glühbirne sogar ein Elektrizitätswerk, um Zweifler von seiner Erfindung zu überzeugen. Für eine typische Kickstarter-Erfindung muss zwar nicht immer ein Kraftwerk errichtet werden. Aber eine geniale Idee beizeiten auf wirtschaftliche Umsetzbarkeit abzuklopfen, ist nach diesen Erfahrungen ein guter Anfang.“

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Dietmar Moews meint: Welche Qualfikation oder welche Gschaftlhuberei muss vorliegen, dass bei der FAZ jemand wie ein „FRANZ NESTLER“ etwas publizieren darf, was UNFUG ist, GELOGEN, und, wovon er entweder NICHTS versteht oder absichtlich falsche irreführende PROPAGANDA treibt.

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VORAB: In Deutschland wird seitens der Massenmedien seit Ende des 19. Jahrhunderts das Gerücht verbreitet, dass EDISON die Glühbirne nicht erfunden, sondern einem Deutschen gestohlen hätte. Diese Lüge verbreitete der Verband der Elektro-Ingenieure, die Elektrotechnische Zeitung EZB, die Firma Osram, die Elektroverbände insbesondere durch die NAZIZEIT und in logischer Folge zu Siemens, Osram und Nazis bis ins Deutsche MUSEUM MÜNCHEN, wo man die LÜGE aus der Elektrotechnischen Glühbirne-Abteilung auf Widerlegung rausnahm (Moews-ZDF-Gutachten. 2005).

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Aber danach wurde der Unfug samt Vitrine in die Glasverarbeitungsabteilung des Deutschen Museums München umgestellt. Nun kann man die Fälschung der „deutschistischen Glühlampe von 1854“ immer noch finden, nämlich in der Glasabteilung, ohne die Aufklärung dazu, dass die elektrische Birnentechnologie von Edison und keinesfalls von Henry Goebel Sr., vor Edison, rührt. Sodass dann später auch die Deutsche Bundespost mit 220er Briefmarke und das ZDF mit „KERNER hat Hörner“ und jetzt, mal wieder, die FAZ gegen EDISON, erneut die deutsche Osram-Glühlampe, vor Edison, insinuieren .

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EINS: Die elektrischen Glühlampen und Glühbirnen sind insgesamt keine Erfindungen, sondern eine Entwicklung. Hunderte begabter Menschen durch viele Jahrhunderte bis in die Elektrifizierungszeit des 19. Jahrhunderts hin, haben das physikalische Wissen von Ohm, Hertz, Watt und Volt, Ampaire und Fahrenheit bewegt und vorwärts gebracht. Von Gewitterblitz und Induktionen in zuckenden Froschschenkeln, von elektrischen Effekten mit Blei und Säure, bis hin zur Entwicklung von Säurebatterien – könnte hier ein weit aufzufächerndes Physikseminar beginnen. Edison, Fox-Lane, Tesla, Westinghouse und viele andere waren wirklich große Vielseitigkeits-Genies

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Als man Strom maschinell erzeugen konnte, mit Wicklungen, großen Magneten, Umdrehungen – dazu Dampfmaschinen, die solche Strommaschinen drehen konnten, hatte man fließenden Strom.

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Mit dem fließenden Strom begann die Elektrifizierung. Man wollte Alles, was mit Manufaktur und Muskelkraft geschaffen wurde, mit Hilfe von Maschinenwerkzeugen, die mit Elektromotoren angetrieben werden sollten, ersetzten: Elektrifizierung ersetzte Handarbeit durch Elektromaschinen.

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Begabte Elektriker suchten nun alle Bereiche der Arbeit ab, wo und wie man wohl Elektrizität aus dem Elektromotor einsetzen konnte.

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THOMAS ALVA EDISON war einer der begabtesten seiner Zeit und der erste, der nicht mehr wie Daniel Düsentrieb, der Einzelgänger, auf die Blitzidee eines Einfalls wartete. Sondern EDISON gründete ein Forschungslabor, beschäftigte viele diverse Forscher, die er selbst ausbildete, die ganze Felder systematisch beforschten, Materialien testeten und Prototypen bastelten. Zwischen elektrischem Licht, der Galvanisierung, einem Telefon oder einer Schallplatten mit elektrischer Übertragung und Lautsprechern, einem Umspannwerk oder einem Atlantik-Unterwasserkabel liegen Welten der Vielfalt – es ist ein unglaublicher „Wahnsinn“, sieht man die Tausende von Forschungsprojekte und gelungenen Patente von Edison im Zuge der Elektrifizierung.

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EDISON war er erste, der von Kapitalisten Geld für sein LABOR akquirierte, seine Erfinder-Aktiengesellschaft gründete und damit konkrete Kapazitäten für Neuentwicklungen von technischen Geräten und deren industrielle Alltagstauglichkeit schuf, wie man es vorher nicht kannte.

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ZWEI: Die Glühbirne oder zunächst Glühlampen sind also nicht, wie der FAZ-Autor Franz Nestler insinuiert, eine ERFINDUNG, sondern eine lange schrittweise Entwicklung, die über mehrere Jahrhunderte dauerte, vieler verschiedener Allgemeinaufschlüsse der Elektrizität und konkreter Einzelfunktions-Lösungen.

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DREI: Die entscheidenden Patente der EDISON Glühbirne haben zunächst überhaupt nichts damit zu tun, was der FAZ-Autor Nestler behauptet, Elektroleitungen, Elektrizitätswerk, Schraubfassungen, Schalter, Sicherungen, Schalttechniken usw. herstellen zu können. Denn die Entwicklung der Glühlampen wurde bereits in jener Zeit von vielen Erfindern verfolgt, in Russland, in England, in Frankreich und in New York, als man sich noch mit wenig Strom aus Batterien abmühte.

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VIER: Als es mit dem ersten starken Strom-Generator bereits den Einsatz der BOGENLAMPEN zur Stadtbeleuchtung in New York gab, in der ein starker Lichtbogen zwischen zwei Polen eines unterbrochenen Stromkreises krachend übersprang und gleißendes Licht machte, wurden sehr bald weitere Straßen-Nachtbeleuchtungen gebaut, unter freiem Himmel, die lärmten und stanken, und das war nicht EDISON.

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In diesem Stadium der Entwicklung war also bekannt, dass Strom stark oder schwach sein kann, dass Metalle gut oder schlecht leiten konnten, dass Kupfer einen ganz geringen Widerstand hatte und deshalb nicht heiß wurde, nicht glühte und nicht leuchten konnte. Ebenso wusste man also, dass Eisen sehr leicht heiß wurde und glühte und schmolz – PLATIN konnte besonders heiß leuchten (bis 1200 Grad, ähnlich Glasschmelzpunkt), ohne zu schmelzen.

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FÜNF: In den technisch fortgeschrittenen Staaten, Russland, England, Frankreich und USA entstanden in den 1870er Jahren Fachzeitungen für Elektrotechnik und die Elektriker traten in einen regen internationalen Austausch.

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In Preußen trat einer hervor, Werner Siemens, ein Militäringenieur vom Deister bei Hannover, der auch die erste elektrische Straßenbahn in Berlin fahren ließ. Das Patentrecht wurde geschaffen und politisch ausgehandelt. Siemens betrieb auch im Reichstag als „Geheimer Rat“ die Einführung des Patentrechts im Anschluss an die erste Welt, zu der das wirtschaftlich-industriell rückständige Deutschland nicht zählte.

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Von den spektakulären Bogenlampen wusste man. Für elektrische Lampen in Innenräumen, die Öllampen oder Kerzen ersetzen könnten, brauchte man Werkstoffe, die geeignet waren, viele spezielle Eigenschaften hinsichtlich der Elektrizität aggregieren zu können. Die ersten Glasleuchten waren schon Jahrhunderte vorher in Bergwerksgruben benutzt. Außen Glas, innen Licht, dazu Strom. Hierfür begeisterten sich um 1870 viele Erfinder, ihre Experimente anzustellen – immer mit Batterien. Dann kamen Werner von Siemens, Westinghouse und andere auf die ersten DYNAMO-Wicklungen und als Motor dafür dann die Dampfmaschine von James WATT – der Fließstrom, zunächst Gleichstrom, wurde verfügbar.

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SECHS: Die Patente und Gebrauchsmuster, Experimente und Prototypen für Elektro-Glaslampen nahmen sehr diverse Konzepte und Formen an, Reihenschaltungen usw. Aber die Geister schieden sich ende der 1870er Jahre an zwei entgegengesetzten physikalischen Prinzipien:

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A) Hochohmige Glühlampen mit großer Stromstärke – da brannten stets die Glüh-Elemente durch und die Lampen wurden im Betrieb gefährlich heiß und waren in Innenräumen feuergefährlich.

B) Niedrigohmige Glühlampen, die extrem feinmechanische Fertigungskünste verlangten und die Prototypen waren sehr empfindlich und nicht alltagstauglich.

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SIEBEN: Während also nunmehr ELEKTRO-Leitungen, Isolierungen, Schalter, das kostbare KUPFER als isolierte Drähte und Kabel als Stromleiter geschaffen worden waren, lag auf der Hand, dass der STROM ein rares kostbares Gut war, also zum Beispiel Glühlampen möglichst stromsparend leuchten sollten.

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Die Glasbläser waren fähig, sehr feine Glaskörper zu blasen, während die Erfinder vor den Problemen, standen, verschieden-materiale Bauelemente (unterschiedlicher Temperatur-Ausdehnungskoeffizienten) zusammenzufügen, die dann eine Glühlampe bilden sollten.

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ACHT: Der entscheidende Zeitpunkt der Entwicklung der Glühlampe war etwa 1875 erreicht. Keiner war fähig, eine praktikable Starkstrom-Lampe herzustellen, die in der Innenraum-Beleuchtung geeignet gewesen wäre – letztlich brannten die Glühelemente aufgrund zu großer Betriebshitze durch und gingen gleich kaputt.

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Auch, nachdem man versuchte in den BIRNEN ein VAKUUM herzustellen, damit das VERGLÜHEN mangels Sauerstoff unterbliebe, wurden doch durch die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten der Materialien, Metall und Glas, an den stromeinleitenden Drähten, durch das Glas hindurch, der Verlust des Vakuums, an der Durchleitung, zum konstruktiven Hindernis.

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Man kannte vom Barometerbau, wie man über die atmosphärische Luftsäule einen Hohlkörper evakuieren konnte. Man entwickelte VAKUUM-Pumpen sowie technische Lösungen für die Versiegelung der Stromeinleitung ins Glas, wo der stromführende Draht den Glaskörper durchstößt.

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Dieser Punkt wurde bei Erhitzung undicht, das Vakuum verlor sich, so wie der Strom zur Erhitzung führte. So wie das Gerät glühte, ging das Vakuum verloren.

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Es gab im Jahr 1878 kein taugliches Patent. Und die Diskussion in der Fachwelt und in den Fachzeitungen dokumentiert das lückenlos. Auch die niedrigohmigen Glühlampen leuchteten kurz auf, wurden heiß und verglühten. Die Hochohmigen brauchten zu viel Strom, wurden noch heißer und der Hohlkörper hielt das Vakuum nicht.

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Hier bleiben von allen Entwicklern der Elektrowelt nur noch Lane-Fox in London und Edison in New York übrig, die daran glaubten, man könne eine ganz spitzfindige Aggregat-Technik entwickeln. Welche technischen Anforderungen zu erfüllen waren, war bald klar. Doch wie man das schafft, eine solche Glühlampe anzufertigen, war es nicht.

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Im Jahr 1878 schrieb Lane-Fox an Edison, dass es nicht zu schaffen sei, die zwar erkannten Funktionsanforderungen zu wissen, aber eine solche Glühlampe nicht fertigen zu können. Lane-Fox stellte ausdrücklich seine Bemühungen für die hochohmige „Incandescent Vacuum Lamp“ daraufhin ein – so teilte Lane-Fox es auch Edison schriftlich mit.

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NEUN: Zu diesem Zeitpunkt verfolgte nur noch EDISON in MENLO-PARK NY das KONZEPT einer hochohmigen elektrische Vakuumglühlampe mit Stromleiter-Division.

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Nämlich zunächst die Division der Verdrahtung aus verschieden leitenden bzw. mit unterschiedlich hohen Widerstands-Eigenschaften addierten stromführender Verdrahtung seines Glühlampenkonzepts. Es bestand aus folgenden Elementen:

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Strom kommt in einer Kupferleitung an

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Strom muss mittels eines angestückelten Platindrahtes durch das Glas in die Birne eingeleitet werden (da Platin und Glas sich ähnlich bei Erhitzung ausdehnten).

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Hierfür wurde sehr bald ein von unten in die Birne einzusetzender Glas-Metall-Sockel entwickelt, der bereits mit den beiden, stromein- und ausleitenden, Drähten versehen war.

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Innen wurde an den Platindraht ein Kupferdraht angestückelt (Kupfer, weil der durchfließende Strom aufgrund des geringen Leitwiderstands von Kupfer diesen Leitungsdraht nicht erhitzte / nicht durchglühte).

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Dann kam der GLÜHER, das GLÜHELEMENT, das in der Mitte der Glühbirne angeordnet war und einen ganz besonders hohen Widerstand haben musste, aber bei großer Hitze nicht verglühend durfte. Hierfür hat EDISON tausende von Materialtests durchführen lassen, die Verglüheigenschaften und Widerstände und Leuchtkraft und werktechnischen Verarbeitungseigenschaften, Gewicht, Kostspieligkeit von möglichen Glühmaterialien usw. systematisch ermittelt.

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So weit waren auch andere Glühlampenerfinder, theoretisch – brachten aber keine Lösungen. Schon gar keine Patente. Edison war hier längst allein und wurde dafür in der Fachwelt verspottet, dass er riesigen Aufwand für Grundlagenforschung betrieb, was zwar interessant war, aber nicht die Anfertigung einer High-Tech-Birne bringen würde.

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Man wusste, dass jedes Material gut oder schlecht Strom leitet. Man kannte sehr bald die vorhandenen Metalle und deren Kosten. Aber man wusste auch, dass KOHLE leitet und einen hohen Widerstand hat, also leicht glüht, wenn man Strom durchleitet. Edison machte Pappmasché und schnitt die getrockneten Teile zu Fäden – es hielt aber nicht. Hierfür entwickelte EDISON spezielle Werkzeuge, Messer, Bambushobel und Glühformen (ähnlich Waffeleisen). So kam Edison darauf, alle möglichen Holzfasern zu spalten, zu verkohlen und dann deren Glüheigenschaften und Haltbarkeit zu testen.

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Schließlich kam EDISON auf verkohlten BAMBUS-FADEN.

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Bambus war billig, ließ sich in feine Fasern spalten, ließ sich in einer Eisengussform gleichzeitig verkohlen und biegen, ließ sich gut in der Division mit den stromleitenden Drähten verbinden.

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Dieses ist das erste Patent im Jahr 1878 – während Edison aber nach seinem eigenen Patent noch keine betriebsbereite Glühbirne vorzuweisen hatte.

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ZEHN: Der letzte Schritt, der den Erfolg als Hausglühbirne brachte (neben der witzigen Schraubfassung und den Leitungstechniken) war ein Geheimnis der Fertigungstechnik von EDISON, genannt AIR-WASHING.

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EDISONS Beobachtung war, dass der Bambus-Kohlefaden, das Glühelement in der Birne – wenn der Strom floss, glühten ja nicht alle Drähte, sondern nur das Bambuskohle-Glühelement mit dem hohen Widerstand – nach einiger Betriebszeit tatsächlich doch verglühte, obschon das Vakuum im Hohlkörper erhalten war.

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EDISON kam auf die Idee, dass der Bambus-Kohlefaden klandestinen Rest-Eigensauerstoff enthielt, der während des Glühens freigesetzt wurde und dann das Verbrennen der Kohle, die Zerstörung der Stromdurchleitung, bewirkte. Dafür entwickelte EDISON eine Technik des AIR-WASHINGS, was,  einfach ausgedrückt, das Vorglühen der Kohlefäden war, bis der restliche klandestine Eigensauerstoff abgegeben worden war, sodass nunmehr ein sauerstoffreier Bambuskohle-Glühfaden geschaffen war.

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Dieser letzte Schritt bewirkte, dass nur Edison diese Lampe herstellen konnte. Denn auch alle Konkurrenzfirmen, die dann 1879 / 1880 sofort in das Geschäft einsteigen wollten, kannten nun zwar die Patente Edisons und die technischen Darlegungen und Anforderungen. Sie wussten aber nicht, wie diesen Bambusfäden, durch das AIR-WASHING, der Restsauertoff entzogen werden konnte.

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ZUSAMMENGEFASST:

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Die LÜGEN-STORY von FAZ-Autor FRANZ NESTLER ist aber auch deshalb MÜLL, weil die gesamte EDISON-Glühlampen-Patentstory über 15 Jahre Lizenz-Streitprozesse kostete, in diversen US-Staaten jeweils eigen, sodass die EDISON-LABORE daran pleite gingen und von der späteren GENERAL ELECTRIC aufgekauft wurden:

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Dieses Patent und diese Leistung EDISONS hat sich ALSO FÜR IHN nicht bezahlt gemacht. Und solche LÜGENPRESSE-Schmierfinken, die die deutschistische Reklame von Johannes Kerner und OSRAM heute in der FAZ nachbeten, stehlen dem verdienstvollen EDISON die Anerkennung seiner LEISTUNG:

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Die GLÜHLAMPE wurde in der divisionistischen Vakuumauslegung allein und entscheidend von THOMAS ALVA EDISON geschaffen. Die weiteren Applikationen. Leitungen, Schalter, Schraubfassungen, Elektrizitäts-Powerstation usw. sind sämtlich zusätzliche Leistungen, die die Glühlampe alltagstauglich und transportierbar und bezahlbar machten – das GLÜHBIRNEN-KONZEPT wurde allein von EDISON in drei PATENTEN von 1878, 1879 und 1880 erstellt. Was darauf folgte waren Weiterentwicklungen, sehr bald andere Glühmaterialien, Wechselstrom usw., daran war auch OSRAM verdienstvoll beteiligt.

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LÜGENPRESSE ist was an sich Schlechtes. Wer dafür Prämien bezahlt, ist vielleicht mächtig und launisch – muss sich dafür LÜGENPRESSE nennen lassen, hier die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

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Der angeblich nicht so marketing-tüchtige Deutsche, Heinrich Göbel aus Springe bei Hannover, ging als „the biggest Fraud in incandescent Lamp history“ in die Rechtsgeschichte ein:

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Goebel Sr. (1818-1892), New Yorker US-Bürger (deutscher Einwanderer) hatte als bezahlter Falschzeuge von Lizenzbetrügern, gegen Ediso bezeugt, er, Goebel habe bereits 1854 in Deutschland die Bambus-Glühflasche mit Vakuum gebaut. D

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Doch man befragte Goebel sehr gründlich, fuhr ihn sogar nach Boston zur Lampenfirma Beacon, für die er angeblich Lampen gebaut haben wollte (Anm. D. M.  all das ist in 6.000 Seiten mehrerer Patentprozesse in USA belegt, die ich übersetzt und analysiert habe) – Ergebnisse überall das Gleiche. Henry Goebel Sr. wusste nicht, wie die Edisonbirne technisch funktionierte. Er war sogar so handwerklich unbegabt, dass er kein Glas evakuieren konnte, keine Vakuumpumpe gebrauchen konnte, für die er selbst Patentanträge eingereicht hatte usw. dazu trat Henry Goebel Jr., der Sohn, ebenfalls dann als Meineidzeuge auf, der behauptete überhaupt habe er JR. die Lampen gebaut, nicht der Vater SR.

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Es wurde dieser deutsche Angeber nun zwar Teil der US-Rechtsgeschichte, aber das idolisierte Deutsche Gespenst Göbel aus Springe dadurch ein peinlicher Fall und keinesfalls „ein Beispiel für die Jugend“ – Dietmar Moews war bis 1966 Schüler der Heinrich-Göbel-Schule von Springe.

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