Schoki-Test mit CUBAN Willie‘s Cacao BARACOA 70 GINGER LIME

Lichtgeschwindigkeit 7074

Vom Freitag, 20. Januar 2017

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Dietmar Moews meint:

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Wenn man kein Englisch kann,

von einem guten englischen Kriminalroman zu hören,

der nicht ins Deutsche übersetzt ist.

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Bei Hitze ein Bier sehn,

das man nicht bezahlen kann.

Einen neuen Gedanken haben,

den man nicht in einen Hölderlinvers einwickeln kann,

wie es die Professoren tun.

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Nachts auf Reisen Wellen schlagen hören

und sich sagen, daß sie das immer tun.

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Sehr schlimm: eingeladen sein,

wenn zu Hause die Räume stiller,

der Café besser

und keine Unterhaltung nötig ist.

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Am schlimmsten:

nicht im Sommer sterben,

wenn alles hell ist

und die Erde für Spaten leicht.“

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(Gottfried Benn 1886-1956; „Was schlimm ist“, 1953):

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Ich probierte eine britische CUBAN Willie‘s Cacao BARACOA 70 GINGER LIME 50 Gramm, hergestellt in UK von Willié‘s Cacao Ltd, Unit E3, Langlands Business Park, Uffculme, Devon, EX15 30A, UK.

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www.williescacao.com

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Kurz vorab: Diese Schokolade, GINGER LIME 70, von Willie‘s ist kostbar, „crafted from the bean to bar“, frugal derb. Sie duftet gut beim Öffnen der Packung und ist eine wunderbare Überraschung, als 70% Zartbitter mit Ingwer und Limette, die dezent, nicht überscharf in kleinen gebackenen Teilchen eingesetzt und ziemlich süß schmeckt, nicht zu süß. Man hat ein quadratisches 50 Gramm Gebinde, etwas kleiner als eine Audio-Disc. Das kostet in UK 2 britische Pfund und 3 Euro 19, online. Das ist sehr gut und auch teuer für 50 Gramm. Das ist kakaoig, dunkel, doch nicht übertrieben. Kakaotrockenmasse, Rohrohrzucker, kandierter Ingwer 12%, Kakaobutter, ätherisches Limettenöl 0,1%, – ein Quantchen Salz wird erwähnt, kann so sein.

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Willié‘s teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in English, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, jeweils mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Über die Herkunft und das Anbauland des Kakaos dieser dunklen Schokolade wird mitgeteilt „Baracoa Beans dancing“ – na ja, Conchier- oder Rührzeiten werden nicht auf der Verpackung angegeben.

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Nährwertangaben und Kalorien sind auf 100 Gramm bezogen wie folgt vermerkt:

Energie 2100 kj / 502 Kcal

Fett 26,5 g

davon gesättigtes Fett 16,0 g

Kohlenhydrate 56,2 g

Zucker 42,6 g

Eiweiß 7,0 g

Salz <0,1 g

Soda < 5 mg

 

Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 14.12.2017, Herstellungsdatum ebenfalls: 14.10. 2016. Sie ist damit frisch und schmeckt auch frisch.

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Die Tafel ließ sich gut brechen, knackte einwandfrei und sauber und war frisch.

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Die äußere Aufmachung in der quadratischen 50 Gramm-Tablette“ ist in eine hellolivgrün bedruckte Pappschachtel wiederverschließbar verpackt, hat ein dunkelbraunes kreisrundes Willie‘s-Lable vorne sowie hochglänzendgoldene, gelbe und weiße Ornamente und Schriften, so „LAYERS OF EXOTIC FLAVOURS 50 g“.

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Die unlesbar kleine Schrift auf der Rückseite ist etwa 7 Punkt und gelb auf dem hellolivgrünen Grund. Und in bescheidener LOGO-Gestaltung des geschwungenen „W‘s“ heißt es da:

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Das Unternehmen trat laut „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ (Seite 824-825) „Willie‘s delectable Cacao“ von Georg Bernhardini von trat „William Harcourt-Cooze im Jahr 2008 mit der ersten Schokoaldenproduktion hervor. Er hatte sich ein kleines Schokoladenmuseum zusammengestellt. Mit Maschinen, die aus der Zeit um 1920 in Uffculme, Devon, in Süd-West-England zusammengestellt wurden. Dort produziert er Schokoladen von der Bohne weg. William Harcourt-Cooze hat sich bewusst für diese alten und langsam arbeitenden Maschinen entschieden, die eine schonende Verarbeitung der Kakaobohnen garantieren sollen. Erst in 2008 begann er mit der Produktion von 100 %igen Schokoladen, im Jahr 2009 folgten die Sorten mit geringerem Kakaoanteil. Seine Kakaobohnen bezieht er direkt von den Plantagen, William Harcourt-Cooze besitzt selbst die Plantage El Tesoro in Venezuela. Bereits vor zwölf Jahren baute er dort neue Kakaopflanzen an, sodass er nun die Früchte ernten und verarbeiten kann.“

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Damit ist die Anbauregion und Herkunft des Kakaos dieses Bean to Bar-Chocolatiers Willié‘s bekannt. Er muss reisen.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 70% dunkle Schokolade zur Probe. Sie ist mit der besonderen Geschmacksverbindung von Ingwer mit Limette und Kakao eigenartig, nicht wie Ingwerstäbchen. Mit 2 Pfund oder 3,19 Euro für 50 Gramm ist Willie’s Luxus.

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Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt diese GINGER LIME 70 und gibt vier von sechs Kakaobohnen. Bernardini schreibt, der Chocolatier William Harcourt-Cooze gebrauche Maschinen aus dem Jahr 1920, die langsam arbeiten.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Eine internationale Qualitäts-Marke wie Willie‘s hier, hat kein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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DIETMAR MOEWS gibt für Willie‘s GINGER LIME 70 hier knapp FÜNF von SECHS Bewertungspunkten. Mir hat sie gut gefallen.

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

 

 

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