Schoki-Test mit PIERRE MARCOLINI JAVA LAIT PURE ORIGINE 50% DE CACAO

Lichtgeschwindigkeit 7072

Vom Donnerstag, 19. Januar 2017

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Dietmar Moews meint:

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Ich sage dir: es ist nichts Heiliges, was nicht entheiligt,

nicht zum ärmlichen Behelf herabgewürdigt ist bei diesem Volk,

und was selbst unter Wilden göttlich rein sich meist erhält,

das treiben diese allberechenbaren Barbaren,

wie man so ein Handwerk treibt

und können es nicht anders:

denn wo einmal ein menschlich Leben abgerichtet ist,

da dient es seinem Zweck,

da macht es seinen Nutzen,

es schwärmt nicht mehr,

bewahre Gott!

Es bleibt gesetzt, und wenn es feiert und wenn es liebt

und wenn es betet,

und selber, wenn des Frühlings holdes Fest,

wenn die Versöhnungszeit der Welt die Sorgen alle löst,

und Unschuld zaubert in ein schuldig Herz,

wenn von der Sonne warmem Strahle berauscht,

der Sklave seine Ketten froh vergißt

und von der gottbeseelten Luft besänftigt…“

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(Friedrich Hölderlin 1770-1843: „Vom deutschen Volk /Hyperion“;1799)

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Ich probierte eine belgische PIERRE MARCOLINI JAVA LAIT PURE ORIGINE 50% DE CACAO, CARRE CHOCOLAT, Java, toute la delicatese de l‘indonésie Couverture, 80 Gramm Vollmilchschokolade, hergestellt von einem industriellen belgischen Hersteller bzw. Vertreiber,

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www.marcolini.be

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Kurz vorab: Diese Schokolade von Pierre Marcolini ist teuer und die bislang kostspieligste überhaupt, die hier Für die LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews getestet wurde. Sie ist qualitativ kostbar. Sie duftet gut beim Öffnen der Packung und ist als 50% kakaohaltige Milchschokolade eine schmackhafte gelungene Mischung. Man hat ein 50 Gramm Gebinde in der Quadrat-Gussform. Es ist quasi optimal kakaoige Milchschokolade, die zwar nicht übertrieben nach Kuhmilch schmeckt, aber eben Kuhgeschmack, das heißt, angegeben ist lediglich die sogenannte Couverture als industrielle Kakaomasse, deren weitere Zusammensetzung aus Milchpulver und Kakaobutter nicht ausgewiesen wird, lediglich mit dem Hinweis, die Couverture enthielte kein zusätzliches Pflanzenfett. Des Weiteren Rohrzucker, als Emulgator Soja-Lecithin sowie Vanillie-Extraktaroma aus Tahiti – Salz wird nicht erwähnt, ist aber garantiert ein Gran drin.

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Über die Herkunft und das Anbauland des Kakaos dieser Milch-Schokolade wird ebensowenig mitgeteilt wie Conchier- oder Rührzeiten. Weder Nährwertangaben noch Kalorien sind auf der einfachen, immerhin leicht wiederzuschließenden inliegenden Vakuumpackung aus goldmetallisierter Zellufanfolie, vermerkt.

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Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 27.07.2017, aufgedruckt auf einem billigen Selbstkleber. Die Tafel ließ sich gut brechen, knackte einwandfrei und sauber und war frisch.

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Die äußere Aufmachung in der „klassischen 50 Gramm-Tablette“ ist in eine schlichthellgraue Volltonpappschachtel wiederverschließbar verpackt. Das Gebinde hat durch die feine dunkelgraue, unlesbar kleine Schrift eine vornehm-edle Mimik. Die Werbetexte sind nicht informativ, in belgischer Sprache, sowie etwas Französisch und English.

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Der Kaufpreis im MARCOLINI-Laden in PARIS betrug 7 EURO für 50 Gramm. Das ist ein Hochpreis und wirklich viel zu teuer für dieses Massenprodukt. Die 50 gr. Tafelpackung enthält die etwa 5 mm starke, mittelbraune Tafel mit drei mal drei kleinrechteckigem Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist ungemustert.

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Die Marke wurde 1995 in Brüssel gegründet. Pierre Marcolini wurde 1964 in Charleroi in Belgien geboren, est un homme inspiré : par sa famille, ses origines italiennes. Dès l’âge de 14 ans, il a su qu’il voulait être chocolatier. Son éducation lui a donné une grande soif d’apprendre et l’envie de se battre pour réaliser ses plus grands rêves. En 1983, à la fin de ses études, il devient chef pâtissier et travaille au côté des plus grands professionnels en Belgique. Marcolini hat mit seinem Filialsystem die ganze Welt erobert, von Japan, Knokke, London, New York, Kuweit City, Paris, Nagoya. Inzwischen macht er auch Kuchen und Desserts.

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Seine Rohstoffe kommen aus den besten Anbaugebieten, aus Venezuela, Mexico, Java, Kamerun, Iran, Ceylon, Peru, Madagascar.… die dunklen Schokoladen sind angeblich Bean to Bar hergestellt – er bezieht die Couverture der Milchschokolade anderweitig, ohne genaue Angabe. Diese ist als JAVA bezeichnet.

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Die Packung enthält keine statistische Information zur Bezeichnung der Röstung und der MAHLDAUER und des etwaigen CONCHIERENS.

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Gütesiegel, Bio- oder Fair Trade-Siegel hat diese PIERRE MARCOLINI JAVA LAIT Chocolat nicht.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 50% Milchschokolade zur Probe. Denn sie ist besonders fein und eigentlich als eine Industrie-Blend-Ware sehr toll. Allerdings ist sie mit 7 EURO für 50 Gramm viel zu teuer. Diese 50% JAVA LAIT schmeckt leicht säuerlich, ist super-dezent gesüßt. Aber die Emulgator-Soya-Lecithin-beimischung macht der hervorragend feine Schmelzeigenschaft einen anschließend Schleim, auf den der Tester gerne verzichtet hätte. SOYA als genmanipulierte Design-Unart sollte ohnehin vermieden sein. Den selben Einwand habe ich gegen das nicht natürliche Vanille-Aroma, das allerdings nur in ganz geringer menge drin ist. Außerdem ist MARCOLINI JAVA LAIT ein Beispiel dafür, dass Kunden nicht ordentlich informiert werden, Nährstoffwerte-, Kalorien- und Anteilmengen fehlen. Somit hat die schicke Aufmachung keine maßstabssetzende Qualität.

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Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt PIERRE MARCOLINI in seinem SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK mit superlativer Bewertung von SECHS von SECHS „KAKAOBOHNEN, für alle dunklen Schokoladen. Diese hier, Kuhmilchschokolade, erwähnt Bernardini nicht

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Ein Hochpreis-Marke wie PIERRE MARCOLINI, hier, hat kein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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So gesehen ist diese JAVA LAIT in gewisserweise mit nicht besten Mittel ein gutschmeckendes Kunstwerk im überteuerten Massengeschäft.

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FAZIT der BEWERTUNG: MARCOLINIS JAVA LAIT erhält hier gute VIER von SECHS Bewertungspunkten – Bernardinis Sechs von Sechs in diesem Test keineswegs in Sicht! – MARCOLINIS Selbstsignatur „HAUTE CHOCOLATERIE“ ist Hochstapelei. Sie reicht keinesfalls an die Besten, etwa Bean to Bar von Bonnat oder die industrielle Feodora heran.

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

 

 

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