Schoki-Test mit HENRI LE ROUX SIGNATURE Chocolat lait INTENSE 51% Cacao min

Lichtgeschwindigkeit 7060

Vom Sonntag, 15. Januar 2017

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Dietmar Moews meint:

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O wad some Pow‘r the giftie gie us

To see oursels as others see us!

It wad frae monie a blunder free us

An‘ foolish notion…“

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(Ach, gäb‘ uns eine höh‘re Macht des Lebens

uns selbst zu sehen

Wie uns andre sehen!

Wir würden vielen Torheiten entgehen

Und vielen Vorwürfen auch“

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(Robert Burns bei Mark Twain Autobiografie: „To a louse“/ „An eine Laus“ 1917)

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Ich probierte eine französische HENRI LE ROUX SIGNATURE Chocolat lait INTENSE 51% Cacao min, Industrie-Couverture, 100 Gramm Vollmilchschokolade, hergestellt von einem industriellen französischen Hersteller bzw. Vertreiber, denn Henri Le Roux ZA Mané Craping, 56690 Landévant, France

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www.info@chocolat-Leroux.fr

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Kurz vorab: Diese Schokolade von Henri Le Roux ist kostspielig, nicht bean to bar, dennoch qualitativ kostbar. Sie duftet gut beim Öffnen der Packung und ist eine wunderbare Überraschung, nachdem die 70% Zartbitter sich als Flop zeigte. Man hat ein 100 Gramm Gebinde in der klassischen Gussform. Es ist quasi optimal kakaoige Milchschokolade, die nicht übertrieben nach Kuhmilch schmeckt, Kakaomasse, Zucker, Milchpulver, Kakaobutter und als Emulgator: nicht genmanipuliertes Soja Lecithin , natürliches Vanillextrakt – Salz wird nicht erwähnt, ist aber garantiert ein Gran drin.

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Über die Herkunft und das Anbauland des Kakaos dieser Milch-Schokolade wird ebensowenig mitgeteilt wie Conchier- oder Rührzeiten, weder Nährwertangaben noch Kalorien sind auf der einfachen, immerhin leicht wiederzuzuklebenden inliegenden Vakuumpackung aus Zellufanfolie, nicht vermerkt. Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 28.09.2017, aufgedruckt auf dem transparenten Selbstkleberverschluss. Die Tafel ließ sich gut brechen, knackte einwandfrei und sauber und war frisch.

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Die äußere Aufmachung in der „klassischen 100 Gramm-Tablette“ ist in eine dunkelbraunbedruckte Pappschachtel wiederverschließbar verpackt, hat einen kleinen orangefarbenen umlaufenden Dekostreifen sowie an den Enden ebenfalls orangefarbene Stoßflächen. Die unlesbar kleine Schrift ist etwa 7 Punkt und weiß auf dem denkelbraunen Grund. Und in bescheidener LOGO-Gestaltung heißt es da:

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HENRI LE ROUX CARAMELIER ET CHOCOLATIER

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Der Kaufpreis im Laden des Vertreibers HENRI LE ROUX in Paris ist mit 6 EURO 80 für die 100 Gramm Packung viel zu teuer. Die Packung ist nicht ausreichend bruchsicher. Die 100 gr. Tafelpackung enthält die Tafel mit kleinrechteckigen Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist ungemustert.

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Henri Le Roux, wurde vom Vater Louis Le Roux, ein Patissier, der in New York gelernt haben soll, dann sechs Jahre in Australien gearbeitet hatte, nach 1933 in Pont-Abbé in Frankreich gegründet. Der Sohn, Henri Le Roux, studierte das Schokoladen-Metier in Basel in der Schweiz, arbeitete dann in der Firma seines Vaters, ging dann nach Paris und Tours. Dann gründete er 1977 seine Chocolaterie in Quiberon in der Heimatstadt seiner Frau in Lothringen. Im ersten Jahr stellte er 400 kg her, im zweiten 700 kg und so weiter. Im Jahr 1980 erhielt er den Prix du Meilleur. Bald breitete er sich über die Bretagne aus, dann bis Japan. Inzwischen gibt es ein Filialnetz von HENRI LE ROUX-Fachgeschäften, allein drei sehr schöne Läden in Paris.

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Seine Rohstoffe kommen aus Vanuatu, São Tome, Colombie, Venezuela, Madagascar…. angeblich OHNE GENMANIPULATION, doch sind Henri Le Roux Schokoladen nicht Bean to Bar hergestellt – er bezieht die Couverture anderweitig, ohne genaue Angabe. Diese ist als BLEND mit Equateur et Madagascar bezeichnet.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt – eigentlich genau wie diese. Diese Vollmilchschokolade von HENRI LE ROUX 51% Kakao ist schön reich kakaoig, allerdings schleimt der Emulgator unangenehm, ohne wäre einfach besser. Die süße Abschmeckung ist gut gelungen.

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Die Packung enthält keine statistische Information zur Bezeichnung der Röstung und der MAHLDAUER und des etwaigen CONCHIERENS.

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Gütesiegel, Bio- oder Fair Trade-Siegel hat diese HENRI LE ROUX Chocolat nicht. Aber ein Siegel: Chocolat PUR Beurre de Cacao. Nur fehlt dann bei der Inhaltsangabe die Kakaobutter.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 51% Milchschokolade zur Probe. Denn sie ist fein und eigentlich als eine Industrie-Blend-Ware sehr toll. Allerdings ist sie mit 6 EURO 80 viel zu teuer. Außerdem ist sie ein Beispiel dafür, dass Kunden nicht ordentlich informiert werden, Nährstoffwerte fehlen. Somit hat die Aufmachung das hat keine maßstabssetzende Qualität.

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Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt HENRI LE ROUX in seinem SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK nicht.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Ein Hochpreis-Marke wie Henri Le Roux, hier, hat kein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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HENRI LE ROUX ist kein Kunstwerk, sondern ein Massengeschäft, das hier gute VIER von SECHS Bewertungspunkten bekäme.

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

 

 

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