Schoki-Test mit Chocolat Lait Puyricard

Lichtgeschwindigkeit 7058

Vom Samstag, 14. Januar 2017

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Dietmar Moews meint:

 

Das Wasser ist ein scheußliches Geschlampe

Und als Getränk mau mau!

Gießt du davon zuviel in deine Wampe,

Dann wird dir flau!

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Es ist gemacht als Labsal für die Frösche

Und für die Krötenschaft.

Der Mensch hingegen schlägt sich die Kalesche

Voll Gerstensaft

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Das heißt: Er sollt‘ sie mit dem Safte tränken,

Den ein Gambrinus schuf.

Doch was sie heute uns als Bier verschenken –

Hör‘ uff! Hör‘ uff!

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Wenn man zurzeit nach altem Trinkerbrauche

Ins Glas die Nase tunkt,

Dann hat statt Bier man Wasser in dem Bauche –

Nu mach‘ n Punkt!

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Das dünne Zeug – wozu ist es bloß nütze?

Macht es den Trinker warm?

Nein, er verwässert ihm im Hirn die Grütze

Und drängt im Darm!

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Und was das Schönste ist bei dieser Schose:

Das Reichsbekleidungsamt

Gibt uns pro Jahr bloß eine Unterhose – –

Verdammt! Verdammt!“

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(bei Karl Kraus in „Die Fackel“ Okt. 1917 von Ganghofer und Strobl, „Das Dünnbier“)

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Ich probierte eine französische Chocolat lait Puyricard mit NUR 11,5% Kakaomasse Industrie-Couverture, 110 Gramm Vollmilchschokolade, hergestellt von einem industriellen französischen Hersteller bzw. Vertreiber, Chocolaterie de Puyricard, Avenue Georges de Fabri 13540 Puyricard

 

www.puyricard.fr

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Kurz vorab: Diese Schokolade von Puyricard ist unerträglich – etwa mit Milka ähnlich. Sie hat keine Ausstrahlung, duftet nicht anmutend beim Öffnen der Packung. Man hat ein 110 Gramm Gebinde in der klassischen Gussform. Es ist quasi sehr helle Milchschokolade, aus viel Zucker, viel Milchpulver, etwas Kakaomasse, und als Emulgator: Soja Lecithin, natürliches Vanillearoma sowie etwas Kakaobutter.

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Über die Herkunft und das Anbauland des Kakaos dieser Schokolade wird ebensowenig mitgeteilt wie Conchier- oder Rührzeiten, weder Nährwertangaben noch Kalorien sind auf der einfachen, braun-altweißen Banderole vermerkt. Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 17. Oktober 2017 aufgedruckt. Die Tafel knackte einwandfrei und sauber. Leider war der Geschmack talgig.

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Der Kaufpreis im Laden des Vertreibers Puyricard in Paris ist mit 5,49 EURO für die 110 Gramm Packung, in der Avenue Rapp von Paris, viel zu teuer. Die Packung ist nicht ausreichend bruchsicher. Die 110 gr. Tafelpackung enthält die Tafel mit vielteiligen kleinrechteckigen Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist ungemustert.

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Die äußere Erscheinung ist mit dem einfachen kupfer-metallisierten, innen weißen Einschlagpapier und der betexteten Banderole überzeugend einfach und sogar praktisch wiederverschließbar.

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Die Packung enthält keine statistische Information zur Bezeichnung der Röstung und der MAHLDAUER und des etwaigen CONCHIERENS.

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Gütesiegel, Bio- oder Fair Trade-Siegel hat diese Puyricard Chocolat Lait nicht.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 11,5 % MILCHSCHOKOLADE nicht. Denn sie ist nicht fein schleimt und ist viel zu übersüß, aber mit 5,40 EURO viel zu teuer, allenfalls ein Beispiel für nicht maßstabssetzender Qualität.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle große standardisierte Stückzahlen – also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen, die aus Fließbändern kommen und an sich minderwertig und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount arbeiten.

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Die Marke Puyricard ist nicht „bean to bar“, sondern industrielle Blend. Sie hat hat kein Fair-Trade-Lable und keine Bio-Lables.

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PUYCARD CHOCOLAT LAIT ist kein Kunstwerk, sondern ein Massengeschäft, das hier höchstens EINEN von SECHS Bewertungspunkten bekäme. Sie wird bei Georg Bernardini im SCHOKOLADENBUCH nicht erwähnt.

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FINE E COMPATTO

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