Helene Bubrowski FAZ-Scherze über Videokameras

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Vom Samstag, 7. Januar 2017

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Peinlich peinlich! Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 8, Freitag 6. Januar 2017, schwadroniert über Videoüberwachung durch Breitquetschen der gängigen Vorurteile, dass Videokameras Sicherheit bedeuten:

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Sehen und gesehen werden. Videoüberwachung ist hilfreich für die Arbeit der Polizei – aber es gibt Grenzen“

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Wollte man darüber aufklären, was an Videoüberwachung Irreführung und Gerüchte sind, oder anders, unter welchen zu schaffenden Bedingungen Videokameras nicht irreführen oder zu Missbrauch führen, sondern tatsächlich und garantiert der Sicherheit dienen können, dann dürfte HELENE BUBROWSKI diesen FAZ-TEXT nicht geschrieben haben dürfen.

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Wie wird die Videokamera Courbet und Manet unterscheiden?

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VIDEOKAMERAS dienen immer dann der SICHERHEIT, dem SCHUTZ des öffentlichen Lebens und der VERBRECHENSVORBEUGUNG, wenn eine VIDEOKAMERA für ein digitales ECHTZEITMONITORING 24 Stunden ununterbrochen jeden Tag von einem Fachmann an einem Bildmonitor angeschaut und überwacht wird. Hierzu gehört zusätzlich analoges Wach- und Sicherheitspersonal, das bei einer Ordnungsstörung am überwachten Ort unverzüglich eingreifen kann. Videoeinsatz erfordert folglich erheblichen Personaleinsatz.

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Das Videoüberwachungs-System verlangt mindestens vier Monitorbetrachter, je Bildschirm/Kamera, täglich in Echtzeit, rund um die Uhr. Denn kein Mensch ist fähig, länger als eine Stunde konzentriert auf einen Bildschirm, die VIDEO-Übertragung vollkommen zu überwachen. Ein Monitor-Kontrolleur muss nach einer Stunde abgelöst werden – vier Überwacher täglich, die einen Stunden-Überwachungswechsel durchführen.

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Hinzu kommen gleichzeitig im analogen Außendienst eingesetzte Sicherheitspolizisten, die in ständiger Kommunikationsbereitschaft mit dem Kontrollraum stehen und in Echtzeit gesteuert werden können

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Außerdem werden zu Ermittlungen Auswerter zur Analyse der digitalen Aufzeichnungen benötigt.

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Was hier HELENE BUBROWSKI, eine studierte Juristin, deren Fachlichkeit hier allenfalls nützlich wäre, wenn sie konkludent und systematisch die Logik von analogen und digitalen sozialen Situationen zu beschreiben versucht hätte – Fragen der Zurechnung, der Ermessensspielräume von konkreten Notzugriffen und Richtervorbehalten – das ist aber in „Sehen und gesehen werden …“ nicht der Fall.

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HELENE BUBROWSKI erklärt leider bereits gängige Vorurteile, die die Symptompropagandisten schon immer über VIDEO-Kameras verbreitet haben, z. B. die Vermarkter von Video-Sicherheitstechnik.

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Nur der aktuell angängige Misserfolg widerspricht dem. Videokameras verhindern keine Straftaten, Frau Bubrowskis Mutmaßungen über Erfolg sind leere Behauptung. Dass mehr Kameras mehr Sicherheit begründen könnten – dass wird hier nicht erkennbar – das scheint Frau Bubrowski selbst gar nicht verstanden zu haben. Oder sie prolongiert die Politikermärchen, dass Technikeinsatz Personalkosten senken könne.

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Und dann fehlt eben die Auseinandersetzung mit entsprechenden empirischen Sozialforschungspublikationen, unter welchen Bedingungen eine Straftat in einer Kamera-überwachten Szenerie potentielle Täter beeinflusst, von Straftaten abhalten oder die Strafverfolgung erleichtert.

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.Was soll der Leser der FAZ dabei denken, wenn Helene Bubrowski schreibt:

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…Inwiefern die Geräte Täter tatsächlich abschrecken, ist schwer zu ermessen…“

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Seit dem Terrorangriff auf den Berliner Breitscheidplatz sind die Forderungen nach einer Ausweitung der Videoüberwachung lauter geworden…“

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„… Die Deutsche Bahn etwa hat bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres angekündigt, 85 Millionen Euro in die Videoüberwachung in Zügen und Bahnhöfen zu stecken …“

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Dietmar Moews meint: Die FAZ-Autorin Helene Bubrowski insinuiert den Zusammenhang zwischen akklamierten Geldaufwendungen (85 Mio von der Bahn) für Videokameras und der öffentlichen Zuversicht, erhöhte Sicherheit daher beziehen und genießen zu können. Das ist BULL-SHIT.

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Wer will, kann sich entsprechende Sozialforschungen reinziehen, um zu erkennen, was man alles in BANK-Terminal-Vorräumen sehen kann, wenn man sich die Videoaufzeichnungen anschaut:

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ALLES.

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Beispielsweise die illegalen Übernachtungsgäste in diesen Vorräumen machen ALLES, wozu sie Lust haben, völlig unirritiert von den deutlich anwesenden Kameras.

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Wer mal in einem Aufsichtsraum einer Parkgarage das Personal beim Monotoring der zahlreichen schwarz-weiß Bildschirme beobachtet hat, weiß, dass da niemals eine Straftat verhindert wird. Selbst die Aufzeichnung der Digital-Videokameras ist statistisch, d. h. Überwiegend nicht geeignet, Täter zu fassen – seien es Autoknacker, Überfälle auf Besucher der Parkgarage, Belästigung von Frauen. Dabei müsste ein Kontrollraum-Monitor, sobald er tatsächlich eine Straftat auf dem Bildschirm wahrnimmt, unverzüglich mit Wachpersonal Kontakt aufnehmen und diese an den Tatort leiten.

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Man muss sich diese Nachtwächter nur mal wirklich betrachten – wie sehr denen nach Jagdszenen im Beton ist. Was wird also werden, wenn demnächst mittels Videoaufnahme und Biometrie die Wohnadresse der identifizierten Straftäter mit rotem Blinklicht angezeigt werden? Werden dann zusätzliche Fachbeamte der Ermittlung zum Hausbesuch aufbrechen?

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Die Bildunterschrift der FAZ, Seite 8, Helene Bubrowski:

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Dem Videoauge entgeht nichts …“ …

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ist grober Unfug. (Zigeuner am Colosseum in Rom halten den Auszuraubenden einfach eine Pappe vors Gesicht – wie man eine Kamera abdeckt, entgeht keinem Profi-Kriminellen).

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Wir wissen von Hunderten aufpassenden Polizisten am Kölner Hauptbahnhof, Sylvester 2015, sowie von den permanenten Videoaufzeichnungen der Sylvesternacht, dass kein einziger erigierter Männerpenis, keine beinspreizende oder nach vorne übergebeugte Frau, keine Kopulationsgewalt auch nur ein mal im Bild oder von Augenzeugen bezeugt wurden. Kein Gynäkologe hat die Vergewaltigungsgeschädigten vom Sanitätsdienst am Dom übernommen und protokolliert und dokumentiert – keine Atteste usw. NICHTS.

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Was werden wir jetzt mit einer erhöhten Kamerazahl am Kölner Dom erhoffen dürfen? Schärfere Bilder? So scharf, wie es die anwesenden Polizisten, auch diejenigen in Zivilkleidung, die ja inmitten der „Vergewaltiger“ vermutlich als „Agents Provocateurs“ und Vergewaltigungsanimateure aktiv waren, und unmittelbare Zeugen des geschehens vor Ort waren?.

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Was soll der Quatsch?

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Zusammengefasst:

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Sicherheit im alltäglichen öffentlichen Raum wird durch drei Qualitäten erreicht:

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EINS: Intelligente aufmerksame Passanten

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ZWEI: Technische Hilfsmittel zur Überwachung, z. B. Videokameras, immer in Verbindung mit intelligentem Personal, das die Monitore pausenlos beobachtet und aufpasst, was jeden Moment passiert – um eingreifen zu können.

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DREI: Das, was in Duisburg bei der Love-Parade fehlte – weshalb NRW-IM Ralf Jäger SPD längst hätte zurücktreten müssen – die Echtzeitübersicht von einem erhöhten Monitor aus und Kommunikationstechnik mit den Außenbeamten, die unverzüglich hätten angewiesen und gesteuert werden können (bspw. dass keine Zugtüren mehr geöffnet woren wären un der Zustrom abgeschnitten worden wäre – die Züge hätten ungeöffnet durchfahren müssen, statt in die Falle zu führen),  sobald Übergriffe oder Unfälle geschehen.

Das funktioniert nur, wenn aktivierte Videoüberwachungs-Kamera-Monitore im Kontrollraum von aufmerksamen Wachleuten ununterbrochen beobachtet werden.

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Dazu ist erheblich viel zusätzliches Personal notwendig.

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Die augenblckliche Sicherheitspolitik müsste vom Deutschen Städtetag aus, gegen Landesinnenminister und Bundesinnenminister, das Schwarze Peter-Spiel hart angreifen. Denn solange Polizei- und Sicherheitspersonal eingespart wird, ist ddas heutige Sicherheitsregime eine konkret organisierte UNSICHERHEIT des öffentlichen Raumes für alle.

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Was bezweckt diese FAZ und diese HELENE BUBROWSKI mit diesem besoffenen, desinformierenden Artikel vom 6. Januar 2017, zur Sicherheitsdebatte und zur Videoüberwachung?

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