BRECHT-Jahr mit MARX-Mist für die Lügenpresse

Lichtgeschwindigkeit 7031

Vom Dienstag, 3. Januar 2017

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Während in den Dienstklassen-Redaktionen die Voraussicht auf das Jahr 2017 jetzt die deutschen Wähler als das größte Risiko zu erkennen behaupten („ANALYSE“), pumpen sie in gewohnter Peristaltik den lauwarmen Schleim ihrer gängigen Vorurteile in die LÜGENPRESSE.

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BRECHT – wie der Name schon sagt. Bertold Brecht, 1898-1956, wird auch im Jahr 2017 weiterhin als der wichtigste deutsche Dichter massenmedial multipliziert werden. Das liegt deshalb nahe, weil es ganz ohne weitere Kenntnisse des Publikums, sich ganz nach dem plumpen Motto „die Rundköpfe und die Spitzköpfe“, glauben machen lässt. Unterschiede zwischen Glauben und Aberglauben werden da nicht gemacht.

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MARX – dessen Traumkarriere als Muster für Brecht gelten kann – 1818-1883 – beruht ganz ähnlich auf völligen Marx-Unkenntnisse des Marxpublikums.

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Das Jahr 2017 zum „MARX-Jahr“ hochgestylt, lässt auch gute BRECHT-Anknüpfung machen.

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War doch 150 Jahre vorher, 1867, das ungelesene Buch der Politik-Physik, „Das Kapital“, erschienen, wo MARX die Ausbeutung der Künstler und Kreativen als Teil des Kostpreises seiner Mehrwert-Theorie zum Profit erhebt. Nur schreibt MARX die Kosten der Kreativität den Handarbeitskräften“ zu. Wie du mir, Sodomie – geht auch Marx nur, weil den niemand liest.

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DIETMAR MOEWS‘ TAFELBINDER „ZUGINSFELD“ in der Mainzer Straße, Köln-Südstadt

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AUSBLICK auf das BRECHT-Jahr 2017 von Herbert Lüthy, aus „Nach dem Untergang des Abendlandes“ , hrsg. Von Manès Sperber:

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Fahndung nach dem Dichter Bertold Brecht 1952“:

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>In mir habt ihr einen, auf den könnt ihr nicht bauen< (Vom armen B. B.)<

Bert Brecht hat immer das Bedürfnis empfunden, sein dichterisches Werk theoretisch zu unterbauen, als stünde es nicht genug auf sich selber. Das war wohl zu Anbeginn nur der Hang zum Manifest, mit dem noch jede neue Kunstrichtung und Kunstrevolution sich sowohl ihre Publizität wie ihre Selbstbestätigung zu verschaffen strebte, ob Romantik, Naturalismus, Jugendstil, Expressionismus, Dadaismus, Proletkult oder Neue Sachlichkeit. Später ging diese Selbstinterpretation an die Adresse des Rezensenten unmerklich in eine fortlaufende marxistische Kommentierung des eigenen Werks über: gesellschaftliche Funktion jedes Stücks, klassenkämpferischer Gehalt der einzelnen Figuren und Situationen, revolutionäre Moral von der Geschicht‘, agitatorische Auswertbarkeit und sonstige tiefere Bedeutung, all das wurde leitfadenmäßig im Prospekt mitgeteilt und, wenn immer möglich, professoral ins Publikum gesprochen. Es kann nicht geleugnet werden, dass die Theorie auf das Werk zurückwirkte – leider. Doch glücklicherweise sind diese programmatischen „Anmerkungen“ meist nachträgliche Theoretisierungen dessen, was Brecht spontan oder experimentell gelungen – oder misslungen – war, nicht Schnittmuster, nach denen er arbeitete; weshalb er auch zu jedem Stück eine neue Theorie schrieb, …“

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Dietmar Moews meint: Klar, dass man distanziert betrachtet, das Passende, das Entsprechende und das Trennende im Sozialen jederzeit spürt. Und, wenn man will, auch versteht.

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So komisch Kopf, Herz und Zeit oft den Kopf schief halten müssen, damit die Zeitgenossen verträglich sind, auch wenn dabei das Herz abkühlt und glücklicherweise hierfür nur wenig Zeit ist, so knallt es mir immer wieder unter die Schädeldecke, wenn Berufsmarxisten zu mir sagen:

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Warum beschäftigst du dich so intensiv mit Marx? – es weiß doch jeder, dass das nichts taugt“.

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Und zu mir sagen:

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Warum beschäftigst du dich so intensiv mit Brecht? – es weiß doch jeder, dass Brecht nur ein ehrgeiziger DDR-Schlingel war“.

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Dass man dem Begriff „postfaktisch“ heute eine moralische Ausstrahlung zumisst, wird vom postfaktischen Umgang mit Autoren und Texten bezogen, wie die heutige LÜGENPRESSE ihre dahindämmernde Selbstmarginalisierung Tag für Tag abfüllt.

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Das macht jedenfalls hoffnungslos, wollte man an die „ewige Wiederkehr des Gleichen“ glauben.

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Es folgen die ins kommende Sein hinausstehenden Daseins-Dummheiten doch vielmehr dem harten Prinzip der Übermacht. Leistung, Stärke, eine meritokratische Elite und soziale Schüttverluste finden nur beiläufig in den sozialen Hängematten Solidarität.

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FINE E COMPATTO

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