KARL von OSSIETZKY bei Nazi FREISLER und OTTO KÖHLER

Lichtgeschwindigkeit 7023

Vom Freitag, 31. Dezember 2016

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Scharfes Blättchen OSSIETZKY

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Dem unvergessenen Karl von Ossietzy, intelligenter Publizist im Dritten Reich, der jämmerlich von den Nazis umgebracht worden war, ist Namenspatron eines kleinen Blättchens:

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OSSIETZKY

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OSSIETZKY erscheint in der Regel alle zwei Wochen und wird von aufmerksamen mutigen Publizisten gemacht und überwiegend im Abonnement verkauft und vertrieben, nur in seltenen Buchhandlungen, wie bei SAVREDA in PANKOW.

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Schärferes Blatt OSSIETZKY

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OSSIETZKY bringt immer wieder fein und aufmerksam erinnerte und aktuell durchbrechende RECHTE SCHWEINEREIEN, hauptsächlich, wenn es die DIENSTKLASSE selbst ist, die der NAZISCHEISSE was abgewinnen kann, heute durch Herrschaft Menschen zu unterwerfen – und dabei Demokratie, Rechtsstaat und Humanität zur Solidarität und Treue ignorieren.

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neues deutschland vom 30. Dezember 2016 hat mal einen der verdienten Autoren von OSSIETZKY, nämlich OTTO KÖHLER, zur kommentierenden Kolumne eingeladen, die dort stets die MEINUNGS-Seite 4 ziert – Otto Köhler arbeitete im Kreise der westdeutschen DKP, zusammen mit dem langjährigen Vorsitzenden der Deutschen Journalisten Union, Eckart SPOO, der auch Mitherausgeber von OSSIETZKY wurde:

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neues deutschland, 30. Dezember 2016, Seite 4, Kolumne von OTTO KÖHLER

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OTTO KÖHLER SCHRIEB:

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Der Marion wäre das nicht passiert. Otto Köhler über die Weigerung der Karlsruher Richter, eine Verfassungsbeschwerde von ehemaligen Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit in Sachen Rente auch nur entgegenzunehmen.“

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OTTO KÖHLER greift die Klageablehnung des BGHs auf und weist auf die Witwe des Volksgerichts-NS-Präsidenten Roland Freisler hin, die sich nach dem Krieg von der Bundesrepublik ein üppiges Witwengeld hat zahlen lassen, nachdem ihr Versorger Freisler noch anfang 1945 persönlich vom Schlag getroffen worden war. KÖHLER spielt an, dass die STASI-Klage-Antragsteller ebenfalls von der heutigen Bundesrepublik üppig versorgt werden und würden, wenn sie einfach ihre Schnauze gehalten hätten, statt nach Karlsruhe zu ziehen.

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Dieses ist von OTTO KÖHLER – typisch für das Blättchen OSSIETZKY – gut beobachtet und gleichzeitig eine aktuelle Positionierung des neuen deutschland, als wichtige deutsche Tageszeitung, wie sehr noch alte SED-Kameraden vom neuen deutschland täglich des Affen Zucker kriegen oder dem kritischen Blick unterzogen verdienen und – wie hier von OTTO KÖHLER bekommen:

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neues deutschland verschließt sich den Alt-SEDlern, die beim KRENZ-Prozess in Moabit der neunziger Jahre keifernd und geifernd SED-Opfer verhöhnten. OTTO KÖHLER darf an MARION FREISLER erinnern:

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Selber schuld die Herren von der Stasi, mit etwas Köpfchen wären sie längst glänzend mit hohen Pensionsgeldern versorgt. Sie hätten sich so den völlig aussichtslosen Gang nach Karlsruhe erspart. Sie wussten doch, dass sie selbst aus dem Unrechtsstaat kommen und so nichts von der höchsten Instanz des Rechtsstaates, vom Bundesverfassungsgericht, zu erwarten haben. Das Gericht weigert sich, wie es dieser Tage bekannt gab, eine Verfassungsbeschwerde von ehemaligen Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) – von Stasi-Leuten also! – auch nur entgegenzunehmen. Die gesetzlichen Regelungen, wonach die Renten von ehemaligen Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit zu begrenzen sind, seien nicht zu beanstanden, entschied das Gericht.

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unsere bewährte Totalitarismustheorie eröffnet dazu die schönsten Möglichkeiten: Rechts und Links berühren sich an ihren Enden – mit Marion vermählen müssen, der Witwe von Roland Freisler, dem Präsidenten vom NS-Volksgerichtshof. Eben der, der unter ausgesuchten Beschimpfungen („Sie sind ja ein ganz erbärmlicher Schuft“) Todesurteile am laufenden Band verhängte.

Seine Gattin Marion wurde – wenige Jahre nach dem Exitus ihres Angetrauten durch eine gütige US-Fliegerbombe – eine glänzende Partie. Und das nur, weil die Bundesrepublik, in der sie weiterlebte, kein Unrechtsstaat wie die DDR, sondern ein Rechtsstaat ist. 1985 wurde bekannt, dass Marion Freisler neben ihrer Witwenpension nach dem Bundesversorgungsgesetz auch noch eine ordentliche Zusatzversorgung als „Schadensausgleichsrente“ bezog.

Was nur haben die Leute von der sogenannten Staatssicherheit, die wegen ihrer versagten Rente nach Karlsruhe gezogen sind, von unserem Bundesverfassungsgericht erwartet, dessen erster Präsident ein ausgewiesener Fachmann für Vermögensfragen war: Hermann Höpler Aschoff. Bundespräsident Theodor Heuss, der 1933 die Hand für Hitler hob, hatte dem Freund die Stelle in Karlsruhe verschafft. Zuvor war der Erwählte Justitiar der Haupttreuhandstelle Ost zuständig für die „Vermögensverwaltung des ehemaligen polnischen Staates“. Noch Fragen, meine Herrn von der ehemaligen Staatssicherheit?“

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Dietmar Moews meint: Zur politischen Hygiene gehört auch eine artistische Beziehung zur IRONIE.

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Damit haben es MARXISTEN stets schwer, weil jederzeit der DIALEKTISCHE UMSCHLAG kommen kann. So auch der Herausgeber von OSSIETZKY („Unheimlich zu Diensten“), OTTO KÖHLER.

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Genauer genommen beweisen die Entsprechungen zwischen den Enden von rechts und links wenig, zumal die sich selbst als Linke verstehenden Prekarier doch ebenfalls Rechte sind.

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Ich wünsche dem gebildeten Zeitgenossen OTTO KÖHLER noch schöne weitere Ausgaben der Zweiwochenzeitschrift OSSIETZKY und werde versuchen, diese in Köln zu kaufen (schon mit dem neuen deutschland ist das schwierig).

 

FINE E COMPATTO

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