Dirk Müller mit DLF-KONTROVERS am 12.12.2016 mit „FÜHRUNG und FÜHLUNG der Massenkommunikation“ zum Thema Kriminalität von Fremden

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Vom Montag, 12. Dezember 2016

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KURZ vorab:

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Die heutige DLF-KONTROVERS, am 12. 12. 2016, war ein hervorragendes gelungenes Beispiel für dieses heikle Hörfunk-Format, geführt von dem elitären DLF-Redakteur DIRK MÜLLER und ausgezeichnet medienkompetent diszipliniert mitwirkenden Gesprächsteilnehmern – alle haben komplizierte eigennützige Zielsysteme für öffentliche Auftritte und schafften es dennoch, anständig, responsiv und geduldig zu argumentieren:

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FÜHRUNG und FÜHLUNG (in KONTROVERS) können also gelingen – wenn höchstanspruchsvolle elitäre Akteure, SINN und FORM im Auge haben und „handwerklich“ anständig mitwirken: ANSTAND als ELITÄRE EINSTELLUNG!

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kontrovers@deutschlandfunk.de

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KONTROVERS – die allmontägliche elitäre Echtzeit-Gesprächssendung im DLF mit Anbindung von externen Mitwirkenden zu einem brisanten Thema mit einem elitären DLF-Gesprächsleiter und mehreren Gesprächsopponenten der Dienstklasse (selten freie Bürger) über die Dauer von neunzig Minuten Sendezeit am Vormittag.

 

DEUTSCHLANDFUNK Köln – Sendung vom 12.12.2016 mit dem THEMA:

 

Die Gewalttaten von Freiburg, Bochum und Köln „Bedrohen Flüchtlinge unsere Lebensweise?“

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Der Sexualmord an einer Freiburger Studentin, die Vergewaltigungen in Bochum, die Silvester-Vorfälle in Köln, Anpöbelungen und Handgreiflichkeiten in Schwimmbädern, Körperverletzungen in der U-Bahn: Asylbewerber und Flüchtlinge werden immer häufiger mit Gewalttaten in Verbindung gebracht.

Moderation: Dirk Müller

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Wie soll die Politik darauf reagieren? Wie die Sicherheitsbehörden? Wie sollen die Medien damit umgehen? Welche Rolle spielen die sozialen Medien in der Diskussion um kriminelle Ausländer?

 

Gesprächspartner:

  • Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin
  • Sadiqu Al-Mousllie, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Landesverband Niedersachsen
  • Christoph Schwennicke, Chefredakteur Monatszeitschrift „Cicero“
  • Rainer Wendt, Bundesvorsitzender Gewerkschaft der Polizei

Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail. Telefon: 00800 – 4464 4464 (europaweit kostenfrei) und E-Mail: kontrovers@deutschlandfunk.de“

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Bemerkenswert war die ungefragte Nebenbemerkung des Medienprofis der Dienstklasse (Rainer Wendt, Bundesvorsitzender Gewerkschaft der Polizei – „ein Wörtlein kann ihn fällen“):

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Mit „ELITE“ habe ich ein Problem, mit dem Wort „Elite“ habe ich ein Problem.“

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Dietmar Moews meint: Natürlich wird eine Live-Audio-Sendung – namentlich bei einem STAATSSENDER wie dem DEUTSCHLANDFUNK – ausdrücklich und untergründig von den redaktionellen Abgrenzungszwängen bei der Themenauswahl bestimmt und von den Benutzern kritisiert.

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Was kommt in eine aktuelle Nachrichtensendung?

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Was wird an die allgemeine massenmediale Lage (TV, Internetz, Print, Verlautbarungen von Regierungen und Repräsentanten) angebunden?

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Was wird durch zusätzliche publizistische Formen, Notizen, Berichte, Interviews, Meinungen, Kommentare, Expertisen oder Querverweise zu anderen Medienangeboten zum Thema ausgeweitet oder was wird möglicherweise verschwiegen?

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Welcher Redakteur welcher Redaktion zieht ein Thema aufklärerisch hoch oder wiegelt mit Yellow-Press-Abziehbildern ab?

Jede einzelne Informations-Notiz, aus dem fortlaufenden Schwall von NEUEN MELDUNGEN in die aktuelle LAGE hinein, muss zunächst von den Redaktions-Lehrlingen im Vollsample wahrgenommen und mit dem gelben Marker auf eine Vorschlagsliste gestellt werden – was letztlich mal bei KONTROVERS exponiert wird, ist also ein höchstkomplexer und delikater AUSWAHL- und KOMMUNIKATIONS-Vorgang, bis ein PROBLEM tatsächlich von allen Dächern gepfiffen wird.

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So ist es mit der angebliche KRISE zu Flüchtlingen, Asyl, AfD-Bedrohung, Moslem-Gastarbeiter, Migration und Integration, Staatsaufgaben, Rechtsstaat und informelle Gesellschaftsanliegen, Überdruss der angestammten Bürger, mehr als Selbstbestimmung und Majoritätsbegehren einzubringen.

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BEISPIEL:

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Ein Redakteur von KONTROVERS, heute, hat einen angeblich externen Anrufer zu Wort kommen lassen (wie meist vernimmt man, dass es ein DDR-mundartlicher Beiträger ist, der mit dem DLF telefoniert, mit dem eindeutigen Impetus, an die Freiheit, die Offenheit, die Anständigkeit bei DLF-KONTROVERS zu glauben, darauf zu hoffen bzw. abgründige Enttäuschung und Entrüstung zu artikulieren). Der Anrufer zitiert die öffentliche Stellungnahme des SC Freiburg-Fußball-Trainers Christian Streich, zum Mord an der Dreisam in Freiburg – Streich erklärte, er habe Angst vor der öffentlichen Zuspitzung und Stimmung gegen „Sündenböcke“, zu denen Fremde, Ausländer, Asylanten, Flüchtlinge gemacht werden, wenn, wie hier ein Mord geschehen ist und eine massenhafte politische nationalistische FREMDENFEINDLICHKEIT entsteht bzw. massenmedial ernährt wird.

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Der Anrufer fand nun, dass der Freiburger Streich mit seiner NAZI-Angst nicht in den SPORT-Sendungen diskutiert wurde, nachdem ihn immerhin die BILD durchgehechelt hatte, allerdings unter dem Stichwort: ICH HABE ANGST – und dann meinen viele BILD-Leser, STREICH habe Angst vor den mordenden Ausländern – seine Angst vor den militanten nationalistischen Heimatschützern, Reichsbürgern und Flüchtlingsheimanzündern benannte BILD bei diesem Anlass nämlich nicht.

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Und der DIENSTKLASSE -Sprecher von der Polizisten-Gewerkschaft wie auch der CICERO-Redakteur wollten abwiegeln und die MORD-Berichterstattung von Freiburg von der SPORT-Berichterstattung getrennt ressortiert sehen. Ausländermord gehöre nicht in den SPORT, auch nicht wenn ein prominenter SPORT-Mensch, wie Christian Streich, eine SPORT-Pressekonferenz zu „missbrauchen versuchte“ (bzw. Streich hatte auf die Frage eines Journalisten geantwortet).

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Sehr gut hat Gesprächsführer DIRK MÜLLER die Standpunkte und Kontroversen klar und ausreichend zum Ausdruck kommen lassen. Selbst, wenn mehrere Gesprächsteilnehmer anhuben, durcheinander zu reden, was in einem fließenden Gespräch von mehr als zwei Personen unvermeidlich ist, hat DIRK MÜLLER allemal mit ruhigem Blick das Maß der Moderation und Führung einfühlsam getroffen.

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Schließlich wurde kein Schlussfazit herbeigeredet, sondern es wurde klar, was es bedeutet:

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EINS: Wenn zwischen AUSLÄNDER-Kriminalität oder FAMILIEN-Drama eine nationalistische Unterscheidungs-Willkür deutlich wird – beim deutschen Familienmord die Tragödie, beim Afghanenmörder die Ausländerangst und die Islamismus-Bedrohung.

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ZWEI: Und wenn große Teile der eher nichtelitären einheimischen Mehrheitsdeutschen einfach auch von den Staatssendern verlangen:

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Hau weg die Kacke!“ Sie wollen keine Ausländerfreundlichkeit. Sie wollen keine Integrationsdiskussionen und Geldausgaben für unerwünschte Asylanten. Sie wollen SELBSTBESTIMMUNG, wie es ihnen einfällt. Dabei ist ihnen die Rechtsstaatlichkeit scheißegal, denn „wir haben keine Verfassung“, wir müssen mit einem behelfsmäßigen Grundgesetz zusehen, wie unsere Freiheit nicht respektiert wird.

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DLF-Kontrovers hat hier am 12.12.2016 mir einer elitären Gesprächsrunde, unter Leitung von Dirk Müller, die wichtigsten Aspekte des Themas gebracht.

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Die Vorstellung, hier hätten nichtelitäre „normale“ Leute im DLF diskutieren wollen, wie die FÜHRUNG und FÜHLUNG der Dienstklassen-Massenkommunikation sein solle oder nicht sein dürfe, zeigt, wie wichtig sehr „faktisch“ Können und Meisterschaft für das Gelingen einer solchen Gesprächsrunde notwendig sind, dass überhaupt etwas Sendefähiges herauskommt, das mehr als dadaistisches Gebrüll ist.

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Leider gibt es nicht viele geniale Hörfunker, die KONTROVERS mit einem kontroversen Thema führen und fühlen können, wie Dirk Müller heute lobenswert gestaltete (das beginnt mit der verfügbaren Gästerunde).

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