Mathias Greffrath im DLF mit MARX 1 / 6 weiter im historischen Ausbeutungsgerücht des ABSURDEN „KAPITAL“

Lichtgeschwindigkeit 6894

Vom Dienstag, 15. November 2016

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SONNTAG am Morgen, am 13. November 2016, 30 Minuten gebundener Text IRRSINN zu KARL MARX im DEUTSCHLANDFUNK. Das ist heftig:

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Greffraths HYPOTHESE für diesen Deutschlandfunk-Sechsteiler soll sein:

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Die Brauchbarkeit der Gedanken Karl Marx‘ für uns, heute. DLF nennt Marx‘ Werk „sozialwissenschaftlich“ – Greffrath behauptet: „150 Seiten akribische Analyse“ – dabei handelte es sich um Verblendung und Geblendetheit.

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Greffrath nennt den Quatsch:

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Eine große idealtypische Erzählung des Kapitals“ –

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er sieht „den Ingenieur, den Lehrer, seine Frau, sein Kind,“

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aber er sieht nicht den Kreativen, ohne den nicht von Idealtypik und nicht von Akribie geredet werden kann.

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Die Sprinquellen des Reichtums:

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„Die Erde und

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der Arbeiter“

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er verstand nicht die Kreativität.

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THESE:

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Es gibt Karl Marxismus-Idioten –

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das sind die Millionen Erdbewohner, die das Wort MARX gebrauchen, die wissen auch, was sie damit meinen – nur haben sie nicht MARX gelesen.

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Sie wissen also nicht, wovon sie mit MARX (1818-1883) und DAS KAPITAL (1857-1894 / MEGA-1980) und MEHRWERT-THEORIE und AUSBEUTUNG, im Sinne Marx‘ reden. Schon gar nicht kennen sie das absurde Zusammengewurstel, das zuerst seit 1857, dann verschlimmbessert, seit 1868 als DAS KAPITAL, zunächst von Marx selbst, dann von Marx und Engels sowie nach Marx‘ Tod von Engels propagiert wird. Von diesen zwei damals am Kreis der „kommunistischen Internationale“ angeschlossenen, ging die Propaganda für das unsäglich unlesbare „KAPITAL“ konkret aus. Beide haben weitreichend DAS KAPITAL persönlich rezensiert und international publiziert.

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Es gibt Karl Marxismus-Idioten –

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das sind ganz wenige, die das Wort MARX gebrauchen – die Marx zu Teilen gelesen haben

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Sie betreiben entweder als kommunistische Machtideologen Verdunklung oder – wie vermutlich Mathias Greffrath als Sozialkritiker – sie haben das Thema Produzieren und gesellschaftliche Arbeitsteilung zu wenig durchdacht, zumindest nicht wirklich verstanden.

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THESE:

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Marx‘, Das KAPITAL in sämtlichen Teilausgaben, einzeln oder zusammen, der Marxismus, die Marxismus-Politiker – sie haben nicht begriffen, dass PRODUKTION ohne KREATIVITÄT nicht fortschreiten kann (s. DIETMAR MOEWS, „MARX‘ MEHRWERTTHEORIE als AUSBEUTUNGSKONZEPT der KREATIVEN; BERLIN 2010):

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KREATIVITÄT ist nicht ad hoc Bestandteil des Kapitals, nicht der Arbeitskraft und nicht des Wissens.

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Denn Kreativität ist substantiell der Entstehungsvorgang und die Hervorbringung von Innovation (z. B. mit Blick auf gewünschte Produktion), der nicht unter Zwang oder /  und nicht unter Androhung von Strafe oder Belohnung hervorgebracht werden kann“. (s. DIETMAR MOEWS 2010)

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„MARX ist – implizit  – der theoretische Begründer der Ausbeutung der KREATIVEN, KÜNSTLER, ERFINDER, FORSCHER, WISSENSCHAFTLER – selbst SKILL, als Eigenschaft eines Arbeiters wird in MARX WERT-THEORIE nicht begriffen und nicht als KOSTEN angesetzt“. (vgl. DIETMAR MOEWS 2010)

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Marx propagiert in DAS KAPITAL eine KLASSENTHEORIE aus der MARX ein KLASSENBEWUSSTSEIN, einen KLASSENKAMPF und das ENDE des „KAPITALISMUS“ der 1860er Jahre fordert und vorhersagt.

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Marx argumentiert mit einer aus der Wirtschaftskunde seiner Zeit zusammengebastelten WERT-THEORIE und seiner darauf bezogenen MEHRWERT-THEORIE. Marx behauptet, eine PRODUKTION setze sich aus dem KOSTPREIS zusammen, nämlich aus folgenden drei KOMPONENTEN:

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(Marx‘ Mehrwerttheorie von 1868) KOSTPREIS = KAPITALPREIS + ARBEITSKRAFTPREIS + PROFIRATE = WARENPREIS.

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Dabei bezieht sich Marx, als Laie, auf Adam Smith und andere Fachleute, wo der Ansatz lautet:

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Anfallende Kosten der zur Herstellung eines Produkts sind

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1. notwendige Arbeitskraft („variables Kapital“) und

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2. dem Wert der für die Herstellung dieses Produkts nötigen Rohstoffe, Vorprodukte, anteiligen Maschinen- und Energiekosten usw. („konstantes Kapital“).

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Nun muss man wissen, dass Karl Marx unter dem Druck seines Finanziers Friedrich Engels einen ziemlich schwachsinnigen BAND 1 von DAS KAPITAL 1857/64 bzw. noch im Jahr 1868 herausbrachte, den Marx selbst unverzüglich als ausdrücklich „unvollständig“ signierte.

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Friedrich Engels, der Marx wirre Exzerpte-Sammung niemals durchschaute (Man lese die viele Jahre hin- undhergehende Korrespondenz der beiden zwischen London und Manchester hierzu) , brachte nach MARX‘ Tod weitere selbst redigierte Exzerpte-Berge als BAND 2 und BAND 3 DAS KAPITAL heraus (nicht zu verwechseln mit der inhaltlichen Gliederung in drei Bücher), die aber ebenfalls den UNFUG der MEHRWERT-THEORIE (BAND VIER) und der KLASSENKAMPF-THEORIE nicht integrieren konnte. Engels, dessen Lebenskräfte zuende gingen, ließ sich dabei von den Marx-Töchtern helfen – die ihren anmaßenden Vater sehr gut kannten, aber von dessen „Wissenschaften“ auch wenig bzw. keine Ahnung hatten (der Ehemann der einen war MARX-Dissident).

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DIETMAR MOEWS malt ZUGINSFELD zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die den Krieg hervorbringt (nach Otto Nebel)

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Schließlich brachten KRITIKER MARX darauf, in den KOSTPREIS auch noch die Kategorie WISSENSPREIS einzugliedern.

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Danach wäre der KOSTPREIS eines PRODUKTES= Arbeitspreis + Kapitalpreis + Wissenpreis. Und Marx integrierte seine kritikunfähige Sebstkorrektur, indem er den Wissenpreis als Teil es Kapitalpreises zuordnet bzw. indem er darüber hinweghuscht. MARX war an der KLASSENSPEZIFIK gelegen und daran, dass Marx täglich auf Geldbriefe aus Manchester wartete, während Engels mit Marx täglich auf den Zusammenbruch des KAPITALISMUS und den Ausbruch des SOZIALISMUS konkret – gemäß der „MARX’SCHEN WISSENSCHAFT“ – warteten.

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Man sieht, selbst in DAS KAPITAL von 1894 fehlt im ANSATZ für die AUSBEUTUNG, die AUSBEUTUNG der KREATIVITÄT – Der Kreativitätspreis wird in Marx Ausbeutungs-Revolutions-Theorie unterschlagen:

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MARX macht sich mit seiner KAPITAL-THEORIE zum „Ausbeuter der Kreativen“. Danach wäre der sogenannte Mehrwert als Rate in der Produktionskette etwa die Bewertung des Kreativitätspreises.

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Dietmar Moews meint: Unzweifelhaft kann keine Produktion, kein Preisansatz und kein Wertansatz empirische Gültigkeit beanspruchen, keine Theorie der Produktion und Wertschöpfung sind tragfähig, die nicht erkennen, anerkennen und zum Ansatz bringen, welcher „STOFF“ Kreativität ist, also Schöpfungskraft (nicht als Fantasie zu verkennen):

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KREATIVITÄT schafft WISSEN – Wissen ist nicht vice versa ad hoc kreativerzeugend.

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Marx schreibt von „wachsendem Klassenbewusstsein im aufgehenden Kapitalismus und von der „dialektischen Triebkraft“ des Fortschritts in der Produktionsgesellschaft, die Karl Marx durch seinen „wissenschaftlichen Sozialismus“ zu begründen, irreführend vorgibt.

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Wir sehen heute – selbst anhand der unvorstellbaren DIGITAL-Rechner-Kapazitäten in der angängigen IT-Revolution des Jahres 2016:

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OHNE KREATIVE SELEKTOREN entsteht kein WISSEN.

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Es geht bei jeder Produktion stets um die nutzbare Kreativität:

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KREATIVE Originalität des Unternehmers

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Nutzbare Kreativität der Kapitalanwendung

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Kreativer Einsatz der Arbeitskraft und des Arbeiters

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Kreative Nutzung von vorhandenen Wissenschaftlern.

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Die Produktionspraxis besteht folglich aus VIER Elementen, die die Produktion eines ordinären Produkts bedingen. Ergebnis ist kein wettbewerbsmarkt-warenwertes Produkt.

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Ein im Sinne des „KAPITALS“ auf Markt und Angebotsüberlegenheit zielende Produktionskette, sind immer FÜNF Strukturen für eine Produktion Voraussetzung. Zu denen vier verschiedenen Rollen, die Marx in seiner Mehrwerttheorie versammelt, gehört als unabdingbar die KREATIVITÄT, als ein der ORGANISATION nicht zugängliches Element, in eine Wert-Warenschöpfungskette, ohne die lediglich Reproduktion im banalen Sinn, jedoch nicht PRODUKTION geschehen kann.

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EINS: der Kapitalist,

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ZWEI: der Arbeiter,

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DREI: der Wissende,

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VIER: der Unternehmer –

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FÜNF: der Kreative

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die ersten Vier beuten den KREATIVEN aus, sofern er im Kostenansatz der Produktions- und Wertschöpfungskette nicht berücksichtigt wird, wie bei MARX im „KAPITAL“.

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Während ein KREATIVER einen PROTOTYP eines Produktes herstellen kann – kann nach MARX‘ Ansatz lediglich der PROTOTYP reproduziert werden (ohne den KREATIVEN im KOSTPREIS anzusetzen – soner auszubeuten).

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Die AUSBEUTUNGS-Theorie, „Mehrwert-Theorie“ genannt in DAS KAPITAL, von Karl Marx und noch als posthum-Herausgeber F. Engels.

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Die Ausbeutung und ein Kostenansatz der Kreativen kommt in Mathias Greffraths Deutschlandfunk-Beitrag MARX 1 / 6 vom 13. November 2016 nicht vor:

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MARX postuliert im KAPITAL mit seiner Mehrwert-Theorie die Ausbeutung der KREATIVEN durch den Kapitalist, den Arbeiter, en Ingenieur und den Unternehmer. Greffrath hat das nicht begriffen.

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Das ist eine Riesendummheit und ein Skandal.

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Engels – als Filialleiter einer Baumwoll-Spinnerei-Weberei in Manchester – nennt Marx einen „Vulgärökonomen, der … überhaupt nichts von Mathematik verstünde und deshalb mal aufhören solle, zu versuchen, seine Therorien mit Rechnungen zu unterlegen.“ (Briefe MEW)

 

Adam Smith über „Wealth of nations ..“ hatte eine Produktionspreis-Rechnung bereits aufgestellt, die Marx abschrieb und anschließend als „ideologisch“ falsch diffamierte, ohne das sachlich zu belegen.

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Bereits der vor 300 Jahren gestorbene Gottfried Wilhelm Leibniz hatte zur Erfindung seiner ersten Rechenmaschine (Kalkulator) grundsätzlich erklärt:

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Jede Arbeit, die durch eine technische Einrichtung oder Maschine ausgeführt werden könne, sei unwürdig von Menschen-Arbeitskraft geleistet zu werden.“

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Das ist aus einer anderen Zeit – um das Jahr 1700 – als man durch Arbeitserleichterung und Würde noch nicht Entfemdung und Entmündigung aufleuchten sah. Jedenfalls ist Marx mit seiner Klassenkampf-Theorie ein Verteidiger der „alten Arbeiterkraft“ und damit ein Opponent zu Leibniz Würdebegriff in der Arbeit.

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Mathias Greffrath hat hier versagt. Er verwechselt Wissen, als unabhängige Wertquelle, mit dem Hervorbringen des Wissens, der KREATIVITÄT.

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Greffrath geht unreflektiert auf Marx‘ Fehlverständnis ein, der schließlich von Wissen redete, nicht von Kreativität und fliegt dann frei der IT-Revolution zu, die nur eine Variante des Mehrwert-Ausbeutungs-Blödsinns von MARX sei – so Greffrath.

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„Was kann man mit dem Mehrwert-Begiff heute anfangen?“ – fragt Greffrath für den DLF und antwortet:

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„Vielleicht muss man den Begriff „HISTORISIEREN“ (weil die gesamte, globalisierte weite Weltgeschichte heute MITPRODUZIERT“. Greffrath sagt:

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Das wäre ein Moralismus.“.

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Dietmar Moews sagt:

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Es ist ein elender Prolongeur der Propagandisten eines realitätsfernen Klassenbegriffs, die in Karl Marx und Friedrich Engels die ersten aufdringlichen Propagandisten in aller Welt hatten, indem sie Rezensionen zum „KAPITAL“ publizierten. Mathias Geffrath klinkte sich nun, nach 150 Jahren, für einige Silberlinge mit ein.

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Es ist nicht spitzfindig, sondern ein elementarer – ja geradezu anthropologischer und soziologischer – Perspektivwechsel für MARXISTEN wie Greffrath nötig, um überhaupt auf solche Kernqualitäten und deren empirische Bedeutung, wie Kooperation, Integration, Ausbeutung, Entfremdung, kommen zu können. Unter diesem „marxistischen Blindflug“ diskutieren seit 150 Jahren die vorurteilsbeladenen Autoren „gesellschaftliche Produktion“ – um Gottes Willen (vermutlich).

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PRIMÄR-LITERATUR: MEW Bde. 22 -26; div. MEW Briefe; MEGA II 4.3; Karl Kautsky bzw. Benjamin Kautsky 1929 „Das Kapital“; Das Kapital 1.1 eigenhändige Zusammenfassung von Marx, 2009;

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SEKUNDÄR-LITERATUR: DIETMAR MOEWS 2010; Werner Becker 1971 „Kritik der Marxschen Wertlehre“; Dieter Wolf 2002, „Der dialektische Widerspruch im Kapital“; Marx-Biografien von Karl Mehring 1919; Isaiah Berlin 1959 Karl Marx; Klaus Körner 2008; Russisch. Autorenkollektiv Fedossejew u. a. übersetzt von Hans Zigmund 1984; 1968; Fritz J. Raddatz 1971; L. Trauberg / G. Kozincev 1992; Jonathan Sperber 2013; Michael Heinrich 2008 Wie das Kapital lesen?

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DLF.de Text zu Mathias Greffrath vom 13. November 2016

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AUCH HIER:

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Mathias Greffrath im DLF mit MARX 2 / 6 und Wolfgang Streeck im historischen Ausbeutungsgerücht des ABSURDEN „KAPITAL“

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Vom Montag, 21. November 2016

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