WILLI STEUL DLF – FORMATE DES POLITISCHEN als postfaktische Redakteursfaulheit in der „Bundespressekonferenz Berlin“

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Vom Dienstag, 8. November 2016

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Erneut eiert der Staatsfunk – Deutschlandfunk / Deutschlandradio / Deutsche Welle – zwischen Irreführung und Propaganda, zwischen Dummheiten und Unfähigkeit herum, wie zuletzt bei dem „LÜGENPRESSE“-Symposium in Köln unter Birgit Wentzien, jetzt also „FORMATE“ unter Stefan Detjen und Willii Steul, dem Intendant persönlich.

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WILLI STEUL – er hat seinen Vorruhestand bereits angekündigt; hoffentlich bald! Hatte weder das Exposé der „FORMATE“ gelesen noch auch nur einen einzigen eigenen Gedanken dazu entfaltet – welch eine SCHANDE.

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Die Ankündigung der Veranstalter und der als Audio-Archiv bereitgestellten Wortbeiträge beim DLF zu „FORMATE“ sind Augenwischerei.

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Es wird kein Beitrag zu den dringenden Zersetzungsfragen der öffentlichen Kommunikation in Deutschland bei dieser Staatsveranstaltung, unter den aktuellen Zeichen der IT-Revolutio, geleistet und auch nicht ernsthaft gesucht.

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Ganz absichtlich wurde hier in Berlin zum 3. bis 6. November 2016 ein JEKAMI (jeder kann mitmachen) inszeniert, das bereits durch die angeheuerte Personnage, in der Exposition und in den moderierten Fragestellungen, jeglichen Erkenntnisertrag ausschließt.

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Stattdessen haben wir

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eine Selbstdarstellungsshow unwichtiger Leute

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eine Immigranten-Sprech-Therapie,

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eine Gender-Peinlichkeit mit dümmlichen Exponentinnen

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ein postfaktisches Wortgedresche

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Sollte es also eine Tagung werden, in der unter den Zeichen aktueller Politik-Themen und Politik-Werte und Politik-Orte (Medien), eine Fortsetzung der ORT-SUCHE des Jahres 2015 werden, hieß es jetzt 2016 „FORMATE“, dann ist das jetzt vollkommen misslungen.

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Man wollte neue FORMATE finden, ausprobieren, finden oder der analogen Lebenswirklichkeit „ablauschen“:

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Wo und wie, in welchen Formaten kommunizieren heute vielfältige Öffentlichkeiten, über die die etablierten Massenmedien und insbesondere die staatlichen Sender und ihre Publizisten-Elite nicht mehr führend sind – nicht mehr führend anerkannt und beachtet werden?

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Die vagabundierende Kommunikationsgesellschaft hat sich internationalisiert den dezentralen Internetz-Formaten zugewendet (auch die sogenannten Nazis und Rechten).

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DLF.de am 4. November 2016 schreibt im DLF-Blog:

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Screen Shot von DLF.de am 7. November 2016

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Ort des Politischen – Neben rechtlichen und verfassungsmäßigen Orte des Politischen gibt es neue Formate, wie zur UKRAINE-Krise eine EU-Kommission eingesetzt wurde oder, eben, eine solche ephemere JEKAMI-Zusammenkunft mit anschließender AUDIO-Mediathek-Lücken-Dokumentation. Auch der am ersten Tag gezeigte Syrien-Kriegsfilm ist ein neues Format des Politischen. Und es entstand tiefe Bestürzung und Erschütterung des Filmpublikums nach der Aufführung im Haus der Bundespressekonferenz.

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Sehr bald hatte man seine REIZTHEMEN, die gar nicht mehr im Fokus einer Tagungs-Arbeitsaufgabe sich bewegten – sondern hauptsächlich eitle, teils kindelnde Selbstdarstellung war:

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Thomas Krüger, von der Bundeszentrale für politische Bildung, sprach einleitend von „Fällen von Hasskriminalität“ und widersprach sich alsdann, in dem er die Wirklichkeit mit dem Stempel „postfaktisch“ belegte. Krüger meint, „soziale Kontrollebenen funktionieren nicht mehr. Lästige Fakten werden vernachlässigt. Wenngleich die Ambivalenz des Begriffs „postfaktisch“ basiere und basierte schon immer auf der Ambivalenz von Fakten. Die Emotionalisierung stehe dabei im Vordergrund, wie wir gerade im US-Wahlkampf beobachten müssen. Es fehle an kritischem Rationalismus (gemäß Karl Popper) und kritischen Debatten durch Diskursverweigerung.“

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Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, folgert:

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Das ist mit unseren Verfassungsgrundsätzen nicht vereinbar. Deshalb solle die Resonanzkompetenz des Staates verstärkt werden – und die Diskursfähigkeit der Individuen ist zugunsten einer Resonanzkompetenz, einer robuste Zivilität (Timothy Garton Ash) der Meinungsvielfalt und Pluralismus auf dem Boden des Grundgesetzes anzustreben.“

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HA HA HABERMAS – HO HO HO shimin – ja, wie denn, was denn, Herr Krüger?

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Darauf referierte Julian Reichelt, Chefredakteur Bild-digital:

 

„Fakten werden aus Faulheit zu Ansichten gemacht – Fakten und Wahrheiten überprüfen und aufschreiben. Unsere BILD-Publikationen werden im Internetz für geringste Fehler professionell als CIA/Bilderberg-gesteuert hingestellt, sind aber in Wirklichkeit dem wahrnehmungsökonomischen Seinsschlüssel unterstellt, so gut und zureichend es geht.“

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Der DLF und seine Mitwirkenden schalgen die Trommel mit „Hassbürger“, „postfaktisch“, „US-Wahlkampf“, „Gender als Ominbus-Strategie“, und immer wieder „POPULISMUS“.

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Dietmar Moews spielt für den am 8. November 1308 in Köln gestorbenen Johannes Duns Scotus „Falling in Love“ von Elvis

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Dietmar Moews meint: Nachdem noch die erste Diskussionrunde mit Micha Brumlik und Julian Reichelt vernünftig aufeinander hörten und antworteten wurde dann eine weibliche Soße ausgegossen, die unerträglich war und ist und unter professionellen Maßgaben als nicht sendefähig hinsteht.

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Was haben Erlebnisberichte von Englisch radebrechenden Therapiebedürftigen – ob Immigranten, Heimatvertriebenen oder syrischen Schriftstellerinnen oder eine Filmaufführung mit Kriegsreportage auf einer solchen Tagung verloren?

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Das wichtige Thema „LÜGENPRESSE“ und „ZERSETZUNG von ÖFFENTLICHKEIT und ERFAHRUNG“, von „FÜHRUNG und FÜHLUNG“ und Basisdistanz von der Elite zur Gesellschaft müsste hier exponiert und zu klären versucht werden.

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Zumindest an die Teilnehmer-Auswahl der ON AIR-gestellten Wortbeiträger als eine massenmediale Verbreitung müsste die Bedingungen allgemeiner Sachkundie und speziell erkenntnisfördernde Qualitäten gestellt werden. Und da, wo das dann konkret nicht klappt, wie bei den verwirrten Schriftstellerinnen und Künstlerinnen, wäre es Aufgabe der Moderatoren, die verwirrten an das Thema, die Werte und das Medium AUDIO rückzubinden.

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Welch schreckliches minutenlanges Gelaber von angeblichen Erfahrungsberichten, die ganz eigentlich sehr unreflektierte Erlebnisberichte waren – schön, dass man mal sein Herz ausschütten kann: Jaafar Abdul-Karim, Moderator, Deutsche Welle Shababtalk, Kefah Ali Deeb, Künstlerin und Kinderbuchautorin, Orwa Nyrabia, Produzent und Filmemacher – Moderation: Ebru Tasdemit, Journalistin, Neue deutsche Medienmacher.

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Was soll dabei herauskommen, wenn unsere in Deutschland sich wandelnde Öffentlichkeit, wandelnde Orte, wandelnde Formate, doch den deutschen Maßstäben für Öffentlichkeit, Grundrechten und staatlichen Pflichten sowie etatistischer Sozi- und Diskurs-Kultur auf dem Spiel stehen und die TAGUNG „FORMATE“ fragt, aber die Flüchtlinge und Immigranten von ihren Verwandten in der Heimat erzählen?

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Hier haben Stefan Detjen und Willi Steul mal wieder so richtig gezeigt, wie dick ihr Brett ist und wie kurz ihre Bohrer – SCHRECK LASS‘ NACH:

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AfD als Erziehungsgegenstand – wie dann jemand zusammenfassen zu können meinte:

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Wenn die Rechten überall zu Rechtsextremen und Rechtsparteien gemacht werden können, wieso kann man denn dann nicht die Gegenparteien genauso populistisch aufziehen, zumal man doch die ganzen Massenmedien auf seiner Seite hat (die „LÜGEN- und LÜCKENPRESSE“)?

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Ja und dann kritisierte Jemand aus dem Publikum, nachdem man ja das Publikum im Saal zu Wortbeiträge und Fragen aufgefordert hatte – und genau wie in Köln der DLF-Redakteur Marco Bertolaso – wurde die Fragestellerin abgewürgt, das Mikrofon abgeschaltet und die Argumente übergangen und vertuscht.

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Bis jemand sagte:

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Es könne ja sein, dass die Öffentlichkeit und die IT-Revolutionsbürger von heute ihre öffentliche Meinung aus vielfältigen individuellen Einstellungen und Bildungspartikeln, Informationen und Unverlässlichkeiten formen. Sie treffen sich dann nicht bei HABERMAS oder SOZIALDEMOKRATIE, sondern bei einfachen Wahrheiten, Heimat, Blut und Boden sowie kollektiver Erschöpfung und Frustration über die Entfremdung und Abkopplung von Selbstbestimmung und eigener Glücksschmiede.

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Die missliebigen Werthaltungen der „Hassbürger“ rühren offensichtlich nicht von willkürlicher Parteipropaganda her, sondern sind die Funktion des zwangsstrukturierten Erwerbslebens, das die Menschen überfordert – so gesehen stellen sich rechte Exklusivwerte als Wahrnehmung der eigenen Freiheit sich nicht der Probleme anderer hingeben zu müssen, wenn die nicht als seine eigenen ansieht.

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Die Einwände der österreichischen Publizistin, die auf Erfahrungen und Entwicklungen seit Haider und FPÖ-eigenen Massenmedien-Gründungen hinweist, wurde nicht aufgenommen, stattdessen immer und immer wider er unsägliche Sozialdemokrat HABERMAS mit seinem wirklichkeitsfernen empirischen Anspruch, der bis heute nirgends in der Welt eingelöst werden konnte, außer bei der SALONPERSONNAGE und im STALINISMUS.

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