BARACK OBAMA – Präsidenten-Bilanz nach 8 Jahren Washington

Lichtgeschwindigkeit 6876

Vom Samstag, 5. November 2016

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US-President Barack Obama

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Das achte Präsidentschaftsjahr des „demokratischen“ US-Präsidenten Barack Obama, geht im Januar 2017 zuende.

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WELTUNFRIEDEN ist das schlechte WERK Obamas in Folge wesentlicher Fehleinschätzungen sowohl der Unilateralität des Weltgeschehens aus us-amerikanischer Perspektive wie der Relevanz der multilateralen Mitspieler und sonstiger weltpolitischer Dynamiken.

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OBAMAS BILANZ, nach acht Jahren schwerer Arbeit – außenpolitisch und innenpolitisch – ist schlecht sowie ernüchternd und enttäuschend für die fokussierten Wertvorstellungen im us-amerikanischen Selbstbild.

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Der gute Wille und die äußerst beschränkte Eigenmacht dieses US-Präsidenten werden hier nicht bezweifelt. Die Kritik ist auf versäumtes Machbares bezogen.

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EINS: OBAMA hat das RUSSLAND des PUTIN als weltpolitisch unbedeutende, gewissermaßen vernachlässigbare Größe erklärt. Das war sachlich unzutreffend und verstärkte die psychologische Schiefstellung zwischen us-amerikanischem Selbstbild und maßgeblichen empirischen Fremdbildern. Inzwischen zeigt PUTIN sehr realistisch und nüchtern, wo der wirkliche HAMMER hängt – im KALTEN KRIEG vor dem Hintergrund möglichen HEISSEN KRIEGS.

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Es gab nach Niedergang der stalinistischen Sowjetunion eine Anschlusshöhe zwischen den beiden Machtgebilden, USA und UDSSR bzw. GUS bzw. Russland. Beachtlich und entscheidend sind die tatsächlichen Synergien, die im weltpolitischen Machtspiel letzlich auf Verabredungen, Verlautbarungen, Verträge und harte Fakten der Sozialitäten, der Ökonomie und des Militärs gestellt sind.

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PUTIN führt vor, wie er machtpolitisch das große heterogene Staatengebilde der widerstrebenden Wertvorstellungen, GUS, mit harten Mitteln führen kann.

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OBAMA kann die fortschreitende sozio-politische Zersetzung der nordamerikanischen Union nicht führen oder lenken, weil die wilden Marktkräfte neben Macht- und Profitstreben Rücksichtslosigkeit verbreiten..

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PUTIN zeigt, dass und wie Druck und Not durch ökonomische Sanktionen und Repressalien von Moskau aus in Russland, ohne viel Rücksichtszwänge an die russische Bevölkerung weitergegeben werden können.

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OBAMA kann weder durch Privatisierung noch durch zentralstaatliche oder unionsgestützte und koordinierte Regulierung oder Interventionen die Zersetzung und Entkopplung der US-Gesellschaft abfedern oder umlenken. Profitgesteuerte Kultur und Bildung scheren die Gemeinschaftsmotive der Amerikaner auseinander. „Persue of Happiness“ der US-Konstitution wurden hohler.

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PUTIN rüstet Russland militärisch und polizeilich nach Kräften auf. Das ausgebildete stehende Heer russischer Soldaten ist auf unerbittliche Hierarchie gestellt und kann weltweit militärische Eigenmacht entfalten. Die geheime Staatspolizei und die abhängige Justiz sorgen für unzweifelhafte Rigorosität und machen das russische Staatsvolk zu einem „Sack Kartoffeln“ (Marx: Pariser Manuskripte) indem allmächtig Angst und Schrecken drohen.

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OBAMA steht vor einem hochverschuldeten Staatsetat, unerbittlich begehrliche Rüstungskonzerne und -Lobbyisten, einer bedingungslosen privatwirtschaftlichen Notenbank „Federal Reserve“. Extrem demotiverte und ungebildete Berufssoldaten mit einer frustrierenden Kriegsgeschichte, KOREA, VIETNAM, AFGHANISTAN, IRAK, LIBYEN, UKRAINE, SYRIEN, glänzen am Joystick des virtuellen Cyber Wars, weniger im Häuserkampf von Kabul oder Bagdad.

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USA / Sprint, DMW 587.x.2, Seiden-Applikation

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ZWEI: OBAMA hat versäumt, die gravierende Spaltung der US-GESELLSCHAFT in ARM und REICH, Establishment und Anti-Establishment, die gelebten Rassentrennungen – und rassistischen Ausgrenzungen in den Vereinigten Staaten, völlig an den Verfassungswerten vorbei, aufzufangen.

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OBAMA hat als erster US-Präsident mit negroider Hautfarbe gehofft, durch seriöse Führungsarbeit und freundlichen Politikstil im Weißen Haus zur Akzeptanz und Integration der rassischen Vielfalt der US-Bevölkerung beitragen zu können. Doch nach acht Jahren OBAMA sieht es in den USA so aus, als seien alle möglichen Etnien mehr auf gegenseitige Abgrenzung kapriziert. Herausstehend allerdings Hass, Feindschaft und Gewalt zwischen europäischstämmigen Weißen und den tradiert diskriminierten Schwarzen, besonders in Offizialrollen und Dienstklassen, weniger in den freien marktwirtschaftlichen Öffentlichkeitsfeldern.

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„The Arch“, St. Louis, Mississippi

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Dietmar Moews meint: Erinnert sei an die Geschichte der Menschheit, die unabdingbar Erfolg sozialer Vorstellungen und Formierungen sind.

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Dabei handelt es sich immer um die Integration der Individuen, Vergemeinschaftung der Verschiedenen, ihrer Familien und Stämme, ihrer Lebensgemeinschaften und Kollektive, geprägt von Anziehungs- und Abstoßungskräften, immer Kraft- und Machtspiele, immer notdürftige Befriedung des Dauerkrieges (Thomas Hobbes „Leviathan“).

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OBAMAS respektheischende Intelligenz und Kompetenz im Präsidentenamt hat die weißen US-Amerikaner eher gegen die „Schwarzen“ aufgebracht, als Gemeinschaftlichkeit, Achtung und Anerkennung zu fördern.

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Mutmaßlich hätte ein Versager-Obama den Weißen „besser gefallen“, Vorurteile über „unfähige Schwarze“ zu stärken, als freundlichere Einsichten in die menschliche Vielfalt zu verinnerlichen.

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OBAMA hat offenbar verkannt, wie ausgrenzend, „exklusiv“ rechts Menschen von Geburt her sein können, während mit Toleranz und Solidarität eher im Zusammenhang mit Bildung und Sozio-Kultur gerechnet werden darf. Dass Schwarze bereits ein Jahrhundert lang als US-Troups und Söldner tätig waren und als Spitzensportler in vielen Bereichen dominieren konnten, kann durchaus als integrationsbildend gesehen werden. Jedoch rassische Abgrenzung wird von allen Rassen, sogar unter dem Aspekt etnischer „Reinrassigkeit“, gelebt und findet schließlich stets unter Aspekten von Macht, Herrschaft, Gewalt und Überlegenheit die diskriminierenden Ergebnisse.

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Indem das US-Wahlrecht nur zwei Vierjahres-Regierungs-Perioden erlaubt, konnten die reaktionären Weißen ihre rassistische Hartleibigkeit auf den nächsten weißen Präsidenten abstellen. Hätten die US-Amerikaner jetzt am 8. November 2016 erneut Obama und immer wieder Obama wählen können, hätte seine Führungsverlässlichkeit bessere Chancen der Anerkennung durch die geführten Amerikaner erreicht.

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So hat es bei der angängigen Wahlkampagne 2014-2016 an weiteren geeigneten schwarzen Präsidentschafts-Kandidaten gemangelt und der „tüchtige“ schwarze Obama steht als Sonderfall da.

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Selbst Obamas Einstellung zu religiöser Toleranz, die er auf die abrahamitischen Ausprägungen unter den Amerikanern bezogen hat, konnte den Umgang der amerikanischen Juden, Christen und Muslime untereinander nicht verbessern.

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Man erinnere sich mit Verblüffung an die Diskriminerung des „schwarzen Juden“ Sammy Davis Junior im jüdischen Manhattan des 20sten Jahrhunderts, dessen Genie weltweit anerkannt war, dessen Amerikanersein unbestritten war, der dennoch ungefragt Kunde sowohl des weltweiten Antisemitismus‘ wie der Schwarzen-Diskriminierung war. Es werden nach wie vor schwarze US-Diplomaten auf dem Flughafen in Kapstadt S.A. besonders „beachtet“.

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OBAMA hätte sich symbolpolitische nationale EVENTS ausdenken sollen. Sportwettkämpfe unter Reinrassigen und diversen Mischrassigen der weißen, gelben, schwarzen Etnien, unter verschiedenen Angehörigen von Religionen, Gottgläubigen und paganen Ideologien, zwischen gehandicapten Protetic-Sportlern und gedopten Gladiatoren, unter Tauben, Stummen und Blinden sowie mit robotischen Vollprothesen, Schachcomputer und Drohnen.

 

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