Tschernobyl

Lichtgeschwindigkeit 6874

Vom Mittwoch, 3. November 2016

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Seit heute hat die Schienenfahrt des Riesengehäuses begonnen, das zukünftig die Tschernobyl-SUPERGAU-Ruine überwölben und von der Umwelt abschließen soll.

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200 TONNEN höchstgefährlich kontaminierter amorpher, verglühter Stoffe, überwiegend Beton, Stahl, Überreste des explodierten Atomreaktors, liegen in dem „Sarkophag“ genannten strahlenden Betonklotz, unter dem das Unheil schmort. Der neue Mantel soll verhindern, dass Radioaktivität in die Atmosphäre gelangen kann. Außerdem ist die neue Stahlkonstruktion innen mit Spezialkränen ausgestattet. Sie sollen es möglich machen, den Reaktor zu öffnen und ihn nach und nach zu dekontaminieren.

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Ebenfalls entsteht auf dem ehemaligen AKW-Gelände derzeit ein Zwischenlager für Atommüll.“

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Im Deutschlandfunk wurde hierzu heute, Donnerstag, 3. November 2016, ein Wortbeitrag von Florian Kellermann bereitgestellt:

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„… Direkt neben dem Unglücksreaktor ist in den vergangenen vier Jahren eine monströse Konstruktion entstanden. Ihre Grundfläche entspricht der von sechs Fußballfeldern. In einer Bogenform schwingt sich das Stahlgerüst 110 Meter in die Höhe. In den beiden Tagen wird es sich Zentimeter für Zentimeter über den ehemaligen Block vier des stillgelegten Atomkraftwerks in Tschernobyl schieben, dafür wurden spezielle Schienen konstruiert.

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Der leitende Ingenieur des Projekts, Wolodymyr Kaschtanow:

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„Die Konstruktion entspricht höchsten Anforderungen. Sie hält einem Erdbeben der Stärke sechs stand und einem Tornado der Stufe drei. In der Ukraine wurde bisher kein Objekt nach so strengen Richtlinien gebaut.“

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Das französische Konsortium, das die Bauarbeiten leitet, garantiert, dass der neue Schutzmantel mindestens 100 Jahre halten wird. Er erfüllt zwei Zwecke: Zum einen verhindert er, dass Radioaktivität in die Atmosphäre gelangen kann. Der alte Sarkophag aus Beton, der vor 30 Jahren eiligst über den Unglücksreaktor gelegt wurde, ist brüchig.

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Zum anderen ist die neue Stahlkonstruktion innen mit Spezialkränen ausgestattet. Sie sollen es möglich machen, den Reaktor zu öffnen und ihn nach und nach zu dekontaminieren. Im Reaktor liegen noch rund 200 Tonnen hochradioaktives Uran. Ebenfalls auf dem ehemaligen AKW-Gelände entsteht derzeit ein Zwischenlager für Atommüll.“

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Insgesamt kosten der neue Sarkophag und ihn begleitenden Maßnahmen in Tschernobyl 2,1 Milliarden Euro. Der Großteil der Mittel kommt von den G7-Staaten, auch Russland hat sich beteiligt. Ursprünglich war die Ukraine von einem Drittel der Summe ausgegangen.

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Mit dem neuen Sarkophag werde es bald auch wieder möglich sein, das Gelände des ehemaligen Kraftwerks zu nutzen, meint Umweltminister Ostap Semerak:

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„Wir wollen, dass aus der Sperrzone um das Kraftwerk eine Region mit Perspektiven wird. Hier kann sich die ukrainische Wissenschaft entwickeln, wir können hier alternative Energiequellen schaffen. Auch die touristische Nutzung wollen wir vorantreiben und untersuchen gerade, was wir tun müssen, damit das keine Gefahren mit sich bringt.“

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Ein chinesisches Unternehmen sei bereit, in eine Anlage für Solarenergie in Tschernobyl zu investieren, so Minister Semerak.

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Einige Wissenschaftler sehen jedoch die Pläne, das Gelände und die Sperrzone wirtschaftlich zu nutzen, kritisch. Vor allem die Gedankenspiele, dort Landwirtschaft anzusiedeln – wie in den ebenfalls stark kontaminierten Gegenden in Weißrussland – hält der Mediziner und Strahlenforscher Witaliy Korsun für unverantwortlich:

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„Manche sagen, wir sollten dort Mais anbauen. Aber die Menschen, die dort arbeiten, wären auf Dauer einer zu hohen Strahlung ausgesetzt. Dort gibt es ja nicht nur Cäsium, sondern auch Plutonium und Uran. Man sollte das Ganze noch mindestens einige Jahrzehnte in Ruhe lassen. Die Natur wird sich selbst reinigen.“

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Bei all dem immer stärker in Vergessenheit geraten diejenigen, die vor 30 Jahren die Folgen der Katastrophe beseitigten und dabei ihr Leben riskierten. Zigtausende von ihnen sind bereits gestorben. Vor wenigen Tagen versuchten einige der sogenannten „Liquidatoren“, das ukrainische Parlament zu stürmen. Sie forderten, dass ihnen eine Sonderrente, die ihnen von den Abgeordneten gestrichen wurde, wieder ausbezahlt wird.“

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Dietmar Moews meint: Das FANAL „SUPERGAU TSCHERNOBYL“ im ukrainischen Atomreaktor nahe Kiew, vom 26. April 1986, bedeutet, wie wenig Demokratie von der Herrschaft berücksichtigt werden muss, wenn schon die Information und Aufklärung der „demokratisch Wahlberechtigten“ vollkommen geführt und beherrscht wird.

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Kontrollraum von Tschernobyl heute, 2014

Kontrollraum von Tschernobyl heute, 2014

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FALSCHE PROPHETEN“ führen die Kommunikation.

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Der SUPERGAU entstand aus MENSCHLICHEM VERSAGEN, nicht aus höherer Gewalt, technischer Mängel . Der SUPERGAU ging sachlich, Zug um Zug, wie eine geplante SABOTAGE vor sich.

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Die Langzeitfolgen der ständig weiter akkumulierenden radioaktiven Strahlenbelastung der Atmosphäre unserer Erde geht schleichend voran.

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Wir sind erstaunt, dass gleichzeitig Bildreporter über „blühende Landschaften“ mit reicher Fauna, wilde Pferde und Singvögel in allen Farben, aus dem Sperrbezirk um die glühende Tschernobyl-Ruine berichten.

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Die aktuelle Tschernobyl-Propaganda entwirft bereits strahlende Zukunfts-Szenerien, wenn der neue Mantel erstmal die neue saubere Welt verkörpern wird.

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Fukushima ist – so gesehen – im Schatten der Gewöhnung an Tschernobyl bereits so wirksam, dass die deutschen Wähler eine GROSSE KOALITION gewählt haben, die die UMWELT-MINISTERIN HENDRICKS vor aller Welt derart verarscht, dass ihr nur der Rücktritt aus dem aktuellen KABINETT MERKEL II bleibt.

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Fukushima Giftwasser-Lagerung

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Es könnte dann DIETMAR BARTSCH mal die Mehrheitsfrage im Bundestag stellen lassen, damit sichtbar wird dass es zumindest eine zählbare Mehrheit aus GRÜNEN, LINKEN und SOZIALDEMOKRATEN geben kann.

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Dann könnte Frau Dr. Merkel zur Bundespräsidentin entschärft werden.

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