Lieblose Staatsfunktionäre von ARD und ZDF bei PARALYMPICS in RIO 2016

Lichtgeschwindigkeit 6760

Vom Samstag, 10. September 2016j

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Man schüttelt sich, wenn dieser entwertende Umgang der staatlichen deutschen Massenmedien, mit Berichten zu den Behindertensportlern bei den PARALYMPICS in RIO 2016, vollkommen unkritisiert diese kommerzielle Unterhaltung auf sich einwirken lässt.

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Dass der deutsche IOC-Präsident Dr. Thomas Bach, aus Besorgnis von brasilianischen festgenommen zu werden, nicht an den Eröffnungsfeierlichkeiten und Party teilnahm, dazu mit einer absurden Ausrede, nämlich seiner Teilnahme an Trauer-Staatsakt des Alt-Bundespräsident Scheel, die werte Öffentlichkeit belästigte, ist peinlich genug und ruft nach Bachs Entlassung.

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Dass seit dem stundenlange Sendungen aus RIO, mit Interviews, mit Vorstellungen gut gelaunter Profi-Behinderten-Sportler in den staatlichen Programmen bereitgestellt werden, aber auch in den regulären Nachrichtensendungen, wie TAGESSCHAU, TAGESTHEMEN, HEUTE, aufgegriffen werden, ist in der hier gebotenen dümmlichen Darstellung vollkommen unakzeptabel:

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Es werden jubelnde Sieger gezeigt, es werden Medaillen gezählt, und es werden Sportwettkämpfe gezeigt, von denen Niemand versteht, um was es nach welchen Regeln gehen könnte.

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Fernsehreporter und auch die im Radio, erklären nicht, was die Wettkämpfer tun müssen und welches Reglement und welche Klassifizierungen zu welchen Sportarten gehören, um siegen zu können.

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So wird einfach gesagt, es geht um Sieg und Plätze, Zeiten und Weiten – Männer und Frauen getrennt, dann werden die Namen und die Staatsangehörigkeit genannt.

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Man sieht Judokämpfer, weiß aber nicht wie der Wettbewerb hinsichtlich der Behinderungen der Kämpferinnen in Wettbewerb-Staffeln eingeteilt wurde:

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Fehlen Gliedmaßen?

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Ist es das Kampfgewicht?

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Sind Prothesen und Prothesendoping im Spiel?

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Sind es Blinde?

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Sind es taube Kämpferinnen?

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Teilgelähmte?

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Geistesschwache?

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Wer läuft gegen wen?

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Wer wirft die Kugel nach Körpergröße?

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Was dürfen die Rollstuhlfahrer beim Basketball, was bei „Fußgängern“ gar nicht passieren kann, außer Körbe werfen?

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Kurz, weder ein behinderter Fernsehzuschauer, noch ein Sportarzt oder ein Sportler können verstehen, wenn sie den 400-Meter-Zieleinlauf im Fernsehen gezeigt bekommen, wer da mit welchen Behinderungen läuft.

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Dietmar Moews meint: Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Jeder behinderte Mensch muss mit „seiner Normalität“ und mit seinem biologisch-pathologischen Fortschrittsprozess seinen Lebenstanz tanzen – da steckt an sich viel leid und wenig Trost drin – wenn nicht die PHILOSOPHIE dazu ausgestaltet wird und soziale Zeugen philosophisch mitziehen.

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So spielt das Leben.

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So gibt es kaum zwei Behinderte mit dem exakt gleichen Befund – wie Vollblinde zwar nicht sehen können – , um folglich in einer gemeinsamen Geschlechtsgruppe, Gewichtsgruppe, Altersgruppe, Haarfarbe – was sonst noch gruppenspezifisch zur Bedeutung erhoben werden könnte, um eine gemeinsame Klasse daraus zu kreiren.

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Oder noch anders: Man könnte für jede Art der Behinderung einen Wettkampfmodus ausgestalten, der den Sportdisziplinen der Nichtbehinderten entsprechen:

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Segeln für Taubstumme,

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Stabhochsprung für Kleinwüchsige

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Weitsprung für Blinde

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Querfeldeinlauf für Monty Pythons

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Turmspringen für Zuckerkranke

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Schachspielen für Demente

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Oder noch anders:

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Wenn die Paralympics auch mit den Interessen und Ambitionen der Aktiven abgestimmt sein sollten – „Wer leidet, soll bestimmen, was Leid ist“ – dann müssen die Klassifizierungen nur solche Verallgemeinerungen einander zuordnen, die FAIR und REGELFÄHIG durchgeführt werden können.

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Es ist ist auch nicht überflüssig, zu verstehen, dass Behinderungen häufig durch Medikationen abgemildert werden, die gleichzeitig durch sinnvolle Dopingregeln zu protokollieren und führen sind.

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Dass PARALYMPICS Tischtennis von Rollstuhlfahrern übertragen wird, ohne die besonderen Klassen und Regeln dem interessierten Paralympics-Sport-Publikum zu erklären, ist ein Skandal und eine große Flegelei.

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Was macht Herr Steul, der Chef des DLF, wenn er sowas miterlebt, dass auf seine Kappe die Behinderten-PARALYMPICS durch den Kakao gezogen werden?

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Willi Steul (* 28. April 1951 in Niederbrechen, Landkreis Limburg) ist promovierter Ethnologe, Journalist und Rundfunkmanager. Seit 1. April 2009 ist er Intendant, und er hat angeblich ein humanistisches Gymnasium besucht.

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