USA-Atomwaffen in der Türkei oder nicht?

Lichtgeschwindigkeit 6751

Vom Donnerstag, 8. SEPTEMBER 2016

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 10, am Dienstag, 6. September 2016 schreibt Moritz Eichhorn:

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Wieder ein Geheimnis. Sind die amerikanischen Atomwaffen noch in der Türkei?“ FAZ,.6.9.16

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Selten genug berichten die deutschen Leitmedien über die GENERALKLAUSEL, die die US-Kriegsgewinner in Deutschland völkerrechtlich anwenden – auch um unkontrolliert Atomwaffen in Büchel/Eifel einsatzbereit vorzuhalten.

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Noch seltener erfahren wir in der deutschen LÜGENPRESSE Aufklärung oder Informationen über die Bewaffnung und die Strategien, denen das deutsche Staatswesen durch unterworfene Mitgliedschaft in der NATO, samt der deutschen Bundeswehr, zugehört – aber WAS und WIE?

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So gesehen sind die kommentierten Informationen zu den amerikanischen Atomwaffen in Incirlik, an der türkisch-syrischen Staatsgrenze zum ISIS-Bürgerkrigesgebiet höchst bedeutend:

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Seit Jahrzehnten stationnierten die Vereinigten Staaten im Rahmen des Konzepts der Nuklearen Teilhabe der Nato Atomwaffen in der Türkei. Zirka 50 Wasserstoffbomben vom Typ B61 sollen in unterirdischen Scherheitskammern der Luftwaffenbasis Incirlik lagern. Das gilt – obwohl sich das Pentagon aus Prinzip nicht zu Standorten äußert – als offenes Geheimnis. Sie sollen ja auch der Abschreckung dienen. Doch seit dem gescheiterten Putsch Mitte Juli ist dieses Geheimnis nicht ganz so offen. Manches deutet darauf hin, dass die Amerikaner die Waffen heimlich abgezogen haben.

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Schon vor dem Putschversuch herrschte in Washington Sorge um die Situation in Incirlik, das nur 110 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt liegt. Im März hatte das amerikanische Militär die 700 Familienangehörigen von Soldaten der Basis angewiesen, die Region zu verlassen. Die Lage sei zu bedrohlich. Vergangenes Jahr waren laut einem Kongressbericht auch die Sicherheitsmaßnahmen für die Kernwaffen verstärkt worden.

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Die Putschnacht änderte die Situation jedoch grundlegend, Die Basis wurde erst von der externen Stromversorgung abgeschnitten – fast eine Woche war man auf Notstromaggregate angewiesen. Die behörden schlossen den Luftraum auch für die Amerikaner, die von dort zum Großteil ihrer Syrien-Einsätze aufbrechen. Schließlich nahmen türkische Beamte den Kommandeur des Stützpunkts und zirka ein Dutzend weitere Militärangehörige unter dem Verdacht, zu den Putschisten zu gehören, fest. Ende Juli verlangten über 1000 Demonstranten vor den Toren der Basis den Abzug der Amerikaner.

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In Washington warnte vor zwei Wochen ein Bericht den renommierten Think Tanks Stimson Center eindringlich vor einer fortgesetzten Stationierung von Atombomben in er Türkei. Es sei aus „sicherheitspolitischer Perspektive wie Würfeln“, wenn man die Sprengköpfe in Incirlik belasse, erklärte Laicie Heeley, eine der Autoren. Denn, ob die Vereinigten Staaten im Falle eines fortdauernden Konflikts im Inneren des Landes die Kontrolle über die taktischen Bomben würden wahren können, sei eine „unbeantwortbare Frage“ … Mit ausreichend Zeit und Knowhow wären irgendwann selbst die eingebauten Sperren überwindbar, Das bedenklichste aber, dass die Bomben im Krisenfall gar nicht sofort zum Einsatz kommen könnten, da sich Incirlik weder amerikanische noch türkische Kampfflugzeuge befinden, die sie tragen können. Dem Risiko ihrer Aufbewahrung stehe daher kein Nutzen gegenüber.

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Vor zehn Tagen berichtete das relativ unbekannte Nachrichtenportal Euractiv als erstes über den Abzug der Waffen. Es behauptete, dass die Bomben nach Deveselu in Rumänien verlegt worden seien. Es wäre das erste Mal, dass ein ehemaliges Mitglied des Warschauer Pakts Atomwaffen der Amerikaner beherbergt. Es wäre auch das erste Mal, dass die Waffen nicht in WS3-Sicherheitskammern gelagert werden die in Rumänien nicht vorhanden sind. Das rumänische Außenministerium wies die Behauptungen „entschieden zurück“….

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Dass sich in der Türkei überhaupt das größte aller Atomwaffenlager der Amerikaner in Europa befindet – mehr als 25 Prozent aller Bomben, die auf Italien, Belgien, die Niederlande, Deutschland und die Türkei verteilt sind -, zeigte ursprünglich ihre strategische Relevanz. Später, als Interkontinentalraketen den Mittelstreckenraketen und Freifallbomben überlegen wurden, zeigte ihre Anwesenheit das Vertrauen Washingtons in Ankara. Seitdem im Nachgang des Putschversuchs aber regierungsnahe Medien verbreiten, die Amerikaner hätten die Verschwörung geplant und müssten sich in der Auslieferungsfrage, wie Präsident Erdogan es formuliertem zwischen „der Türkei und Gülen entscheiden“, ist diese beschädigt… erdogannahe Zeitung „Yebi Safak“ schrieb zwei Tage nach Veröffentlichung des Stimson-Reports „Die Atomwaffen in Incirlik müssen der Türkei übergeben werden, sonst muss die Türkei sie unter ihre Kontrolle bringen.“

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Doch so unwahrscheinlich es auch sein mag, dass die Türkei sich der Waffen bemächtigt, unwahrscheinlich wäre ein Abzug nicht. Während des Zypern-Konflikts 1974, als Griechenland und die Türkei sich am Rande eines Kriegs befanden, hatten die Amerikaner ihre Atombomben in der Türkei unbrauchbar gemacht. Aus Griechenland wurden sie ausgeflogen.

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Dietmar Moews meint: Das Bild der NATO-Partnerschaften ist hinsichtlich des syrischen Bürgerkrieges ein sehr verstricktes.

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Die heutige Türkei ist hochgerüstet, hat ein sehr großes stehendes Heer und ist aus us-strategischen Motiven in einer starken Position.

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Die Motive Erdogans die eigenen Fragen hinsichtlich der Zerschlagung der kurdischen Machtgebilde zu vernichten, lassen sich vermutlich nur wenig von der NATO, wenig von den USA und so gut wie nicht von Deutschland bestimmen. Was die Europäische Union dazu vermag – ohne überhaupt Einigkeit zur Türkei-, Syrien- und Kurden-Komplikation zu haben – ist nicht ausschlaggebend für Erdogan.

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Deutschlands größte Sorge muss stets hellwach den Absurditäten der US-Militär- und Kriegspolitik gelten, denn als „Kolonie“ wird man in Drucksituationen kaum geschont – und die USA haben in Rammstein erhebliche Militärstrukturen installiert.

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