ORADOUR-sur-GLANE: Silhouetten der Leichtsinnigkeit

August 26, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6736

Vom Freitag, 26. August 2016

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Oradour-sur-Glane: Silhouetten der Leichtsinnigkeit. Schandmal des deutschen Militärs vom 10. Juni 1944.

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Man erreicht Oradour-sur-Glane mit dem PKW über die AUTOBAHN, die von Norden (Paris) kommend, bei Limoges Numero A 20 heißt, die man von der Abfahrt Numero 28 in Westrichtung verlässt, wo man durch die ebene Landschaft nach etwa 30 Kilometern Oradour-zur-Glane leicht erreicht. Die Gedenkstätte ORADOUR-sur-GLANE wird vom französischen Staat vorgehalten und ist für die Besucher ohne weitere Kosten zu besuchen.

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Bei den Digital-Bildaufnahmen wurde vermieden, den Besucherandrang der zwar weitläufigen aber stark besuchten Anlage mitzuzeigen.

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Die gesamte Anlage ORADOUR-sur-GLANE ist im August 2016 in einem sehr gut gepflegten Zustand, kein Müll oder Tourismusgeschäfte, wenig Unkraut, keine kitschigen Zutaten oder theatralischen Kulissen.

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Das gesamte historische ORADOUR- Arreal besteht aus drei Stationen der Erinnerung und Aufklärung, einem großen Andachtsraum, dem mit bizarren rostfarbenen Dreiecken aufgemachte Haupteingang zur unterirdischen Dokumentationsstätte mit beschrifteten Fotowänden, zugleich der Durchgang zur Oradour-Ruinen-Anlage. Nur hier hindurch die Dokumentationsräume im Untergrund, mit Foto-Repros und Texttafeln, ist die dezent dekorierte, so zu betretende Freilichtanlage, für die Besucher zu erreichen.

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Der Ausdruck der ruinierten ehemaligen Siedlung hat allein durch die Silhouetten der niedergebrannten kleinstädtischen Bebauung eine erschütternde Wirkung. Man sieht noch, wie es hier einmal eine reiche urbane Szenerie gegeben hatte, viele damals moderne Autowracks, sogar eine Straßenbahnlinie auf der Hauptstraße sowie Dorfplatz und Kirche als Mittelpunktewo der deutsche Tod am 10. Juni 1944 grausam hauste.

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Das Massaker von Oradour am 10. Juni 1944 war ein durch die Waffen-SS verübtes Kriegsverbrechen an der Bevölkerung des französischen Dorfes Oradour-sur-Glane, das nicht aus Bauernhöfen bestand, sondern eher kleinstädtisch ausgelegt war.

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Nahezu alle Einwohner wurden dabei ermordet. Es gab nur sechs Überlebende. Das Dorf wurde völlig zerstört. Bei dem Massaker von Oradour handelte es sich mit 642 Opfern um das zahlenmäßig größte Massaker in Westeuropa.

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Die Dorfbewohner wurden zunächst auf dem Marktplatz zusammengetrieben und dann, nach über einer Stunde, von der SS in Männer, sowie Frauen und Kinder aufgeteilt.

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Infolge der Untergangsnachricht vom 6. Juni 1944, dem „Längsten Tag“ – der opfervollen blutigen Landung der US-MARINES in der Normandie – und der damit besiegelten Vernichtung der deutschen Besatzungsmacht in Frankreich und des gesamten Westfeldzuges im Zweiten Weltkrieg, drehten die Deutschen durch. Es kam im 30 Kilometer nordwestlich von Limoges gelegene Dorf Oradour-sur-Glane zu einem vorbildlosen unbeschreiblichen Holocaust.

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Dabei gelang den Partisanen der kommunistisch beherrschten FTP, die nichts von der heranrückenden SS-Division wusste, am 7. und 8. Juni 1944 ein großer Erfolg. Sie schafften es, Tulle, den Hauptort des Départements Corréze, einzunehmen, in dem mehrere hundert deutsche Soldaten stationiert waren.

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Bei den vorangegangenen Kämpfen hatten die deutschen Verteidiger dabei am Nachmittag des 7. Juni am Bahnhof – möglicherweise versehentlich – 18 unbewaffnete Bahnwächter erschossen, die im Auftrag der deutschen Besatzungsmacht tätig waren und weiße Armbinden trugen. Bei der Eroberung von Tulle verloren die Deutschen 122 Soldaten – Tote, Verwundete und Vermisste. Die Leichen der Toten wurden nach Einschätzung des Militärhistorikers Peter Lieb, unter Berufung auf einen Bericht des Präfekten des Department Corrèze Trouille, teilweise geschändet.

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Als Einheiten der Division „Das Reich“ am Abend am 8. Juni mit überlegenen Kräften Tulle erreichten, flohen die Partisanen aus der Stadt. Am nächsten Tag übte die Division „Das Reich“ massive Vergeltung für den militärischen Erfolg des französischen Widerstandes.

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Als Racheaktion erhängten Soldaten der Panzerdivision am 9. Juni 1944 in Tulle 99 willkürlich aus der Einwohnerschaft zusammengesuchte Geiseln. Dieses Kriegsverbrechen, ging dem Massaker von Oradour voraus.

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Die über 400 Frauen und Kinder wurden in der kleinen Kirche eingepfercht. Nach etwa eineinhalb Stunden legten die SS-Leute mit einem Brandsatz, den sie in einer Kiste vor dem Altar deponierten und anzündeten, in der steinernen Kirche Feuer, das beißenden Qualm und Panik erzeugte. Auch der hölzerne Dachstuhl des Kirchturms ging in Flammen auf und schlug schließlich durch das Dach des Kirchenschiffes auf die eingeschlossene Menge. Zuvor schon waren die Eingeschlossenen von Fenstern und Türen aus beschossen und mit Handgranaten beworfen worden. Allein der 47-jährigen Bäuerin Marguerite Rouffanche gelang durch ein Fenster die Flucht in ein nahegelegenes Erbsenbeet, in dem sie, durch fünf Schüsse einer Maschinengewehrsalve schwer verletzt, bis zum nächsten Tag ausharrte und so überlebte. Ihr Augenzeugenbericht ist der einzige der Tat aus Opferperspektive; er wurde aber bei der Verhandlung vor dem Militärgericht in Bordeaux 1953 von mehreren SS-Angehörigen bestätigt. Nachdem die verletzte Rouffanche zunächst im Krankenhaus von Pierre Povetin, einem Mitglied der Resistance-Vereinigung MUR, befragt wurde, nahm am 13. Juni der Präfekt von Limoges eine Zeugenaussage auf, deren Zusammenfassung er an die Deutsche Waffenstillstandskommission in Wiesbaden schickte, eine reichsdeutsche Behörde für strittige Angelegenheiten zwischen Vichyfrankreich und Deutschland, die mit dem deutsch-französischen Waffenstillstand von 1940 gegründet worden war.

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Anschließend wurden die Leichenberge ohne Rücksicht auf verletzte Überlebende mit Hilfe von Stroh angezündet. Nur fünf Männern gelang rechtzeitig die Flucht, auch sie wurden teilweise schwer verletzt.

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Die deutschen Mörder von Oradour wurden nicht lange danach allesamt aufgerieben und vernichtet.

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Insgesamt starben 642 Menschen in Oradour, von denen später lediglich 52 identifiziert werden konnten. Unter den Toten befanden sich 207 Kinder und 254 Frauen. Nur sechs Menschen überlebten das Massaker, darunter Robert Hèbras, der sich nach diesem Erlebnis dem Widerstand anschloss und nach dem Krieg als Buchautor hervortrat.

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Verbrannte Knochen in Oradour

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Die meisten deutschen Mörder fielen wenige Tage später, während der alliierten Invasion in der Normandie, sodass keine Strafverfolgung stattfand. Auch ein Großteil der 3. Kompanie, die das Massaker begangen hatte, wurde bei den Kämpfen aufgerieben und entging so der Strafverfolgung.

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Erst in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg konnte in Frankreich eine gerichtliche Verfolgung der an dem Massaker Beteiligten eingeleitet werden. 1953 konnten nur noch 65 Täter angeklagt werden, der Rest war entweder im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges gefallen oder konnte nicht mehr festgestellt werden. Am 13. Februar 1953 verurteilte ein Militärtribunal in Bordeaux 21 im Prozess anwesende SS-Soldaten, darunter 14 Elsässer.

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Da das französische Parlament ein Gesetz verabschiedete, das die gemeinsame Anklage von Franzosen und Deutschen verbot, wurden die Urteile für die beiden Gruppen getrennt verkündet. Ein Deutscher und ein Elsässer, der freiwillig in die Waffen-SS eingetreten war, wurden zum Tod, 18 Angeklagte zu Strafen zwischen acht und zwölf Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Ein Angeklagter wurde freigesprochen.

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Aus den Dokumentationen in der Gedenkstätte sowie weiteren verschiedenen Quellen zitiert, teils aus WIKIPEDIA.DE.

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Dr. Dietmar Moews mit den rostigen Dreiecken vom Haupteingang zur Gedenkstätte, vor seinem Oradour-Besuch im August 2016

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Schoki-Test mit BOVETTI CHOCOLAT NOIR ORIGINE SAINT DOMINGUE 73% Cacao

August 25, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6725

Vom Freitag, 26. August 2016

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Dietmar Moews meint:

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Die Trümmer sah ich alter Römerpracht

Zur Festung dienen einer Priestermacht

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Ich sah ein Weib, das mit sich handeln ließ,

Die man die „allgemeine Kirche“ hieß.

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Sag ich es kurz und klassisch, was ich sah

Am Tiberstrom? Cloaca Maxima“

(„Luther“)

Je schwerer sich ein Erdensohn befreit,

Je mächtiger rührt er unsere Menschlichkeit.

……

Er brach in Todesnot den Klosterbann –

Das Größte tut nur, wer nicht anders kann!

…“

(Conrad Ferdinand Meyer, 1871 „Huttens letzte Tage“ / Romfahrt)

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Ich probierte eine französische BOVETTI CHOCOLAT NOIR ORIGINE SAINT DOMINGUE 73% Cacao, hergestellt und vertrieben von BOVETTI als Fabriqué en france, 24120 Terrason.

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Kurz vorab: Diese Bovetti-Chocolats-Sorte kommt zu einem besseren Testergebnis durch den Tester, als die niederschmetternden Bewertung der CHOCOLAT AU LAIT ORIGINE SAINT DOMINGUE 38% de Cacao. Denn man erlebt hier bei Valter Bovetti, dass eine gewisse, industrielle Nichtspitzen-Qualität, sowohl als Teil der Kostensparsamkeit als auch für eine Kundschaft, die billige Süßtafeln mit dunkelbrauner Farbe gerne kaufen und aufessen, durchaus möglich ist.

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Bei dieser Zartbitter 73% Cacao müssen auch nicht wieder MILKA und HERSHEY, TRUMPF oder STOLLWERK zur Abschreckung zitiert werden. Die Qualität dieser BOVETTI 73% kann allerdings als etwas zu kostspielig gelten.

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Dietmar Moews in Terrasson/Dordogne, August 2016

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Angesichts der schönen modernen Schoko-Fabrik mit Museum in Terrasson / Dordogne von Valter BOVETTI, gibt es zusammenfassend eine bildliche Wertung von ZWEI Kakaobohnen. Je nach dem, ob der maßvolle, hier geschätzte geringere Süßegrad anspricht oder nicht, anders als die Zuckerwürfel wenn man in Unterzuckerungsnot sich mit CHOCOLAT AU LAIT ORIGINE SAINT DOMINGUE 38% de Cacao als Fair-Trade ansprechen möchte, wird diese BOVETTI CHOCOLAT NOIR ORIGINE SAINT DOMINGUE 73% Cacao in dem gefällig modernem Pappbriefumschlag mit Sichtfenster und der Selbstsignierung: „produits issus de L‘Agriculture Biologique“ versehen, als ernsthaftes Angebot unterer Industriequalität (nicht „Bean to Bar“).

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Diese Zartbitterschokolade ist jetzt – August 2016 – mit 34% aus Zucker und nur 0,01 Gramm Salz, ziemlich fett, aber einigermaßen fein im Auflutschen. Der Tester schmeckt immerhin den Kakaogehalt 73% Cacao. Sie ist so pur nicht zu süß und hinreichend fein gemalen und fein gerührt. Sie ist allerdings mit 2 Euro 90 für 100 Gramm einfach viel zu teuer.

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Die Geschichte des Chocolatiers Valter Bovetti, der sich selbst als „Artisan Chocolatier“ bezeichnet, begann vor über zwanzig Jahren. Sein Museum macht mit einer Videodarstellung zu Kakao und Schokolade sowie mit historischen Chocolatiers-Werkzeugen auf. Aber – Alles schön und gut, für 3 Euro 80 Eintrittsgeld und die interessanten Einblicke in den industriellen Produktionsraum – das aufgejazzte Produkt ist ganz öde. (Die Degustation von nussgefüllten Schokokügelchen war weniger horribel).

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Woher Kakao der Blendmischungen jeweils kommt, ist für den tester hier nicht zu erfahren und immer ungewiss, liest man die Verpackungsaufschriften – da heißt es mal CUBA, mal Saint Domingue – nun wohlan.

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http://www.bovetti.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese mind. 73 % Kakao-NOIR CHOCOLAT trifft das zwar nicht zu, aber: Bei hochsommerlichen Temperaturen ist sie mir doch essbar, schmeckt nach Kakao, Kakaobutter, Vanille, Spuren von Soja-Lecithin. Sie knackt einigermaßen, wenn man sie brechen will. Sie bildet einen fettigen Schmelz im Mund. Das genmanipulatierte Soja-Lecithin, scheint wie auch die lapidare Angabe VANILLE einfach nur seltsam und keineswegs „BIOLOGIQUE“.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung im modischen, flachen Papp-Brief-Format enthält die Schokoladentafel mit einem quadratischen Bruchkanten-Relief oben, darauf geprägte Schrift: BOVETTI sowie Artisan Chocolatier. Die Unterseite ist glatt. Sie duftet kakaoig ansprechend. Die Konsistenz ist knackig, dass man einen ziemlich sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und lutscht – ohne großes Offenbarungserlebis ist das fett-talgige Gemische wie die untersten angebotenen Qualitäten dann doch eher wie MILKA, HERSHEY, STOLLWERK und die inzwischen nachlassenden Qualitäten von der deutschen LINDT&Sprüngli und die grottigste aller, TRUMPF Schogetten, auf diesem Kunstmarkt.

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Das Gebinde hat kein Vakuum, die Süßtafel liegt ohne weiteres Einschlagspapier, schick durch ein Plastikfenster sichtbar, lose im Umschlag, – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 28.07. 2017.

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Eine sehr schöne pappfarbene Packung in ocker-, dunkelbraunen und beige Tönen, der Firmenname als Schriftzug in kleinem Kästchen, dafür eine aufgedruckte Briefmarke und ein Poststempel, wie eine Briefsendung eben – durchaus ansprechend witzig. Noch aufgedruckte Attributierungen CHOCOLATS sowie PUR BEURRE DE CACAO und ARTISAN CHOCOLATIER. Steht gut außen drauf, kommt gut, und ist auch drin.

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Die frischgeöffnete BOVETTI CHOCOLAT NOIR ORIGINE SAINT DOMINGUE 73% Cacao riecht kaum.

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Der Kaufpreis liegt mit 2 Euro 90 für 100 Gramm hoch. Das wäre für ein Spitzen-Schoki angemessen. Aufmachung und Verpackung sind eher Jeans-Life-Style-wertorientiert. Keine innere Papier- oder Silberfolie kann eigentlich nur müden Ausdruck halten.

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BOVETTI teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Französisch und English, nicht mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Ingrédients: 73% cacao, masse de cacao, sucre de canne, pur beurre de cacao, masse de cacao, lecithine de soja, vanille naturelle,

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ATTENTION: Diese BOVETTI ist so nicht BIO! Diese BOVETTI wird als Fair Trade im Aufdruck reklamiert.

Das Schleimmittel lecithine de soja ist meist aus genmaipuliertem (GENETICALLY MODIFIED ORGANISM) Patentsoja bezogen, wenn es nicht ausdrücklich anders angegeben ist, ebenso Vanillearoma naturelle nicht unbedingt aus „Bio“-Anbau..

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OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten bzw. agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, Vanille, zu tun.

 

Die Kennzeichnung FAIR TRADE ist auf wenige Anteile bezogen – wir haben es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt-Kette zu tun. Leider NEIN.

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Eine Nährwertanalyse oder Tabelle bietet Valter Bovetti wie folgt, auf 100 Gramm bezogen:

 

Energie 2320 kj / 555 kcal

Fett 43 g

saturated 10 g

Glucides 34 g

Zucker 28 g

Protein 8 g

Sel 0,01 g

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese akzeptable industrielle Schokolade nicht. Denn ein solches Produkt mit 2 Euro 90 oder teuerer für 100 Gramm viel zu kostspielig.

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Georg Bernardini, der Schokoladentester, der auf „Bean to Bar“ kapriziert ist, erwähnt zahlreiche Bovetti-Cuverture-Sorten in seinem ersten Schokoladentester-Buch im Einzeltest. Beim neuen Buch hat er einen Vermeidungsbogen um Bovetti gemacht. Er gibt dem Chocolatiers Valter Bovetti ohne Weiterempfehlung schlechte Qualifizierung und „zwei Kakaobohnen von sechs möglichen“.

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Ernst Nolte 1923 – 2016 – Kurznachruf

August 25, 2016
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Vom Donnerstag, 25. August 2016

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Ernst Nolte, geboren am 11. Januar 1923 in Witten, ist jetzt 93-jährig am 18. August 2016 in Berlin gestorben.

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Ernst Nolte entsproß eine katholischen Schullehrer-Familie in Witten an der Ruhr, wo er 1941 sein Abitur machte und begann sogleich ein Studium der Philosophie, Germanistik und der Altphilologie an den Universitäten Münster, Berlin und Freiburg im Breisgau. Da ihm an der linken Hand drei Finger fehlten, Adaktylie, war er nicht kriegsdiensttauglich

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Nolte wurde ein deutscher Historiker und Philosoph, studierte bei Martin Heidegger und wurde durch den heidegger-Schüler Eugen Fink mit der Arbeit „Selbstentfremdung und Dialektik im deutschen Idealismus und bei Marx“. Von hier aus entwarf Nolte seine „philosophische Geschichtswissenschaft“, wie er auch mit seinem Nietzeschebuch entwickelt. Insbesondere seine Studien zum europäischen Faschismus, die er in den 1960er Jahren vorlegte, waren einflussreich.

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Noltes These von einem „kausalen Nexus“ zwischen den Verbrechen der Kriegsgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, wie des Gulag-Systems in der Sowjetunion und dem Holocaust, der Vernichtung der europäischen Juden im Nationalsozialismus, wurde von der SPD-Adorno-Habermas-Kampfgruppe zur Umerziehung der Deutschen (nach der „Frankfurter Schule“) als Angriffspunkt für den Historikerstreit, 1986, genutzt.

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Die Habermaskampfgruppe der Westmarxisten stempelten Ernst Nolte zum Feind ab und grenzten ihn vom westdeutschen Historikerdiskurs weitgehend aus. Stattdessen reüssierten Traumtänzer, wie Habemas, Wehler und andere.

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Während Noltes Laufbahn als Professor für Neuere Geschichte in Marburg und Ber­lin ruhig verlief. Er schrieb dicke Bücher, darunter „Deutschland und der Kalte Krieg“ und „Mar­xis­mus und industrielle Revolution“ und das beachtliche „Nietzsche und der Nietzscheanismus“, und erntete 1985 große Anerkennung:

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Ihm wurde, wie später Helmut Kohl und Hel­mut Schmidt, der Hanns-Martin-Schleyer-Preis ver­lie­hen – für „die För­de­rung der Grundlagen eines freiheitlichen Gemein­we­sens“.

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Der Adorno-Habermas-Kampfgruppe, in Zusammenarbeit mit der SPD-Salonpersonnage“ haben durchgesetzt, dass „Auschwitz“ zur „Identifikation der Bundesrepublik Deutschland“ propagiert wurde. Während Ernst Nolte stets die Unvergleichbarkeit solcher Gräuel, wie Gulag oder Auschwitz, betonte, allerdings auf je historische Kontextforschung verwies. Der Habermas-Salon indes postulierte das religiös Voraussetzungslose als bösheitsdeutsche Kollektiveigenschaft, die Geschichte und die Tradition des europäischen Antisemitismus ausblendend.

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Ernst Nolte war davon überzeugt, dass seine Argumente als empirischer Historiker früher oder später erkannt und anerkannt werden – und die Geschichte gibt ihm Recht.

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Der Habermas-Hass dagegen, der ohne jegliche empirische Forschung „blinde“ Behauptungen publizistisch durchzusetzen alles drangaben, bewegen sich noch immer (Grass, Lenz, Jens, und sonstige NSDAP und SS-Mitglieder) als Nachhut-Nazis auf den längst der Geschichte angehörenden Denkzwängen des Stalinismus oder es Marxismus:

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Die Partei hat immer recht“ – „man muss nicht die Welt erkennen, sondern verändern“.

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Die rückgewendete autoritäre Habermas-Salonpersonnage ist jetzt im Abdanken begriffen, denn inzwischen proklamieren auch Henry Kissinger oder George W. Bush: „Kritik an unserer Wahrhaftigkeit? – Moment Geduld, wir haben die Macht, jede Wahrheit herzustellen“.

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Immerhin wurde Ernst Nolte nicht umgebracht und konnte jetzt hochbetagt aber unvergessen sterben. Man muss ihn neben Ernst Jünger, Karl Jaspers, René König und Alphons Silbermann und anderen edlen deutschen Denkern des zwanzigsten Jahrhunderts, als verdienten unbeugsamen Einzelkämpfer der Freiheit und der freien empirischen Wissenschaft ehren.

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Ernst Nolte ist ein Historiker des kriegerischen 20sten Jahrhunderts, dessen empirische Einsichten Aufklärung und praktische Urteilskraft gegen die „Falschen Propheten“, wie Stalin, Pol Pot, Mao, Hitler, Habermas, Bush, steht. Während die Gruppe ADORNO-HABERMAS durch Umetikettierung des ehemaligen „Frankfurter Instituts für empirische Sozialforschung (Horkheimer)“ in die CIA/KGB-Umerziehungsagentur „Frankfurter Schule“ (Adorno) als Legendenerzwinger Geschichte zu machen versuchten, kann Ernst Nolte als Geschichtsdenker (Lorenz Jäger) verstanden werden.

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Ernst Noltes Geschichtskunde und Werke werden dann aufgenommen werden können, wenn die westdeutsche Habermas-Salonpersonnage und deren Propagandamacht verschwunden sein wird.

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Schoki-Test mit BOVETTI CHOCOLAT AU LAIT ORIGINE SAINT DOMINGUE 38% de Cacao

August 24, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6723

Vom Donnerstag, 25. August 2016

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Dietmar Moews meint:

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Und es gehen die Menschen hin, zu bestaunen die Höhen der Berge, die ungeheuren Fluten des Meeres, die breit dahinfließenden Ströme, die Weite des Ozeans und die Bahnen der Gestirne und vergessen darüber sich selbst.“

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(Petrarca, 1307-1374, Confessiones X, 8)

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Ich probierte eine französische BOVETTI CHOCOLAT AU LAIT ORIGINE SAINT DOMINGUE 38% de Cacao, hergestellt und vertrieben von BOVETTI als Fabriqué en france, 24120 Terrason.

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Kurz vorab: Diese Bovetti-Chocolats-Sorte kommt zu einer niederschmetternden Bewertung durch den Tester. Denn man gewinnt zweifellos die Ansicht, dass hier eine gewisse, schlechte Qualität sowohl ein Teil der Kostensparsamkeit als auch eine Kundschaft bestätigt, die billige talgige Süßtafeln mit brauner Farbe gerne kaufen und aufessen möchte: GIVE THE PEOPLE WHAT THEY WANT!.

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Neben heller MILKA und heller HERSHEY wurde bislang keine so erbärmliche Qualität in der Lichtgeschwindigkeit vorgestellt und getestet, wie diese BOVETTI. Und das, angesichts der schönen modernen Schoko-Fabrik mit Museum.. Dafür gibt es zusammenfassend eine bildliche Tiefst-Wertung von NULL Kakaobohnen – je nach dem, ob der Süßegrad anspricht oder nicht, vielleicht fünf Zuckerwürfel wenn man in Unterzuckerungsnot sich mit CHOCOLAT AU LAIT ORIGINE SAINT DOMINGUE 38% de Cacao für Fair-Trade aussprechen möchte. Das furchtbare Zeug wird auch noch in gefällig modernem Pappbriefumschlag mit Sichtfenster und der Selbstsignierung: „produits issus de L‘Agriculture Biologique“ versehen.

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Diese Milchschokolade ist jetzt – August 2016 – über 50% aus Zucker und Salz, fett und talgig – I am not amused. Der Tester ist wirklich nicht begeistert. Die Bovetti 38% Cacao schmeckt gar nicht nach Cacao. Sie ist nicht nur viel zu süß und weder fein gemalen oder fein gerührt, mehr wachsig und leer. Sie ist auch mit 2 Euro 90 für 100 Gramm einfach viel zu teuer. Auch die Ansage „Vollmilch“ findet keinen Anschluss. Bovetti hat hier ein Blendwerk geprägt.

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Die Geschichte des Chocolatiers Valter Bovetti, der sich selbst als „Artisan Chocolatier“ bezeichnet, begann vor über zwanzig Jahren. Sein Museum macht mit einer Videodarstellung zu Kakao und Schokolade sowie mit historischen Chocolatiers-Werkzeugen auf. Aber – Alles schön und gut, für 3 Euro 80 Eintrittsgeld und die interessanten Einblicke in den industriellen Produktionsraum – das aufgejazzte Produkt ist ganz öde. (Die Degustation von nussgefüllten Schokokügelchen war weniger horribel).

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Woher Kakao der Blendmischungen jeweils kommt, ist immer ungewiss, liest man die Verpackungsaufschriften – da heißt es mal CUBA, mal Saint Domingue – nun wohlan.

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http://www.bovetti.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese mind. 38 % Kakao-Milchschokolade trifft das zwar zu, aber: Bei hochsommerlichen Temperaturen ist sie mir nicht zu hell, doch schmeckt und schmeckt sie weder nach Kakao, noch nach Kakaobutter, noch nach Milch. Sie ist eine übersüßte talgige Hölle mit viel Salz. Sie knackt nicht, wenn man sie brechen will. Sie bildet keinen Schmelz im Mund. Das genmanipulatierte Soja-Lecithin, scheint wie auch die lapidare Angabe VANILLE einfach nur seltsam und keineswegs „BIOLOGIQUE“.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung im modischen, flachen Papp-Brief-Format enthält die Schokoladentafel mit einem quadratischen Bruchkanten-Relief oben, darauf geprägte Schrift: BOVETTI sowie Artisan Chocolatier. Die Unterseite ist glatt. Sie duftet nicht ansprechend. Die Konsistenz ist nicht knackig, dass man keinen sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und lutscht – ohne großes Offenbarungserlebis ist das talgige Gemische wie die untersten angebotenen Qualitäten von MILKA, HERSHEY, STOLLWERK und die grottigste aller, TRUMPF Schogetten, auf diesem Kunstmarkt.

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Das Gebinde hat kein Vakuum, die Süßtafel liegt ohne weiteres Einschlagspapier, schick durch ein Plastikfenster sichtbar, los im Umschlag, – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 28.07. 2017.

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Eine sehr schöne pappfarbene Packung in ocker-, dunkelbraunen und beige Tönen, der Firmenname als Schriftzug in kleinem Kästchen, dafür eine aufgedruckte Briefmarke und ein Poststempel, wie eine Briefsendung eben – durchaus ansprechend witzig. Noch aufgedruckte Attributierungen CHOCOLATS sowie PUR BEURRE DE CACAO und ARTISAN CHOCOLATIER. Steht gut außen drauf, kommt gut, ist aber nicht drin.

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Die frischgeöffnete Origine SAINT-DOMINGUE 38% Schokolade riecht kaum.

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Der Kaufpreis liegt mit 2 Euro 90 für 100 Gramm hoch. Das wäre für ein Spitzen-Schoki angemessen. Aufmachung und Verpackung sind eher Jeans-Life-Style-wertorientiert. Keine innere Papier- oder Silberfolie kann eigentlich nur müden Ausdruck halten.

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BOVETTI teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Französisch und English, nicht mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Ingrédients: 38% cacao, sucre de canne, pur beurre de cacao, masse de cacao, lecithine de soja,

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DER HAMMER IST: Diese Milchschokolade von BOVETTI enthält angeblich kein Milchpulver / poudre de lait

 

ATTENTION: Diese BOVETTI ist so nicht BIO! Diese BOVETTI wird als Fair Trade im Aufdruck reklamiert.

Das Schleimmittel lecithine de soja ist meist aus genmaipuliertem (GENETICALLY MODIFIED ORGANISM) Patentsoja bezogen, wenn es nicht ausdrücklich anders angegeben ist, ebenso das künstliche Vanillearoma.

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OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten bzw. agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

 

Die Kennzeichnung FAIR TRADE ist auf wenige Anteile bezogen – wir haben es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Eine Nährwertanalyse oder Tabelle bietet Valter Bovetti wie folgt, auf 100 Gramm bezogen:

 

Energie 2389 kj / 573 kcal

Fett 38 g

saturated 23 g

Glucides 50 g

Zucker 49 g

Protein 5,7 g

Sel 0,2 g

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese industrielle Schokolade nicht. Denn sie ist von erschreckender Qualität. Ein solches Produkt mit 2Euro 90 für 100 Gramm ist zu kostspielig.

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Georg Bernardini, der Schokoladentester erwähnt zahlreiche Bovetti-Sorten in seinem ersten Schokoladentester-Buch im Einzeltest. Beim neuen Buch hat er einen Vermeidungsbogen um Bovetti gemacht. Er gibt dem Chocolatiers Valter Bovetti ohne Weiterempfehlung schlechte Qualifizierung und „zwei Kakaobohnen von sechs möglichen“.

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Henning Voscherau 1941 – 2016 – Kurznachruf

August 24, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6722

Vom Mittwoch, 24. August 2016

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Henning Voscherau, geboren am 13. August 1941 in Hamburg, ist am 23. August 2016 ebenda nach schwerer Krebserkrankung 75-jährig gestorben.

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Henning Voscherau zählt zu der erhebliche Riege erstklassiger Hamburger Sozialdemokraten, die sowohl in der Gesamt-SPD wie in der hansestädtischen Politik Garanten der Vernunft und des moderaten Politikstils waren.

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Henning Voscherau war nach Abitur und anschließenden Jura- und Volkswirtschaftsstudien Rechtsanwalt und Notar geworden. Als Politiker war er von 1988 bis 1997 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg (was dem Rang eines Ministerpräsidenten oder eines Landeshauptmanns entspricht).

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Er war der Sohn des Schauspielers Carl Voscherau, der Neffe des Volksschauspielers Walter Scherau (eigentlich Walter Voscherau) und Bruder von Eggert Voscherau. Seit 1971 war Voscherau mit seiner Frau Annerose verheiratet, einer Apothekerin. Das Paar hatte einen Sohn und zwei Töchter.

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Seine politische Laufbahn begann 1970 mit der Wahl in die Bezirksversammlung Wandsbek, in der er auch Fraktionsvorstitzender seiner Partei war und der er bis zur Wahl in die Hamburger Bürgerschaft 1974 angehörte. Bereits seit 1981 gehörte er dem Landesvorstand der SPD in Hamburg an. Im Jahr 1982 wurde er Fraktionsvorsitzender der SPD und behielt diese Funktion bis 1987, bevor er am 8. Juni 1988 zum Nachfolger von Klaus von Dohnanyi als Erster Bürgermeister Hamburgs gewählt wurde. Dem von seinem Amtsvorgänger im Herbst 1987 erzielten Kompromiss mit ehemaligen Hausbesetzern der Hafenstraße stand er kritisch gegenüber und vertrat eine härtere Linie. Schließlich verzichtete er darauf, die Häuser räumen und abreißen zu lassen, da die Bewohner eine Bebauung angrenzender Freiflächen akzeptieren.

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Vom 1. November 1990 bis zum 31. Oktober 1991 war Voscherau Präsident des Bundesrates. Am 8. Oktober 1997 trat er zurück, nachdem die von ihm gewünschte Koalition mit der Statt Partei nicht zustande kam und stattdessen ein rot-grünes Bündnis geschlossen wurde, das er nicht guthieß. Er zog sich daraufhin aus der aktiven Politik zurück, blieb aber bis 2001 Mitglied des SPD-Bundesvorstandes.

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Voscherau war einer der Initiatoren der Hamburg-HafenCity und wurde als „Vater der Hafencity“ betitelt; für sein Engagement wurde er 2011 mit der Bürgermeister-Stolten-Medaillegeehrt, der höchsten Auszeichnung der Freien und Hansestadt Hamburg.

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Henniing Voscherau sollte als gutes Beispiel für einen deutschen Demokraten in der öffentlichen Erinnerung bleiben.

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Walter Scheel 1919-2016 – Kurznachruf

August 24, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6721

Vom Mittwoch, 24. August 2016

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Walter Scheel wurde am 8. Juli 1919 in Solingen geboren und starb jetzt 97-jährig, am 24. August 2016 in Bad Krozingen bei Freiburg im Alterspflegeheim, nach langwieriger Demenz.

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Als Sohn eines Stellmachers geboren, absolvierte er nach dem Abitur In Solingen, von 1938 bis 1939 eine Banklehre bei der Volksbank Solingen. Ab 3. September 1939 leistete er Kriegsdienst im Nachtjagdgeschwader 1 (III. Gruppe) der Luftwaffe als Adjutant und war bei Kriegsende Oberleutnant. Er erhielt das Eiserne Kreuz I. und II. Klasse. Nach 1945 – 1946 wurde er FDP-Mitglied, war er bis 1953 als Geschäftsführer in der Industrie und in Verbänden tätig. Danach arbeitete er als selbständiger Wirtschaftsberater in Düsseldorf, 1958 wurde er Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Intermarket. Im gleichen Jahr gründete er zusammen mit Gerhard Kienbaum und Carl Zimmerer das Düsseldorfer M&A-Unternehmen InterFinanz.

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Walter Scheel ist zu der Legion von Alt-Nazis zu zählen, die sich mit einem selbsthergestellten „Persilschein“ von ihrer NSDAP-Mitgliedschaft betrügerisch befreiten. Dabei ist zu wissen, dass die NSDAP nicht alle Mitgliederbewerber aufnahm und besoners Wehrmachtsoldaten ablehnte. Am 13. November 1978 berichtete der Spiegel, Walter Scheel habe erklärt, er habe im Dezember 1942 an der Front die Mitteilung über seine Aufnahme in die NSDAP erhalten, obwohl er keinen Aufnahmeantrag gestellt habe. Laut einem Artikel in der Zeit vom 17. November 1978 ließ Scheel mitteilen, dass er nicht mehr wisse, ob er einen Antrag gestellt habe, seine Mitgliedschaft aber geruht habe. Eine NSDAP-Mitgliedschaft wurde von Scheel im Weiteren mit dem Argument, ein Soldat der Wehrmacht habe kein NSDAP-Mitglied sein dürfen, bestritten, zuletzt in einem Interview im Jahre 2010. Die Unabhängige Historikerkommission – Auswärtiges Amt – kritisiert in ihrem im Oktober 2010 publizierten Forschungsbericht, dass Scheel seine NSDAP-Mitgliedschaft erst Jahre nach seinem Amtsantritt als Außenminister eingeräumt habe. 1970 habe der damalige Außenminister eine umfassende Darstellung zur Geschichte des Auswärtigen Amtes angekündigt, die auch das Handeln des Amtes im Nationalsozialismus thematisieren sollte, diese aber sei nie geschrieben worden

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Nach dem Krieg war der gelernte Bankkaufmann und Wirtschaftsberater fast 25 Jahre lang Abgeordneter. Er amtierte als Bundesminister unter den CDU-Kanzlern Konrad Adenauer und Ludwig Erhard sowie später unter Brandt, er war unter Adenauer der erste Entwicklungshilfeminister der Republik.

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Scheel führte den Richtungswechsel der FDP – von rechts von der CDU in Richtung Sozialdemokratie – und übernahm die FDP-Führung von dem FDP-Rechten Erich Mende, aus den CDU/CSU-Regierungskoalitionen von Bonn in die WENDE zur Bundesregierungskoalition mit der SPD.

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An der Seite Brandts setzte Scheel die umstrittenen Ostverträge durch und vollzog eine Neuausrichtung der Ostpolitik. Annäherung war sein Ziel. Damals war diese neue Ostpolitik umstritten, heute wird sie als Grundstein angesehen für die Deutsche Einheit. „Willy Brandt konnte nur deshalb das Land verändern, weil er mit Walter Scheel einen kongenialen Partner hatte“, sagt der heutige Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

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Bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten 1974 am 15. Mai 1974 wurde er mit 530 Stimmen von SPD und FDP in der Bundesversammlung gegen Richard von Weizsäcker (CDU, 498 Stimmen) zum vierten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt und trat am 1. Juli 1974 sein neues Amt an.

Als Bundespräsident verweigerte er 1976 einem Gesetz zur Abschaffung der Gewissensprüfung bei Kriegsdienstverweigerern seine Unterschrift, da er die Zustimmung des Bundesrates für notwendig erachtete.

Für die Wahl des deutschen Bundespräsidenten 1979 stellte er sich angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung nicht erneut zur Verfügung und schied am 30. Juni 1979 aus dem Amt.

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Nach 24-jähriger Ehe starb seine erste Frau Eva Charlotte geb. Kronenberg (1921–1966). Aus dieser Ehe ging Scheels Sohn Ulrich hervor. Von 1969 bis zu ihrem Tod 1985 war er mit Mildred Scheel verheiratet. Sie brachte ihre Tochter Cornelia Scheel mit in die Ehe. Aus dieser Ehe ging 1970 Andrea-Gwendoline hervor, der Sohn Simon Martin wurde 1971 aus Bolivien adoptiert. Seit 1988 war Walter Scheel mit Barbara geb. Wiese verheiratet. Das Ehepaar lebte von 2001 bis 2008 in Berlin und zog Anfang 2009 nach Bad Krozingen. Wegen einer Demenzerkrankung lebte er seit 2012 in einem Pflegeheim.

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Walter Scheel wurde mit über 60 internationalen Orden ausgezeichnet.

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Sehr bekannt wurde Walter Scheels musikalischer Auftritt mit dem Volkslied Hoch auf dem gelben Wagen, das er zusammen mit zwei Düsseldorfer Männergesangsvereinen aufnahm.

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Der jetzt verstorbene Altbundespräsident Walter Scheel steht für eine auf Kommunikation ausgerichtete Politik der erfolgreichen ersten Bundesrepublik Deutschland. Gleichzeitig steht Scheel für das verschwinden eines deutschen Liberalismus, vertreten durch eine liberale Partei, die FDP.

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Dass solche genialen deutschen Zeitgenossen und Soziologen, wie Ralf Dahrendorf, nach vielen Jahren der aktiven führenden Mitwirkung in der FDP, bis hin zur EU in Brüssel, die FDP verließ und stattdessen zum britischen SIR als Professor in Oxford ernannt wurde, ist mit der oft auf Sicht formulierten Positionswechsel der FDP unter Walter Scheel zu verstehen.

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MARINA SPICKERMANN – Altersmalerei in Saint Julien-aux-Boix

August 24, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6720

Vom Mittwoch, 24. August 2016

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MARINA SPICKERMANN in Laporte, August 2016

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Folgendes Kurzinterview mit der Malerin Marina Spickermann und diese Kurzvorstellung in LICHTGESCHWINDIGKEIT, im August 2016, ergaben sich aus Dietmar Moews‘ Ausstellungsbesuch in der Dordogne von Südfrankreich:

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LEONARDO DA VINCI

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PABLO PICASSO

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CLAUDE MONET

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GIOVANNI BELLINI

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EDOUARD MANET

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PAUL KLEE

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Die NAMEN-Reihe ist lang und lässt sich fortsetzen. Marina Spickermann – die Polyglotte, sie spricht viele Sprachen, neben Deutsch, Französisch, English, Niederländisch und viele kulturelle Spracheigenschaften aus aller Welt – kommt ins Rollen, wenn man nachfragt, welche großen Malerei-Werke sie kennt und selbst sich im Laufe ihrer Malerei als „Berufs-Augenmensch“ bis heute vorgenommen zu malen hat.

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Dabei ist eine eigene KUNST entstanden. Denn Spickermann – dieser schönen, sensiblen, hochintelligenten Einzelgängerin – geht es nicht um Kopie oder Replik oder Nachahmung, sondern um anschauliche Nachempfindung eigener Hand als Altersmalerin. Sie bedient sich dazu in ihrer opulenten, das ganze Landhaus füllende Bibliothek mit Weltliteratur und Kunstfolianten, Katalogen und Monografien, und den allgegenwärtigen Kunst-Abbildungen – z. B. in der abonnierten Wochenzeitung DIE ZEIT aus Hamburg – als Malvorlagen.

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ALTERSMALERIN – ich schaffe diesen Begriff hier, der einfach ist und bislang dem Feuilleton fehlte, gemessen an den nach Millionen zählenden künstlerisch Tätigen in der Altersmalerei.

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Ein wertvoller SPICKERMANN-GAUGUIN, Handformat in Acrylmalerei in Laporte

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Eine solche Alterskunst ist immer Ausdruck besonderer Lebenserfahrung, Weisheit und nachlassender Sinnesschärfe und Arbeitskraft. Schließlich verändern sich die Sinne und die Empfindungen im fortschreitenden Lebensbogen. Was daran eigen und beachtlich sein kann, lässt sich prominenter wohl bei Claude Monet Alters-Nympheeas oder Henri Matisse Scherenschnitten überzeugend in den Alterswerken finden. Und man wird diese Beispiele nicht als qualitative Leistungsschwäche eines alten Künstlers beurteilen können. So wenig, wie körperliche Behinderung zwar meist individuelle Sensibilität verfeinert, doch nicht ad hoc als künstlerische Stärke und Schaffenskraft wirken muss.

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CLAUDE MONET als Bezugsvorlage für ein Katzenbild von SPICKERMANN

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CLAUDE MONET, der Lichtmaler der Varianten erhielt von SPICKERMANN Katzengesichter a la SUSAN HERBERT, mit über einem Meter Größe in Acryl auf Leinwand (leider verschwand die Dig-Aufnahme von Geisterhand)

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Doch ich weise auf die qualitative Nuance zwischen „alter Künstler“ und „Alterskünstler“ hin. Letzteres bezeichnet positive Qualität, während erste Verluste andeutet.

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SPICKERMANN-VAN GOGH vor Landhaus Laporte, August 2016

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SPICKERMANN-VAN GOGH – „Kirche von Auvers“, Acryl auf Leinwand,

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Jeder Einzelfall – auch in der Alterskunst – zählt.

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Zigaretten- und Kaffepause beim Interview MARINA SPICKERMANN von DIETMAR MOEWS, August 2016 in Laporte

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Die frühere Berufs-Fotoreporterin und WELT-BILDER-PROFESSIONELLE, wie die Foto-Journalistin MARINA SPICKERMANN, ausgebildet am Münchner „Werner-Friedmann-Institut“, heute „Deutsche Journalistenschule“, als Reporter-Bildjournalistin für DPA und AP, in zahlreichen Kriegsgebieten, von LIBYEN oder dem Münchner Olympia-Massaker 1972, bis in die österreichischen Hohen Tauern zum HELP-Filmset mit den BEATLES, kennt sie alle FLUGHÄFEN der Welt – und hat FOTO-PUBLIKATIONEN in allen und unzähligen Massenmedien, hauptsächlich Zeitungen, und war Auftragslieferantin für alle sonstigen BILDER-Verkäufer und Verwerter, mit und ohne eigene Urheber- und Folgerechte und der VG-BILD-KUNST.

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MARINA SPICKERMANN hat noch gelernt, dass an jedes Foto zumindest die Annotationen von Ort und Datum gehören, wie man eine Notiz und einen Bericht verfasst, eine Reportage strukturiert sein muss, mehr als das obligatorische:

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TITEL: Was, Wo, Wer, Wann, Warum nicht? Zusammenfassung und Ausblick.

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Der normale Mensch weiß überhaupt nicht, wie hoch qualifiziert gute Foto-Reporter und Journalisten meist sind, die uns täglich, fortlaufend versorgen. Dabei werden heute häufig ungelernte Handy-Knipser losgeschickt, weil sie billiger sind.

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Der „irre“ Reiseberuf war für die junge katholische deutsche Ehefrau und Mutter Marina, Familienmensch, Freundin, Kollegen, Teamplayer, Selbstvermarkterin, oft wie ein Arbeits-Rausch. Vom Dauer-Reisetrip als Foto-Reporterin gesättigt, im Jahr 1989, erwarb sie den Landsitz Laporte in der Dordogne und begann mit der zweiten Berufung als Bildnerin, als Altersmalerin, die sich mit den großen, nicht immer namhaften, aber von ihr geschätzten Kollegen, durchweg Meistermalern, einließ. Die im Jahr 2014 gestorbene Malerin Susan Herbert sei besonders zu nennen, die auch Katzen liebte. Marina Spickermanns Haupthaus ist voller gelesener Bücher, die alle Wände füllen – sowie mit zwei Haus- und Wald- und Wiesenkatern, Rosso (schlanker) und Nero (dick), mit eigenen Katzentüren sowie einem wunderbaren elterlichen Stoffteufel aus der Kindheit bei Niederländern.

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Das Kinderspielzeug-Teufelchen aus dem dreijährigen niederländischen Kindheits-Zwischenspiel

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Feininger, Gauguin, Van Gogh, August Macke, Georges Seurat, Edvard Munch, Franz Marc, Zanella, russische Ikonen, Karl Spitzweg, Susanna Herbert, Fernando Botero, Jan Vermeer van Delft – viele selbst gemalte Prototypen hat MARINA SPICKERMANN verschenkt oder verkauft und teilweise wirklich aus den Augen verloren und vergessen. Die große PICASSO-GUERNICA-Replik der MARINA SPICKERMANN befindet sich in einer Münchner Sammlung.

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Unser Interview war spontan und unvorbereitet bereits aus dem Stegreif so pickepacke voll mit Einzelheiten, dass hier viel weitreichender und tiefgründiger zu berichten wäre. Insbesondere was die Auswahl- und Treffkunst eines EXTREM-FOTOGRAFEN angeht, wenn daraus eine Altersmalerin der Schönheit und der Vorlieben wird, so gibt es ein reiches Repertoire an Qualitätskriterien, von denen MARINA SPICKERMANN sagt:

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Wieso? Das mache ich einfach so.“

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SPICKERMANN-VERMEER – Foto vom Foto

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SPICKERMANN-BELLINI – Foto vom Foto

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SPICKERMANN-HERBERT – Foto vom Foto (wegen der extremen Spiegelung sind die Aufnahmen verzogen)

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SPICKERMANN-HERBERT – Foto nach Foto

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SPICKERMANN-HERBERT signiert „Marina“ – Foto nach Foto

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SPICKERMANN-HERBERT signiert „Marina“ – Foto nach Foto

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SPICKERMANN-MANET signiert „Marina“ – Foto Dig.- nach Hochglanz-Papierabzug

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SPICKERMANN-HERBERT – Foto vom Foto

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MARINA SPICKERMANN mit einem „PICASSO“ in Laporte, August 2016

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Maltechnische Schwierigkeiten oder Hemmungen hat sie dabei überhaupt nicht. Warum auch. Denn tatsächlich entsteht eben aus Leichtfertigkeit eine künstlerische Bildwelt, so gut es eben geht. Darin liegt auch Spickermanns unabsichtlicher eigener Abstraktionsgrad. Anders wäre, wenn sie nachahmen, vortäuschen oder camouflieren wollte. Nein, echt und liebevoll, das sind hier die Wahrheiten. SPICKERMANN wäre ja blöde, täte sie sich Zwänge an oder würde sie sich der Lüge, Manipulation oder Trickserei hingegeben, was für eine Foto-Publizistin, die alle Sorten Pferde im Bild- und Repro-Geschäft hat kotzen sehen, langweilig wäre.

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Die im Jahr 1940 in München Sendling geborene und aufgewachsene Bilderfrau und Künstlerin, hatte schon als Schülerin im Publizismusmilleu ihre Erlebnisse und dadurch ihre Förderer gefunden und fand nach ihrem Abitur sehr bald zur kostspieligen „stipendierten“ Hochschulausbildung bei „Werner-Friedmann“, (dem naziverfolgten Gründer der Süddeutschen Zeitung in München). Schon während dieser wichtigen erstklassigen Schule, wo eben auch Schreiben zu lernen war, nicht nur Bildbeschriftung, sondern Alles, was im Journalismus gewusst und gekonnt werden muss, bot das „Werner-Friedmann-Institut“ in München an. Bald ging Marina Spickermann zur DPA (Deutsche Presse Agentur), anschließend ging sie im weltweiten internationalen Foto-Journalismus unter die Spitzen-Bildreporter zur New Yorker A P (Associated Press). Ab Mitte der 1950er Jahre, bis mitte der 1990er Jahre produzierte sie.

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Noch 1992 reiste sie nach Barcelona zu den Olympischen Spielen.

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Heute hat sie keine eigene Fotokamera mehr und sagt, die Photoshop-Bildbearbeitungs-Bedienung auf ihrem Apple-Notebook habe sie inzwischen vergessen (einen eigenen kabellosen Hight Speed-Internetz-Anschluss hat der Landsitz von Laport auf 12.000 Quadratmetern Wald, Wiesen und Katzen als Echtzeit-Verbindung zur Tageswelt dennoch. Die Altersmalerin ist immer dabei – während sie malt, läuft nebenher zur Freude der beiden Kater das lautstarke vielkanalige Fernsehprogramm.

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OLYMPIA-SPORT – hier hatten wir unsere Anknüpfung im Interview zum aktuellen fragwürdigen RIO 2016-Olympia-Geschäft, wozu man nur noch den Kopf des schlechten Geschmacks schütteln kann.

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MARINA SPICKERMANN ist heute eine freie Alterskünstlerin, die auch heute mehr oder weniger täglich ihre Stunden am Maltisch oder an der Staffelei fortsetzt, was sie zuletzt im Auge und in Händen hatte. Ihre Lieblingskater schnurren drumherum und bestimmen durch Fressgier die Pausen. Zufuß-Bewegung tut gut – Leiternklettern überlässt man Jüngeren.

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In Laporte, dem Landsitz in Saint Julien-aux-Boix, einem bezaubernden Ort nahe der Dordogne bei Argentat in Südfrankreich, lebt MARINA SPICKERMANN, Jahrgang 1940, als Altersmalerin.

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SPICKERMANN-PICASSO

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SPICKERMANN-FEININGER (2016 in Laporte gemalt)

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SPICKERMANN-MAGRITTE

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MARINA SPICKERMANN, Altersmalerin mit Armformat, im August 2016 in Laporte fotografiert von DIETMAR MOEWS mit CANON Power Shot SX 240 HS

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Ihr malerisches Werk umfasst inzwischen ungezählte – also nach Hunderten gezählt – Hand- und Armformate der überwiegend Acryl-Malerei eines eigenen bildnerischen Impetus. Manchmal zeichnet sie auch mit Pinsel oder Stift oder malt mit Buntstiften und erreicht damit pastellartige Bildflächen.

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Hier in LICHTGESCHWINDIGKEIT stellt Dr. Dietmar Moews, anlässlich eines Besuches und einer Ausstellung bei Marina Spickermann in Laporte, erstmalig eine MARINA SPICKERMANN Auswahl der intensiven Malerei nach Meisterkünstlern im Internetz vor, die, wie hier, meist von Farbreproduktionen abgemalt, seit beinahe 30 Jahren entstehen.

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Es sind meist gegenständliche Themen und Bilder nach kunsthistorischen Vorbildern, die MARINA SPICKERMANN malt.

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Kurz, sie malt, was sie liebt.

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Das waren bislang hauptsächlich Katzendarstellungen in Räumen oder in die Landschaft gestellt oder in Meisterwerke hineingearbeitet. Ferner liebt sie Blumen- und Blüten-Arrangements. Daneben werden die kleinen darstellerischen Verschiebungen, hin zur Karikatur oder Witz, wie die Schweine-Zeichnung nach Picasso oder .. wir werden sehen, wie es weitergeht und – hier herausgestellt – Spickermanns Zusammen- und Auseinandersetzung mit großen Vorbildern der europäischen Malereigeschichte.

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Marina Spickermann ist nicht Archivarin ihres eigenen Lebenswerkes. Die Schubladen sind voll. Es stapelt sich hintereinander – aus den Augen aus dem Sinn – wer da ein Bisschen in Bilderstapeln hin- und herklappt, wundert sich, was es alles gibt, wie vielfältig hier geschaut, geliebt und gemalt wurde und noch wird. Dabei sind viele Zuckerstücke nicht mehr im Haus. In mehreren regionalen Einzelausstellungen wurde diese Altersmalerin vorgestellt. Hier anzuknüpfen wäre sicher interessant.

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Bildschirmfoto vom 2016-08-24 14-02-02

PICASSOs Kriegsbild GUERNICA, Vorbild der politisch engagierten Altersmalerin

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Dietmar Moews (Hrsg.) und Franz Otto Kopp. Autoren der NEUE SINNLICHKEIT Blätter für Kunst und Kultut

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Schoki-Test als SCHOKOLADEN-MUSEUMS-Besuch bei BOVETTI im südfranzösischen PÉRIGORD

August 23, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6719

Vom Mittwoch, 24. August 2016

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Dietmar Moews meint:

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Es ist ein Brauch von Alters her,

Wer Sorgen hat, hat auch Likör“

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(Wilhelm Busch, Sinnsprüche)

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Dr. Dietmar Moews auf den Spuren der Chocolatiers dieser Welt bei BOVETTI im südfranzösischen Périgord/Dordogne

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Ich probierte anlässlich meiner Autoreise französische BOVETTI-Proben der freien Degustation im Museum und der Musée Boutique in 24120 TERRASON EN PÈRIGORD – ein beeindruckendes Geschäftserfolg-Beispiel mit Schokolade.

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BOVETTI existiert jetzt seit über 20 Jahren und wird vom Gründer und Chocolatiers VALTER BOVETTI dirigiert, der sich etwas hochstaplerisch „ARTISAN CHOCOLATIER“ nennt.

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Da waren zahlreiche bei BOVETTI zu Diensten, ganz dunkelhaarige, fast schwarzäugige junge Damen, Marokkanerinnen, die ziemlich wenig Ahnung hatten, aber sehr freundlich anwesend waren.

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Das Museum BOVETTI ist eine zeitgemäße Aufmachung einer weitgehend maschinisierten Schokoladenfabrik – ein Teil Anfertigung, ein Teil des Bauwerks Besichtungsräume mit historischen Schokoladenmacher-Gerätschaften, verbunden durch ein großes Glasfenster, sodass man die heutigen Herstellungsschritte als Besucher in wichtigen Schritten von außen betrachten kann. Da waren vielleicht sechs tätige Personen im Fertigungsraum zwischen dem Maschinenband zu sehen.

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Dem lebensgroßen Vorbild von Leonardo da Vincis „Mona Lisa-Gemälde“ nach-„gegossenes Schoki-Basrelief hinter Glas in Périgard

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Die Cuverture (der dickflüssige Schokoladenteig) wird automatisch, in gesteuerten Phasen durchgedreht, sowie schrittweise von Chocolatiers bzw. Hilfspersonal in Manufaktur am Fließband gefertigt und verpackt.

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Alle trugen schwarze schicke Kleidung.

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Ein Videoraum zeigt eine sehenswerte Darstellung, wie vom Kakaoanbau, Ernte, Transport, schrittweise in die Röstung, Mühle, Anmischung, Rührvorgänge, Abfüllung, Abpackung und Degustation Kakao und Menschen zusammenkommen. Die Ausstellung zeigt diverse historische Werkzeuge und handgetriebene Maschinen sowie die Rohstoffe und die Endprodukte..

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Kakaomühle

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Die verschiedenen Blendschokoladen und Designschokoladen wirken schick und schick aufgemacht. Ein Schoki-Test von BOVETTI-Sorten folgt noch in den kommenden Tagen hier in Lichtgeschwindigkeit.

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Der SCHOKOLADENTESTER GEORG BERNARDINI hat BOVETTI-Sorten getestet und war von der Cuverture-Blend-Billigqualität nicht angetan.

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Trogglodietmarsische Reise nach Lascaux IV bei Montignac

August 23, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6718

Vom Dienstag, 23. August 2016

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Wildes Waldparken bei LASCAUX II im August 2016

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Militärbewachung bei Lascaux II, Montignac

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Wer die ältesten Höhlen-Wandmalereien der Menschheitsgeschichte in LASCAUX besuchen möchte, hat mehrere Vorkenntnisse zu beachten:

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Bildschirmfoto vom 2016-08-23 22-43-52

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Es gibt inzwischen aus hauptsächlich „tourismuswirtschaftlichen“ Gründen LASCAUX I, LASCAUX II, LASCAUX III und LASCAUX IV.

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Bildschirmfoto vom 2016-08-23 22-51-05

Grundriss von Lascaux I ohne genaue Ortsangabe

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LASCAUX I, ist die Höhle, die 1940 entdeckt worden ist. Ursprünglich wurden die Höhlenmalereien dem frühen Magdalénien zugerechnet, etwa dem Zeitraum zwischen 17.000 und 15.000 v. Chr. Durch das Auffinden von älteren Artefakten aus dem Solluréen sind inzwischen Zweifel an dieser Zuordnung laut geworden. Autoren wie Norbert Aujoulat halten die Höhle sogar für noch älter und nähern sich somit wieder der von Breuil geäußerten Vermutung der Zuordnung zum Périgordien (vor ca. 38.000 bis 21.000 Jahren).

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Die Höhle wurde am 12. September 1940 von Marcel Ravidat, Jacques Marsal, Georges Agnel und Simon Coencas entdeckt. Bereits am 21. September traf Henri Breuil ein und veröffentlichte noch im selben Jahr eine erste wissenschaftliche Beschreibung. Er datierte die Kunstwerke ins Périgordien.

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1949 führten Breuil, Séverin Blanc und Maurice Bourgon Grabungen in der Höhle durch, in deren Verlauf sie verzierte Speerspitzen aus Rentiergeweih entdeckten. Zwischen 1952 und 1963 nahm André Glory eine Bestandsaufnahme der Kunstwerke vor und realisierte 1433 Abpausungen (heutiger Stand: 1900).

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1948 wurde die Höhle für die Allgemeinheit geöffnet. Zu diesem Anlass wurde der Höhlenboden ausgeschachtet und abgesenkt, eine elektrische Beleuchtung installiert, eine Treppe eingebaut und eine schwere Bronzetür an den Eingang gesetzt, um das Höhlenklima (von konstanten 14 °C) nicht allzu stark zu destabilisieren. Die von etwa 1.200 Besuchern pro Tag abgegebene Atemluft beschädigte die Bilder jedoch deutlich. Kondenswasser und organische Substanzen führten zur Bildung von Schimmel. Deshalb wurde die Höhle 1963 für den Publikumsverkehr geschlossen und mit einem aufwendigen Belüftungs- und Klimaregulierungssystem versehen. Die Bilder wurden restauriert und werden seither täglich überwacht.

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LASCAUX II wurde als touristische Camouflage initiiert. 1983 wurde Lascaux II für die Allgemeinheit eröffnet: eine exakte Nachbildung des Saals der Stiere und des axialen Seitengangs, nur 200 Meter von den Originalen entfernt. Mit 250.000 Besuchern jährlich (2011) handelt es sich um die meistbesuchte Sehenswürdigkeit der Dordogne. Die Gemeinde Montigniac wollte auf die Vorteile eines Alleinstellungsmerkmales mit hoher Touristenattraktion – wie die „älteste“ Malerei der Menschheit – nicht verzichten. Also wurde kurzerhand eine Ersatzhöhle entsprechen ausgemalt und mit Kassenhäuschen, Parkplätzen und einer gewissen Logistik organisiert.

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Im Tourismusbüro im Lascaux-nahen Périgord an der Dordogne gibt es Billiettes und Reservierungen für Ladcaux II und Lascaux III

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Heute können massenhafte Besucherströme durch die LASCAUX II genannten „Repliken“ geschleust werden, die auf diese Weise einen Eindruck von LASCAUX erlangen, den Ihnen die geschlossene, angeblich pilzbefallene Original-Höhle kaum besser bieten könnte.

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LASCAUX III ist die Informationsstation für LASCAUX nahe LASCAUX II, während die geografische Lage von LASCAUX I geheim gehalten wird. die Wanderausstellung Lascaux 3 mit Nachbildungen von Kunstwerken aus dem Schiff und dem Brunnen. Nach Stationen in Bordeaux (2012, 100.000 Besucher), Chicago (2013, 325.000 Besucher) und Houston (2013/2014, 200.000 Besucher), Montreal und, von Oktober 2015 bis Januar 2016 in Genf in der Palexpo. Anschließend wird die Ausstellung nach Japan ziehen.

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LASCAUX IV – damit hat es jetzt Folgendes auf sich. Man hat am Ortsausgang von Montignac ein enormes Betonportal aus einander gestaffelt hintereinander aufgestellten riesigen Betondreiecken als Verkleidung eines in den Berg seitlich eingehöhlten riesigen BETONKELLERS, genannt LASCAUX IV – als Höhlenmalerei-Touristenattraktion erstellt. Ein künftiges museales Zentrum Lascaux IV soll der Öffentlichkeit Kopien sämtlicher Kunstwerke aus der Höhle präsentieren. Das Projekt wurde unter der Regierung von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy entwickelt und 2012 aufgrund der Finanzkrise auf Eis gelegt, aber zwischenzeitlich wieder in Gang gesetzt. Die Eröffnung des Centre International d’Art Pariétal.

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LASCAUX IV soll noch im Jahr 2016 eröffnet werden.

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Wer heute LASCAUX II besuchen möchte, sollte sich ausreichend rechtzeitig eine Eintrittskarte reservieren. Das geschieht über das Internetz oder per Telefon, wenn nicht brieflich. Der Besuch ist teuer.

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The Troggs, die britische Beatband hatte im Jahr 1966 mit dem Welthit „WILD THING“ einen sensationellen Publikumserfolg. TROGGS war eine Ableitung vom TROGGLODYTES / Höhlenmenschen, die hier eine dietmarsische Aufladung erhält:

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Trogglodietmarsische Reise nach Lascaux IV bei Montignac

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Dietmar Moews meint: Ich sage als reisender Maler hier nichts zur Höhlenmalerei, weder zur Technologie noch zur Bildnerei einer Vorzeit – ich habe dazu keine Meinung und sehe es als naive Wandgestaltung und keineswegs als großartiges Kulturzeugnis. Mein LASCAUX II-Besuchsversuch, im August 2016, war von meiner Dordogne-Reise spontan möglich. Jedoch war dann der wilde Waldparkplatz bei LASCAUX II brechend voll und – nach Montignac zurückgeschickt – ein Billiette zu erstehen, war dann wegen Überfüllung nur für den kommenden Tag möglich.

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Schön die unscheinbare Dordogne-Landschaft zu erleben, wo solche riesigen Höhlen sind. Daraus hatte sich immerhin eine „Lage“ ergeben sowie der Besuch der Schokoladenfabrik BOVETTI, nebst Schokoladenmuseum und gratis Degustation.

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Nebenbei erstaunte die Weltnachricht mit der Verortung TOULOUSE, eines Tauchertodes in einer südfranzösischen Höhle, der nämlich in unmittelbarer Nähe von LASCAUX geschehen war:

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Toulouse – Bei einem Tauchgang in einer Unterwasser-Höhle in Südfrankreich ist ein Mann ums Leben gekommen.
Die Leiche des Franzosen wurde in einer Höhle in Cadrieu etwa 100 Kilometer Luftlinie nördlich von Toulouse gefunden, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Behörden meldete. Ein Begleiter des Opfers hatte am Sonntag Alarm geschlagen, weil der 43-Jährige nicht zurückgekehrt war. Der Bürgermeister des Ortes sagte der Zeitung „La Dépêche du Midi“, es sei bereits der dritte Todesfall in diesem Gebiet in gut 20 Jahren. Die Umstände des Todes sind noch unklar, die Justiz leitete eine Untersuchung ein.“

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ARD-BUFFET mit Meisterköchin MARTINA KÖMPEL aus Serviéres le Chateau

August 23, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6717

Vom Dienstag, 23. August 2016

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FLORIAN WEBER und MARTINA KÖMPEL im ARD Buffett am 17. August 2016 aus Baden-Baden

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MARTINA KÖMPEL im ARD-BUFFET.

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GABRIELE MUEHLEN, Burda-Chefredakteurin, präsentiert MARTINA KÖMPEL zum ARD Buffet mit dem monatlichen Magazin Nr. 8/2016 zum Thema „Die besten Rezepte mit TOMATEN“.

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GABRIELE MUEHLEN – ARD Buffet Chefredakteurin

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GABRIELE MUEHLEN präsentiert MARTINA KÖMPEL – die Meisterköchin präsentiert PARMIGIANA DI MELANZANE – eine vegetarische Neuigkeit aus Tomaten, Auberginen und Mozarella – einen kleinen Auflauf.

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SWR-Moderator Florian Weber stellt MARTINA KÖMPEL im ARD Buffet am 17. August 2016 mit dem deliziösen TOMATEN-AUFLAUF „Parmigiana di Melanzane“, samt Rezept, vor (s. a. ARD Mediathek).

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MARTINA KÖMPEL und ihr TEAM in Südfrankreich

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MARTINA KÖMPEL, deutsch-französische Meisterköchin mit Landgasthaus in Serviéres le Chateau, Südfrankreich, ist etablierte Fernsehköchin beim WDR und gastierte kürzlich mit der Performance einer raffinierten PARMIGIANA DI MELANZANE im ARD-BUFFETT des SWR.

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Screenshots vom ARD Buffet am 17. August 2016: Florian Weber und die Meisterköchin

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Screenshot vom ARD Buffet Schlussbild mit MARTINA KÖMPEL (r.)

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Das August-Magazin ARD Buffett 8/2016 leitet GABRIELE MUEHLEN mit dem TOMATEN-Editorial ein:

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Ich gebe gerne zu: Ich liebe Tomaten! In allen Formen und Farben sind für mich ein Hochgenuss – rot, gelb, gelbrot, grün, grünbraun, eben, flach gefurcht, rund, birnen- oder tropfenförmig, dick oder dünn, groß oder klein, als Hauptgericht (zum Beispiel mit Burrata) oder als Snack zwischendurch. Die Spielarten dieser „wohlschmeckenden und zuträglichen Beeren“, wie sie in einem alten Lexikon beschrieben werden, sind mittlerweile so vielfältig und ihre Verwendungsmöglichkeiten so variabel, dass sie aus der frischen Küche nicht mehr wegzudenken sind. Allein der Name „Liebesapfel“ beziehungsweise „Paradiesapfel“ für Tomate (bot.: Solanum lycopersicum) ist doch herrlich! Ihn verdankt die Frucht dem Glauben, dass sie zärtliche Gefühle erweckt, was im österreichischen Sprachraum mit der liebevollen Bezeichnung „Paradeiser“ noch aus früheren Zeiten überliefert ist … und haben drei Experten besucht, die ihr ganz besonderes Faible für Tomaten zu ihrem Beruf gemacht haben …“

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Hier liegen Meister der Künste eng beieinander. Ob Kochkunst oder Malerei, ob Musik oder Weinkelterei – QUALITÄT zieht sich an.

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Während MARTINA KÖMPEL im LES CONTES DE BRUYÈRES von SERVIÈRES LE CHATEAU bereits wieder die Gourmets in Südfrankreich bekocht oder ihre hochwertigen CATERINGS zubereitet sowie die lernbegierigen Kochschüler beglückt.

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