Schoki-Test mit Pralus Mélissa CRIOLLO chocolat au lait 45% Madagascar

Lichtgeschwindigkeit 6710

Vom Samstag, 13. August 2016

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Dietmar Moews meint:

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Ich hab‘ diese ganze Gegend mit Seufzern gefüllt,

beim Blick von diesen rauen Hügeln auf die sanfte

Ebene, wo die geboren wurde, die mein Herz in der Jugend und in reifen Jahren in der Hand hielt

und die zum Himmel gegangen ist und mich zu einem solchen Zustand mit ihrem plötzlichen Aufbruch gebracht hat, daß ich schon von Ferne meine Augen müde mache bei meiner vergeblichen Suche nach ihr, und in ihrer Nähe lassen sie keinen trockenen Platz zurück.

Und kein Reisig und keinen Stein gibt es in diesen Wäldern und keinen Zweig oder belaubten Ast in diesen Auen, keine Blume in diesen Tälern und kein Blatt Grün,

und kein Wassertropfen kommt aus diesen Quellen, und keine wilden Tiere haben diese so wilden Wälder, die nicht wüssten, wie bitter mein Leiden ist“

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(Petrarca, Canzioniere, „Sonett 288“ übersetzt von Andreas Kablitz)

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Louvre Paris – PEI-Pyramideneingang

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Ich probierte eine französische Francois Pralus „Mélissa“ VOLLMILCH-SCHOKOLADE, CRIOLLO, 100 Gramm, 45% Kakao mindestens, vertrieben von Pátisserie Chocolaterie Pralus s. a. s. Frankreich, Herstellungsort und Hersteller sind auf der Packung als Fabriqué en France (Roanne) par Patisserie Chocolaterie Pralus s.a.s. mitgeteilt.

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Kurz vorab: Diese Pralus-Chocolade-Sorte habe ich bereits einmal im Januar 2016 getestet und in der Lichtgeschwindigkeit vorgestellt. Damals kam ich zu einem abschlägigen Test-Urteil. Inzwischen scheint eine neue Charge von Pralus im Laden zu sein, die in wesentlichen Punkten korrigiert und enorm verbessert ist. Dafür gibt es zusammenfassend eine bildliche Höchst-Wertung von sechs Kakaobohnen – je nach dem, ob der Süßegrad anspricht oder nicht, vielleicht nur fünf Kakaobohnen, wenn man sich für Fair-Trade aussprechen möchte.

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Diese Milchschokolade ist jetzt – August 2016 – was sie sein muss. I am very delighted. Der Tester ist wirklich begeistert, sie ist nicht zu süß und nicht mehr wachsig und leer. Sie ist mit 4 EURO 90 für 100 Gramm (Reisekosten!), in Paris bei PRALUS, zwar kostspielig aber nicht zu teuer. Sie ist kakaolich ansprechend, nicht zu fett, leicht vollmilch-säuerlich und damit eine ideale von Kakaogeschmack geprägte Vollmilchschokolade.

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Die Geschichte des Chocolatiers Francois Pralus beginnt mit dem Vater Auguste Pralus, der das Metier in den 1950er Jahren, 1955 in Roanne gründete, bei dem die Söhne, so auch Francois, lernten, letzterer das Geschäft im Jahr 1988 übernahm. Im Jahr 1991 begann er mit Cacao zu experimentieren, und seit dem Jahr 2003 besitzt Pralus auf der kleinen Insel Nosy Be (Madagaskar) eine 17 Hektar große Plantage.

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Seine wichtigsten Produkte sind heute Ursprungsschokoladen und Praluline, spezielle Brioche mit rotgefärbten und karamelierten Mandeln, die aufgrund der begrenzten Haltbarkeit ausschließlich in den eigenen Filialen angeboten werden.

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Im Ausland werden hauptsächlich hochprozentige dunkle Ursprungsschokoladen (75% Cacaoanteil) vertrieben. Charakteristisch für Pralus sind die starke Röstung der Bohnen und ein hoher Anteil Kakaobutter.

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http://www.chocolats-pralus.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese mindestens 45 % Kakao-Milchschokolade trifft das genau zu. Und nun ist es bei hochsommerlichen Temperaturen recht. Sie ist mir nicht zu hell bzw. schmeckt nach Kakao und nach Kakaobutter und leicht säuerlich nach Milch. Sie schleimt nicht. Das von Genmanipulation (GMO-freie) Soja-Lecithin, scheint gut hineinkomponiert. Weitere Aromen sind nicht eingemischt.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung im modischen, flachen Standard-Format enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Randteil mit dem Schlagwort Pralus. Die Unterseite ist glatt. Sie duftet ansprechend. Die Konsistenz ist gut knackig, dass man einen sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und lutscht –  das Gemische ist angenehm fein auf dem heutigen, überwiegend industriellen, meist übersüßfetten Kunstmarkt.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von Francois Pralus eine schicke, dekorative beigefarbene Papierhülle. Innen ist die Schokolade in eine wunderbare prächtige Metallfolie eingeschlagen, außen goldfarbig, Innenseite silber (I love it) – kein Vakuum – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 16.06. 2018.

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Eine sehr schöne Packung in ocker-, dunkelbraunen und beige Tönen, der Firmenname als Schriftzug Pralus MAITRE

 

Die Farbbanderole mit Goldschrift wurde inzwischen weggelassen.

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Die frischgeöffnete Mélissa 45% Schokolade riecht ganz wunschgemäß, anregend und echt.

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Der Kaufpreis liegt mit 4 Euro 90 für 100 Gramm hoch. Das ist für ein Spitzen-Schoki angemessen. Aufmachung und Verpackung sind hochwertorientiert. Die innere Papier-Aufmachung ist so schön mit der wertvollen feinen vergoldeten Silberfolie.

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Francois Pralus VOLLMILCH-SCHOKOLADE, CRIOLLO, 100 Gramm, 45% Kakao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Französisch und English, mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Ingrédients: 45% cacao, poudre de lait, sucre, pur beurre de cacao, lecithine de soja sans GMO

ATTENTION: Diese PRALUS ist nicht BIO! Diese Pralus ist nicht Fair Trade.

Sans GMO bedeutet, das Schleimmittel lecithine de soja ist nicht aus genmaipuliertem (GENETICALLY MODIFIED ORGANISM) Patentsoja bezogen. ABER was ist mit dem Rest!!

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OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten bzw. agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

 

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Eine Nährwertanalyse oder Tabelle bietet Francois Pralus nicht. Salz wird unterschlagen – ist aber sicher mit drin.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade. Denn sie ist als Spitzenprodukt mit 4 Euro 90 für 100 Gramm kostspielig, aber nicht zu teuer.

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Georg Bernardini, der Schokoladentester erwähnt diese Pralus in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest. Er gibt den Chocolatiers generell vier von sechs Kakaobohnen.

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